Hallo Bertram,
leider hast Du nichts davon verstanden, was ich Dir geschrieben habe. Aus deiner Aussage:
1. Es gibt keine „Eigengeschwindigkeit“. Eine Geschwindigkeit, Bewegung ist immer relativ. Galilei hat so einen Schmarrn, wie Du geschrieben hast, nie behauptet, sondern sinngemäß: Von zwei zueinander gleichförmig bewegten Beobachter kann keiner entscheiden, wer der Bewegte und wer in Ruhe sein soll – und das ist das RP. Nach Galilei also – kein Äther, keine andere Relation, Symmetrie.
2. Maxwell hat so was auch nicht gesagt – „unabhängig von der Bewegung der Lichtquelle und sich mit c ausbreiten“ stammt nicht von ihm, das war die Folge aus dem angenommenen Lichtäther. Eine Konstanz der LG kann nur mit einem Äther, egal auch welche Art, begründet werden. Kein Äther – keine Konstanz. Auch die Geschwindigkeit der elektromagnetischen Wechselwirkung stammt nicht v. Maxwell – das war Weber. Maxwell war nur einer der Physiker, die aufgrund der identischen Geschwindigkeit Licht und EM-Wellen für das Gleiche vermuteten.
3. Maxwell führte den Verschiebungsstrom ein, um seine Gleichungen zu realisieren. Dieser Verschiebungsstrom brauchte aber einen Leiter – daher auch Maxwell einen Äther favorisierte. Wenn man einen Äther annimmt, dann stimmt auch alles mit Galilei überein. Wurzel v. 1/(epsnull*mynull) ist an die bereits bekannte Geschwindigkeit angepasst, c stammt also nicht daraus, bezieht sich auf EM-Wechselwirkung und voraussetzt einen Äther.
4. Auf Anregung von Maxwell unternahm Michelson eine Messung des Äthers. Als sicher stand, dass vom Äther keine Spur zu finden ist, entstand die Diskrepanz zwischen GT und Elektrodynamik. Lorentz wollte den Äther retten und mit LK, respektiv LT den MM-Versuch entkräften.
Dann kam der Hofnarr Albert und postulierte ein wechselnden zu jedem beliebigen IS Äther. Diesen Äther nannte Albert Invarainz der LG usw. usw.
„Aber vielleicht kommt ja noch eine Scharo-T.“
Ist schon längst da, brauchst nur zu lesen.
Gruß
Ljudmil