Doppler,das missbrauchte Wesen

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Re: Doppler,das missbrauchte Wesen

Beitragvon bumbumpeng » Sa 28. Sep 2024, 18:50

Kurt hat geschrieben:Die Frage ist: was fehlt noch damits klar ist wieso es longitudinalistische "Wellen" werden.
Richtig, das hast du noch nicht lösen können, weil es eben gar nicht geht.
Na dann erklär mal, wie das gehen soll, was nicht gehen kann.
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Re: Doppler,das missbrauchte Wesen

Beitragvon bumbumpeng » Sa 28. Sep 2024, 19:16

Wenn bei starken Sendern die Antenne nicht angepasst ist und es zu Reflektionen kommt, dann knallt es oftmals die Endstufe durch, sofern nicht mit einem Schutz versehen !!!
Da kannste zugucken, wie die Endstufe wegraucht.
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Re: Doppler,das missbrauchte Wesen

Beitragvon Kurt » Sa 28. Sep 2024, 21:26

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Frage ist: was fehlt noch damits klar ist wieso es longitudinalistische "Wellen" werden.
Richtig, das hast du noch nicht lösen können, weil es eben gar nicht geht.
Na dann erklär mal, wie das gehen soll, was nicht gehen kann.


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Elektronen wurden am Draht ein wenig verschoben, alle in die gleiche Richtung, nur halt nicht alle auf einmal, sondern eins nach dem Anderen.
Somit ist die naive Vorstellung von den hin_und_herschwappenden Elektronen schon mal weg vom Fenster.
Auch ist die seltsame Behautung, die dass in Längsrichtung des Dipols starke Strahlung auftreten müsste auch.
Was bleibt noch?
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Schauma erstmal was wir haben.
Wir haben:
- einzelne Elektronen werden von links nach rechts beschleunigt, eins nach dem anderen, und das jeweilige strahlt dabei Kugelförmig, also rundrum.
- am Ende der Leitung dreht die Flanke um und läuft zurück zum Anfang, auch da entsteht die kugelförmige Strahlung die nun von rechts nach links wandert.
Es ist ein ständiges hin und her mit ständig wechselnem Sendeort und ständiger Rundstrahlung der einzelnen Elektronen.

Nun wird, ein wenig zeitversetzt, eine zweite Flanke auf die Reise geschickt.
Sie nimmt den gleichen Weg und erzeugt dabei die gleichen Strahlungen, einmal hin und einmal zurück, nur halt ein wenig später.
Jetzt passiert folgendes:
- die erste Flanke befinde sich bereits auf dem Rückweg während die zweite noch in Richtung Leitungsende unterwegs ist.
- zwei Rundstrahlorte die gegenläufig laufen und sich irgendwo begegnen.
- die im Video dargestellte "Soldatenmässige Einheitsrichtung" aller strahlenden Elektronen ist damit widerlegt. (die dort gezeichneten Pfeile laufen ja gegensätzlich, ergibt halt Null)
Somit auch die im Vieo dargestellte Erzeugung der Tranversalwelle.
Grund Gleichzeitig hin und zurück ergibt Null, also nichts mit der Transivität.

Aber, es gibt nun zwei Orte an denen gleichzeitig rundstrahlende Elektronen unterwegs und aktiv sind die noch dazu ständig ihre Richtung wechseln und noch dazu, dann wenn sie sich begegnen/annähern/voneinander entfernen, ihre Strahlungsleistung addieren.
Ein Beobachter in Längsrichtung zum Draht, also noch weiter rechts als das Drahtende, bekommt die beiden, gegensätzlich laufenden Elektronensignale zu Gesicht und weiss nicht. nein er bekommt sie ja nicht zu Gesicht weil sie sich bei ihm/an ihm auskompensieren.
Für ihn ist nichts da was er "sehen" könnte, darum auch kein Empfang in Längsrichtung zum Dipol.
Wohl aber für jemanden der senkrecht dazu steht, der bekommt zwei Signale, deren SendeOrte ständig wechseln zu Gesicht, ja sogar mit unterschiedlichen/sich ständig ändernden Amplituden, dann wenn die beiden Flanken gerade übereinander liegen usw.
Zwei (ständig unterschiedliche) Signale, gesendet an ständig unterschiedlichen Orten, ergibt bei der Empfangsantenne eine Anregung der Elektronen, da sie ja nur in die Längsrichtung des Dipolstaabes sich bewegen können, die EmpfangsSchwingung, also das Empfangssignal. Und das nur wenn er in der gleichen Ebene liegt wie der Sendedipol. Ansonsten erfolgt auch Auskompensation.
Diese Verhalten heisst man halt Polarisation.
Es wurden zwei, sich longitudinal ausbreitende Signale, abgesetzt.

