Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon bumbumpeng » Do 18. Dez 2025, 15:32

Rudi Knoth hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Das L1 steht für Longitidinal 1. Da erfolgt der longitudinale Druckausgleich im Vakuum.
Guter Witz. :D
Lass das ja mal den Kurt nicht hören.
Für den longitudinalen Druckausgleich im Vakuum ist Kurtelchen für den Einstein-Preis vorgeschlagen. Das ist nämlich Weltneuheit.
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon rmw » Fr 19. Dez 2025, 11:59

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Was aber trotzdem nicht heißt dass es aus solchen Einzelshwinungen entstanden sein muß.

Nach Fourier schon.

Fourier zeigt dass man jede beliebige Kurve mit entsprechender Genauigkeit mit einer Überlagerung von Sinuskurven darstellen kann.
Das heißt aber nicht umgekehrt dass eine solche Kurve aus einer solchen Überlagerung entstanden sein muss zumal mit diesen Sinuskurven immer nur eine Annäherung an eine beliebige Kurve besteht.
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 19. Dez 2025, 12:46

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Was aber trotzdem nicht heißt dass es aus solchen Einzelshwinungen entstanden sein muß.

Nach Fourier schon.

Fourier zeigt dass man jede beliebige Kurve mit entsprechender Genauigkeit mit einer Überlagerung von Sinuskurven darstellen kann.
Das heißt aber nicht umgekehrt dass eine solche Kurve aus einer solchen Überlagerung entstanden sein muss zumal mit diesen Sinuskurven immer nur eine Annäherung an eine beliebige Kurve besteht.


Sicher stimmt es, daß etwa der Multivibrator diese Signale ohne den Umweg der Erzeugung der Sinusschwingungen erzeugt hat. Aber die Harmonischen können etwa mit Resonanz-Kreisen gemessen werden. Natürlich sind diese in Formelsammlungen angenommen Rechtecksignale physikalisch scher möglich. Etwa im Beispiel von Kurt kann man die "Flanken" erkennen. dafür braucht also der Generator schon Zeit, wenn man die Linie auf dem Schirm sehen kann.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon bumbumpeng » Fr 19. Dez 2025, 13:43

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Was aber trotzdem nicht heißt dass es aus solchen Einzelshwinungen entstanden sein muß.

Nach Fourier schon.

Fourier zeigt dass man jede beliebige Kurve mit entsprechender Genauigkeit mit einer Überlagerung von Sinuskurven darstellen kann.
Das heißt aber nicht umgekehrt dass eine solche Kurve aus einer solchen Überlagerung entstanden sein muss zumal mit diesen Sinuskurven immer nur eine Annäherung an eine beliebige Kurve besteht.
Na dann erklär doch mal, wieso ein Verstärker mindestens die 11. Oberwelle verstärken muss, damit ein einigermaßen guter Rechteck verstärkt werden kann?
Bei 1 MHz Rechteck, mindestens 11 MHz.
Kann der Verstärker nur eine Grenzfrequenz von 1 MHz, dann geht nur 1 MHz Sinus aber kein 1 MHz Rechteck.

Weil das Rechtecksignal aus Grundschwingung und einer ganzen Reihe von Oberschwingungen besteht. --- Das Ergebnis aus all diesen Schwingungen ist dann der Rechteck.
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Yukterez » Fr 19. Dez 2025, 22:02

Vom Sinus zum Rechteck im steigenden Intervall als Audio:

Bild
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 20. Dez 2025, 09:35

Ich schlage vor, anstelle eines doch eher "unrealistischen" Rechtecksignals ein eher trapezförmiges Signal zu betrachten. Denn in der Praxis geht der Wechsel von einem Zustand zum anderen doch in einer endlichen Zeit vonstatten.

In der Reihenfunktion hat jedes Glied die Form:



Im Fall de Trapezsignals mit einer Anstiegs und Abfallzeit , die zwischen 0 und iist, hat jedes Glied die Form




Im Falle alpha=0 hat man das Rechtecksignal und im Falle von ein "Dreieckssignal". Dabei ist n eine ungerade Zahl also 1,3,5,7,9 in der Form n=2m-1 mit m = 1,2,3,4,5 etc.


Gruß
Rudi Knoth
Zuletzt geändert von Rudi Knoth am Sa 20. Dez 2025, 10:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon bumbumpeng » Sa 20. Dez 2025, 10:34

Yukterez hat geschrieben:Vom Sinus zum Rechteck im steigenden Intervall als Audio:

Bild


https://www.youtube.com/watch?v=WueD1WGtv8A
Das hat Yuki doch deutlich aufgezeigt, dass immer mehr Oberschwingungen dazu kommen, wenn es ein einigermaßen Rechteck sein soll. Man kann die höheren Frequenzen direkt hören.
Schön gemacht, Yuki.
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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Kurt » Sa 20. Dez 2025, 11:30

Rudi Knoth hat geschrieben:Ich schlage vor, anstelle eines doch eher "unrealistischen" Rechtecksignals ein eher trapezförmiges Signal zu betrachten.


Das Rechteck liegt dir wohl sehr im Magen.
Da helfen auch deine versteckten Versuche: "Die Oberwellen sind im Rechteck enthalten und werden im Empfänger (nur) gemessen" nichts.
Welche Flankensteilheit schwebt dir denn bei deinem trapazförmigen Signal so vor?
Periodendauer des Trapezsignals: 100µs

Kurt

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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon Kurt » Sa 20. Dez 2025, 11:44

bumbumpeng hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:Vom Sinus zum Rechteck im steigenden Intervall als Audio:

Bild


https://www.youtube.com/watch?v=WueD1WGtv8A
Das hat Yuki doch deutlich aufgezeigt, dass immer mehr Oberschwingungen dazu kommen, wenn es ein einigermaßen Rechteck sein soll. Man kann die höheren Frequenzen direkt hören.
Schön gemacht, Yuki.


Wenn es aber schon ein Rechteck ist, was muss da noch dazukommen damit es dann "sehr schön" wird?
Was heisst denn bei dir "sehr schönes" Rechteck?

Kurt

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Re: Enthält ein Rechtecksignal Oberwellen?

Beitragvon bumbumpeng » Sa 20. Dez 2025, 13:35

Kurt hat geschrieben:Wenn es aber schon ein Rechteck ist, was muss da noch dazukommen damit es dann "sehr schön" wird?

Was heisst denn bei dir "sehr schönes" Rechteck?
Ein Rechteck ist halt ein Rechteck.
Wenn du z.B. Transistoren nimmst mit einer Grenzfrequenz von 1 MHz, dann kannst du damit einen Sinus mit 1 MHz erzeugen.
Willst du einen Rechteck mit 1 MHz erzeugen, dann brauchst du welche mit mindestens 11 MHz Grenzfrequenz, weil in dem Rechteck nicht nur die Grundschwingung von 1 MHz enthalten ist, sondern auch noch die ungeraden OBERSCHWINGUNGEN.
Der Rechteck ist die Summe aus all den Schwingungen. Ohne Oberschwingungen kein Rechteck.

Eine Rechteckschwingung ist eben keine Sinusschwingung.
Das ist deutlich im Video von Yuki zu hören. Yuki macht es doch hörbar. Bist du etwa taub? Hörst du das denn nicht?
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