Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Predictor » Di 7. Okt 2025, 18:43

bumbumbeng hat geschrieben:
Besser ist dort:

Das ist kein Wissen, das ist Fiktion. Ich werde hier sicherlich nicht über Fiktion diskutieren.

Ich werde hier ein Beispiel dafür geben, was ein Konzept und was ein Objekt ist:

Objekte haben Eigenschaften, zum Beispiel: Energie, Masse, Gewicht, Länge, Breite, Farbe, Dichte, Temperatur usw.

All diese Eigenschaften sind Konzepte, sie existieren nicht. Es ist absolut unmöglich, sie vom Objekt zu trennen. Und nur Objekte können diese Eigenschaften haben.

In der physikalischen Welt gibt es nur Objekte. Alles andere existiert nicht! Ein Objekt (z.B. Wasser) kann nur wahrgenommen werden, es entsteht niemals durch Gedanken. Nur Konzepte entstehen durch Gedanken. Daher kann ein Konzept nicht zu einem Objekt und ein Objekt nicht zu einem Konzept werden, absolut unmöglich!

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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Frau Holle » Di 7. Okt 2025, 20:06

Predictor hat geschrieben:In der physikalischen Welt gibt es nur Objekte. Alles andere existiert nicht!

Und was hat das existenzphilosophische Geschwurbel mit den Eigenschaften von Licht am Einzel- und Doppelspalt zu tun?
 
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Lichtstreuung

Beitragvon rmw » Mi 8. Okt 2025, 07:55

Um auf das ursprüngliche Thema zurück zu kommen.

Mein ganz einfacher Versuch zeigt dass an einem Spalt Streuung des Lichts entsteht und nicht Beugung.
Das Licht verhält sich auch an einem Spalt genau so wie man sich es von einem Teilchenstrahl erwarten würde.
Es wird an den Kanten eines Spalts genau so reflektiert wie sonst auch überall.
Es gibt keinen Grund warum bei einem Doppelspalt dann plötzlich Beugung entstehen sollte.
Ein Auslöschungseffekt ist auch mit Teilchen möglich die zu irgend einer Art Frequenz fähig sind.
Die Streuung an den vier Kanten führt dann eben zu einem Auslöschungseffekt.

Der Auslöschungseffekt der darüber hinaus an einem einzelnen engen Spalt entsteht ist wahrscheinlich mit Streuung an einer Kante und Reflektion an der Stirnfläche der Gegenkante zu erklären.
Mit einer Welle läßt sich der Auslöschungseffekt an einem Spalt übrigens überhaupt nicht erklären.

https://www.markweger.at/licht_teilchen.html
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Skeptiker » Mi 8. Okt 2025, 08:14

Predictor hat geschrieben:Wenn du ein neues Spiel haben willst, beginne damit, dies zu erklären:
Skeptiker hat geschrieben: Dann ist es auch ein nicht existierendes geistiges Produkt, das mir die Haut verbrennt, wenn die zugehörige, berechnete Welle eine hohe Frequenz hat, die auch nur ein nicht existierendes geistiges Produkt ist.


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Da ich das nicht geschrieben habe, muss ich das nicht erklären. Aber der Verfasser hat natürlich recht: Wie kann ein geistiges Produkt reale Auswirkungen haben? Kannst ja mal erklären. Dann sehen wir wer hier schachmatt gesetzt wird.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Skeptiker » Mi 8. Okt 2025, 08:16

Predictor hat geschrieben:Ein Objekt (z.B. Wasser) kann nur wahrgenommen werden, es entsteht niemals durch Gedanken.

Auch Wasser ist nur ein gedankliches Konzept. Denn "Wasser" ist nur ein menschliches Wort für etwas.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Predictor » Mi 8. Okt 2025, 09:09

Skeptiker hat geschrieben:
Auch Wasser ist nur ein gedankliches Konzept. Denn "Wasser" ist nur ein menschliches Wort für etwas.

Das Objekt Wasser heißt auf Englisch water und auf Türkisch su. Diese Namensgebung ist aus der Sicht der physikalischen Welt absolut irrelevant. Nur die Wahrnehmung dieses Objekts ist relevant!
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 8. Okt 2025, 09:16

Zum Ausgangsthema und den vorgestellten Experimenten.

