Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » So 24. Aug 2025, 08:43

hmpf hat geschrieben:Wasser [...] vergrößert also sein Volumen bei Temperaturerhöhung genauso wie ein Gas.
Deshalb sind die Ozeane auch oben wärmer als in der Tiefe:
https://www.phbern.ch/sites/default/fil ... _kalte.pdf
In der Atmosphäre ist es umgekehrt.
Dies zu erkennen, überfordert offensichtlich Ihr extrem geschädigtes Spatzenhirn.

Deine Quelle zeigt das flüssige Erdinnere:

Erde Innen.png
Erde Innen.png (141.16 KiB) 509-mal betrachtet

Wie man sieht, ist es unten im Zentrum der Erde dauerhaft 5000 °C heiß, und am oberen Ende vom Erdmantel mit 700 °C dauerhaft viel kälter. So ist es bekanntlich auch in der Troposphäre: dauerhaft unten wärmer, oben kälter.

Wie kommt es zu diesem dauerhaften Temperaturgradienten im Erdinneren (roter Pfeil)? IR-Strahlung in die Erdkruste scheidet ja wohl aus. Da kommt keine Strahlung durch. In der Troposphäre soll das aber der einzige Grund für den den dauerhaften Temperaturgradienten sein: IR-Abstrahlung nach außen.

Die Erde hatte doch Milliarden Jahre Zeit ihre Temperatur im gesamten Inneren durch Wärmeleitung nach deiner Vorstellung weitgehend anzugleichen. Dennoch ist es bis jetzt nicht geschehen. Die Differenz vom oberen Erdmantel zum inneren Kern beträgt immer noch über 4000 °C!

Also wie kann das sein? Könnte es vielleicht an den eingezeichneten Konvektionsströmen liegen?

Dies zu erkennen, überfordert offensichtlich dein extrem geschädigtes Spatzenhirn. :mrgreen:
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 24. Aug 2025, 09:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Kurt » So 24. Aug 2025, 08:58

hmpf hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Also, ein Ballon der mit einem m³ Luft zu 15° gefüllt ist und einen Kübel Wasser mit ebenfalls 15°
An beiden ist ein Absolutdrucksensor und ein Temperatursensor montiert. Beim Ballon irgendwo innen, beim Eimer unten am Boden.

Die beiden werden gemeinsam auf einen hohen Berg hochgebracht, die Messwerte werden aufgezeichnet.
Selbstverständlich sind beide Wärme- und Strahlungsisoliert. ...

Gott sind Sie krank!
Zum mindestens 10. Mal:
Die Atmosphäre ist aber nicht wärme- und strahlungsisoliert.


Darum eine Betrachtung bei der das angenommen wird, darum die kontakt und Strahlungsisolierten Behälter für die Luft und das Wasser.
isolierten Behälter Eben, um zu erkennen was abläuft

hmpf hat geschrieben:Deshalb gibt erwärmte Luft während des Aufstiegs Wärme an die Umgebung ab.

Genau deswegen wird Adiabatie angenommen und der Aufstieg fremderledigt.
Da gibts keine Zustandsänderung weder der Luft im Ballon, noch des Wassers im Eimer.

hmpf hat geschrieben:Sie kühlt sich also wegen der Druckabnahme mit der Höhe und wegen der Wärmeleitung ab.


Geht doch, sie kühlt sich wegen der Druckabnahme ab, die Wärmeleitung findet nicht statt.
Bleibt also die Abkühlung wegen der Druckabnahme übrig.
Was hat den ndie Druckabnahme für einen Grund?
Doch nicht etwa die Vergrösseren der Luftmenge im Ballon.
Diese Menge ist oben geringerem Aussendruck ausgesetzt und verteilt sich auf einen grösseren Raumbereich.
Das Wasser im Eimer macht das nicht, es kühlt auch nicht ab.

hmpf hat geschrieben:Sie steigt aber nur solange auf, wie sie noch wärmer als ihre Umgebung ist.


Da steigt garnichts auf, Ballon und Eimer werden hochgebracht.

hmpf hat geschrieben:Wenn das Luftpaket genauso warm wie seine Umgebung geworden ist, bleibt es auf seiner Höhe.


