Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 22. Dez 2025, 17:41

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wo verursachen diese steilen Flanken Störungen?
.

Im selben Frequenzbereich aber andere dort tätige Telegraphiestationen.

Was wird an den anderen Stationen gestört? Das Senden oder das Empfangen?
.



Nun natürlich der Empfang. Allerdings entstehen die Nebenwellen selber im Sender, weil das Frequenzspektrum eines Rechtecksignals ähnlich wie bei Einzelspalt verbreitet ist. Wenn der Anstieg und Abfall der Spannung beim Ein- und Ausschalten langsam erfolgt, dann ist die belegte Bandbreite kleiner.

Gruß
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Kurt » Mo 22. Dez 2025, 17:58

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was wird an den anderen Stationen gestört? Das Senden oder das Empfangen?
.



Nun natürlich der Empfang. Allerdings entstehen die Nebenwellen selber im Sender

Welche Nebenwellen? Der Sender sendet ein Sinussignal welches nur in der Lage ist im Empfänger ein Signal mit der gleichen Frequenz aufzubauen.
"Oberwellen" usw. können durch so ein Signal nicht angeregt/aufgebaut werden.

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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Lagrange » Mo 22. Dez 2025, 18:12

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was wird an den anderen Stationen gestört? Das Senden oder das Empfangen?
.



Nun natürlich der Empfang. Allerdings entstehen die Nebenwellen selber im Sender

Welche Nebenwellen? Der Sender sendet ein Sinussignal welches nur in der Lage ist im Empfänger ein Signal mit der gleichen Frequenz aufzubauen.
"Oberwellen" usw. können durch so ein Signal nicht angeregt/aufgebaut werden.

Kurt

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Warum nicht? Ist das Signal nicht steil genug?
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Kurt » Mo 22. Dez 2025, 18:58

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Welche Nebenwellen? Der Sender sendet ein Sinussignal welches nur in der Lage ist im Empfänger ein Signal mit der gleichen Frequenz aufzubauen.
"Oberwellen" usw. können durch so ein Signal nicht angeregt/aufgebaut werden.

Warum nicht? Ist das Signal nicht steil genug?


Genau!! es liegt keine Winkelgeschwindigkeitsänderung vor.

Steil genug für was?


Kurt

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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Rudi Knoth » Di 23. Dez 2025, 08:07

Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Welche Nebenwellen? Der Sender sendet ein Sinussignal welches nur in der Lage ist im Empfänger ein Signal mit der gleichen Frequenz aufzubauen.
"Oberwellen" usw. können durch so ein Signal nicht angeregt/aufgebaut werden.

Warum nicht? Ist das Signal nicht steil genug?


Genau!! es liegt keine Winkelgeschwindigkeitsänderung vor.

Steil genug für was?
.


Was meinst due mit "Winkelgeschwindigkeitsänderung"? Hier dreht sich doch nichts. Tatsache ist aber, daß ein steiler Anstieg bis zu einem Endwert nur mit Sinuskurven hoher Frequenz dargestellt werden können.

Gruß
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Kurt » Di 23. Dez 2025, 08:55

Rudi Knoth hat geschrieben:Was meinst due mit "Winkelgeschwindigkeitsänderung"? Hier dreht sich doch nichts.

Ein Schwingungsablauf lässt sich auch mit einem "Rad" darstellen, der/ein Zeiger zeigt den momentanen Spannungszustand der jeweiligen Kurve an.
Je gleichmässiger die Winkeländerung/Winkelschritte erfolgt desto besser ist die Sinusartigkeit der Schwingung, desto geringer der Klirrfaktor.

Rudi Knoth hat geschrieben: Tatsache ist aber, daß ein steiler Anstieg bis zu einem Endwert nur mit Sinuskurven hoher Frequenz dargestellt werden können.

Schau dir doch die Bilder an, da ist der Anstieg der Flanke dargestellt, deine "Tatsache" ist nicht nachvollziebar.
Und auch dargestellt was eine Flanke an Schwingkreisen im Empfänger bewirkt.


Kurt

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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Rudi Knoth » Di 23. Dez 2025, 12:47

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Was meinst due mit "Winkelgeschwindigkeitsänderung"? Hier dreht sich doch nichts.

Ein Schwingungsablauf lässt sich auch mit einem "Rad" darstellen, der/ein Zeiger zeigt den momentanen Spannungszustand der jeweiligen Kurve an.
Je gleichmässiger die Winkeländerung/Winkelschritte erfolgt desto besser ist die Sinusartigkeit der Schwingung, desto geringer der Klirrfaktor.

Rudi Knoth hat geschrieben: Tatsache ist aber, daß ein steiler Anstieg bis zu einem Endwert nur mit Sinuskurven hoher Frequenz dargestellt werden können.

Schau dir doch die Bilder an, da ist der Anstieg der Flanke dargestellt, deine "Tatsache" ist nicht nachvollziebar.
Und auch dargestellt was eine Flanke an Schwingkreisen im Empfänger bewirkt.
.


