Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 12:18

Kurt hat geschrieben: Neben dem See ist ein Fluss, sein Wasser bewegt sich.
Nun wird das Schifferl in den Fluss gesetzt, es fährt ebenfalls den 1/2 Km hin und zurück.
Seine Fahrt dauert nun länger als 1 Stunde.
Dabei ist es egal ob es erstmal Flussaufwärts oder Flussabwärts gefahren ist, entschweidend ist dass es länger als eine Stunde unterwegs war.

Ja Kurt, das ist des Pudels Kern in dieser Sache, den einige partout nicht erkennen. Für Highway noch die Hilfe:
Wenn das Schifferl langsamer fährt als die Fließgeschwindigkeit des Flusses, dann kehrt das Schiffchen niemals zum Start zurück.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 12:21

Ernst hat geschrieben:... Am Ende des Umbaus stellt sich wieder eine feste Phase ein. Aus der Differenz Δn der während des Umbaus am Ziel...
Hier ein fettes :?:
Nee.Nicht während des Umbaus.
Der wäre infinitesimal.
Nach dem Umbau guckst Du ob die Phasen Summe identisch bleibt.
Differentieller Umbau-Schritt für Schritt.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 12:25

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Neben dem See ist ein Fluss, sein Wasser bewegt sich.
Nun wird das Schifferl in den Fluss gesetzt, es fährt ebenfalls den 1/2 Km hin und zurück.
Seine Fahrt dauert nun länger als 1 Stunde.
Dabei ist es egal ob es erstmal Flussaufwärts oder Flussabwärts gefahren ist, entschweidend ist dass es länger als eine Stunde unterwegs war.

Ja Kurt, das ist des Pudels Kern in dieser Sache, den einige partout nicht erkennen. Für Highway noch die Hilfe:
Wenn das Schifferl langsamer fährt als die Fließgeschwindigkeit des Flusses, dann kehrt das Schiffchen niemals zum Start zurück.
Da träumst Du aber.
Was sagte Hannes Dir immer und immer wieder?Du bist auf See.
Und Du hast keine Ufer!
Deine Meßpunkte Quellen/Startpunkte Senken/Zielorte schwimmen im Fluß mit !

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 12:28

Ernst hat geschrieben:. Für Highway noch die Hilfe:
Wenn das Schifferl langsamer fährt als die Fließgeschwindigkeit des Flusses, dann kehrt das Schiffchen niemals zum Start zurück.
Für Ernst noch die Hilfe.
Wann bewegen wir uns mit Überlichtgeschwindigkeit?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Feb 2011, 12:31

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Neben dem See ist ein Fluss, sein Wasser bewegt sich.
Nun wird das Schifferl in den Fluss gesetzt, es fährt ebenfalls den 1/2 Km hin und zurück.
Seine Fahrt dauert nun länger als 1 Stunde.
Dabei ist es egal ob es erstmal Flussaufwärts oder Flussabwärts gefahren ist, entschweidend ist dass es länger als eine Stunde unterwegs war.

Ja Kurt, das ist des Pudels Kern in dieser Sache, den einige partout nicht erkennen. Für Highway noch die Hilfe:
Wenn das Schifferl langsamer fährt als die Fließgeschwindigkeit des Flusses, dann kehrt das Schiffchen niemals zum Start zurück.


Du hast mir die Pointe -entwendet.- ;)

Bei einem quer zum Fluss fahrenden Schifferl ist das nicht so, das kommt immer an, egal wie schnell das Wasser ist, es dauert hat ev sehr lange.

