Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 4. Feb 2011, 18:09

Ernst hat geschrieben:
Bei MM geschieht die Verzögerung nicht durch Medienwechsel, sondern durch unterschiedliche Laufzeiten der Wellen (des Schwimmers) in den beiden Richtungen der bewegten Strömung. Auch hier befinden sich unterschiedlich viele Wellenzüge zwischen Start und Ziel.


Es spielt überhaupt keine Rolle wieviel Wellenzüge sich zwischen den Laufstrecken befinden.
Entscheidend ist die Phasenlage zueinander am Überlagerungsort.
Ob es 1000,x oder 10000,x sind, es greift nur der Teil der nach dem Komma steht.


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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 4. Feb 2011, 18:24

Kurt hat geschrieben: Es spielt überhaupt keine Rolle wieviel Wellenzüge sich zwischen den Laufstrecken befinden.
Entscheidend ist die Phasenlage zueinander am Überlagerungsort.
Ob es 1000,x oder 10000,x sind, es greift nur der Teil der nach dem Komma steht.

Aaaach, Kurt. Wieder falsch. Du mußt Dich mal zu MM wenigstens ein bischen schlau machen, bevor Du sowas schreibst. Eine Phasenverschiebung eines individuellen Wellenzuges zu einem Vergleichswellenzuges kann zwischen 0,0001grad und 100000grad und darüberhinaus betragen. Bei MM betrug der erwartete Phasenversatz etwa 360grad. Was bei Drehung der Einrichtung zu zwei Hell/dunkelwechseln führen mußte. Es tat sich aber nichts dergleichen :!:

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 4. Feb 2011, 18:38

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Es spielt überhaupt keine Rolle wieviel Wellenzüge sich zwischen den Laufstrecken befinden.
Entscheidend ist die Phasenlage zueinander am Überlagerungsort.
Ob es 1000,x oder 10000,x sind, es greift nur der Teil der nach dem Komma steht.

Aaaach, Kurt. Wieder falsch. Du mußt Dich mal zu MM wenigstens ein bischen schlau machen, bevor Du sowas schreibst. Eine Phasenverschiebung eines individuellen Wellenzuges zu einem Vergleichswellenzuges kann zwischen 0,0001grad und 100000grad und darüberhinaus betragen. Bei MM betrug der erwartete Phasenversatz etwa 360grad. Was bei Drehung der Einrichtung zu zwei Hell/dunkelwechsel führen mußte. Es tat sich aber nichts dergleichen :!:


Musste, ja wenn sich denn die Erde gegen den vermuteten Äther bewegen würde UND der Bezug für auf der Erde laufendes Licht nicht an die Erde angebunden, sondern direkt im Äther verankert wäre.
Wenn Haralds Ansicht stimmt dann kann weder das eine noch das andere mit MM erkannt werden.

Zu der Phasengeschichte.
Schau dir mal Feynmanns Warscheinlichkeitskurven an, die beruhen ebenfalls auf ganzen "Schwingungen" und dem Teil danach.
So ist es auch bei Wellenüberlagerungen.
Dass die Arme bei MM gleich lang gewesen sein sollen das wird wohl niemand behaupten, denn es wurden welche gebaut die sehr stark davon abwichen.
Es spielt keine Rolle wieviel Wellenzüge sich in den beiden Lichtlaufstrecken befinden, es kommt einzig auf den Betrag nach dem Komma an, also den Teil der als Differenz der vollen Wellenschwingungen zueinander übrigbleibt.
Nur die Differenz zählt,sonnst nichts.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 4. Feb 2011, 18:56

Kurt hat geschrieben: Dass die Arme bei MM gleich lang gewesen sein sollen das wird wohl niemand behaupten, denn es wurden welche gebaut die sehr stark davon abwichen.
Es spielt keine Rolle wieviel Wellenzüge sich in den beiden Lichtlaufstrecken befinden, es kommt einzig auf den Betrag nach dem Komma an, also den Teil der als Differenz der vollen Wellenschwingungen zueinander übrigbleibt.

Kurt, Kurt. Ich laß das jetzt mit Dir. Lies bitte nach zu MM. Dann wird Dir (hoffentlich) klar, daß die genaue Länge genauso unerheblich ist, wie Dein Betrag nach dem Komma. Es zählt die Anzahl der Nulldurchgänge bei Drehung der Anlage.
Ende erstmal mit Dir dazu.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 4. Feb 2011, 19:24

Harald Maurer hat geschrieben:Die Laufzeitdifferenz ist völlig egal. Entscheidend ist die Phasenlage, mit welcher die Strahlen zum Okular des Interferometers kommen. Und sie kommen mit gleicher Phasenlage an. Egal, wohin man den Apparat dreht.


Hallo Harald, deine Ansicht zur Lichtuhr stimmen nicht.
Es macht sehr wohl einen Unterschied aus ob "Wind" geht oder nicht.
Sowohl in Längs, als auch in Querrichtung.
Je mehr "Wind" desto langsamer der Zyklus.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 4. Feb 2011, 19:30

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Dass die Arme bei MM gleich lang gewesen sein sollen das wird wohl niemand behaupten, denn es wurden welche gebaut die sehr stark davon abwichen.
Es spielt keine Rolle wieviel Wellenzüge sich in den beiden Lichtlaufstrecken befinden, es kommt einzig auf den Betrag nach dem Komma an, also den Teil der als Differenz der vollen Wellenschwingungen zueinander übrigbleibt.

