Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Kurt » So 31. Aug 2025, 12:57

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:

Nun H2O ist auch ein Treibhausgas und soll nicht so weit nach oben gelangen. Vermutlich, weil die meisten Wolken doch niedriger sind und eben aus kondensiertem Wasserdampf bestehen.

Das hat doch alles nichts mit den zu tun worum es hier geht.
.


Warum nicht?

Weil das keine Rolle spielt.
Es geht darum warum es am Berg oben kälter ist als herunten auf der Erdoberfläche/Tal (die Frage ist ja schon nicht korrekt gestellt und nicht eindeutig)

Ob Treibgas in der Luft ist oder nicht spielt keine Rolle.
Es ist grundsätzlich kälter je weiter es nach oben geht.
Heisst: je dünner das Gas ist desto weniger zeigt ein Temperatursensor an.

Damit man das auch darlegen kann, unbeeinflusst durch äussere Umstände und Vorkommnisse, gibts den Umstand/Zustand "Adiabatisch".
Dieser sagt aus das weder was zum Gas dazukommt oder verloren geht.
Der Zustand einer Menge Gas/Luft ist sozusagen "eingefroren", also unveränderbar.
Das ist wichtig denn sonst kann nicht verglichen werden.
Es wird sozusagen ein Zustand von Gas hergestellt der mehr oder weniger "Ideal" ist und sich nicht mehr, egal wohin man dieses Gas auch bringen mag, verändert.

Und da ist es halt so das jeder Höhenunterschied ein anderes Messergebnis in Bezug zu Temperatur erbringt.
Der Grund dafür ist ganz einfach, das Gas verdünnt sich und dadurch erfolgt weniger Einwirkung der Bewegung des Gases auf den Temperatursensor.
Dieser zeigt dann immer weniger Temperatur an obwohl sich an der Erhaltungsgrösse die im Gas ist nichts verändert hat.
Grund ist die Gravitaton, sie bewirkt eine Mengenänderung von Gasmolekülen pro Volumeneinheit.

Wenn nun jemand behauptet das die Temperatursenkung wegen Abstrahlung entsteht dann hat er das mit der grundsätzlich Temperaturänderung bei Höhenänderung nicht verstanden oder er will es unterschlagen und irgedwas anders "beweisen".
So gehts halt nicht, das ist einfach nur falsch und wohl notgedrungen unter Fanatismus einzuordnen.

Kurt

.
Kurt
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » So 31. Aug 2025, 13:12

Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle » So 31. Aug 2025, 13:02

Warum kann man nun die Gravitation die Hauptursache nennen? Ganz einfach deshalb, weil ohne sie keine höhenabhängigen Dichteunterschiede existieren würden (Ganteförs "Pullover" wäre oben nicht dünner) und außerdem die Luft nicht temperaturabhängig auf- und absteigen würde.


Zuerst würde es keine Atmosphäre geben. Damit wäre auch eine solche Frage unsinnig.

Geschenkt. Es ist nur ein Gedankenexperiment wie hmpfs thermisch isolierte Küche, wo es kaum einen Unterschied der Gravitationskraft mit der Höhe gibt. Dass Gravitation sogar dort eine kleine Rolle spielt sieht man daran, dass die heiße Luft über dem Kochtopf aufsteigt.
Solche Gedankenexperimente sind ein nützliches Hilfsmittel in der Physik und alles andere als unsinnig. Sie erlauben theoretische Vorhersagen, die man dann im praktischen Experiment verifizieren/falsifizieren kann.

Rudi Knoth hat geschrieben:Warum soll die Dichte von der Höhe abhängen?

Ernsthaft? Es könnte daran liegen, dass die Gravitation immer anziehend wirkt und die Gravitationskraft g gemäß Gravitationsgestz mit dem Abstandsquadrat abnimmt, meinst du nicht? Massebehaftete freie Teilchen wie Gasmoleküle fallen bekanntlich nach "unten" in den Potentialtopf, wo sie sich ansammeln, weshalb unten ihre Dichte natürlich größer ist als weiter oben. Muss man dir das wirklich erklären?

Rudi Knoth hat geschrieben:Im Falle der Erdatmosphäre ist es so, daß der Temperaturabfall kleiner als der Druckabfall ist also die Dichte in der Tat kleiner mit wachsender Höhe wird.

Eben. Letzteres liegt bekanntlich am Gravitationsgesetz und kaum an einer Temperatur.