Kurt

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Re: Doppler,das missbrauchte Wesen

Beitragvon Rudi Knoth » So 29. Sep 2024, 06:37

@Kurt » Sa 28. Sep 2024, 22:26

Aber, es gibt nun zwei Orte an denen gleichzeitig rundstrahlende Elektronen unterwegs und aktiv sind die noch dazu ständig ihre Richtung wechseln und noch dazu, dann wenn sie sich begegnen/annähern/voneinander entfernen, ihre Strahlungsleistung addieren.
Ein Beobachter in Längsrichtung zum Draht, also noch weiter rechts als das Drahtende, bekommt die beiden, gegensätzlich laufenden Elektronensignale zu Gesicht und weiss nicht. nein er bekommt sie ja nicht zu Gesicht weil sie sich bei ihm/an ihm auskompensieren.
Für ihn ist nichts da was er "sehen" könnte, darum auch kein Empfang in Längsrichtung zum Dipol.
Wohl aber für jemanden der senkrecht dazu steht, der bekommt zwei Signale, deren SendeOrte ständig wechseln zu Gesicht, ja sogar mit unterschiedlichen/sich ständig ändernden Amplituden, dann wenn die beiden Flanken gerade übereinander liegen usw.
Zwei (ständig unterschiedliche) Signale, gesendet an ständig unterschiedlichen Orten, ergibt bei der Empfangsantenne eine Anregung der Elektronen, da sie ja nur in die Längsrichtung des Dipolstaabes sich bewegen können, die EmpfangsSchwingung, also das Empfangssignal. Und das nur wenn er in der gleichen Ebene liegt wie der Sendedipol. Ansonsten erfolgt auch Auskompensation.


Und damit beschreibst du doch eine transversale Welle und widerspricht der Annahme einer longitudinalen Ausbreitung. Übrigens ist der reale Vorgang schon etwas "unanschaulicher" als deine Beschreibung. Schon aus dem einfachen Grund, weil die bewegten Ladungen einen elektrischen Strom darstellen und damit auch ein Magnetfeld, das ja auch wechselt. Und dieses Wechselspiel ergibt dann die elektromagnetische Welle.

Gruß
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Re: Doppler,das missbrauchte Wesen

Beitragvon Kurt » So 29. Sep 2024, 07:23

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Sa 28. Sep 2024, 22:26

Aber, es gibt nun zwei Orte an denen gleichzeitig rundstrahlende Elektronen unterwegs und aktiv sind die noch dazu ständig ihre Richtung wechseln und noch dazu, dann wenn sie sich begegnen/annähern/voneinander entfernen, ihre Strahlungsleistung addieren.
Ein Beobachter in Längsrichtung zum Draht, also noch weiter rechts als das Drahtende, bekommt die beiden, gegensätzlich laufenden Elektronensignale zu Gesicht und weiss nicht. nein er bekommt sie ja nicht zu Gesicht weil sie sich bei ihm/an ihm auskompensieren.
Für ihn ist nichts da was er "sehen" könnte, darum auch kein Empfang in Längsrichtung zum Dipol.
Wohl aber für jemanden der senkrecht dazu steht, der bekommt zwei Signale, deren SendeOrte ständig wechseln zu Gesicht, ja sogar mit unterschiedlichen/sich ständig ändernden Amplituden, dann wenn die beiden Flanken gerade übereinander liegen usw.
Zwei (ständig unterschiedliche) Signale, gesendet an ständig unterschiedlichen Orten, ergibt bei der Empfangsantenne eine Anregung der Elektronen, da sie ja nur in die Längsrichtung des Dipolstaabes sich bewegen können, die EmpfangsSchwingung, also das Empfangssignal. Und das nur wenn er in der gleichen Ebene liegt wie der Sendedipol. Ansonsten erfolgt auch Auskompensation.


Und damit beschreibst du doch eine transversale Welle und widerspricht der Annahme einer longitudinalen Ausbreitung.



Bei gegensätzlich laufenden Umständen auf dem Dipol gibts keinen Vektor der nach oben oder unten schauen würde, so wie im Video dargestellt.
Damit ist Argument für eine Transversalwunderwelle weg vom Fenster.
Auch dein Argument, dass es in Längsrichtung zum Dipol strahlen müsse ist damit hinfällig.
Als Resultat ergibt sich eine longitdinale Welle die sich ausbreitet.

Kurt

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Re: Doppler,das missbrauchte Wesen

Beitragvon Rudi Knoth » So 29. Sep 2024, 07:34

@Kurt » So 29. Sep 2024, 08:23

Bei gegensätzlich laufenden Umständen auf dem Dipol gibts keinen Vektor der nach oben oder unten schauen würde, so wie im Video dargestellt.
Damit ist Argument für eine Transversalwunderwelle weg vom Fenster.
Auch dein Argument, dass es in Längsrichtung zum Dipol strahlen müsse ist damit hinfällig.
Als Resultat ergibt sich eine longitdinale Welle die sich ausbreitet.


