Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 14. Jul 2025, 12:17

Um zu einer sachlichen Diskussion zurückzukommen:
hmpf hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben: Sie reduzieren nur den Spektralbereich
mittels dem sich die Erde mittels Strahlung kühlen kann von 5 bis 50 µm auf 8 bis 13µm.

Heißt unterm Strich: die Atmosphäre wird wärmer.

Aber nur ein wenig auf dem untersten Kilometer. Bis dahin ist über 99 % der Strahlung außerhalb des
Atmosphärischen Fensters (8 – 13 µm) absorbiert. Die Treibhausgase strahlen nämlich genau auf ihren
Absorptionswellenlängen wieder in alle Raumrichtungen und kühlen sich dadurch.
Innerhalb des Systems Erde/Atmosphäre ist jede Materie sowohl Absorber, wie auch Emitter.
Beides gleicht sich temperaturmäßig aus. Nur an der Obergrenze der Atmosphäre gelangen Photonen
in den Weltraum und kehren nicht wieder zurück. Nur diese Photonen ändern die Temperatur der
Atmosphäre und sind somit für die Abkühlung der Atmosphäre mit der Höhe verantwortlich.
Oberhalb der durch die UV-Absorption des Ozons aufgeheizten Stratosphäre nimmt die Temperatur
bis zur Mesopause in 90 km Höhe wieder ab. Diese Abnahme ist fast nur durch CO2 bedingt.
Das Ansteigen der Temperatur oberhalb von 90 km ist dann vom Sonnenwind verursacht.
Bild
Die Antwort auf die Frage dieses Threads, lautet somit: Nur die Strahlungskühlung durch die Treibhausgase
verursacht den Temperaturabfall mit der Höhe in der Atmosphäre.
Alle anderen im Internet zu findenden Behauptungen über adiabatische Luftbewegungen, Luftdruckabnahme
oder Entfernung zur wärmenden Erdoberfläche stammen von Kleinkindern, die nicht in der Lage sind, zu hinterfragen.
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mo 14. Jul 2025, 13:20

hmpf hat geschrieben:Die Antwort auf die Frage dieses Threads, lautet somit: Nur die Strahlungskühlung durch die Treibhausgase verursacht den Temperaturabfall mit der Höhe in der Atmosphäre.
Alle anderen im Internet zu findenden Behauptungen über adiabatische Luftbewegungen [...] stammen von Kleinkindern

Durch ständige Wiederholung wird es nicht richtiger. Es bleibt Unsinn.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon bumbumpeng » Mo 14. Jul 2025, 13:28

hmpf hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:...
Sobald man Universum hat, gibt es immer auch Wärmequellen. ...
Wo soll ich das Gegenteil behauptet haben?
Das Universum ohne Wärmequellen war nur ein zur Erklärung herangezogenes gedankliches Beispiel.
Sie scheinen mächtig Schmerzen beim Denken zu bekommen!
Sie müssen sehr einsam sein, da Sie hier immer wieder per Lügen eine Antwort erzwingen wollen.

hmpf hat geschrieben:Wenn es keine Wärmequelle mehr im Universum gäbe, würde sich die Temperatur überall
im Universum dem absoluten Temperaturnullpunkt von -273 °C annähern.
Und genau das kann es gar nicht geben.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 14. Jul 2025, 13:44

bumbumpeng hat geschrieben:... Und genau das kann es gar nicht geben.

Weil Sie das in Ihrer Einpersonen-Mehrheit so bestimmt haben?
Ich habe von Annäherung gesprochen – nicht vom Erreichen.
Den Begriff Selbstachtung kennen Sie wohl nicht.
Ihr ekelhaftes Motiv besteht nur darin, aus diesem Forum ein Pöbelforum zu machen, in dem nicht
mehr sachlich diskutiert werden kann.
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 14. Jul 2025, 14:27

hmpf hat geschrieben:Aber nur ein wenig auf dem untersten Kilometer.

Das ist ja der entscheidende Bereich, da sich dort das Leben abspielt. 3 Grad mehr im Mittel haben da schon gewaltige Auswirkungen.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Mo 14. Jul 2025, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 14. Jul 2025, 14:30

hmpf hat geschrieben:Die Antwort auf die Frage dieses Threads, lautet somit: Nur die Strahlungskühlung durch die Treibhausgase
verursacht den Temperaturabfall mit der Höhe in der Atmosphäre.
Alle anderen im Internet zu findenden Behauptungen über adiabatische Luftbewegungen, Luftdruckabnahme
oder Entfernung zur wärmenden Erdoberfläche stammen von Kleinkindern, die nicht in der Lage sind, zu hinterfragen.

Die Polemik („Kleinkinder“ etc.) ist nicht nur unangebracht, sondern zeigt auch ein Missverständnis der atmosphärischen Physik. Die adiabatische Temperaturabnahme ist eine wohlbelegte, fundamentale Konsequenz der Thermodynamik, nicht ein Internetmythos. Strahlung spielt eine wichtige Rolle im Strahlungshaushalt, aber nicht allein im Temperaturprofil.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Mo 14. Jul 2025, 15:05

Skeptiker hat geschrieben:... Die adiabatische Temperaturabnahme ist eine wohlbelegte, fundamentale Konsequenz der Thermodynamik, nicht ein Internetmythos. ...