Mein Tipp für dich, Rudi: Du solltest die Formeljonglierei ein bisschen beiseite stellen und zum Verständnis erst mal deine Vorstellungskraft bemühen, bevor du dann die passenden Formeln raussuchst. Der Mathe-First-Ansatz kann ziemlich in die Irre führen, wie man z.B. an den Stringtheorien sieht, die zu rein gar nichts geführt haben. Generationen theoretischer Physiker haben sich den Arm ab gerechnet und inzwischen hat sogar Leonard Susskind eingeräumt, das alles für die Katz' ist und war, weil wir nun mal nicht in einem solchen Universum leben, auf das diese Mathematik anwendbar wäre.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 31. Aug 2025, 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » So 31. Aug 2025, 13:41

Rudi Knoth hat geschrieben:...
Im Falle der Erdatmosphäre ist es so, daß der Temperaturabfall kleiner als der Druckabfall ist also die Dichte in der Tat kleiner mit wachsender Höhe wird. Denn die Formel für ideale Gase lautet etwas umgestellt:

Also bei konstanter Dichte muß der Druck proportional der Temperatur sein. So niedrig ist die Temperatur aber in 6 Km Höhe nicht. ...

In der Atmosphäre ist die Dichte aber nahezu proportional zum Druck.
Aus der allgemeinen Gasgleichung

folgt, dass bei konstanter Temperatur die Dichte exakt proportional zum Druck wäre.
Nur ergibt dies auch keine Wärmesenke für den „adiabatischen Temperaturgradienten“.

Somit ist und bleibt der „adiabatische Temperaturgradient“ eine Erfindung von CO2-Theologen,
die die wahre Ursache für den Temperaturabfall mit der Höhe – nämlich die Strahlungskühlung
durch die Treibhausgase – verdecken soll.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » So 31. Aug 2025, 14:04

hmpf hat geschrieben:
In der Atmosphäre ist die Dichte aber nahezu proportional zum Druck.
Aus der allgemeinen Gasgleichung

folgt, dass bei konstanter Temperatur die Dichte exakt proportional zum Druck wäre.
Nur ergibt dies auch keine Wärmesenke für den „adiabatischen Temperaturgradienten“.

Du und deine Wärmesenke. :roll:

Da bei konstanter Temperatur die Dichte exakt proportional zum Druck ist, steigt und sinkt die Temperatur mit Dichte und Druck.

Braucht es für die Temperaturänderung eine Wärmequelle oder -senke? Nein. Wie die allg. Gasgleichung zeigt, braucht es nur eine Änderung von Dichte und Druck.

Somit ist und bleibt der adiabatische Temperaturgradient der Atmosphäre eine Folge der Dichte- und Druckänderungen im Gravitationsfeld und keine "Erfindung" irgendwelcher Theologen. Altbekannte Thermodynamik.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » So 31. Aug 2025, 14:11

Frau Holle hat geschrieben:...
Rudi Knoth hat geschrieben:Im Falle der Erdatmosphäre ist es so, daß der Temperaturabfall kleiner als der Druckabfall ist also die Dichte in der Tat kleiner mit wachsender Höhe wird.

Eben. Letzteres liegt bekanntlich am Gravitationsgesetz und kaum an einer Temperatur. ...

Blödsinn!
Die Gravitationskraft nimmt in 100 km Höhe gegenüber dem Erdboden nur um ca. 2,4 % ab.
Der Luftdruck sinkt dabei aber von 1000 mbar auf unter 0,001 mbar.
Der Luftdruck ist einfach nur das Gewicht der Gas-Säule, die oberhalb der jeweiligen Höhe auf
z.B. 1 cm^2 nach unten drückt.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » So 31. Aug 2025, 14:28

Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:In der Atmosphäre ist die Dichte aber nahezu proportional zum Druck.
Aus der allgemeinen Gasgleichung

folgt, dass bei konstanter Temperatur die Dichte exakt proportional zum Druck wäre.
Nur ergibt dies auch keine Wärmesenke für den „adiabatischen Temperaturgradienten“.

Du und deine Wärmesenke.
Da bei konstanter Temperatur die Dichte exakt proportional zum Druck ist, steigt und sinkt die Temperatur mit Dichte und Druck.
Braucht es für die Temperaturänderung eine Wärmequelle oder -senke? Nein. Wie die allg. Gasgleichung zeigt, braucht es nur eine Änderung von Dichte und Druck.
...

Erst denken dann schreiben!
Wenn der Druck sich exakt proportional mit der Dichte ändert, ändert sich die Temperatur überhaupt nicht.

Das genau tut aber jedes Gas. Wenn man das Volumen in einem Kolbenprober „adiabatisch“ (also schnell)
verdoppelt, sinkt zunächst die Temperatur. Wenn man dann diabatisch wartet, bis sich die Temperatur
im Kolben wieder auf die Ausgangstemperatur erhöht hat, hat sich der Druck im Kolbenprober gegenüber
dem Zustand vor der Expansion exakt halbiert.
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » So 31. Aug 2025, 14:36

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Rudi Knoth hat geschrieben:Im Falle der Erdatmosphäre ist es so, daß der Temperaturabfall kleiner als der Druckabfall ist also die Dichte in der Tat kleiner mit wachsender Höhe wird.

