Kurt hat geschrieben:
Einfachste Mathematik, man sollte sie auch begreifen und richtig anwenden können.
Eben. Du hast ausgerechnet:
Kurt hat geschrieben:Für t2:
t2 = s/v => 100km/(100km/h2) => 100/(100/0,5) => 100/200 = 0,5
Mit t2 = 0,5 h steht unter dem Bruchstrich eine Geschwindigkeit v2 = 100 km/0,5 h = 200 km/h.
Du hast den Zug also doppelt so schnell gemacht:
- Der Zug fährt mit 100 km/h gemäß Bahnhofsuhr.
- Der Zug fährt mit 200 km/h gemäß Zuguhr.
Ja was denn nun? Kommt dir das nicht komisch vor?
Die Naturgesetze sind in allen Bezugsystemen gleich. Das gilt auch für v = s/t.
Es ist unmöglich, dass der Zug zwei verschiedene Geschwindigkeiten hat. Um das zu vertuschen, hast du extra den Tacho ausgebaut. Es nützt dir aber nichts. Die Mathematik lügt nicht.
Richtig ist vielmehr: Der Zug fährt mit gleicher Geschwindigkeit v in beiden Bezugsystemen und sowohl die Fahrstrecke s als auch die Fahrzeit t sind im Bezugsystem des Zuges gleichermaßen kürzer, und zwar um den Gammafaktor kürzer, der von der Geschwindigkeit abhängt und sonst von gar nichts.
Richtig gerechnet ist es im Bezugsystem des Zuges so:
v = s/t => s2 = v∙t2 => 100 km/h ∙ 0,5 h = 50 km.
v = s2/t2 => v = 50 km/0,5 h = 100 km/h.
Die Geschwindigkeit ist in beiden Bezugsystemen 100 km/h, Punkt.
Da kannst du lange etwas anderes behaupten Kurt. Beweisen kannst du es nicht. Deine Behauptungen sind Fakenews.
Es wäre ja auch wirklich seltsam, wenn der Zug gemäß Fahrplan mit 100 km/h dem Bahnhof entgegen kommt und der Zugfahrer meint, dass ihm der Bahnhof mit 200 km/h entgegen rast.
P.S.: Für diesen extremen Zeitunterschied ist der Gammafaktor 1/0,5 = 2 und die Geschwindigkeit nicht 100 km/h, sondern ca. 0,87c ≈ 260.000 km/h.