Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 14. Jul 2025, 16:13

Frau Holle hat geschrieben:...
hmpf hat geschrieben:Wenn der Entzug der Wärme fehlt, gibt es nach kurzer Zeit keine Temperaturdifferenz in der Atmosphäre mehr.

Er fehlt aber nicht! Die Adiabasie findet permanent statt und kommt nicht einfach zum Stillstand. Warum denn auch? ...

Ihre Posts sind reichlich kindisch!
Wie kann die Summe aus adiabatischer Expansion und adiabatischer Kompression Wärme aus der Atmosphäre verschwinden lassen?
Luft steigt auf und peng ist die Wärme weg? Das klappt nur bei Donald Duck!
Bei der Expansion sinkt nur die Temperatur, aber es wird gleichzeitig andere Luft komprimiert und deren
Temperatur erhöht.
Auf die Art bleibt die Wärmeenergie im System komplett erhalten?
Ist damit Ihr Hirn überfordert?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 14. Jul 2025, 16:23

Skeptiker hat geschrieben:Ergänzung:
Der Temperaturabfall mit der Höhe in der Troposphäre entsteht hauptsächlich durch adiabatische Prozesse. Luft dehnt sich beim Aufsteigen aus und kühlt dadurch ab.
Treibhausgase sorgen dafür, dass Wärme überhaupt aus der Atmosphäre in den Weltraum abgegeben werden kann, ohne sie gäbe es kein stabiles Klima.
Beides ist nötig: Adiabatik erklärt das Temperaturprofil, Strahlung erklärt den Energiefluss im System.

Sie sind extrem schwer von Begriff!
Wohin verschiebt denn die Ihre „Adiabatik“ die Wärme, die notwendig ist, eine Temperaturdifferenz
dauerhaft aufrecht zu erhalten?
Eine Temperaturdifferenz kann nur aufrechterhalten werden, wenn es sowohl Wärmequelle wie auch
Wärmesenke in einem System gibt.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 14. Jul 2025, 17:09

hmpf hat geschrieben:Wohin verschiebt denn die Ihre „Adiabatik“ die Wärme, die notwendig ist, eine Temperaturdifferenz
dauerhaft aufrecht zu erhalten?
Eine Temperaturdifferenz kann nur aufrechterhalten werden, wenn es sowohl Wärmequelle wie auch
Wärmesenke in einem System gibt.

Die adiabatische Abkühlung oder Erwärmung erklärt nicht die Herkunft oder das Verschwinden von Energie, sie beschreibt nur, wie sich die Temperatur eines Luftpakets bei Druckänderung ändert, ohne dass Wärme mit der Umgebung ausgetauscht wird.
Beim Aufsteigen expandiert ein Luftpaket → es leistet Volumenarbeit → Temperatur sinkt.
Beim Absinken wird es komprimiert → es nimmt innere Energie auf → Temperatur steigt.
Das ist keine Wärmequelle oder -senke, sondern eine Umverteilung von Energie innerhalb eines Luftpakets.

Adiabatik erklärt, wie die Temperatur mit der Höhe variiert.
Strahlung erklärt, warum es eine Temperaturdifferenz überhaupt geben kann (Energie rein & raus).
Ohne Treibhausgase gäbe es keine effektive Wärmesenke in der Atmosphäre → kein stabiler Gradient.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mo 14. Jul 2025, 17:11

hmpf hat geschrieben:Ihre Posts sind reichlich kindisch!
Wie kann die Summe aus adiabatischer Expansion und adiabatischer Kompression Wärme aus der Atmosphäre verschwinden lassen? [...]
Auf die Art bleibt die Wärmeenergie im System komplett erhalten?

Deine Polemik ist reichlich dämlich!
Warum sollte ich deine falschen Annahmen erklären oder begründen?
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 14. Jul 2025, 17:31

Skeptiker hat geschrieben:... Strahlung erklärt, warum es eine Temperaturdifferenz überhaupt geben kann (Energie rein & raus).
Ohne Treibhausgase gäbe es keine effektive Wärmesenke in der Atmosphäre → kein stabiler Gradient.

Sie haben es begriffen! Bravo!
Der Temperaturgradient entsteht einzig durch den Wärmefluss … auch dann, wenn sich die Luft
überhaupt nicht bewegt. Eine Verwirbelung unterstützt nur die Wärmeleitung durch Wärmefortführung.
Ohne Wärmefluss gibt es keine dauerhaften Temperaturdifferenzen, auch wenn es noch so wilde
Luftströmungen in der Atmosphäre gibt.
Wie ich Ihnen bereits vorgeschlagen hatte: Melden Sie einen Kühlschrank an, der allein durch
Luftverwirbelung Kälte erzeugen könnte.
Ich mein, dass im Internet viel Unfug von Fachleuten gepostet wird, kann die einfachen Physikbücher
mit den elementaren Regeln der Thermodynamik nicht verschwinden lassen.
Hier noch einmal ein eklatantes Beispiel für Physikignoranten:
hmpf hat geschrieben:Es scheint hier im Forum ja einige User zu geben, die sich wirklich für Naturwissenschaften interessieren.
Das gilt für die Meteorologen der Schweiz definitiv nicht:
https://www.meteoschweiz.admin.ch/wette ... hoehe.html
Die Temperatur ist generell vom Luftdruck abhängig. Je höher der Druck, umso höher liegt die Temperatur.
Da der Druck der Atmosphäre auf Meereshöhe am grössten ist, werden auf Meereshöhe bei vergleichbaren
Witterungsbedingungen grundsätzlich die höchsten Temperaturen gemessen. Je höher man dann steigt,
umso mehr nimmt die Temperatur ab, weil der Druck abnimmt.