Eben. Letzteres liegt bekanntlich am Gravitationsgesetz und kaum an einer Temperatur. ...

Blödsinn! [...]
Der Luftdruck ist einfach nur das Gewicht der Gas-Säule, die oberhalb der jeweiligen Höhe auf
z.B. 1 cm^2 nach unten drückt.

Soso. Das Gewicht der Gas-Säule, das den Druck bestimmt, ergibt sich also nicht aus dem Gravitationsgesetz. Ja nee, ist klar. :lol:
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » So 31. Aug 2025, 14:39

Frau Holle hat geschrieben:...
Braucht es für die Temperaturänderung eine Wärmequelle oder -senke? Nein. Wie die allg. Gasgleichung zeigt, braucht es nur eine Änderung von Dichte und Druck.
Somit ist und bleibt der adiabatische Temperaturgradient der Atmosphäre eine Folge der Dichte- und Druckänderungen im Gravitationsfeld und keine "Erfindung" irgendwelcher Theologen. Altbekannte Thermodynamik.
 

Gott sind Sie krank!
Zum mindestens 55. Mal:

Ohne Wärmequelle und Wärmesenke gibt es keine dauerhafte räumliche Temperaturdifferenz in einem Medium.
In der Atmosphäre gibt es keine Kolbenprober, Motoren oder sonstige mechanische Volumenveränderer.
Die vorhandenen Konvektionen können räumliche Temperaturdifferenzen nur abbauen.
Sie können keine räumlichen Temperaturdifferenzen erzeugen und aufrechterhalten.

Tut ihnen das nicht langsam weh, hier immer wieder als geistig Behinderte entlarvt zu werden?
Wird Ihnen Ihre wiederholt entlarvte dummdreiste Hochstapelei nicht langsam peinlich?
Wann wollen Sie anfangen, sich für Physik zu interessieren und aufhören,
hier Dinge zu zitieren, die Sie nicht einmal ansatzweise verstehen können?
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » So 31. Aug 2025, 14:53

hmpf hat geschrieben:Wenn man das Volumen in einem Kolbenprober „adiabatisch“ (also schnell)
verdoppelt, sinkt zunächst die Temperatur. Wenn man dann diabatisch wartet, bis sich die Temperatur
im Kolben wieder auf die Ausgangstemperatur erhöht hat, hat sich der Druck im Kolbenprober gegenüber
dem Zustand vor der Expansion exakt halbiert.

Schnell auf aufgestiegene und adiabatisch gekühlte Luft findet eine gleich niedrige Umgebungstemperatur vor und erwärmt sich nicht mit der Zeit auf die höhere Ausgangstemperatur. Warum sollte sie?

Sie wartet auch nicht diabatisch seelenruhig ab, bis eine schleichende Wärmeleitung von unten hochgeklettert ist um einzuheizen. Jede wärmere Luft von unten steigt ja ebenfalls schneller auf als Wärmeleitung, vergrößert sein Volumen und kühlt adiabatisch ab. 8-)

hmpf hat geschrieben:In der Atmosphäre gibt es keine Kolbenprober, Motoren oder sonstige mechanische Volumenveränderer.

Doch. Es gibt Verdichtung durch Gravitation.

hmpf hat geschrieben:Die vorhandenen Konvektionen können räumliche Temperaturdifferenzen nur abbauen.
Sie können keine räumlichen Temperaturdifferenzen erzeugen und aufrechterhalten.

Doch können sie. Wegen der permanent räumlich unterschiedlichen Gravitationskraft.
 
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 31. Aug 2025, 15:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » So 31. Aug 2025, 15:04

Frau Holle hat geschrieben:...
Schnell auf aufgestiegene und adiabatisch gekühlte Luft findet eine gleich niedrige Umgebungstemperatur vor und erwärmt sich nicht mit der Zeit auf die höhere Ausgangstemperatur. ...

Gott sind Sie krank!
Zum mindestens 55. Mal:
Wer hat denn der Luft oben die Wärme entzogen?

Ein aufsteigendes Luftpaket kann so etwas nicht tun.
Das wurde unten erwärmt und transportiert diese Wärme nach oben. Wobei es sich abkühlt.
Dabei wird es jedoch nie kälter als seine Umgebung und kann dieser deshalb auch keine Wärme entziehen.

Tut ihnen das nicht langsam weh, hier immer wieder als geistig Behinderte entlarvt zu werden?
Wird Ihnen Ihre wiederholt entlarvte dummdreiste Hochstapelei nicht langsam peinlich?
Wann wollen Sie anfangen, sich für Physik zu interessieren und aufhören,
hier Dinge zu zitieren, die Sie nicht einmal ansatzweise verstehen können?
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