Das Luftpaket tauscht weder direkt durch Berührung, noch indirekt durch Strahlung irgendwas aus, es bleibt in seiner Anzahl an Molekülen und seiner enthaltenen Erhaltungsgrösse gleich.
Das Wasser im Eimer ebenfalls.
Das Wasser wird mit unveränderter Temperatur gemessen, das Luftpaket nicht, es wird als kälter gemessen.

hmpf hat geschrieben:Somit kann der bekannte Effekt, dass warme Luft aufsteigt, nicht der Grund dafür sein,
dass es oben in der Troposphäre kälter als unten ist.

Jetzt denk mal ein wenig nach.
Die Temperatur des Wassers wird oben und unten als gleich gemessen, die der Luft nicht.
a) Das Wasser hat sich in seinem Volumen nicht verändert, die Luft sehr wohl.
b) zudem ist es so, dass dann, wenn die Luft wieder runtergebracht wird, also den gleiche Umständen wie am Anfang ausgesetzt ist, also wieder das gleiche Volumen und die gleiche Dichte hat, auch wieder die 15° gemessen werden.
Es sollte doch für einen Physiker, einem der so gut ist wie du, möglich sein zu verstehen das da ein Zusammenhang zwischen Volumen, Druck und Messergebnis des Temperaturwertes besteht.

hmpf hat geschrieben:Offensichtlich sind Sie zu verbohrt, meine Beiträge zu lesen:
hmpf hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Grösseres Volumen ist gleichlaufend mit geringerer Temperatur.
Volumenverkleinerung wiederum mit Erhöhen der Temperatur. ...

Gott sind Sie krank!
Zum mindestens 10. Mal:

Das gilt nur direkt nach einer schnellen Volumenänderung.
Danach wirkt die Wärmeleitung und die gleicht jede Temperaturdifferenz in wenigen Jahren aus.
Bei einem Autoreifen schon nach wenigen Stunden.
Oder wollen Sie behaupten, dass Luft permanent 10-mal am Tag nur aufsteigt?
Zudem steigt die Luft ja nicht auf, wenn Sie kälter als ihre Umgebungsluft ist.
Zitieren Sie doch einfach eine Beobachtung, bei der Luft oder Wasser aufgestiegen wären, obwohl sie kälter
als ihre Umgebung waren.
Wie sollte sonst ein negativer Temperaturgradient in der Troposphäre dauerhaft messbar sein?


Ach jetzt wirds interessant, du weichst nun auf Vorgänge aus die Jahre dauern, zugleich gibst du zu, dass das mit dem Zusammenhang von Druck und Temperatur besteht.
Jetzt fehlt nur das du von deinen fixen Ideen loskommst und das was sich zeigt richtig zuordnest.
Diese "Jahre andauernden" Vorgänge sind hier ausgeschluossen, übrig bleibt das was da gilt.
"Das gilt nur direkt nach einer schnellen Volumenänderung."

Ob eine Volumenänderung schnell oder langsam abläuft spielt keine Rolle, dann nicht wenn es keinerlei direkten oder indirekten Austausch gibt.
Es bleibt übrig:
Eine Volumenänderung ergibt eine andere gemessene Temperatur.

Nun wäre es an der Zeit das du Superphysiker kapierst wie eine Temperaturmessung überhaupt funktioniert.
Es könnte nämlich das dir dann ein ganz grosses Lichtlein aufgeht.
Naja, man soll die Hoffnung niemals aufgeben und in jedem Schreiberling einen Rest an logischem Denkvermögen vermuten. (und vermuten das seine Verbohrtheit von ihm selber überwunden werden kann)

Kurt

.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » So 24. Aug 2025, 09:07

Frau Holle hat geschrieben:...
Die Erde hatte doch Milliarden Jahre Zeit ihre Temperatur im gesamten Inneren durch Wärmeleitung nach deiner Vorstellung weitgehend anzugleichen.
Dennoch ist es bis jetzt nicht geschehen. Die Differenz vom oberen Erdmantel zum Erdkern beträgt immer noch über 4000 °C! ...

