Warum ist es auf dem Berg kalt?

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Do 25. Sep 2025, 15:31

Frau Holle hat geschrieben:... Mit weniger CO2 in der Atmosphäre wird diese durchsichtiger für IR-Strahlung und folglich weniger erwärmt.
Somit wird auch die Oberfläche kühler. Anscheinend tust du dich schwer mit der Logik.

Haben Sie Beweisspektren für diesen Schwachsinn?
Offensichtlich können Sie meine Beweisspektren gar nicht lesen:
hmpf hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
Diese Folgerung wäre dann richtig, wenn die Treibhausgase nicht zur Begrenzung dieses "Atmosphärische Fenster (8 – 13 µm)" beitragen würden. Denn wenn dies nicht der Fall ist, dann würde die IR-Strahlung der Erdoberfläche ungehindert ins All gelangen. Da CO2 aber auch Tel dieses Fensters ist, würde es bei genügend geringer Konzentration durchlässig sein. ...

Also tun Sie sich mit dem Lesen von Spektren doch etwas schwer.
Wenn man nur die Absorption betrachtet:
Bild
sieht man, dass diese außerhalb des blauen Atmosphärischen Fensters nahezu überall
100 % erreicht hat. Somit ändert sich fast nichts an der Absorption, wenn man die Konzentration
vom CO2 vergrößert oder verkleinert.
Bei einer Verdoppelung der CO2-Konzentration würde die Strahlung, die heute auf dem untersten Kilometer
in der Atmosphäre absorbiert wird, dann auf den untersten 500 Metern absorbiert.
Bei einer Halbierung der CO2-Konzentration würde sich die Absorptionshöhe auf 2 km vergrößern.
Insgesamt würde sich dadurch die Menge, der vom CO2 absorbierten Erdstrahlung, kaum verändern.

Können Sie das nachvollziehen?
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Do 25. Sep 2025, 15:37

Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Anscheinend siehst du das ja anders, wenn du meinst, dass unten mehr Wärme entsteht mit weniger CO2 Konzentration. Anscheinend tust du dich schwer mit der Logik.

Ich habe nicht gesagt, dass bei geringerer CO2-Konzentration unten mehr Wärme entstehen würde.

Doch:
hmpf hat geschrieben:Also führt eine Verringerung der CO2-Konzentration zu einer erhöhten Erdtemperatur.

Das ist doch Kokolores. Die Oberfläche schert sich nicht um Treibhausgase. Sie stahlt ganz unabhängig davon in allen Wellenlängen.
Mit weniger CO2 in der Atmosphäre wird diese durchsichtiger für IR-Strahlung und folglich weniger erwärmt. Somit wird auch die Oberfläche kühler. Anscheinend tust du dich schwer mit der Logik.
 


Wenn es nach dieser Antwort von ihm und der darin zitierten Abbildung mit der Absorption im Bereich der Treibhausgase CO2 und H2O stimmen sollte, hat man schon eine 100% Absorption. Also es müssten die Konzentrationen dieser Gase schon stark reduziert werden, um eine Abkühlung der Erdtemperatur zu bekommen. Dabei ist H2O noch vom Menschen kaum zu kontrollieren.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Do 25. Sep 2025, 15:49

Rudi Knoth hat geschrieben:...
Wenn es nach dieser Antwort von ihm und der darin zitierten Abbildung mit der Absorption im Bereich der Treibhausgase CO2 und H2O stimmen sollte, hat man schon eine 100% Absorption. Also es müssten die Konzentrationen dieser Gase schon stark reduziert werden, um eine Abkühlung der Erdtemperatur zu bekommen. ...

Das Einzige was sich bei einer Änderung der CO2-Konzentration ändert, ist die kühlende Emission.
Anders als die Absorption ist diese ja nicht gesättigt und kann daher ihre Wirkung noch deutlich ändern.
Weniger CO2-Moleküle erzeugen weniger kühlende Strahlung. Also wird das System Erde/Atmosphäre
durch weniger CO2 weniger gekühlt und dadurch letztlich erwärmt.
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 25. Sep 2025, 16:14

hmpf hat geschrieben:Offensichtlich können Sie meine Beweisspektren gar nicht lesen

Deine Spektren beweisen das Gegenteil von dem, was du behauptest. Offensichtlich hast du Problem mit Spektren lesen.

Eine blinde Kuh im Finsteren sieht auf den ersten Blick, dass weniger Energie im All ankommt als die Oberfläche abstrahlt. Die Differenz verbleibt in der unteren Atmosphäre wegen der Treibhausgase. Weniger Treibhausgase => Weniger Restenergie in der Atmosphäre und nicht umgekehrt, du Füsiker.

Bei so viel geballtem Unsinn wie du hier absonderst erübrigt sich doch jede Diskussion.

Es wäre allenfalls noch lustig zu erfahren, wie du die bewiesene Korrelation zwischen der steigenden CO2-Konzentration und der steigenden Durchschnittstemperatur erklärst. Da müssten wir ja nach deiner These auf eine Eiszeit zusteuern. Wieso wird denn das Gegenteil gemessen? Fällt dir dazu noch irgend ein Quatsch ein?
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Do 25. Sep 2025, 16:23

Frau Holle hat geschrieben:...
Eine blinde Kuh im Finsteren sieht auf den ersten Blick, dass weniger Energie im All ankommt als die Oberfläche abstrahlt. ...