Gott Sie sind aber extrem schwer von Begriff!
Nochmal:
Leute, die so etwas als Grund für die Abkühlung mit der Höhe in der Atmosphäre angeben,
unterschlagen die adiabatische Erwärmung der notwendiger Weise
massegleichen absteigenden Luftpakete.

Deren Wirkungen heben sich auf!
Eine Temperaturdifferenz aufrecht zu erhalten erfordert, an einer Stelle Wärme permanent einzuspeisen
und an anderer Stelle Wärme zu entziehen. Wenn der Entzug der Wärme fehlt, gibt es nach kurzer Zeit
keine Temperaturdifferenz in der Atmosphäre mehr.
Wie wollen Sie diesen Entzug der Wärme ohne Treibhausgase also Gase, die im Spektralbereich von
5 bis 50 µm sowohl absorbieren wie auch emittieren, in der Atmosphäre realisieren?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mo 14. Jul 2025, 15:50

hmpf hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:... Die adiabatische Temperaturabnahme ist eine wohlbelegte, fundamentale Konsequenz der Thermodynamik, nicht ein Internetmythos. ...

Leute, die so etwas als Grund für die Abkühlung mit der Höhe in der Atmosphäre angeben,
unterschlagen die adiabatische Erwärmung der notwendiger Weise
massegleichen absteigenden Luftpakete.
Deren Wirkungen heben sich auf!

Aufgestiegene Luftpakete waren vorher unten warm. Jetzt sind sie oben kalt, denn sie haben sich unterwegs ausgedehnt und adiabatisch abgekühlt.

Abgefallene Luftpakete sind jetzt unten warm. Sie waren vorher waren vorher oben kalt, wurden unterwegs komprimiert und adiabatisch erwärmt.

Merkst du was? Es ist zu jedem Zeitpunkt unten wärmer und oben kälter. So ergibt sich eine kontinuierliche Temperaturschichtung auch ohne Absorption/Emission von Strahlung durch Treibhausgase.

hmpf hat geschrieben:Eine Temperaturdifferenz aufrecht zu erhalten erfordert, an einer Stelle Wärme permanent einzuspeisen
und an anderer Stelle Wärme zu entziehen.

Genau das geschieht ja. Die Oberfläche speist permanent Wärme in die Atmosphäre. Die Wärme wird der permanent aufsteigenden Luft adiabatisch entzogen und der permanent absteigenden adiabatisch zugeführt.

hmpf hat geschrieben:Wenn der Entzug der Wärme fehlt, gibt es nach kurzer Zeit keine Temperaturdifferenz in der Atmosphäre mehr.

Er fehlt aber nicht! Die Adiabasie findet permanent statt und kommt nicht einfach zum Stillstand. Warum denn auch? Zusätzlich gibt es auch horizontale Verschiebungen, weil die Troposphäre nicht überall gleich dick ist.

Begreifst du das denn wirklich nicht?
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mo 14. Jul 2025, 16:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 14. Jul 2025, 15:55

hmpf hat geschrieben:Leute, die so etwas als Grund für die Abkühlung mit der Höhe in der Atmosphäre angeben,
unterschlagen die adiabatische Erwärmung der notwendiger Weise
massegleichen absteigenden Luftpakete.

Deren Wirkungen heben sich auf!

Wenn man einen einzelnen Konvektionsvorgang betrachtet (z. B. in einer Wolke), dann steigen warme Luftpakete auf, kühlen sich ab und sinken später wieder ab, erwärmen sich.
Ja: Die Luft selbst kehrt grob zu ihrem Ausgangszustand zurück aber das bedeutet nicht, dass der atmosphärische Temperaturgradient "neutralisiert“ wird.
Der Gradient bleibt erhalten weil der adiabatische Prozess ihn definiert!

Der Gradient ist keine Bilanz zweier gegensätzlicher Prozesse
Es ist nicht so, dass Abkühlung durch Aufsteigen und Erwärmung durch Absteigen sich irgendwie „ausgleichen“ und daher der Temperaturgradient null wäre.
Sowohl die Abkühlung beim Aufsteigen als auch die Erwärmung beim Absinken folgen demselben thermodynamischen Gesetz, das den Gradienten überhaupt erst entstehen lässt.

Die Aussage „diese Wirkungen heben sich auf“ ist nicht richtig. Die adiabatische Abkühlung und Erwärmung sind nicht gegenläufige Effekte, die sich im Temperaturprofil gegenseitig aufheben, sondern zwei Seiten desselben thermodynamischen Gesetzes, das den Temperaturgradienten der Atmosphäre erklärt.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Mo 14. Jul 2025, 16:01

Ergänzung:
Der Temperaturabfall mit der Höhe in der Troposphäre entsteht hauptsächlich durch adiabatische Prozesse. Luft dehnt sich beim Aufsteigen aus und kühlt dadurch ab.
Treibhausgase sorgen dafür, dass Wärme überhaupt aus der Atmosphäre in den Weltraum abgegeben werden kann, ohne sie gäbe es kein stabiles Klima.
Beides ist nötig: Adiabatik erklärt das Temperaturprofil, Strahlung erklärt den Energiefluss im System.
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