Unsinn. Lies dir mal diesen Artikel in WIKIPEDIA durch. Da wird dieser Begriff erklärt.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppler,das missbrauchte Wesen

Beitragvon Kurt » So 29. Sep 2024, 08:01

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » So 29. Sep 2024, 08:23

Bei gegensätzlich laufenden Umständen auf dem Dipol gibts keinen Vektor der nach oben oder unten schauen würde, so wie im Video dargestellt.
Damit ist Argument für eine Transversalwunderwelle weg vom Fenster.
Auch dein Argument, dass es in Längsrichtung zum Dipol strahlen müsse ist damit hinfällig.
Als Resultat ergibt sich eine longitdinale Welle die sich ausbreitet.


Unsinn. Lies dir mal diesen Artikel in WIKIPEDIA durch. Da wird dieser Begriff erklärt.


Gegenläufige Signale kompensieren sich aus, die im Video gezeigten Pfeile existieren nicht, sie kompensieren sich direkt am jeweiligem Arm zu Null aus. Die senkrecht zum Arm sich ausbreitenen Signale der Elektronen ergeben die "Welle".
Somit ist das Argument, das in Video gezeigt wird, widerlegt.

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Re: Doppler,das missbrauchte Wesen

Beitragvon Rudi Knoth » So 29. Sep 2024, 11:59

@All

Da die Diskussion vom in der Überschrift angegebenen Thema abweicht und die Diskussion "feststeckt", werde ich mit dem Thema Dopplereffekt weitermachen.

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Unsinn. Rot- und Blauverschiebung sind gut belegt und unter Berücksichtigung der Zeitdilatation korrekt erklärt. Die Formal steht oben.

Das wurde noch nie mit dem bewegten Spiegel gemessen.


Das ist insofern richtig weil im Falle des Radar-Dopplereffekts man keine relativistischen Effekte hat.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppler,das missbrauchte Wesen

Beitragvon Kurt » So 29. Sep 2024, 20:09

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » So 29. Sep 2024, 08:23

Bei gegensätzlich laufenden Umständen auf dem Dipol gibts keinen Vektor der nach oben oder unten schauen würde, so wie im Video dargestellt.
Damit ist Argument für eine Transversalwunderwelle weg vom Fenster.
Auch dein Argument, dass es in Längsrichtung zum Dipol strahlen müsse ist damit hinfällig.
Als Resultat ergibt sich eine longitdinale Welle die sich ausbreitet.


Unsinn. Lies dir mal diesen Artikel in WIKIPEDIA durch. Da wird dieser Begriff erklärt.


Nix Unsinn, der liegt ganz wo anders.

Wir haben: Rundstrahlende Elektronen, gegenläufige Elektronen.
Die gegenläufigen Elektronen erzeugen gegenläufige Pfeile (Bezug: das Video.)
Gegenläufige Pfeile kompensieren sich grundsätzlich aus.
Heisst: es es können keine Transversalwellen, so wie das im Vieo suggeriert wird, entstehen.
Übrig bleiben die longitudinalen Wellen.
Du behauptest, dass, wenn ich Recht hätte, ein Dipol in Längsrichtung strahlen müsse und in Querrichtung nicht.
Nun, im Fernfeld kompensieren die sich gegenseitig ausbreiteden Wirkungen der rundstrahlenden Elektronen aus, im Nahbereich aber nicht.
Da ist durchaus die Rundstrahlung der einzelnen Elektronen vorhanden/zu beobachten.

Beweis:
Eine Lamda/4 GP-Antenne und ein darüber angeordneter Lamda/2 Staab, dieser hat ein Strahlungsdiagramm ähnlich einem Lamda/2 Dipol mit Mittenspeisung.
Das geht nur wenn die Rundtrahlung der Elektronen auch diesen Strahler erreicht (er wird ja nicht über eine Leitung gespeist). Also ein Beweis für die Rundstrahlung der Elektronen auf dem Sendedraht der GP, und auch der Rundstrahlsensibilität des darüber angeordneten Lamda/2 Strahlers.
Dabei muss eine Phasendrehung stattfinden (wird durch entsprechenden Abstand der beiden Antennenenden zueinander erreicht) damit die beiden Antennen "Synchron" ihre longitudinalen Signale abgeben.

Kurt

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GP-Antenne: Ground-Plane
bzw. gestockte GP

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Re: Doppler,das missbrauchte Wesen

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 30. Sep 2024, 09:08

@Kurt und zum Thema longitudinale und transversale Wellen

Ich denke, so geht das nicht weiter. Wir müssen uns doch erstmal über Begriffe einige sein oder sagen, was jeder von uns darunter versteht. Denn die Definition von WIKIPEDIA lehnst du einfach ab. Also daher die einfachen Fragen:

1. Was sind longitudinale Wellen?
2. Was sind transversale Wellen?

Dabei sollten die Definitionen für die Wellen unabhängig von ihrer Erzeugung sein.

Gruß
Rudi Knoth
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