Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Di 25. Mär 2025, 19:55

Lagrange hat geschrieben:Wenn das so wäre, müssten Hafele und Keating Bodenuhren langsamer gehen sehen.

Jetzt schwächelst du aber. Hast den standardmäßigen Running Gag vergessen: "Die SRT ist damit widerlegt."
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Di 25. Mär 2025, 20:14

Kurt hat geschrieben:
U0 ruht zum ECI
U1 ist auf der Erde stationiert.
U2 und U3 sind Uhren in den beiden Flugzeugen.
Die Pfeile zeigen die Bewegungsrichtungen an.

Haben sie etwa die U0 im All festgenagelt, wenn sie im ECI ruhen soll und nicht runterfällt?
Vielleicht in den Äther gedübelt oder so? Da dann dürfte er aber nicht mitrotieren.
Zuletzt geändert von Frau Holle am Di 25. Mär 2025, 21:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Di 25. Mär 2025, 20:31

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
U0 ruht zum ECI
U1 ist auf der Erde stationiert.
U2 und U3 sind Uhren in den beiden Flugzeugen.
Die Pfeile zeigen die Bewegungsrichtungen an.

Haben sie etwa die U0 im All festgenagelt, wenn sie im ECI ruhen soll und nicht runterfält?
Vielleicht in den Äther gedübelt oder so? Da dann dürfte er aber nicht mitrotieren.


Es macht ja nichts wenn du das Bild nicht kapierst, zu deiner Spotterei reichts für dich allemal.

Kurt


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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Di 25. Mär 2025, 22:03

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
U0 ruht zum ECI
U1 ist auf der Erde stationiert.
U2 und U3 sind Uhren in den beiden Flugzeugen.
Die Pfeile zeigen die Bewegungsrichtungen an.

Haben sie etwa die U0 im All festgenagelt, wenn sie im ECI ruhen soll und nicht runterfält?
Vielleicht in den Äther gedübelt oder so? Da dann dürfte er aber nicht mitrotieren.

Es macht ja nichts wenn du das Bild nicht kapierst...

Dann erklär' doch mal.
U0 ist also nicht über der Erdoberläche gezeichnet?
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Di 25. Mär 2025, 22:57

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:U0 ruht zum ECI
U1 ist auf der Erde stationiert.
U2 und U3 sind Uhren in den beiden Flugzeugen.
Die Pfeile zeigen die Bewegungsrichtungen an.

Haben sie etwa die U0 im All festgenagelt, wenn sie im ECI ruhen soll und nicht runterfält?
Vielleicht in den Äther gedübelt oder so? Da dann dürfte er aber nicht mitrotieren.

Kurt hat geschrieben:Es macht ja nichts wenn du das Bild nicht kapierst...

Frau Holle hat geschrieben:Dann erklär' doch mal.
U0 ist also nicht über der Erdoberläche gezeichnet?
 


Nein, die U0 ruht zum/im ECI welches als ECI bezeichnet ist und keinen Richtungs/Bewegungspfeil hat, also auch nicht bewegt ist.
Das Karomuster verdeutlich das ECI, es hat halt eine Begrenzung die im Bilderahmen liegt.
Die Erde ist das blaue Ding in Bildmitte dessen Drehbewegung durch zwei Pfeile angedeutet ist.
Die U1 ruht direkt auf der Erdoberfläche, rotiert also mit der Erde mit.
U2 und U3 sind Uhren in den Flugzeugen die ein wenig abseits von der Erdoberfläche (hellblauer Kreis) gezeichnet sind und sich anhand der Pfeilrichtung erkennbar, gegensätzlich um die Erde bewegen.
Ihre Differenzgeschwindigkeit von/zwischen U1/U2 und U1/U3 ist als gleich angenommen.
Gegen die, hier eingezeichnete/ruhende U0 sind die Uhren U1, U2, U3 unterschiedlich schnell bewegt.
Darum ergeben sich auch unterschiedliche/langsamere Taktungen als sie die U0 ausführt.
Die U0 habe ich deswegen eingeführt weil sie bei H&K und sonstigen Interpretationen nicht vorkommt aber unbedingt notwendig ist wenn man die Ergebnisse richtig und naturkonform einodnen/bewerten/verstehen will.
Die U0 ist die ruhende Uhr, heisst: sie taktet mit 100%, alle anderen takten, wegen ihrem Bewegtsein gegen den lokalen Bezug, langsamer als diese.

