Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 14:50

Kurt hat geschrieben: Die Wellenlänge und die Lichtleitgeschwindigkeit ist immer überall in den Armen gleich.
einzig bei der Überlagerungsstelle ergibt sich Doppler wenn die Arme gedreht werden und Ätherwind herrschen würde.

Richtig. Kurt, Du bist einer der wenigen, welche das ganze verstanden haben. Dabei ist die Geschichte ganz simpel.
fb... hat´s natürlich auch intus. Sein Beispiel ist schon richtig, aber für die Skeptiker nicht so hilfreich, wie die Autos oder die Schiffchen. Aber Du siehst ja, wenn jemand sich erstmal verrannt hat, dann ist guter Rat vergeblich.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Faber » So 6. Feb 2011, 14:54

Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben: Die Sache ist so einfach, dass ich mich wirklich darüber wundern muss, dass noch niemand darauf gekommen ist. Aber das Geschwindigkeits- und Zeitgespenst hat das wohl verhindert!

Alles ist relativ ;) . Ich muß mich darüber wundern, daß du nicht erkennst, daß der MM Versuch prinzipiell eine Laufzeitdifferenzmessung ist; es werden die Laufzeiten auf zwei unterschiedlichen Wegen verglichen.

Man kann mit einem Interferometer keine Laufzeiten messen. Man kann nur Bruchteile von Laufzeitdifferenzen, sprich Phasenunterschiede messen.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 14:56

Faber hat geschrieben:Es sagt ja niemand, dass es keine Laufzeitunterschiede gebe. Die Laufzeitunterschiede werden nur vom Interferometer nicht detektiert.

In der unbewegten meßeinrichtung natürlich nicht. Jedoch bei drehung derselben entstehen die angegebenen Phasenwechsel. Das ist doch nun schon mehrfach beschrieben.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 14:56

Kurt hat geschrieben:Interessiert nicht!.
Das Schiffchen symbolisiert einen Wellenzug.
Kind , das wäre jetzt Emittermodell!

Ohne still zu schweigen Harald benutzt das Wort Äther.
Und wenn Ernst meint, er müsse stillschweigend Emitter-Geschichten verbreiten , na dann bitte. :?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Feb 2011, 15:06

Faber hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Bei diesen Gegebenheiten detektiert das Interferometer maximale konstruktive Interferenz. Und das ganz gleich, ob der Ätherwind horizontal oder vertikal weht. Das Licht beider Strahlen kommt in beiden Fällen jeweils mit gleicher Phasengeschwindigkeit, gleicher Wellenlänge, gleicher Frequenz und gleicher Phase am Interferometer an. Der Fall, dass kein Ätherwind weht, ist nicht dargestellt. Auch in diesem Fall detektiert das Interferometer maximale konstruktive Interferenz.

Ich tippe daher mal, dass Herr Maurer vollkommen recht hat, dass das Michelson-Morley-Experiment den Äther keineswegs widerlegt.

Und das stimmt nicht.
Du hast die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Der Wirt sagt dass es ein Untereschied macht ob sich die Arme längs oder quer zum "Wind" bewegen.
Längs dauert es länger.

Es sagt ja niemand, dass es keine Laufzeitunterschiede gebe. Die Laufzeitunterschiede werden nur vom Interferometer nicht detektiert.



Richtig, solange niemand an den Armen hantiert.
Da herrscht immer die gleiche Phasenlage, immer der gleiche "Ätherwind" vorausgesetzt.

Also auch immer der gleiche Laufzeitunterschied in den Armen.
Wenn nun aber die beiden Arme vertauscht werden, die Laufzeitunterschiede die Arme wechseln, dann gibts bei der Auswerung (ev.) einen Phasensprung.
Es stellen sich die neuen Verhältnisse ein.
Wenn das langsam geschieht, langsame Drehung der Arme, dann geschieht dieser Phasensprung gemächlich, so langsam dass man dabei zusehen kann.
MM haben zwei Wechsel erwartet (Ernst), somit beträgt der erwartete Laufzeitunterschied eine Wellenlänge.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 6. Feb 2011, 15:08

Ernst hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:
Die Wellenlänge und die Lichtleitgeschwindigkeit ist immer überall in den Armen gleich.
einzig bei der Überlagerungsstelle ergibt sich Doppler wenn die Arme gedreht werden und Ätherwind herrschen würde.

Richtig. Kurt, Du bist einer der wenigen, welche das ganze verstanden haben. Dabei ist die Geschichte ganz simpel.
fb... hat´s natürlich auch intus. Sein Beispiel ist schon richtig, aber für die Skeptiker nicht so hilfreich, wie die Autos oder die Schiffchen. Aber Du siehst ja, wenn jemand sich erstmal verrannt hat, dann ist guter Rat vergeblich.


