Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Sa 5. Feb 2011, 23:10

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Du meinst, in und entgegen Ätherwind?
Wenn ja, träume schön weiter. Und wenn du wieder munter bist, denk mal.
Du alter Knötterkopp. ;-)
Wo hat Doppler denn den Fehler gemacht?
Vermutlich meinst Du Schwingungszeit.

Ernst meint Laufzeit.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 5. Feb 2011, 23:10

Highway hat geschrieben:Und jetzt nochmal von vorne? Woher soll deiner Meinung nach jetzt Wellenzüge entstehen oder verloren gehen? Kapiere ich nicht?


Angenommen die beiden Arme sind gleich lang, sie ruhen im Äther, dann befindet sich auf beiden Armen die gleiche Anzahl Schwingungen.
Da sich die Arme je nach Bewegungsrichtung gegen den Lichtbezug anders verhalten, enthalten sie eine unterschiedliche Anzahl Schwingungen.
Wenn nun die Arme vertauscht werden (gedreht) dann wechselt das.
Uund das ist dann als Musteränderung erkennbar.
Und wurde auch so erwartet.
Und wäre auch so wenn....

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21899
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 5. Feb 2011, 23:11

Highway hat geschrieben:Und jetzt nochmal von vorne? Woher soll deiner Meinung nach jetzt Wellenzüge entstehen oder verloren gehen? Kapiere ich nicht?


Auf diesen falschen Dampfer bin ich zuerst auch aufgesprungen! Die unterschiedliche Wellenzüge-Anzahl entsteht dadurch, dass immer in einem Teil der Gesamtstrecke Wellenzüge langsamer unterwegs sind. Daher kommt ja auch der Zeitversatz. Aber er bewirkt nichts, weil letzten Endes die Wellenzüge phasengleich sind. Man kann daher nicht feststellen, ob ein Zeitversatz vorliegt. Nehmen wir an, wir haben auf einer Strecke eine bestimmte Anzahl von Wellenzügen. Das bewirkt an einem Spiegel eine Reflexion mit einer bestimmten Phasenlage. Man kann jetzt ohneweiters eine beliebige Anzahl an Wellenzügen dazu geben. Wenn sie sich alle dementsprechend verkürzen, haben wir nach wie vor eine Reflexion mit derselben Phasenlage! Obwohl jetzt mehr Wellenzüge unterwegs sind als zuvor.
Genau das geschieht im vertikalen Arm des MM-Interferometers. Es sind ja kürzere Wellenlängen langsamer auf einer unveränderten Strecke unterwegs. Es müssen also mehr sein - aber sie passen aufgrund des Verhältnisses der Geschwindigkeit zur Verkürzung der Wellenlängen wieder genau in die Strecke. Deshalb ändert sich an der Phasenlage bei der Reflexion nichts.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Sa 5. Feb 2011, 23:16

Kurt hat geschrieben:Es gibt keinen Grund warum die Arme kürzer/länger werden sollten.
Doch.
Den selben, weshalb Ernst's oder Harald's Wellenlängen kleiner oder kürzer werden, oder Chief's effective Lichtgeschwindigkeit kleiner wird, oder die Universal-Zeit-Dauer sich kürzt gegenüber der Eigenzeit.
Und wenn die Unterschiede nicht allzugewaltig sind dann phasen sich die einzelnen Resonqnzkörper gegenseitig ein.
Eine etwaige Differenz wird ausgemittelt.
Bei MM heisst das: kein Messwert.
Das wäre richtigerweise noch zu prüfen.
Entweder der Licht-Dreh-Winkel-Messer detektiert noch einmal anders als MM, oder MM wäre, wie der „Laser-Kreisel“, funktionstüchtig zu verändern.
Es bewegt sich mit Null KM gegen die Erde, also ist auch Null Differenz vorhanden/messbar.
Wenn es schnell genung bewegt wird dann misst es auch.
Dann wäre daß Einphas-Problem gelöst.
Und wie treffend sind die Meß-Werte geworden?
Gibt MM-Messungen in Flugzeugen?
Wenn theoretisch bewiesen werden kann das MM funktioniert dann müsste auch was gemessen werden können.
Ha ja, es ist theoretisch bewiesen, daß Schiffe aus Eisen nicht schwimmen können.

Na ja , bin mal gespannt , wann man was über MM-Meßergebnisse in bewegten Flugzeugen o.ä. hört.
Gab's da nicht obskure Atom-Uhr-ZeitMessungen in Flugzeugen?
Und ich bilde mir ein behaupten zu können dass MM vom Prinzip her funktioniert.
Dann könnten wir die moderne Ur-Meter-Definition gegen den Platin-Stab versuchen umzutauschen, vielleicht ist noch Garantie drauf.
Kurt hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:
- dass Haralds Aussage zur Lichtuhr, ihr Verhalten bei Bewegung, so nicht stimmen dürfte
Welche Aussage genau?
Dass die Bewegung keine Rolle spielt.
Es gibt sogar zweierlei Ergebnisse je nach Bewegungsrichtung.
Und damit lässt sich MM als funktionierend beweisen.
Die Bewegung spielt die Rolle der Zeit-Dauer-Veränderung der Lichtuhr gegenüber einer "Ruhenden".