Tut soviel Demonstration der eigenen Dummdreistigkeit nicht langsam weh?
Sie unterschlagen sowohl die Wärmequelle im Erdkern (Kernspaltung) als auch die Wärmesenken an der
Erdoberfläche (Wärmeleitung + Infrarot-Strahlung) und der Atmosphäre (Infrarot-Strahlung).
Wann wollen Sie anfangen, sich für Physik zu interessieren und aufhören,
hier Dinge zu zitieren, die Sie nicht einmal ansatzweise verstehen können?
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » So 24. Aug 2025, 09:34

Kurt hat geschrieben:...
Genau deswegen wird Adiabatie angenommen und der Aufstieg fremderledigt.
Da gibts keine Zustandsänderung weder der Luft im Ballon, noch des Wassers im Eimer. ...

Gott sind Sie krank!
Ihre Laberei hat nun aber auch gar nichts mit der Realität zu tun!

Sie versuchen hier zu beschreiben, wie CO2-Theologen einen „adiabatischen Temperaturgradienten“ begründen.
Das kann man machen. Insbesondere wenn man die Strahlungskühlung der Treibhausgase unterschlagen will.
Wie gesagt, warum sollte es in einem Treppenhaus keinen „adiabatischen Temperaturgradienten“ geben?
Da steigt warme Luft messbar nach oben und kalte Luft sinkt messbar nach unten.
Das gleiche geschieht messbar in den Ozeanen mit Wasser:
https://www.phbern.ch/sites/default/fil ... _kalte.pdf
Weder Wasser noch Luft sind „adiabatisch“.
Somit sind alle „adiabatischen Temperaturgradienten“ nichts weiter als Versuche von CO2-Theologen,
die kühlende Wirkung der Treibhausgase „wegzurechnen“.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » So 24. Aug 2025, 09:41

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Die Erde hatte doch Milliarden Jahre Zeit ihre Temperatur im gesamten Inneren durch Wärmeleitung nach deiner Vorstellung weitgehend anzugleichen.
Dennoch ist es bis jetzt nicht geschehen. Die Differenz vom oberen Erdmantel zum Erdkern beträgt immer noch über 4000 °C! ...

Sie unterschlagen sowohl die Wärmequelle im Erdkern (Kernspaltung) als auch die Wärmesenken an der Erdoberfläche (Wärmeleitung + Infrarot-Strahlung) und der Atmosphäre (Infrarot-Strahlung).

Unsinn.

1. Dass die Wärmequelle unterschlagen wird ist eine dreiste Lüge. Die Wärmequelle ist im Gegenteil die Voraussetzung dafür, dass es unten dauerhaft heiß ist. Es ist das Gleiche wie mit der Wärmequelle am unteren Rand der Atmosphäre, wo die Erdoberfläche dauerhaft erhitzt wird, hauptsächlich von der Sonne.

2. Dass die Erdkruste Wärmeenergie von Inneren aufnimmt und über die Oberfläche in die Atmosphäre abgibt ist unbestritten, aber das ist extrem wenig und sicher nicht der Grund, dass ein dauerhafter Gradient im Erdinneren über Milliarden Jahre aufrecht erhalten wird.

Wärmestrom aus dem Erdinneren: global etwa 0,09 W/m².
Solare Einstrahlung: etwa 340 W/m² global gemittelt.
=> Der Beitrag des Erdinneren ist also winzig – weniger als 0,1 % des Energiehaushalts der Oberfläche.

An der Oberfläche ist die Kruste fast vollständig im Gleichgewicht mit der Atmosphäre und strahlt fast nur die Sonnenenergie ab. Der kleine Wärmestrom aus dem Erdinneren „verpufft“ im Vergleich dazu.

Das ist im Übrigen auch der Grund, warum der Meeresboden nicht wirklich wärmer ist als das Wasser dort. Deine populärwissenschaftliche Quelle suggeriert aber, dass der Meeresboden wesentlich wärmer sein müsste, nur weil er tiefer liegt als die Wasseroberfläche:

Je tiefer wir also bohren, desto näher kommen wir dem Kern [...]. Doch auch die Tiefsee ist mehrere tausend Meter tief. Warum wird das Wasser denn immer kälter, je tiefer unten man ist?