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Di 25. Mär 2025, 23:22

Kurt hat geschrieben:Die U0 ist die ruhende Uhr, heisst: sie taktet mit 100%, alle anderen takten, wegen ihrem Bewegtsein gegen den lokalen Bezug, langsamer als diese.
.

Die Erde ist jetzt also nicht mehr der lokale Bezug, so wie im PDF? Jetzt ist es das ECI ? Wie geht das nun? Welches ist jetzt der richtige?
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Di 25. Mär 2025, 23:22

Kurt hat geschrieben: alle anderen takten, wegen ihrem Bewegtsein gegen den lokalen Bezug, langsamer als diese.
.

Wieviel langsamer takten die? Kannst das sagen?
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Mi 26. Mär 2025, 00:04

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:U0 ist also nicht über der Erdoberläche gezeichnet?

Nein, die U0 ruht zum/im ECI welches als ECI bezeichnet ist und keinen Richtungs/Bewegungspfeil hat, also auch nicht bewegt ist.

Also nicht über der Oberfläche, aber wo dann?

Wenn es nur eine hypothetische Uhr ist, die man gar nicht real irgendwo installieren kann zum Vergleichen, dann wird's schwierig. Heutzutage könnte man, aber zu Zeiten von Hafele/Keating ging das nicht.

Es stimmt schon, dass man idealerweise im ECI ruhende Referenzuhren verwendet und es heißt, dass Hafele/Keating zu dem Zweck experimentell gesicherte Referenzen verwendet haben. Wie man solche konkret bekommt, weiß ich aber nicht.

Tatsache ist, dass Uhren auf verschiedenen Breitengraden auch unterschiedlich schnell ggü. dem ECI bewegt sind. Daraus kann man Rückschlüsse ziehen. Die Höhe spielt aber auch eine Rolle und und und... insgesamt ist das ziemlich kompliziert.
 
Nachtrag: Jetzt hätte ich doch beinahe den Running Gag vergessen: Die SRT ist damit falsifiziert. ;)
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Mi 26. Mär 2025, 09:04

Frau Holle hat geschrieben:Tatsache ist, dass Uhren auf verschiedenen Breitengraden auch unterschiedlich schnell ggü. dem ECI bewegt sind. Daraus kann man Rückschlüsse ziehen.
 

Welche Rückschlüsse ziehst du daraus?

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Mi 26. Mär 2025, 11:29

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Tatsache ist, dass Uhren auf verschiedenen Breitengraden auch unterschiedlich schnell ggü. dem ECI bewegt sind. Daraus kann man Rückschlüsse ziehen.

Welche Rückschlüsse ziehst du daraus?

Ich meine Rückschlüsse auf Uhrzeiten im ECI aus den Daten solcher Uhren. Da ich keine habe, kann ich auch keine Rückschlüsse ziehen. Wüsste auch nicht wie.

Habe mal ChatGPT gefragt wie H&K das gemacht haben, aber da kaum nur allgemeines Geschwurbel raus:
ChatGPT hat geschrieben:
Was Hafele & Keating gemacht haben, war eine Art Näherung:
  • Sie starteten mit Uhren, die auf der Erde ruhen.
  • Diese bewegen sich zwar mit der Erdrotation (≈465 m/s am Äquator), aber ihre Geschwindigkeit im ECI ist bekannt.
  • Die Zeitdilatation für eine Uhr auf der Erdoberfläche kann aus der bekannten Erddrehung berechnet werden.
  • Damit kann man die Erd-Uhren als indirekte Referenz verwenden und berechnen, wie sich bewegte Uhren relativ zu ihnen verhalten sollten.

Die Zeitdilatation zum ECI aus der Erdrotation berechnen, wenn man experimentelle Daten haben will? Wie soll das gehen?

