Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 8. Nov 2024, 21:32

Rudi Knoth hat geschrieben:
Warum steht mein Name in den Zitaten? Ein Versehen?

Ja sorry, ein Versehen. Hatte die falschen tags kopiert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 8. Nov 2024, 22:06

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das ist schon mal Blödsinn, wechselseitig langsamer geht schon aus logischen Gründen gar nicht.

Du kannst halt nicht logisch denken, das ist alles.

Genau, das ist ja offensichtlich. Lagranges schräge "Logik" erkennt man z.B. daran, dass er die Bewegung von C zwischen zwei zueinander ruhenden Punkten A und B beschreibt und meint damit der eindeutigen Feststellung widersprechen zu können, dass C zwischen A und B bewegt ist:

Lagrange hat geschrieben:
wikipedia hat geschrieben:
Die Zeitdilatation gemäß der speziellen Relativitätstheorie besagt, dass wenn eine Uhr C zwischen zwei synchronisierten, in einem Labor ruhenden Uhren A und B bewegt wird, sie gegenüber den beiden Uhren zeitlich nachgeht.

Haa haa haa. :lol:
A entfernt sich von C, und B nähert sich C mit der Geschwindigkeit v.

Auf die komische Idee muss man erst mal kommen, dass das nicht genau dasselbe und nicht eindeutig sein soll. :lol:

Logisch ist auch, dass es keine zwei gleichwertig symmetrischen Sachverhalte gibt, wenn man sie nicht einzeln feststellen kann. Hier eben die eindeutige Bewegung von C zwischen den zueinander ruhenden Punkten A und B.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 8. Nov 2024, 23:19

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
wikipedia hat geschrieben:
Die Zeitdilatation gemäß der speziellen Relativitätstheorie besagt, dass wenn eine Uhr C zwischen zwei synchronisierten, in einem Labor ruhenden Uhren A und B bewegt wird, sie gegenüber den beiden Uhren zeitlich nachgeht.

Haa haa haa. :lol:
A entfernt sich von C, und B nähert sich C mit der Geschwindigkeit v.

Auf die komische Idee muss man erst mal kommen, dass das nicht genau dasselbe und nicht eindeutig sein soll. :lol:
...

Natürlich ist es nicht eindeutig, weil Bewegung immer relativ ist. Selbstverständlich kann man C als ruhend und A und B als bewegt betrachten.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 8. Nov 2024, 23:55

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das ist schon mal Blödsinn, wechselseitig langsamer geht schon aus logischen Gründen gar nicht.

Natürlich geht das,wenn Zeit und Raum relativ sind. Du kannst halt nicht logisch denken, das ist alles.

Willst du damit sagen, dass zwei Uhren, die sich nebeneinander befinden, jeweils zwei unterschiedliche Zeiten anzeigen können? :lol:
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon sanchez » Sa 9. Nov 2024, 04:13

Lagrange hat geschrieben:Willst du damit sagen, dass zwei Uhren, die sich nebeneinander befinden, jeweils zwei unterschiedliche Zeiten anzeigen können?

Solange zwei Uhren zueinander bewegt sind, gehen sie asynchron.
Bringt man eine Uhr zur anderen Uhr in Ruhe, gehen die beiden Uhren wieder synchron.
Und die Uhr, die ihre Geschwindigkeit geändert hat, um in den Zustand der Ruhe zur anderen Uhr zu kommen, hat weniger Zeit gezählt.

Jetzt frage ich dich: Wie geht das?

Man wählt also eine Uhr als ruhende Uhr, und eine als bewegte.

Man muss beide Uhren zweimal ablesen, einmal am Startpunkt (in der Regel sagt man beide Uhren starten bei 0s).
Und beim zweiten Ablesen, wo man feststellt, dass die bewegte Uhr, weniger Zeit gezählt hat, als die ruhende Uhr.

Und das ist der Kern des Ganzen:
Die ruhende Uhr, ruht zum zweiten Ablesepunkt. Die bewegte Uhr eben nicht.
Und aus diesem Grund, resultierten die unterschiedlichen Zeitangaben der Uhren.

Ruhelänge sei ein Abstand zwischen zwei Objekten (z.B. zwei Sternen), der mit Licht vermessen wird.
Eine Uhr, die sich bewegt zwischen den zwei Sternen, erfährt Längenkontraktion. also eine kürzere Strecke.
Um eine kürzere Strecke zurückzulegen, braucht man weniger Zeit.
Darum zählt die bewegte Uhr auch weniger Zeit.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Sa 9. Nov 2024, 08:33

sanchez hat geschrieben:Jetzt frage ich dich: Wie geht das?

