Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 15:23

Harald Maurer hat geschrieben: Phasenlage hat mit der Wellenlänge selbst gar nichts zun.

Wer sagte denn sowas?

Und diese Umstände kann man nicht auf Autos und Baustellen übertragen, wo sich der Begriff Phase offenbar nur auf ihre Abstände bezieht, also auf Wellenlängen. ...
Mit Autos kann man das nicht beschreiben.

Das Autogleichnis kam, wenn ich mich recht erinnere, von Dir. Und das geht auch, wenn die Autos ihren Abstand A bei unterschiedlichen Fahrgeschwindigkeiten v zu A=v/f einhalten, oder einfach, wie es die Polizei fordert, immer halben Tachoabstand fahren. Ohne Autos gehts auch, und zwar besser und direkter. Mit einem einzelnen Schwimmer, dessen Kopf einen Wellenberg repräsentiert.

Bei Licht sind eben mehr Dinge zu berücksichtigen: Geschwindigkeit, Wellenlänge, Phasenlage und Frequenz einschließlich Doppler-Effekt.

Das habe ich bei der Berechnung und in den Beispielen alles berücksichtigt. Den Dopplereffekt dagegen kannst Du getrost vergessen. Ich weiß überhaupt nicht, wo ihr einen Dopplereffekt findet. Da Sender, Reflektor und Empfänger zueinander unbewegt sind, tritt gar kein Dopplereffekt an diesen Bauteilen auf. Die Frequenz bleibt stets konstant. Während des Laufes im bewegten Äther ändern sich aber Geschwindigkeit und Wellenlänge.
Wie man trickreich die Laufzeitänderung daraus ermitteln kann, haben MM einfallsreich gezeigt und ich habe es entsprechend beschrieben.
Einzig während der Drehung der Meßeinrichtung tritt, wie Kurt ganz richtig nachvollzogen hat, ein Dopplereffekt auf. Dieser ist aber erstens klein und hat zweitens keinen Einfluß auf das Ergebnis, da die Zählung der Nulldurchgänge erst nach Wieder-Stillsetzung der Einrichtung abgeschlossen wird.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am So 6. Feb 2011, 16:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 15:27

galactic32 hat geschrieben: Und wenn Ernst meint, er müsse stillschweigend Emitter-Geschichten verbreiten , na dann bitte.

meine Beschreibungen entsprechen dem konservativen Äthermodell, welches Harald z.B. beim Jupiter ansetzt.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 15:29

Highway hat geschrieben: Dann passiert das, lediglich mit unterschiedlichen v:

Nicht ausgeschlafen? Mann, Highway, wo bist Du denn steckengeblieben? Dopplereffekte existieren hier gar nicht. f ist stets konstant.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 15:30

Ernst hat geschrieben: Ich weiß überhaupt nicht, wo ihr einen Dopplereffekt findet. Da Sender, Reflektor und Empfänger zueinander unbewegt sind, tritt gar kein Dopplereffekt an diesen Bauteilen auf. Die Frequenz bleibt stets konstant. Während des Laufes im bewegten Äther ändern sich aber Geschwindigkeit und Wellenlänge.
Dann hast Du beim Schall nicht den Doppler verstanden.
Genauso änder sich Schallgeschwindigkeit und Wellenlänge zwischen Sender und Empfänger!
Schallgeschwindigkeit ist immer constant im Medium.
Lichtgeschwindigkeit auch im Medium!

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 6. Feb 2011, 15:31

Harald Maurer hat geschrieben::
:
:
Und in der Beschreibung von fb... fehlt ebenfalls der Doppler-Effekt und die Phasenlage.


Bei mir fehlt der Doppler-Effekt, weil es beim MM-Experiment keinen Doppler-Effekt gibt - zumindest der klassischen Auffassung nach.