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 5. Feb 2011, 23:18

Harald Maurer hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Und jetzt nochmal von vorne? Woher soll deiner Meinung nach jetzt Wellenzüge entstehen oder verloren gehen? Kapiere ich nicht?


Auf diesen falschen Dampfer bin ich zuerst auch aufgesprungen! Die unterschiedliche Wellenzüge-Anzahl entsteht dadurch, dass immer in einem Teil der Gesamtstrecke Wellenzüge langsamer unterwegs sind. Daher kommt ja auch der Zeitversatz. Aber er bewirkt nichts, weil letzten Endes die Wellenzüge phasengleich sind. Man kann daher nicht feststellen, ob ein Zeitversatz vorliegt.


Und das kann nicht sein.
Denn eine Änderung der Wellenzüge ergibt eine Differenzänderung am Schirm beim Drehen.
Denn die Wellenanzahl ist in den beiden Armen unterschiedlich (gleiche Anzahl in Ruhe vorausgesetzt) .
Je nachdem wie sie sich gegen den "Äther" bewegen.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21899
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Sa 5. Feb 2011, 23:19

Harald Maurer hat geschrieben:Wenn man in zwei ungleich lange Strecken zwei Teilstrahlen schickt und spiegelt, kann man durch Bewegung eines der Spiegel eine Interferenz, also eine gleiche Phasenlage einstellen, obwohl die Strahlen über die ungleichen Strecken auch ungleiche Laufzeiten hatten! Und jetzt könnte man diese Anordnung drehen soviel man möchte im Ätherwind, es wird sich nichts an der einmal eingestellten Interferenz rühren. Aus den von mir genannten Gründen.

Doch, das kann man, ich hatte das ja begründet und vorgerechnet. Ich meine, du hast Dich da verrannt. Deine Gründe basieren lediglich auf Beschreibungen. Die halte ich alle für nicht stichhaltig. Ohne eine Rechnung von Dir kommen wir da nicht weiter. Welche Zeiten benötigt ein einzelner Wellenzug, bzw. ein einzelner Amplitudenpeak von der Quelle bis zum Ziel auf den beiden unterschiedlichen Wegen? Da kann ich mir keine andere Lösung als die von MM (von mir zitierte) vorstellen.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Sa 5. Feb 2011, 23:27

Highway hat geschrieben:Ehrlich gesagt ist mir das ziemlich wurscht, Ich kenne nur eine Zeit und die heißt t. Wenn Ernst eine andere meint, dann soll er das dran schreiben.

Ich kann dem kid ja auch noch ein Bilderbuch malen. Weil mitdenken so schwer ist. Das bringt bei dir aber auch nichts. Laß es Dir von Kurt oder Chief erklären, die das lange verstanden haben. Ihnen traust du ja sonst ständig.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Sa 5. Feb 2011, 23:29

Harald Maurer hat geschrieben:Man kann jetzt ohneweiters eine beliebige Anzahl an Wellenzügen dazu geben.
Vorsicht.
Meine Anzahl ist 0.03 .

Was genau zu Ernst's Phasenbverschiebung führen würde.
So kann man nicht schlüssig argumentieren.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Sa 5. Feb 2011, 23:35

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Ehrlich gesagt ist mir das ziemlich wurscht, Ich kenne nur eine Zeit und die heißt t. Wenn Ernst eine andere meint, dann soll er das dran schreiben.

Ich kann dem kid ja auch noch ein Bilderbuch malen. Weil mitdenken so schwer ist. Das bringt bei dir aber auch nichts. Laß es Dir von Kurt oder Chief erklären, die das lange verstanden haben. Ihnen traust du ja sonst ständig.
Na denk Du mal mit!

Ist MM's einer Arm jetzt länger gegenüber dem anderen geworden um wieviel millimicron?
Hat Morley das gegen-gemessen?
Viel Spaß beim Denken.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 5. Feb 2011, 23:36

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Ehrlich gesagt ist mir das ziemlich wurscht, Ich kenne nur eine Zeit und die heißt t. Wenn Ernst eine andere meint, dann soll er das dran schreiben.

Ich kann dem kid ja auch noch ein Bilderbuch malen. Weil mitdenken so schwer ist. Das bringt bei dir aber auch nichts. Laß es Dir von Kurt oder Chief erklären, die das lange verstanden haben. Ihnen traust du ja sonst ständig.


Es hat keinen Sinn mit einer Formel daherzukommen.
Ich würde sie auch erst dann akzeptieren wenn ich die Hintergründe verstanden hätte.
Also erkläre warum die Anzahl Wellenzüge in den beiden, um 90 Grad geneigten, Armen unterschiedlich sind, bzw. sich verändern wenn gedreht wird.
Die Umstände tauschen wenn die Arme ihre Ausrichtung zum "Wind" wechseln.
Und dies leztzendlich die Phasenänderung ergibt (ergeben würde wenn...).


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21899
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 19 Gäste