Nun bei Senden von A1A-Signalen wird der Träger einfach an- und ausgeschaltet. Der Empfänger mischt das empfangene Signal /z.B. Direktmischer) mit einem um 1000 Hz versetzten Signal und man hat die Differenzfrequenz. Wenn diese Frequenzanteile weit oberhalb oder unterhalb dieser 1000 Hz in Form von Klicks enthält, dann zeigt sich, daß das
gesendete Signal breitbandiger als notwendig ist.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Kurt » Di 23. Dez 2025, 16:45

Rudi Knoth hat geschrieben: Tatsache ist aber, daß ein steiler Anstieg bis zu einem Endwert nur mit Sinuskurven hoher Frequenz dargestellt werden können.

Kurt hat geschrieben:Schau dir doch die Bilder an, da ist der Anstieg der Flanke dargestellt, deine "Tatsache" ist nicht nachvollziebar.
Und auch dargestellt was eine Flanke an Schwingkreisen im Empfänger bewirkt.
.

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun bei Senden von A1A-Signalen wird der Träger einfach an- und ausgeschaltet. Der Empfänger mischt das empfangene Signal /z.B. Direktmischer) mit einem um 1000 Hz versetzten Signal und man hat die Differenzfrequenz. Wenn diese Frequenzanteile weit oberhalb oder unterhalb dieser 1000 Hz in Form von Klicks enthält, dann zeigt sich, daß das
gesendete Signal breitbandiger als notwendig ist.


Ich stelle mir da einen Sinusoszillator vor (Sendefrequenz) der mit der Morsetaste auf die Antenne gelegt wird.
Da dieses unabhängig von der Phasenlage des Signals geschieht kommt es zu allen möglichen Phasenlagen mit dem das Signal (los)gesendet wird.
Entsprechend ist die Startsituation.
Wird das Signal im Nulldurchgang an die Antenne gelegt gibts theoretisch keinen "Klick". Die Resonanzfrequenz im Empfänger wird zwar auch angestossen, aber nicht so heftig wie bei einer steilen Flanke.
Darum ist es sinnvoll die Sendeleistung "gemässigt" hochzufahren.

Kurt

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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Kurt » Di 23. Dez 2025, 17:02

Rudi Knoth hat geschrieben: Wenn diese Frequenzanteile weit oberhalb oder unterhalb dieser 1000 Hz in Form von Klicks enthält, dann zeigt sich, daß das
gesendete Signal breitbandiger als notwendig ist.

Der Sender hat keine Bandbreite. es gibt keine Frequenzanteile. Wie oft willst du diese Behauptungen hier noch zum Besten geben?


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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Rudi Knoth » Di 23. Dez 2025, 18:12

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben: Tatsache ist aber, daß ein steiler Anstieg bis zu einem Endwert nur mit Sinuskurven hoher Frequenz dargestellt werden können.

Kurt hat geschrieben:Schau dir doch die Bilder an, da ist der Anstieg der Flanke dargestellt, deine "Tatsache" ist nicht nachvollziebar.
Und auch dargestellt was eine Flanke an Schwingkreisen im Empfänger bewirkt.
.

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun bei Senden von A1A-Signalen wird der Träger einfach an- und ausgeschaltet. Der Empfänger mischt das empfangene Signal /z.B. Direktmischer) mit einem um 1000 Hz versetzten Signal und man hat die Differenzfrequenz. Wenn diese Frequenzanteile weit oberhalb oder unterhalb dieser 1000 Hz in Form von Klicks enthält, dann zeigt sich, daß das
gesendete Signal breitbandiger als notwendig ist.


Ich stelle mir da einen Sinusoszillator vor (Sendefrequenz) der mit der Morsetaste auf die Antenne gelegt wird.
Da dieses unabhängig von der Phasenlage des Signals geschieht kommt es zu allen möglichen Phasenlagen mit dem das Signal (los)gesendet wird.
Entsprechend ist die Startsituation.
Wird das Signal im Nulldurchgang an die Antenne gelegt gibts theoretisch keinen "Klick". Die Resonanzfrequenz im Empfänger wird zwar auch angestossen, aber nicht so heftig wie bei einer steilen Flanke.
Darum ist es sinnvoll die Sendeleistung "gemässigt" hochzufahren.
.


Also solch eine Funkanlage klingt schon etwas seltsam. Denn bei den meisten Sendern wird die Taste an das Gerät und nicht zwischen Sender und Antenne angeschlossen, Und da man meist mit Frequenzen von mehreren Megahertz sendet, und auch die Taste schon eine gewisse Zeit bis zum volle Kontakt braucht, ist solch eine Annahme nicht ganz glaubhaft. Und auch der Resonanzkreis des Empfängers schwingt ja mit der Frequenz des Trägersignals egal wie er angestossen wurde.

Gruß
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