Britta hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:So? Die Ermittlungen sind "längst eingestellt"?? Seit wann denn?? Du weißt wohl mehr als die Opfer selbst.
Es ist die logische Konsequenz aus deinen vorhergehenden Posts. Du hast selber geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:sie muss die Ermittlungen einstellen, was sie eben wie zitiert oft tun muss, wenn die Straftaten aus dem Ausland gesteuert werden.
und:Jocelyne Lopez hat geschrieben:„Strafanzeigen von unserer Seite wurden regelmäßig innerhalb weniger Tage von den Staatsanwaltschaften eingestellt mit dem Hinweis, die Täter könnten nicht ermittelt werden, weil eine Steuerung über ausländischen Seiten vorliege“,
oder siehst du irgendwas in dem, was du geschrieben und zitiert hast, was dafür spricht, dass die Staatsanwaltschaft immer noch ermittelt?
Nein, ich wurde nicht von der Staatsanwaltschaft informiert, dass die Ermittlungen längst eingestellt wurden, und so viel ich weiß, wurden andere Opfer auch nicht darüber informiert - was die Staatsanwaltschaft doch tut, wenn man Strafanzeige erstattet hat (meine eigene Strafanzeige habe ich im März 2009 erstattet): Noch vor ein paar Monaten wurde mir sogar mitgeteilt, dass meine Akte an die Staatsanwaltschaft Landau weitergeleitet wurde, die bundesweit die Strafanzeigen im Fall Esowatch federführend bearbeitet und die Ermittlungen führt.
Britta hat geschrieben:
Was denkst du, wie groß deine Chancen sind, dass da noch was passiert? Du kennst dich doch aus in Justizdingen?![]()
Das hat nichts mit "Justizdingen" zu tun, ob die Chancen der Opfer groß sind, dass die Täter identifiziert werden, sondern mit den Umständen. Wie gesagt haben sich die Initiatoren und Betreiber von Esowatch von Anfang an sehr große Mühe gegeben, sich ihrer Verantwortung zu entziehen: Einrichtung des Domäns in der Türkei auf dem Pädophilen-Server eines Anbieters, der seinen "Kunden" strenge Anonymität garantiert, Briefpostadresse in Hong Kong (das sich wohl jeder einrichten kann, sogar Dein Freund Manuel K. alias "nocheinpoet") und C-Administrator in Somalia, wo Korruption an der Tagesordnung ist. Wie gesagt, es bereitet wohl große Schwierigkeiten für die ermittelnden Behörde, wenn die Straftate aus dem Ausland gesteuert werden. Ich habe keine Erfahrungen damit und kann nicht beurteilen, wie groß die Chancen der Opfer sind, dass die Ermittlungen zum Erfolg führen und dass die Täter identifiziert werden. Die unbestraften Straftaten und die Schaden für die Opfer bleiben aber bestehen und können nicht rückgängig gemacht werden, auch wenn die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen einstellen muss, weil sie kein Erfolg gehabt hat, da gibt es also keinen Anlaß zu grinsen...
Jocelyne Lopez
