Warum ist es auf dem Berg kalt?

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Jul 2025, 13:27

hmpf hat geschrieben:Ohne Treibhausgase wäre die Atmosphäre in allen Höhen genauso kalt wie der -18°C kalte Erdboden.

Was sich ja mit dem deckt was ich schrieb:
Ohne Treibhausgase würde die Atmosphäre sich also nicht wesentlich erwärmen.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Jul 2025, 13:29

hmpf hat geschrieben:Wo denn?

Hier: viewtopic.php?f=16&t=812&start=310#p225043
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 18. Jul 2025, 13:57

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Wo denn?

Hier: viewtopic.php?f=16&t=812&start=310#p225043

In dem Beitrag steht kein Erklärungsversuch für Ihre kindliche Behauptung, die Wärmeleitung
in Gasen würde nach wenigen Zentimetern enden!
Also bringen Sie ein Zitat für diesen physikalischen Unfug.
Und erklären Sie, warum in geschlossenen Räumen die Luft - trotz adiabatischer Luft-Strömungen - unter der
Decke stets wärmer als am Boden ist. Das gilt sowohl für Fußbodenheizungen wie auch für Wandheizungen.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 18. Jul 2025, 14:05

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Ohne Treibhausgase wäre die Atmosphäre in allen Höhen genauso kalt wie der -18°C kalte Erdboden.

Was sich ja mit dem deckt was ich schrieb:
Ohne Treibhausgase würde die Atmosphäre sich also nicht wesentlich erwärmen.

Sie merken wohl nichts mehr!
Ohne Treibhausgase würde sich die Erdoberfläche auf -18°C abkühlen.
Die Atmosphäre würde nur durch Wärmeleitung vom Erdboden trotz
adiabatischer Strömungen unterhalb der Stratosphäre am Boden auf -18°C aufgeheizt.

Die Temperatur würde vom Boden an dann bis zur - wegen der UV-Absorption des Ozons - heizenden
Stratosphäre sogar ansteigen.
Zuletzt geändert von hmpf am Fr 18. Jul 2025, 14:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Jul 2025, 14:23

hmpf hat geschrieben:In dem Beitrag steht kein Erklärungsversuch für Ihre kindliche Behauptung, die Wärmeleitung
[b]in Gasen würde nach wenigen Zentimetern enden!

Das ist ein gut untersuchtes physikalisches Phänomen. Muss man einem angeblichen Experimental-Physiker wohl nicht extra belegen.
In einem Fachbeitrag der ASTM wird untersucht, wie sich die Wärmeleitfähigkeit von ruhender Luft (λₙ ≈ 0,024 W/m·K) in Abhängigkeit von der Luftschichtdicke verändert. Die Wärmeleitleistung ist extrem gering und nur relevant bei sehr dünnen Luftschichten.
https://journals.ametsoc.org/view/journ ... 0_co_2.xml?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Jul 2025, 14:24

hmpf hat geschrieben:Die Atmosphäre würde nur durch Wärmeleitung vom Erdboden trotz
adiabatischer Strömungen unterhalb der Stratosphäre am Boden auf -18°C aufgeheizt.

Die Temperatur würde vom Boden an dann bis zur - wegen der UV-Absorption des Ozons - heizenden
Stratosphäre sogar ansteigen.

Die Aussage ist größtenteils falsch oder irreführend.
Ohne Treibhausgase wäre die Atmosphäre nahezu transparent für IR-Strahlung und könnte kaum Energie speichern.
Wärmeleitung allein reicht nicht, um die Atmosphäre zu erwärmen.
Adiabatische Strömungen setzen Temperaturgradienten voraus – nicht umgekehrt.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 18. Jul 2025, 14:31

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:In dem Beitrag steht kein Erklärungsversuch für Ihre kindliche Behauptung, die Wärmeleitung
[b]in Gasen würde nach wenigen Zentimetern enden!