Als Grund wird angegeben, dass warmes Wasser aufsteigt und kaltes absinkt. Dabei wird unterschlagen, dass das warme Wasser an der Oberfläche von der Sonne erwärmt wird und nicht etwa vom unten wärmeren Meeresboden und dann erst aufsteigen muss. Am genannten Beispiel mit dem Golfstrom ist das ja ersichtlich: Das warme Oberflächenwasser kommt aus tropischen Gebieten mit mehr Sonneneinstrahlung. Es fließt dann nach Norden, wo es durch eisgekühltes Wasser abgekühlt wird.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 24. Aug 2025, 10:05, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » So 24. Aug 2025, 09:49

Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Die Erde hatte doch Milliarden Jahre Zeit ihre Temperatur im gesamten Inneren durch Wärmeleitung nach deiner Vorstellung weitgehend anzugleichen.
Dennoch ist es bis jetzt nicht geschehen. Die Differenz vom oberen Erdmantel zum Erdkern beträgt immer noch über 4000 °C! ...

Sie unterschlagen sowohl die Wärmequelle im Erdkern (Kernspaltung) als auch die Wärmesenken an der Erdoberfläche (Wärmeleitung + Infrarot-Strahlung) und der Atmosphäre (Infrarot-Strahlung).

Unsinn.
1. Dass die Wärmequelle unterschlagen wird ist eine dreiste Lüge. ...

Gott sind Sie krank!
Sie haben vom Temperaturgradienten im Erdinneren gelabert:

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Die Erde hatte doch Milliarden Jahre Zeit ihre Temperatur im gesamten Inneren durch Wärmeleitung nach deiner Vorstellung weitgehend anzugleichen.
Dennoch ist es bis jetzt nicht geschehen. Die Differenz vom oberen Erdmantel zum Erdkern beträgt immer noch über 4000 °C! ...

Tut soviel Demonstration der eigenen Dummdreistigkeit nicht langsam weh?
Sie unterschlagen sowohl die Wärmequelle im Erdkern (Kernspaltung) als auch die Wärmesenken an der
Erdoberfläche (Wärmeleitung + Infrarot-Strahlung) und der Atmosphäre (Infrarot-Strahlung).
Wann wollen Sie anfangen, sich für Physik zu interessieren und aufhören,
hier Dinge zu zitieren, die Sie nicht einmal ansatzweise verstehen können?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » So 24. Aug 2025, 10:09

@hmpf
Primitives unsachliches Geschrei ist kein Argument. Du bist aufs Neue sachlich widerlegt, Arsch.loch.

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Die Erde hatte doch Milliarden Jahre Zeit ihre Temperatur im gesamten Inneren durch Wärmeleitung nach deiner Vorstellung weitgehend anzugleichen.
Dennoch ist es bis jetzt nicht geschehen. Die Differenz vom oberen Erdmantel zum Erdkern beträgt immer noch über 4000 °C! ...

Sie unterschlagen sowohl die Wärmequelle im Erdkern (Kernspaltung) als auch die Wärmesenken an der Erdoberfläche (Wärmeleitung + Infrarot-Strahlung) und der Atmosphäre (Infrarot-Strahlung).

Unsinn.

1. Dass die Wärmequelle unterschlagen wird ist eine dreiste Lüge. Die Wärmequelle ist im Gegenteil die Voraussetzung dafür, dass es unten dauerhaft heiß ist. Es ist das Gleiche wie mit der Wärmequelle am unteren Rand der Atmosphäre, wo die Erdoberfläche dauerhaft erhitzt wird, hauptsächlich von der Sonne.

2. Dass die Erdkruste Wärmeenergie von Inneren aufnimmt und über die Oberfläche in die Atmosphäre abgibt ist unbestritten, aber das ist extrem wenig und sicher nicht der Grund, dass ein dauerhafter Gradient im Erdinneren über Milliarden Jahre aufrecht erhalten wird.

Wärmestrom aus dem Erdinneren: global etwa 0,09 W/m².
Solare Einstrahlung: etwa 340 W/m² global gemittelt.
=> Der Beitrag des Erdinneren ist also winzig – weniger als 0,1 % des Energiehaushalts der Oberfläche.

An der Oberfläche ist die Kruste fast vollständig im Gleichgewicht mit der Atmosphäre und strahlt fast nur die Sonnenenergie ab. Der kleine Wärmestrom aus dem Erdinneren „verpufft“ im Vergleich dazu.