In der klassischen Physik gibt es nur dann einen Doppler-Effekt, wenn sich der Abstand zwischen Sender und Empfänger mit der Zeit ändert, sonst nicht. Die relativistische Physik kennt darüber hinaus auch noch den Doppler-Effekt aufgrund der Zeitdilatation (durch Relativbewegung zwischen Sender und Empfänger oder durch unterschiedliches Gravitationspotenzial).

Und die Phasenlage kommt in meiner Beschreibung sehr wohl vor (Strömungsgeschwindigkeit und Zeit).
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 15:36

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben: Und wenn Ernst meint, er müsse stillschweigend Emitter-Geschichten verbreiten , na dann bitte.

meine Beschreibungen entsprechen dem konservativen Äthermodell, welches Harald z.B. beim Jupiter ansetzt.
"Deine" Beschreibungen hast Du wahrscheinlich aus einem schlechten Lehrbuch!
Denn die Photonengeschwindigkeit im ruhenden Medium ist immer c.

Du must deine Ziele als Bojen im Fluß stecken!

An Land hast Du iregendeijen anderen Zeitrahmenüberblick,... müste mal nachdenken...

Und die Schiffchen sind nicht Äther-Photonen!Sie müssten im ruhenden Fluß relativ zur mittreibenden Boje (Raum-Anker) immer mit c reisen!
Sonst hätten wir langsamere erc. Photonen!
Wäre in einer anderen Äther-Dichte 5+-Dimensionale Äther anzusiedeln!

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Feb 2011, 15:39

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Den Dopplereffekt dagegen kannst Du getrost vergessen. Ich weiß überhaupt nicht, wo ihr einen Dopplereffekt findet. Da Sender, Reflektor und Empfänger zueinander unbewegt sind, tritt gar kein Dopplereffekt an diesen Bauteilen auf. Die Frequenz bleibt stets konstant. Während des Laufes im bewegten Äther ändern sich aber Geschwindigkeit und Wellenlänge.


Doppler tritt auf am reflektierenden Spiegel, und hebt sich auf dem Rückweg zum Strahlteiler wieder auf!



Stimmt nicht.
Doppler tritt nur wärend des Drehens der Arme auf, sonnst nicht.
Es ändert sich auch keine Frequenz oder Wellenlänge, ausgenommen beim Drehen.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 15:40

Faber hat geschrieben: Ich lese hier nur allerlei Debatten über untaugliche Analogien. Es geht um Phasengeschwindigkeit, Wellenlänge, Frequenz und Phase.

Sie sind ja mathematisch bewandert. Eigentlich brauchen Sie dann lediglich die eingestellte Rechnung nach MM lesen:

Mit t = 2L/c als Zeit für v=0
t1 = 2L/sqr(c² - v²) = (2L/c) / sqr(1 - v²/c²) = t / sqr( 1 - v²/c²)
t2 = L/(c + v) + L/(c - v) = L*2c / (c² - v²) = (2L/c) / (1 - v²/c²) = t / (1 - v²/c²)
Δt = t2 - t1 = t [ 1 / (1 - c²/v²) - 1 / sqr( 1 - v²/c²)]
Die Phasenverschiebung der beiden Signale entspricht dieser Zeitdifferenz Δt.

Das Bild dazu finden sie auch etliche Posts zurückliegend.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 15:41

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Bei mir fehlt der Doppler-Effekt, weil es beim MM-Experiment keinen Doppler-Effekt gibt - zumindest der klassischen Auffassung nach.
Doch als Null-Effect.
Die relativistische Physik kennt darüber hinaus auch noch den Doppler-Effekt aufgrund der Zeitdilatation (durch Relativbewegung zwischen Sender und Empfänger oder durch unterschiedliches Gravitationspotenzial).
Wäre nach Fitzgerald-Lorentz schon so.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 15:44

galactic32 hat geschrieben:Dann hast Du beim Schall nicht den Doppler verstanden.

Wenn Du bei relativ zueinander unbewegten Schallquelle und Empfänger bei Wind irgendwo einen Dopplereffekt orten kannst, dann reich Deine Nobelforderung ein.

Gruß
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