Das ist ein gut untersuchtes physikalisches Phänomen. Muss man einem angeblichen Experimental-Physiker wohl nicht extra belegen.
In einem Fachbeitrag der ASTM wird untersucht, wie sich die Wärmeleitfähigkeit von ruhender Luft (λₙ ≈ 0,024 W/m·K) in Abhängigkeit von der Luftschichtdicke verändert. Die Wärmeleitleistung ist extrem gering und nur relevant bei sehr dünnen Luftschichten.
https://journals.ametsoc.org/view/journ ... 0_co_2.xml?

Wo steht in Ihrem Link, dass die Wärmeleifähigkeit von 0,025 W/(m·K) nach wenigen Zentimetern auf null sinken würde?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 18. Jul 2025, 14:41

Skeptiker hat geschrieben:... Ohne Treibhausgase wäre die Atmosphäre nahezu transparent für IR-Strahlung und könnte kaum Energie speichern. ...

Gott sind Sie ein naturwissenschaftlicher Analphabet!
Die ppm-Konzentrationen der Treibhausgase tragen weder etwas zur Wärmeleitfähigkeit noch zur
Wärmespeicherfähigkeit der Atmosphäre bei.
Letztere ist für die Temperaturabnahme mit der Höhe sogar ziemlich bedeutungslos.
Die Wärmespeicherfähigkeit beeinflusst lediglich ein wenig das zeitliche Verhalten nicht jedoch
den Verlauf der Temperatur mit der Höhe.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 18. Jul 2025, 14:47

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Ohne Treibhausgase wäre die Atmosphäre in allen Höhen genauso kalt wie der -18°C kalte Erdboden.

Was sich ja mit dem deckt was ich schrieb:
Ohne Treibhausgase würde die Atmosphäre sich also nicht wesentlich erwärmen.

Sie wäre aber trotzdem mit zunehmender Höhe kälter, und eben nicht in allen Höhen genauso kalt wie der Erdboden. Denn der wird permanent von der Sonne beheizt und die Strahlungsdurchlässige Atmosphäre nicht.

Das ergibt einen permanenten Temperaturunterschied zwischen Boden und Atmosphäre und somit eine Konvektion/Adiabasie mit permanent kühlerer Luft in der Höhe. Der Aufstieg solch trockener Luft aus N₂ und O₂ um ca. 1000 m in der unteren Erdatmosphäre bedeutet ihre Abkühlung um -10,96°C (bei angenommenen 20°C am Boden), siehe Tabelle. Bei -18 °C am Boden verschiebt es sich entsprechend und es ist insgesamt kühler.

Die geringe Wärmeleitfähigkeit des Gases kann das nicht ausgleichen. Ganz egal welche Temperatur irgendwo gerade herrscht, 1000 m oberhalb ist es entsprechend kälter, und die gesamte Wärmenergie der Luft stellt sich im Strahlungsgleichgewicht auf einen konstanten, nicht in allen Höhen gleichen Wert ein.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 18. Jul 2025, 15:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Jul 2025, 14:58

hmpf hat geschrieben:Die ppm-Konzentrationen der Treibhausgase tragen weder etwas zur Wärmeleitfähigkeit noch zur
Wärmespeicherfähigkeit der Atmosphäre bei.

Das sind ja Abgründe die sich hier bei dir auftun:
Treibhausgase speichern Wärme nicht durch Wärmekapazität, sondern durch Absorption und Emission von Infrarotstrahlung (IR).
Sie verändern den Strahlungshaushalt der Atmosphäre massiv: Ohne sie wäre die Atmosphäre nahezu IR-transparent → keine Rückstrahlung zur Erde.
Die sogenannte „Wärmespeicherung“ betrifft also nicht die klassische spezifische Wärmekapazität (c), sondern die Fähigkeit, Energie in Form von Strahlung zwischenzuspeichern und umzulenken.
Ein Mol CO₂ speichert nicht nennenswert mehr Wärme als ein Mol N₂ – aber CO₂ kann Infrarotstrahlung absorbieren und emittieren, was N₂ nicht kann. Darum ist CO₂ ein Treibhausgas.
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