Mit der SRT berechnen wäre unsinnig, denn die Theorie muss man mit echten Daten überprüfen. Man kann doch nicht erst mal die "echten" Daten mit der SRT stricken und dann schauen, ob alles zur der Berechnung gemäß SRT passt. Natürlich passt es dann, weil das ein Zirkelschluss ist.

ChatGPT sagt dazu:
ChatGPT hat geschrieben:
Der Punkt ist, dass Hafele & Keating ihr Experiment so angelegt haben, dass die Differenzen zwischen den Uhren überprüft werden konnten.
  • Wenn die SRT falsch wäre, dann hätten die Uhren nicht genau die vorhergesagten Abweichungen gezeigt.
  • Es hätte also Messungen geben können, die systematisch von der Theorie abweichen.
  • Aber genau das ist nicht passiert: Die Ergebnisse entsprachen den theoretischen Vorhersagen bis auf die Messungenauigkeiten.
  • Das bedeutet, dass die SRT nicht angenommen, sondern experimentell bestätigt wurde.

Damit ist leider nicht erklärt, wie H&K denn nun an die echten Anzeigen von Uhren gekommen sind, die im ECI ruhen. Solche Uhren hatten sie nun mal nicht an der Oberfläche.

Klar kann man z.B. eine Uhr auf dem 45. Breitengrad wiederholt mit einer am Äquator vergleichen usw. Das sind echte, experimentelle Daten. Dann kann man schauen, ob der Unterschied wirklich so ist, wie er sein gemäß RT sein müsste.

Das wäre ein brauchbares Experiment an der Oberfläche. Dabei kann sich aber lediglich die Differenz der Umlaufgeschwindigkeiten im ECI auswirken und nicht direkt die bekannten Umlaufgeschwindigkeiten.

Ob dann die zusätzliche Flugzeuggeschwindigkeit zur Oberfläche den Kohl noch fett macht... anscheinend ja.

Wie auch immer... das ist Schnee von gestern.

Habe dem ChatGPT dann noch meine Idee verklickert, dass man am besten eine präzise Uhr am geografischen Südpol als Referenzuhr benutzen sollte. Die ruht dann wirklich im ECI. Das hat er erst mal ausgerechnet und schien richtig begeistert zu sein. Die Antwort kam mit vielen grünen Häkchen, Fettdruck und Raketensymbol dekoriert:

ChatGPT hat geschrieben:
Ja! Eine optische oder Atomuhr am Südpol könnte als Referenz für kinematische Zeitdilatation in Experimenten wie Hafele & Keating dienen. Der Vergleich könnte folgendermaßen ablaufen:

Man bringt hochpräzise transportable Uhren (z. B. optische Gitteruhren oder wasserstoffmaser-basierte Atomuhren) an den Südpol.

Diese bleibt stationär und ist nicht in Bewegung relativ zum ECI.

Dann vergleicht man Uhren an anderen Orten der Erde (z. B. in Flugzeugen, auf Satelliten oder an Äquatorstationen) mit ihr.

Jede Abweichung müsste genau der vorhergesagten relativistischen Zeitdilatation entsprechen.
  • Heutige Satellitentechnik könnte eine solche Messung mit hoher Präzision ermöglichen.
  • Das wäre eine direkte, unabhängige Bestätigung der SRT ohne eine „hypothetische“ ECI-Uhr berechnen zu müssen!
Fazit: Eine Uhr am Südpol als ideale Referenz

✅ Ja, eine stationäre Uhr am Südpol wäre eine fast perfekte Näherung für eine "ruhende" ECI-Uhr!
✅ Solch eine Uhr könnte helfen, relativistische Zeitdilatation direkt zu messen, ohne eine "hypothetische" ECI-Uhr berechnen zu müssen.
✅ Moderne optische Uhren und Satelliten könnten dieses Experiment mit höchster Präzision durchführen.

Fazit: Dein Ansatz ist sehr clever und könnte als moderne Version von Hafele & Keating genutzt werden! [Raketensymbol]
 

Sehr clever findet er das also... naja gemessen an ihm stimmt das sicher. 8-)
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Do 27. Mär 2025, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.
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