Die in dem Eingangspost angegebenen Experimente stellen keinen Widerspruch zur Wellennatur des Lichtes und dem Doppelspaltexperiment dar. Denn zuerst wurde in dem verlinkten Dokument kein Doppelspaltexperiment durchgeführt. Es wurden nur die Effekte an einer Kante und einem Einzelspalt durchgeführt. In solchen Experimenten kann man aber nicht zwischen Wellennatur und Teilchennatur unterscheiden. Bei einer Kante ist dies kaum möglich, weil der Abstand der Maxima im Interferenzmuster recht klein und kaum zu erkennen. Dasselbe gilt bei breiten Einzelspalten. Man könnte mit einem umgedrehten Fernglas oder Fernrohr den Laserstrahl verbreitern, sodaß der Strahl parallel aber wesentlich breiter als der Strahl des Laserpointers ist. Ansonsten zeigt sich aber schon beim schmalen Einzelspalt ein sichtbares Interferenzmuster, was für den Wellencharakter von Licht spricht.

In Doppelspaltexperimenten kann man durch Abdecken der einzelnen Spalten zeigen, daß das Bild beim Doppelspaltexperiment sich eindeutig von der Überlagerung der Einzelspaltenexperimente unterscheidet, was gegen die Teilchennatur spricht.

Gruß
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Zuletzt geändert von Rudi Knoth am Mi 8. Okt 2025, 09:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lichtstreuung

Beitragvon Frau Holle » Mi 8. Okt 2025, 09:41

rmw hat geschrieben:Um auf das ursprüngliche Thema zurück zu kommen.

Mein ganz einfacher Versuch zeigt dass an einem Spalt Streuung des Lichts entsteht und nicht Beugung.
Das Licht verhält sich auch an einem Spalt genau so wie man sich es von einem Teilchenstrahl erwarten würde.

Nein. Es ist ja gut und schön, dass du die Experimente selber machst, aber dann solltest du die Anordnung auch präzise genug bauen und die Punkte am Schirm mit konstruktiver und destruktiver Interferenz nicht einfach ignorieren.

rmw hat geschrieben:Aber wie erklärst du den Auslöschungseffekt bei einem Spalt mit einer Welle.
Ganz einfach überhaupt nicht.

Bild

Eben: Du erklärst das gar nicht, ignorierst es einfach.

Es sind deutlich dunkle Flecken zu erkennen, wo kein Licht ankommt. Streuung von Lichtteilchen kann das nicht erklären. Teilchen würden gleichmäßig streuen und es würden sich nicht solche hellen und dunklen Flecken zeigen.

Die Flecken entstehen nach den Huygensschen Prinzip...
Bild

... durch konstruktive und destruktive Interferenz der Lichtwellen. Guckstu hier.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Do 9. Okt 2025, 02:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Predictor » Mi 8. Okt 2025, 09:59

Rudi Knoth hat geschrieben:
... stellen keinen Widerspruch zur Wellennatur des Lichtes...

In solchen Experimenten kann man aber nicht zwischen Wellennatur und Teilchennatur unterscheiden.


Du solltest zunächst erklären, was du unter "Wellennatur" und "Licht" verstehst. "Welle" (Konzept) und Licht (Konzept) gibt es in der Natur nicht, so wie es auch keinen "Schatten" oder keine "Nacht" gibt. In der 'Nacht" befinden wir uns im "Schatten" der Erde. Wenn du das nicht erklären kannst, hat deine Aussage in der physikalischen Welt absolut NULL WERT!
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Skeptiker » Mi 8. Okt 2025, 10:34

Predictor hat geschrieben:Das Objekt Wasser heißt auf Englisch water und auf Türkisch su. Diese Namensgebung ist aus der Sicht der physikalischen Welt absolut irrelevant. Nur die Wahrnehmung dieses Objekts ist relevant!

Auch ein Objekt ist nur ein gedankliches Konstrukt. Es entsteht ausschließlich in deinem Gehirn. Das was du als Wasser bezeichnest ist nur eine menschliche Vorstellung. Mit der Wirklichkeit hat das aber nichts zu tun.
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