Kurt, Kurt. Ich laß das jetzt mit Dir. Lies bitte nach zu MM. Dann wird Dir (hoffentlich) klar, daß die genaue Länge genauso unerheblich ist, wie Dein Betrag nach dem Komma. Es zählt die Anzahl der Nulldurchgänge bei Drehung der Anlage.
Ende erstmal mit Dir dazu.


Die zählten nicht, denn soweit kommts erst gar nicht.
Es zählt die Phasenlage (deren Änderung) der einzelnen Lichtwege zueinander, und zwar am Überlagerungsort.
Die Anzahl der dabei in den Leitungen laufenden Wellenzüge spielt keine Rolle, auch nicht ihre Geschwindigkeit.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Fr 4. Feb 2011, 19:47

Chief 18:36 hat geschrieben:Wenn es geschwindigkeitsabhängige Längen geben sollte, gibt es überhaupt keinen Grund dass die Änderung nach der SRT-Formel erfolgt.
Als Grund eine theoretische Formel?Sollte wirklich keine Physik sein.

Es wirkt eher wie die Lorentz'sche Formel.
Nichtmaterielle Längen ändern sich genauso wie materielle.
Chief 19:45 hat geschrieben:Wenn Armlängen verschieden sind wie auf dem Bild (A, B) stimmt die Phasenlage. Bei gleicher Armlänge gilt dies nur für v=0.
Tja jetzt wäre das Postulat die verschiedenen Armlängen ( A ; B ) müssen constant bleiben(, sobald in den „Wind“ gedreht wird).
In der Hinsicht wäre die Constanz von c₀ des Mediums plausibler, weil üblich bei allen bekannten mediumbehafteten Schwingungsphänomenen.
Grade die Länge eines Materie-Stabes wird , wie es die Temperaturabhängihkeit nahelegt, dynamisch aus den atomistischen Bewegungen „eingependelt“.

Und hierzu soll man (leichtfertig) hinnehmen der Ätherwind hat keinen Einfluß auf die Länge eines Urmeter's?

Gruß

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P.S.
Der Spiegel M (mirror) liegt unbegründet auf der Kreistangente , obwohl er vermutlich senkrecht zu v_res orientiert zu sein dürfte.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 4. Feb 2011, 20:05

Kurt hat geschrieben:Die zählten nicht, denn soweit kommts erst gar nicht.
Es zählt die Phasenlage (deren Änderung) der einzelnen Lichtwege zueinander, und zwar am Überlagerungsort.
Die Anzahl der dabei in den Leitungen laufenden Wellenzüge spielt keine Rolle, auch nicht ihre Geschwindigkeit.

Mannomann. Du weißt ja wirklich gar nichts davon. An der stehenden Einrichtung stellt sich eine Phasenlage ein. Dann wird die Einrichtung sachte von Hand um 90°gedreht. Dabei verschieben sich die Wellen gegeneinander. Während des Verschiebens ändert sich die Phasenlage, was man an den Hell/Dunkel Durchgängen erkennt. Aus der Anzahl dieser Durchgänge ergibt sich die Phasenverschiebung. Und die resultiert natürlich aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten der beiden Wellen, denn die Wege sind ja gleich.

Warum liest Du dazu nicht selbst nach :?: Anstatt immer gehaltloses Zeug zu schreiben. :?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Fr 4. Feb 2011, 20:15

Ernst hat geschrieben:Warum liest Du dazu nicht selbst nach :?:
Na ja wo sollte man was vernünftiges dazu zu lesen finden?

Wird halt zu viel gehaltarmes Zeug geschrieben.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 4. Feb 2011, 20:25

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die zählten nicht, denn soweit kommts erst gar nicht.
Es zählt die Phasenlage (deren Änderung) der einzelnen Lichtwege zueinander, und zwar am Überlagerungsort.
Die Anzahl der dabei in den Leitungen laufenden Wellenzüge spielt keine Rolle, auch nicht ihre Geschwindigkeit.

Mannomann. Du weißt ja wirklich gar nichts davon. An der stehenden Einrichtung stellt sich eine Phasenlage ein. Dann wird die Einrichtung sachte von Hand um 90°gedreht. Dabei verschieben sich die Wellen gegeneinander. Während des Verschiebens ändert sich die Phasenlage, was man an den Hell/Dunkel Durchgängen erkennt. Aus der Anzahl dieser Durchgänge ergibt sich die Phasenverschiebung. Und die resultiert natürlich aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten der beiden Wellen, denn die Wege sind ja gleich.

Warum liest Du dazu nicht selbst nach :?: Anstatt immer gehaltloses Zeug zu schreiben. :?


Nein, was du schreibst stimmt so nicht.
Die Phasenlage bezieht sich auf eine einzige Vollschwingung, diese ist in 360 grad unterteilt.
Die Anzahl der Striche, die du ev. wandern siehst hat mit der Phasenlage nur indirekt zu tun.
Sie hängt vom Einfallswinkel der beiden Wellen auf die Abbildungsfläche ab.
Die angegebene/erwartete Phasenlage(änderung) ist auf eine Wellenlänge bezogen.
Denn nur so kann man eindeutige Aussagen machen.


Gruss Kurt
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