Rudi Knoth hat geschrieben:
Dieter Heidorn hat geschrieben:
Diese Beobachtungen sind wie folgt zu erklären.
a) Wenn die Richtung des elektrischen Feldes E und die Richtung der Gitterstäbe gleich sind, dann regt das hochfrequente elektrische Wechselfeld in jedem Gitterstab die Elektronen zu erzwungenen Schwingungen an. Durch die Ladungsverschiebung entsteht in den Gitterstäben ebenfalls ein hochfrequentes elektrisches Wechselfeld , dass jedoch gegenphasig zum anregenden elektrischen Feld E schwingt. Die Gitterstäbe strahlen nun ihrerseits elektromagnetische Wellen ED ab, die sich mit der ursprünglichen Welle überlagern. Hinter dem Gitter laufen die Wellen E und ED in gleiche Richtung und interferieren aufgrund ihrer Gegenphasigkeit destruktiv. Vor dem Gitter sind die Wellen gegenläufig und es bildet sich eine stehende Welle aus. Am Gitter liegt dabei ein Knoten der elektrischen Feldstärke vor, da diese mit einem Phasensprung von 180° reflektiert wird.
b) Schließen die Richtung des elektrischen Feldes und die Richtung der Gitterstäbe einen Winkel von 90° ein, so wird das Gitter nicht zu hochfrequenten Schwingungen angeregt. Die vom Sender ausgehende Mikrowelle wird nicht hinter dem Gitter ausgelöscht und auch nicht am Gitter reflektiert. Sie wandert ungeschwächt hinter dem Gitter weiter.
Lehnst du auch die Erklärung von Dieter Heidorn ab? Sie beschreibt das Experiment von ihm ähnlich wie meine Erklärung. Und wie ist denn deine Erklärung für dieses Experiment? Denn anders als bei den unterschiedlich orientierten Dipolen sind beide Antennen gleich orientiert aber es kommt auf die Stellung des Polfilters an. Zu der Frage mit der Metallplatte hat Frau Holle ja schon eine passende Antwort gegeben.
Dieter Heidorn beschreibt, (mit seinen Worten) das was ich vor Jahren behauptet hatte und was als Spinnerei abgelehnt wurde.
Nämlich das die Gitterstäbe in Resonanz zum Eingangssignal gehen und ihrerseits zum Sender werden.
Das was in seiner Beschreibung nicht stimmt ist die Aussage, dass, wegen der Phasendrehung, der Empfänger kein Signal mehr bekommt.
Der wahre Grund warum die Platte da ist ist der damit die direkte Strahlung, erzeugt von den Gitterstäben, nicht zum Empfänger1 kommt.
Die Phasenlage der beiden Signale die am Empfänger1 ankommen (wenn die Platte weg ist) ist unbestimmt, sie hängt nämlich von den Winkeln und den Laufzeiten und den Phasenlagen des Hauptsignals, wie dieses am Gitter ankommt usw. ab.
Der wahre Grund warum das Blech da ist ist der damit die da gemachte Philospoie stimmig ist, der Leser meint es sei alles so wie es beschrieben ist und weger der Kompensation der Empfänger1 dunkel bleibt.
Die Realität ist: ein Teil des Signals wird zum Erregen der Gitterstäbe gebraucht, ein Teil geht weiter.
Das was weitergeht ist, abhängig vom Gitterzustand, kleiner als der direkte Strahl, aber immer noch vorhanden.
Das was das Gitter abstrahlt würde den Empfänger1 auf direktem Wege ungebremst erreichen und es würden beide Empfänger leuchten.
Den Lesern wird was vorgegaukelt was nicht stimmt.
Wie Dieter Heidorn die Phasenumkehr am Gitter erreichen/zu verklickern versucht ist nicht OK. Mit Transversalwellen ist dies nämlich unmöglich, mit Longitudinalwellen aber selbstverständlich.
Die Darlegungen beweisen nicht das Licht/Funk eine Transversalwelle ist, sondern das meine Version der Longitudinalwellen zutrift.
Kurt
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