Das ist jedoch kompletter physikalischer Blödsinn.
Ein Gas erwärmt sich zwar beim Komprimieren und kühlt sich beim Expandieren ab, aber danach wirkt die
- wenn auch geringe – Wärmeleitfähigkeit der Gase und die sorgt dafür, dass nach spätestens wenigen Jahren
jeder Temperaturunterschied zwischen zwei Punkten in einem Gas verschwindet.

Andernfalls müsste ja die Temperatur in einem Autoreifen (ca. 2 bar) ständig größer bleiben als die der
Umgebung (1 bar). D.h. es müsste ständig Wärme von der Luft im Reifen zur Umgebungsluft strömen.
Woher sollte diese Wärme kommen?

Wer Meteorologie studiert hat, muss offensichtlich nichts von Physik verstehen, obwohl das Verhalten von
Gasen sich praktisch nur durch Physik beschreiben lässt.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 14. Jul 2025, 18:01

hmpf hat geschrieben:Sie haben es begriffen! Bravo!

Etwas, was man von dir nicht behaupten kann:
hmpf hat geschrieben:Der Temperaturgradient entsteht einzig durch den Wärmefluss …

Das ist so nicht korrekt, zumindest nicht in der Troposphäre:
Der Temperaturgradient in der Troposphäre (im Mittel: ~6,5 K/km) entsteht nicht durch Wärmeleitung oder Strahlung, sondern durch konvektive Prozesse, insbesondere durch adiabatische Expansion und Kompression.

In einer ruhigen, unbewegten Atmosphäre würde sich ein sehr viel geringerer Temperaturgradient einstellen: der sogenannte Strahlungsgleichgewichtszustand oder isotherme Zustand.

Ohne Konvektion würde die Troposphäre instabil und nicht so kühl mit der Höhe, wie wir es beobachten.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 14. Jul 2025, 18:42

Skeptiker hat geschrieben:... Ohne Konvektion würde die Troposphäre instabil und nicht so kühl mit der Höhe, wie wir es beobachten.

Genau das Gegenteil ist richtig!
Ohne Luftbewegung gäbe es keine Wärmefortführung und der Wärmewiderstand wäre größer.
Der Wärmestrom wird aber durch die Anzahl der strahlenden Treibhausgasmoleküle bestimmt.
Analog wie beim Ohm’schen Gesetz gilt:
U = R * I.
U entspricht der Temperaturdifferenz,
R entspricht dem ohne Konvektion größeren Wärmewiderstand und
I entspricht dem konstanten, durch die Anzahl der Moleküle festgelegten, Wärmestrom.
Wie groß ist also U (die Temperaturdifferenz) wenn I gleich Null wird?
Ohne Treibhausgase wäre die Temperaturdifferenz exakt null, egal wie groß oder klein der
(adiabatische) Wärmewiderstand R ist.
Es ging um den Grund, warum es überhaupt mit der Höhe kälter in der Atmosphäre wird.
Als Grund fallen alle (adiabatischen) Luftbewegungen somit aus.
Ohne Treibhausgase gäbe es keine Temperaturdifferenz in der Atmosphäre.
Ohne (adiabatische) Luftströmungen allerdings schon.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mo 14. Jul 2025, 19:18

hmpf hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:... Ohne Konvektion würde die Troposphäre instabil und nicht so kühl mit der Höhe, wie wir es beobachten.

Genau das Gegenteil ist richtig!
Ohne Luftbewegung gäbe es keine Wärmefortführung und der Wärmewiderstand wäre größer.
[...]
Ohne Treibhausgase wäre die Temperaturdifferenz exakt null, egal wie groß oder klein der
(adiabatische) Wärmewiderstand R ist.

Wie realistisch ist denn eine Platenoberfläche mit Atmosphäre ohne Luftbewegung?
Wie muss dazu ein Himmelskörper beschaffen sein?

Meinst du denn, dass die Oberfläche überall gleichmäßig erwärmt wird und damit auch die Atmosphäre überall gleichmäßig ohne jeden Lufthauch?

Übersteigt es deine Vorstellungskraft, wenn man annimmt, dass die Pole weniger Sonne abbekommen als der Äquator, die Nachtseite weniger als die Tagseite usw.?
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 14. Jul 2025, 19:26

Frau Holle hat geschrieben:... Wie realistisch ist denn eine Platenoberfläche mit Atmosphäre ohne Luftbewegung? ... 

Warum schreiben Sie nicht einfach Bahnhof?
Das würde Ihre Schulbildung genauso beschreiben und hier genauso stören.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mo 14. Jul 2025, 19:39

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Wie realistisch ist denn eine Platenoberfläche mit Atmosphäre ohne Luftbewegung? ... 

Warum schreiben Sie nicht einfach Bahnhof?
Das würde Ihre Schulbildung genauso beschreiben und hier genauso stören.

Um deinen Blödsinn zu entlarven braucht man nicht mal Schulbildung.

Jedes Vorschulkind weiß, dass es in der Nähe vom Ofen immer wärmer ist als weiter weg.
Der Möchtegern-Physiker kapiert das halt nicht und lästert über Meteorologen, die es ihm erklären wollen.
 
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