Man wählt also eine Uhr als ruhende Uhr, und eine als bewegte.


Das frage ich mich auch.
Wieso weiss die jeweilige Uhr dass sie die Bewegte zu spielen hat.
Wozu bewegt sie sich dann wenn sie die bewegte ist?
Wozu ruht die unbewegte Uhr?

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Sa 9. Nov 2024, 08:35

sanchez hat geschrieben:Eine Uhr, die sich bewegt zwischen den zwei Sternen, erfährt Längenkontraktion. also eine kürzere Strecke.
Um eine kürzere Strecke zurückzulegen, braucht man weniger Zeit.
Darum zählt die bewegte Uhr auch weniger Zeit.


Laut RT ist die sog. "Längenkontraktion" ein reiner Scheineffekt, findet also nicht statt.

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Sa 9. Nov 2024, 09:50

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
wikipedia hat geschrieben:
Die Zeitdilatation gemäß der speziellen Relativitätstheorie besagt, dass wenn eine Uhr C zwischen zwei synchronisierten, in einem Labor ruhenden Uhren A und B bewegt wird, sie gegenüber den beiden Uhren zeitlich nachgeht.

Haa haa haa. :lol:
A entfernt sich von C, und B nähert sich C mit der Geschwindigkeit v.

Auf die komische Idee muss man erst mal kommen, dass das nicht genau dasselbe und nicht eindeutig sein soll. :lol:
Lagrange hat geschrieben:
Selbstverständlich kann man C als ruhend und A und B als bewegt betrachten.


Was man sonst noch alles betrachten kann ist irrelevant. Hier ruhen A und B synchronisiert im selben Ruhesystem und C ist darin bewegt. Das ist hier die eindeutige Betrachtung mit eindeutigem Ergebnis. 8-)

Wie soll man denn zwei Seiten einer Medaille betrachten wenn man nicht mal eine betrachten darf? Wenn man von vorne die A-Seite betrachtet, dann ist die B-Seite hinten. Das ist eindeutig. Und wenn man von vorne die B-Seite betrachtet, dann ist die A-Seite hinten. Das ist auch eindeutig. Jetzt kommst du und meinst das wäre unlogisch, weil eine Seite nicht sowohl vorne als auch hinten sein kann^^. Das ist einfach nur bescheuert. Es hängt eben vom Betrachter ab was vorne und hinten ist.

Kurt hat geschrieben:
Laut RT ist die sog. "Längenkontraktion" ein reiner Scheineffekt, findet also nicht statt.

Falsch. Auch Scheineffekte finden statt, nur nicht in allen Bezugsystemen gleich. Siehe auch Scheinkräfte.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon bumbumpeng » Sa 9. Nov 2024, 10:03

Lagrange hat geschrieben:Natürlich ist es nicht eindeutig, weil Bewegung immer relativ ist. Selbstverständlich kann man C als ruhend und A und B als bewegt betrachten.
FALSCH !
Bewegung ist immer absolut und direkt zum direkten Bezug.

Der Mond vollzieht eine Bahn absolut und direkt zur Erde.
Die Erde vollzieht eine Bahn absolut und direkt zur Sonne.
Der Sonne vollzieht eine Bahn absolut und direkt zu Sgr A*.

Du läufst absolut und direkt auf der Erde.

Wenn das so wäre, wie du schreibst, dann würde das geozentrische Weltbild immer noch Gültigkeit haben. Hat es aber nicht, weil die Erde um die Sonne kreist und nicht umgekehrt.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Sa 9. Nov 2024, 10:06

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Selbstverständlich kann man C als ruhend und A und B als bewegt betrachten.

Was man sonst noch alles betrachten kann ist irrelevant. Hier ruhen A und B synchronisiert im selben Ruhesystem und C ist darin bewegt. Das ist hier die eindeutige Betrachtung mit eindeutigem Ergebnis. 8-)
...

Hier ruht C und A und B sind in diesem Ruhesystem bewegt. Das ist ganz klar. :lol:

PS: Du kannst 20 Uhren aufstellen, es ändert nichts an der Relativität der Bewegung.
Zuletzt geändert von Lagrange am Sa 9. Nov 2024, 10:12, insgesamt 2-mal geändert.
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