Da schreibt Kurt so einen Unsinn "Die Wellenlänge und die Lichtleitgeschwindigkeit ist immer überall in den Armen gleich." und ignoriert dabei alle Doppler-Effekte und Relativgeschwindigkeiten und Ernst sagt dazu "Richtig, Kurt..."

Naja. :|

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Faber » So 6. Feb 2011, 15:08

Ernst hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Es sagt ja niemand, dass es keine Laufzeitunterschiede gebe. Die Laufzeitunterschiede werden nur vom Interferometer nicht detektiert.

In der unbewegten meßeinrichtung natürlich nicht. Jedoch bei drehung derselben entstehen die angegebenen Phasenwechsel.

Ich habe ein Beispiel vorgerechnet, bei dem das Interferometer maximale konstruktive Interferenz detektiert, ganz gleich, ob der Ätherwind horizontal oder vertikal weht. Geben Sie doch einfach ein Beispiel an, bei dem das nicht der Fall ist. Es müsste ein Einfaches sein, ein solches Beispiel zusammenzustellen, sollten Sie recht haben. Ein einziges Beispiel widerlegt die These von Harald Maurer.


Ernst hat geschrieben:Das ist doch nun schon mehrfach beschrieben.

Ich lese hier nur allerlei Debatten über untaugliche Analogien. Es geht um Phasengeschwindigkeit, Wellenlänge, Frequenz und Phase.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Feb 2011, 15:09

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Die Wellenlänge und die Lichtleitgeschwindigkeit ist immer überall in den Armen gleich.
einzig bei der Überlagerungsstelle ergibt sich Doppler wenn die Arme gedreht werden und Ätherwind herrschen würde.

Richtig. Kurt, Du bist einer der wenigen, welche das ganze verstanden haben. Dabei ist die Geschichte ganz simpel.
fb... hat´s natürlich auch intus. Sein Beispiel ist schon richtig, aber für die Skeptiker nicht so hilfreich, wie die Autos oder die Schiffchen. Aber Du siehst ja, wenn jemand sich erstmal verrannt hat, dann ist guter Rat vergeblich.


Ich stimme dir zu, jedoch nicht beim letztem Satz.
Ich weiss aus (eigener) Erfahrung dass das nicht so ist.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Feb 2011, 15:21

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:
Die Wellenlänge und die Lichtleitgeschwindigkeit ist immer überall in den Armen gleich.
einzig bei der Überlagerungsstelle ergibt sich Doppler wenn die Arme gedreht werden und Ätherwind herrschen würde.

Richtig. Kurt, Du bist einer der wenigen, welche das ganze verstanden haben. Dabei ist die Geschichte ganz simpel.
fb... hat´s natürlich auch intus. Sein Beispiel ist schon richtig, aber für die Skeptiker nicht so hilfreich, wie die Autos oder die Schiffchen. Aber Du siehst ja, wenn jemand sich erstmal verrannt hat, dann ist guter Rat vergeblich.


Da schreibt Kurt so einen Unsinn "Die Wellenlänge und die Lichtleitgeschwindigkeit ist immer überall in den Armen gleich." und ignoriert dabei alle Doppler-Effekte und Relativgeschwindigkeiten und Ernst sagt dazu "Richtig, Kurt..."

Naja. :|



Hallo Harald, der -Unsinn- besteht darin dass ich nicht gesagt habe worauf meine Aussage zu Wellenlänge und Geschwindigkeit beruht.
Das habe ich bewusst getan.
Denn 99% aller Antworten zu Panzern und Lichtkugeln usw. beruhen auf eben diesem "Unsinn".
Der Unsitte keine Angaben über das zu machen worauf die Aussage beruht.
Diese Unsitte ist das Produkt der logikfernen RT.

Somit der Nachtrag:
Die Aussage dass das Licht in den Armen überall gleich schnell ist, dass die Wellenlänge überall gleich lang ist, egal ob "Ätherwind" geht oder nicht, beruht auf dem Bezug den der Äther bietet.
Ich hab mich also ins Bezugsystem "Äther" gesetzt.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 15:22

Faber hat geschrieben:Man kann mit einem Interferometer keine Laufzeiten messen. Man kann nur Bruchteile von Laufzeitdifferenzen, sprich Phasenunterschiede messen.
Relativ wozu?
In welchem Modell soll das gelten Äther oder Emitter?
Wird hier stillschweigend die Konstanz der Armlängen postuliert?

Im Äther-Modell ist die Armlänge identisch zur stehenden Wellenlänge der Grundfrequenz.

Gruß
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