hmpf hat geschrieben:So, dann zitieren Sie doch mal eine Quelle aus dem Internet, die diesbezüglich nicht das Blaue von Himmel herunterlügt.
Die Prozesse die hierbei eine Rolle spielen sind ja schon mehrfach genannt worden aber ich kopiere sie gerne noch mal.
1. Wärmequelle: Die Erdoberfläche
Die Hauptquelle der Erwärmung der Atmosphäre ist die Erdoberfläche, nicht die Sonne direkt. Die Sonne erwärmt zwar die Erde, aber der Boden nimmt diese Strahlung auf und gibt sie dann als Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung) wieder an die Atmosphäre ab. Das bedeutet: Die Luft wird von unten her erwärmt.
2. Abnehmender Luftdruck mit der Höhe
Mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck ab – es ist weniger Luft über einem, die Gewicht auf die untere Luftschicht ausübt. Wenn ein Luftpaket aufsteigt, dehnt es sich aus, weil der Druck abnimmt. Dabei verbraucht es Energie für die Ausdehnung, wodurch es sich abkühlt (das nennt man adiabatische Abkühlung).
3. Geringere Wärmespeicherung in großer Höhe
In höheren Luftschichten ist die Luftdichte geringer, und weniger Luft bedeutet auch weniger Moleküle, die Wärme speichern und transportieren können. Die Wärmestrahlung vom Boden verliert also mit der Höhe an Wirkung.
4. Strahlungsverluste
Luftmoleküle geben auch ständig Wärmestrahlung in alle Richtungen ab – auch nach oben ins Weltall, wo keine Gegenstrahlung zurückkommt. In größerer Höhe überwiegen diese Verluste, weil die Atmosphäre dünner ist.
Die Temperaturabnahme gilt also hauptsächlich für die Troposphäre, die unterste Schicht der Atmosphäre, in der das Wetter stattfindet.