Das ist im Übrigen auch der Grund, warum der Meeresboden nicht wirklich wärmer ist als das Wasser dort. Deine populärwissenschaftliche Quelle suggeriert aber, dass der Meeresboden wesentlich wärmer sein müsste, nur weil er tiefer liegt als die Wasseroberfläche:

Je tiefer wir also bohren, desto näher kommen wir dem Kern [...]. Doch auch die Tiefsee ist mehrere tausend Meter tief. Warum wird das Wasser denn immer kälter, je tiefer unten man ist?

Als Grund wird angegeben, dass warmes Wasser aufsteigt und kaltes absinkt. Dabei wird unterschlagen, dass das warme Wasser an der Oberfläche von der Sonne erwärmt wird und nicht etwa vom unten wärmeren Meeresboden und dann erst aufsteigen muss. Am genannten Beispiel mit dem Golfstrom ist das ja ersichtlich: Das warme Oberflächenwasser kommt aus tropischen Gebieten mit mehr Sonneneinstrahlung. Es fließt dann nach Norden, wo es durch eisgekühltes Wasser abgekühlt wird.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 24. Aug 2025, 10:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » So 24. Aug 2025, 10:09

Zum Thema Temperatur und Höhe:

Im Beitrag von hmpf wird ja immer das Beispiel der Temperaturverteilung im Treppenhaus angebracht. Dazu meine Anmerkung. Nach der Formel p*v=n*R*T kann man bei konstantem Luftdruck folgern, daß mit steigender Temperatur die Dichte eines idealen Gases sinkt. Daher hat man im Treppenhaus wie in anderen nach oben geschlossenen Räumen oben die warme Luft, weil sie nicht entweichen kann. In dem Treppenhaus von 11 Metern Höhe hat man einen Luftdruckunterschied von 2 mBar. Also nur einen unwesentlich geringeren Luftdruck. In 5 Kilometern Höhe hat man aber nur noch den halben Luftdruck. Also eine andere Situation als in dem Treppenhaus. Bei einer solchen Höhe muß eine Luftmasse expandieren und kühlt sich deswegen adiabatisch ab. Im Treppenhaus hat man also eine kleine adiabatische Abkühlung. Die adiabatische Abkühlung ist übrigens für das Entstehen von Wolken. Denn dadurch kann der Wasserdampf überhaupt kondensieren. Fraglich ist dann eher, ob solche adiabatischen Prozesse selten vorkommen oder recht oft vorkommen. Im Falle von Tiefdruckgebieten passiert dies täglich. Was mit diesen Luftmassen passiert, wenn sie oben angekommen sind, können wohl Meteorologen beantworten.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » So 24. Aug 2025, 10:21

@Frau Holle » So 24. Aug 2025, 11:09

Als Grund wird angegeben, dass warmes Wasser aufsteigt und kaltes absinkt. Dabei wird unterschlagen, dass das warme Wasser an der Oberfläche von der Sonne erwärmt wird und nicht etwa vom unten wärmeren Meeresboden und dann erst aufsteigen muss.


Genau. Die Sonnenstrahlung erwärmt nur die obere Schicht des Wassers. Schon in 100 Metern Tiefe ist nur noch wenig Sonnenstrahlung vorhanden. Und da auch im Falle von Wasser die Dichte bei Temperaturen über 4 Grad Celsius abnimmt, ist dort unten wesentlich kälter.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » So 24. Aug 2025, 10:27

Frau Holle hat geschrieben:... Als Grund wird angegeben, dass warmes Wasser aufsteigt und kaltes absinkt. ...

Wollen Sie das bestreiten?
Zitieren Sie eine Messung, die das widerlegen könnte!
Das gleiche gilt für alle strömungsfähigen Medien – also Flüssigkeiten und Gase – wärmere Materie steigt auf
und kältere Materie sinkt ab. Das lässt sich jederzeit auch in der Atmosphäre feststellen.
Bild
Über Paris steigt ständig Luft auf und erwärmt die Atmosphäre.
Da die aufsteigende Luft sich nicht unter ihre Umgebungsluft abkühlen kann, sonst würde sie ja wieder sinken,
kann sie die von der Stadt erhaltene Wärme nur nach oben transportieren.
Ein Kühleffekt der Atmosphäre insgesamt entsteht dadurch nicht.
hmpf
 
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