Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Fr 20. Feb 2026, 18:22
Fazit: solange viele Treibhausgase in der Atmosphäre sind solange akkumuliert sich im, fürs Wetter zuständigen Bereich, die Temperatur. Es wird also immer wärmer und das mit all den Konsequenzen die sich daraus ergeben.
Sichtbar sind sie ja schon lange, wahrhaben wollen es halt viele noch nicht.
Nein so einfach ist es nicht.
Doch, es ist so einfach, und zwar für die von uns und unseren Enkelenkeln relavante Zeit.
Rudi Knoth hat geschrieben:Die Treibhausgase gibt es seit früheren Zeiten der Erdgeschichte. Vor allem in der Zeit, bevor Photosynthese stattfand, war wesentlich mehr CO2 in der Atmosphäre als heute.
Es gab immer Periodisches Verhalten, diese Perioden dauern bis zu Millionen von Jahren und sind wiederum von kürzeren Perioden beeinflusst.
Es zeigt sich das eine solche Periode immer durch einen steilen Anstieg von Treibhalsgasen eingeleitet wurden.
Auch wir erleben solche Perioden, es sind die 11 Jahre der Sonnenzyklen.
Dabei ändert sich die von der Sonne eingebrachte Strahlungsleistung bis zu einem guten Watt/m². (das fällt also überhaupt nicht ins Gewicht. Diese Periodizität spielt also keine Rolle.)
Die dabei austretenden Zyklen dauern ev. mehrere Jahrhunderte/Jahrtausende oder gleich bis zur Dauer von Eiszeiten.
Das was wir erleben hat mit solchen "natürlichen" Zyklen nichts zu tun.
Bis zur Zeit um 1970 war das Klima ziemlich "kalt", der CO2-Gehalt lag dabei irgendwo bei "200", nun liegt er bei 450.
Ab 1970 stieg CO2 an, auch die Temperaturkurve begann zu steigen, es wurde/wird immer wärmer.
Rudi Knoth hat geschrieben: Nach dem Modell von hmpf erwärmt sich die Erdoberfläche, bis deren Strahlung durch das atmosphärische Fenster ein Gleichgewicht mit der eingestrahlten Leistung der Sonne bildet.
Das funktioniert nicht, ist eine Milchmädchenrechung die auf linearem/proportionalem Verhalten beruht. Solches ist aber nicht vorhanden, im Gegenteil es ist ein sich selbst verstärkender Mechanismus am Werk, siehe meine Hinweise auf den mitgekoppelten Oerationsverstärker, der den Drang hat immer in eine "Ecke" zu tendieren (Warmzeit/Eiszeit). hmpf hat die sich verändernden Temperaturunterschiede nicht im Blick, diese sind es nämlich die die in den Raum abgestrahlte Leistung mitbestimmen.
Eine Schicht Luft, bestimmter Dicke und Druckes, sendet eine bestimmte Menge der drin sich bildenden Strahlung nach aussen ab, die ist dann weg und hat Wärme mitgenommen.
Eine Schicht Luft, gleicher Dicke aber geringeren Druckes, sie ist also kälter, sendet eine relativ grössere Menge der darin sich bildenden Strahlung nach aussen ab, die ist dann auch weg und hat auch Wärme mitgenommen.
Jetzt kommt aber das Aber. Die sich darin bildende Strahlung ist wesentlich geringer als bei der anderen Dichte/Wärme. Es wird also proportional weniger Strahlung, und damit weniger Wärme, weggesendet.
Es bleibt mehr Netto übring.
Rudi Knoth hat geschrieben: Außerdem kühlt zusätzliches CO2 die obere Atmosphäre.
Das ist die Milchmädchenrechnung.
Durch mehr CO2 wird die Gesamtluftschicht dicker, der obere Bereich wird dünner, heisst: wird kälter.
Kältere Luft erzeugt weniger Strahlung, (proportional) weniger Strahlung gelangt dadurch in den Raum hinaus und nimmt somit auch weniger Wärme mit.
Das ergibt: gleiche Einstrahlung, weniger Abstrahlung in den Raum, die Temperaturerhöhung ist am Laufen. Und zwar beschleunigt.
Kurt
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