Wo hätte ich denn das Gegenteil behauptet?
Bitte erst genau lesen, was ich geschrieben hatte.
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Do 25. Sep 2025, 17:24

Frau Holle hat geschrieben:
Eine blinde Kuh im Finsteren sieht auf den ersten Blick, dass weniger Energie im All ankommt als die Oberfläche abstrahlt. Die Differenz verbleibt in der unteren Atmosphäre wegen der Treibhausgase. Weniger Treibhausgase => Weniger Restenergie in der Atmosphäre und nicht umgekehrt, du Füsiker.
 


Also ich vermute, daß dir die genaue Theorie des Treibhauseffektes nicht bekannt ist. Die Sonne strahlt mit einer bestimmten Leistung auf die Erde. Diese erwärmt sich und strahlt im IR-Bereich in das Weltall. Wenn es keine Treibhausgase gäbe, wäre das Gleichgewicht bei einer wesentlich niedrigeren Temperatur. Die Treibhausgase absorbieren diese Strahlung und erwärmen sich selber auf eine niedrigeren Temperatur, und strahlen dann von der der Erdoberfläche weniger ab. Die niedrigere Temperatur ergibt sich aus der niedrigeren Lufttemperatur in größeren Höhen in der Troposphäre. Um in einem Strahlungsgleichgewicht zu bleiben, muß die Erdoberfläche wärmer werden. Andererseits kühlen die Treibhausgase die oberen Schichten der Troposphäre.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 25. Sep 2025, 18:01

Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Eine blinde Kuh im Finsteren sieht auf den ersten Blick, dass weniger Energie im All ankommt als die Oberfläche abstrahlt. Die Differenz verbleibt in der unteren Atmosphäre wegen der Treibhausgase. Weniger Treibhausgase => Weniger Restenergie in der Atmosphäre und nicht umgekehrt, du Füsiker


Also ich vermute, daß dir die genaue Theorie des Treibhauseffektes nicht bekannt ist.

Was bringt dich zu der Vermutung? Es ist ja nicht schwer zu verstehen.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Do 25. Sep 2025, 18:14

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Eine blinde Kuh im Finsteren sieht auf den ersten Blick, dass weniger Energie im All ankommt als die Oberfläche abstrahlt. Die Differenz verbleibt in der unteren Atmosphäre wegen der Treibhausgase. Weniger Treibhausgase => Weniger Restenergie in der Atmosphäre und nicht umgekehrt, du Füsiker


Also ich vermute, daß dir die genaue Theorie des Treibhauseffektes nicht bekannt ist.

Was bringt dich zu der Vermutung? Es ist ja nicht schwer zu verstehen.
 


Genau der Begriff "Restenergie". Es wird zwar von der Erdoberfläche mehr Leistung abgestrahlt als zum Schluss in das Weltall abgestrahlt wird. Aber die Atmosphäre "speichert" hier keine Energie sondern strahlt wegen der niedrigeren Temperatur weniger Leistung in das Weltall ab.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Do 25. Sep 2025, 18:18

@Rudi Knoth:
@Frau Holle:
Ohne elektromagnetische Spektren lesen zu können, kann man den Treibhauseffekt nicht wirklich verstehen.
Also mal hinsetzen und etwas studieren. Ohne unnötige Angst sollte das in ca. einer Stunde zu packen sein.
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 25. Sep 2025, 19:04

Rudi Knoth hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Also ich vermute, daß dir die genaue Theorie des Treibhauseffektes nicht bekannt ist.

Frau Holle hat geschrieben:Was bringt dich zu der Vermutung? Es ist ja nicht schwer zu verstehen.

Genau der Begriff "Restenergie". Es wird zwar von der Erdoberfläche mehr Leistung abgestrahlt als zum Schluss in das Weltall abgestrahlt wird. Aber die Atmosphäre "speichert" hier keine Energie sondern strahlt wegen der niedrigeren Temperatur weniger Leistung in das Weltall ab.

Welche niedrigere Temperatur denn?

Die Temperatur der unteren Atmosphäre steigt doch, eben weil sie mit zunehmend mehr Treibhausgasen zunehmend mehr Wärmeenergie zurückhält. Die Temperatur steigt so lange, bis wieder ein Strahlungsgleichgewicht erreicht ist. So jedenfalls der wissenschaftliche Konsens.

Gerd Ganteför vergleicht das anschaulich mit einem Pullover: Je dicker der Pullover, umso mehr Wärme bleibt beim Körper. Im Gleichgewicht wird alle Wärme nach außen abgegeben, aber mit dickem Pulli eben bei konstant höherer Temperatur am Körper. Zieht man den Pulli an, dann steigt die Temperatur zunächst kontinuierlich, bis sie im Gleichgewicht schließlich angenehm konstant bleibt. Außen hat jeder Pulli oder jedes dünne T-Shirt immer nur die niedrige Umgebungstemperatur, aber am Körper natürlich nicht.

Diesen Anstieg der Temperatur am Körper der Erde (untere Atmosphäre) nennt man bekanntlich die Erderwärmung, die man seit geraumer Zeit beobachtet, weil die Treibhausgase nun mal wie ein Pulli wirken, der die Wärmeenergie nur verzögert nach außen abgibt.

Das ist in einfachen Worten die Theorie des Treibhauseffekts. Man könnte eher vermuten, dass sie dir nicht bekannt ist, Rudi.
 
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