@Kurt
Denke mal darüber nach:
Frau Holle hat geschrieben:Das ist nicht dasselbe und so ist auch das Ergebnis nicht dasselbe. Die "langsamere" Uhr ist immer die einzelne asynchrone, die zweimal abgelesen und mit zwei verschiedenen, zueinander synchronen Uhren verglichen wird, von denen jede nur einmal abgelesen wird.
Der zweite Ableseort ist unterschiedlich, je nach dem ob man bewegt zur Strecke ist, oder ruhend.
Der zweite Ableseort ist deswegen zur Strecke unterschiedlich. Je nach dem
ob der erste Ableseort zum zweiten Ableseort ruht, oder der erste Ableseort zum zweiten Ableseort bewegt ist.Und das ist das Geheimnis der SRT. Mehr ist nicht dahinter. Mit diesem Satz kann man feststellen, ob man sich in einem Bezugssystem bewegt, oder ruht.
Im ersten Fall ruht man zwischen den Ableseorten und misst eine Zeit, im zweiten Fall ist man bewegt, und misst eine kürzere Zeit, aber auch eine verkürzte Strecke.
War man zum ersten Ableseort bewegt, hat die Uhr weniger Zeit gezählt, als die Uhr am Anfang der Strecke, die das gleiche anzeigt, wie die Uhr am Ende der Strecke.
Eine Uhr geht nicht langsamer, weil sie bewegt ist.
Eine bewegte Uhr durchkreuzt den gestauchten Raum schneller als eine ruhende Uhr.
Eine bewegte Uhr wird bei einer Zeit t an verschiedenen Orten abgelesen. Der ruhende sagt da, der bewegte sagt woanders.
Die einzelne Uhr im Zug, ist bewegt zur Strecke, aber fährt mit der gleichen Geschwindigkeit, wie vom Bahnhof aus betrachtet.
Wäre das nicht so, dann könnte man die Geschwindigkeit des Zuges, anhand der Uhr im Zug herleiten.
Strecken zu denen ich bewegt bin, sind immer kürzer als Strecken zu denen ich ruhe.
Man kann die Länge einer Strecke mit Lichtsignalen vermessen.
Eine ermittelte kürzere Strecke (anstatt Ruhelänge) geteilt durch eine kürzere Reisezeit, macht die gleiche Geschwindigkeit, wie vom Bahnhof aus ermittelt.