Und das ist der Unterschied der in den MM-Armen vorhanden ist, letztendlich das Muster verändert.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 12:43

Kurt hat geschrieben:Bei einem quer zum Fluss fahrenden Schifferl ist das nicht so, das kommt immer an, egal wie schnell das Wasser ist, es dauert hat ev sehr lange.
Jo, las mal bei beiden Schiffchen Anker setzen sobald eines anlandet.
So nach einer festen Reise-Zeit.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Feb 2011, 12:49

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Bei einem quer zum Fluss fahrenden Schifferl ist das nicht so, das kommt immer an, egal wie schnell das Wasser ist, es dauert hat ev sehr lange.
Jo, las mal bei beiden Schiffchen Anker setzen sobald eines anlandet.
So nach einer festen Reise-Zeit.

Gruß


Ja dasjenige das quer gefahren ist kommt eher an als dass das den Fluss rauf/runtergetukelt ist.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 12:59

Nee, Du denkst nicht mit.

Was repräsentiert denn das Fließen des Flusses?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 6. Feb 2011, 13:00

Ernst hat geschrieben:Besser aber an einem etwas modifiziertem Beispiel. Auf Strecke A fahren die Autos ungehindert; auf Strecke B ist in einem Teilabschnitt eine Baustelle, wo die Autos mit halber Geschwindigkeit fahren. Das bedeutet, im Streckenabschnitt B befinden sich mehr Autos als auf der Strecke A. Am Ziel kommen beide wieder mit gleicher Geschwindigkeit in gleichen Abständen an. Der Zielrichter erkennt erstmal nicht, auf welcher Strecke eventuell eine Baustelle ist und ob sich die Fahrzeiten der Autos auf beiden Strecken unterscheiden. Nun verfügt der Zielrichter namens Michelson, daß im Falle einer vorhandenen Baustelle diese von der einen Strecke nach der anderen Strecke umgesetzt wird. Wenn eine Baustelle bei B vorhanden ist und diese nach A umgebaut wird, dann passiert folgendes: Während dieser Umbauzeit passieren Autos auf Strecke A die aufbauende Baustelle immer langsamer und die Autos auf Strecke B die abbauende Baustelle immer schneller (dieser Umbauzeit entspricht die Zeit der Drehung der Versuchanordnung bei MM). Der Zielrichter zählt nun während des Umbaus, daß am Ziel auf Strecke A immer weniger Fahrzeuge eintreffen und auf Strecke B immer mehr Fahrzeuge eintreffen. Die zuvor gleichphasig eintreffenden Fahrzeuge treffen daher nun mit einer zunehmenden Phasenverschiebung ein. (Hell/Dunkelwechsel bei MM). Am Ende des Umbaus stellt sich wieder eine feste Phase ein. Aus der Differenz Δn der während des Umbaus am Ziel auf beiden Strecken gezählten Autos errechnet der Zielwart die Unterschiede der Fahrzeiten auf den Strecken A und B vorm Umsetzen der Baustelle. Δt = n* ΔT mit ΔT als Zeitdifferenz des Eintreffens zweier hintereinanderfahrender Autos vor Umsetzung der Baustelle.


Auch dieses Beispiel kann nicht auf das MM-Interferometer übertragen werden, denn die Anpassung der Wellenlängen an die Geschwindigkeit ist nirgendwo zu erkennen. Wenn die Autos ihre Abstände zueinander genau entsprechend ihren Geschwindigkeitsveränderungen einrichten, kommen sie am Ziel gleichphasig an!
Das tun sie in Deinem Beispiel nicht. Aber die Wellenlängen im Interferometer tun es.
Dein Beispiel entspricht einem Interferometer, in welchem die Wellenlängen nicht berücksichtigt werden. Das hat Michelson auch nicht getan, sondern eben nur mit den Laufzeiten gerechnet. Und das ist halt ein Fehler.
Dein Beispiel, wo's keinen Doppler-Effekt gibt, gilt nur für unveränderliche Wellenlängen. Aber die Sache mit den Wellenlängen ist halt auch so eine, die mancher partout nicht verstehen will oder kann.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 13:10

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben: Kapito?
Ja, hab diesbezüglich einen Denkfehler gemacht. :oops:
Der wäre?

Doppler ist falsch?Oder wie?

Gruß
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