Realität-mal-so-mal-so

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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Skeptiker » Sa 21. Sep 2024, 15:21

Kurt hat geschrieben:Es hilft nichts, du hast dein "Wesen" offengelegt und machst es immer noch.
.

Weil ich dir auf einfachste Weise gezeigt hab wie die Relativgeschwindigkeit ist?
Red doch mal Tacheles, welcher Wert fehlt? Kannste nicht? Zeigt ja wohl das er nicht nötig ist.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Kurt » Sa 21. Sep 2024, 16:37

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es hilft nichts, du hast dein "Wesen" offengelegt und machst es immer noch.
.

Weil ich dir auf einfachste Weise gezeigt hab wie die Relativgeschwindigkeit ist?
Red doch mal Tacheles, welcher Wert fehlt? Kannste nicht? Zeigt ja wohl das er nicht nötig ist.


Was du gezeigt hast das ist dein "Wesen".

Kurt

.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 21. Sep 2024, 16:40

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Den Doppler-Effekt kann man auch mit, zum Medium ruhenden, Empfänger bekommen.
Dann hat der Sender ein c +- v


Aber nur im Ruhesystem des Empfängers. Im Ruhesystem des Sender hat man auch c. ...

Nö, das ist nicht möglich. Im Ruhesystem des Senders hat man dann c-v und c+v (Sagnac).


Die Ausdrücke c+v/c-v tauchen zwar in der Berechnung auch im Ruhesystem des Senders auf, aber diese sind Teil der Lösung von Bewegungsgleichungen und haben keine Bedeutung für die im Ruhesystem des Sender gemessene Lichtgeschwindigkeit.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Skeptiker » Sa 21. Sep 2024, 16:52

Kurt hat geschrieben:Was du gezeigt hast das ist dein "Wesen".
.

Und die Relativgeschwindigkeit, nicht vergessen.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Lagrange » Sa 21. Sep 2024, 17:47

Einstein hat geschrieben:Es fahre nun auf dem Geleise ein sehr langer Zug mit der konstanten Geschwindigkeit v in
der in Fig. 1 angegebenen Richtung. Menschen, die in diesem Zuge fahren, werden mit
Vorteil den Zug als starren Bezugskörper (Koordinatensystem) verwenden; sie beziehen alle
Ereignisse auf den Zug. Jedes Ereignis, welches längs des Geleises stattfindet, findet dann
auch an einem bestimmten Punkte des Zuges statt. Auch die Definition der Gleichzeitigkeit
lässt sich in Bezug auf den Zug in genau derselben Weise geben, wie in Bezug auf den
Bahndamm. Es entsteht aber nun naturgemäß folgende Frage:
Sind zwei Ereignisse (z. B. die beiden. Blitzschläge A und B), welche in Bezug auf den
Bahndamm gleichzeitig sind, auch in Bezug auf den Zug gleichzeitig? Wir werden sogleich
zeigen, dass die Antwort verneinend lauten muss.
Wenn wir sagen, dass die Blitzschläge A und B in Bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind,
so bedeutet dies: die von den Blitzorten A und B ausgehenden Lichtstrahlen begegnen sich in
dem Mittelpunkte M der Fahrdammstrecke A — B. Den Ereignissen A und B entsprechen aber
auch Stellen A und B auf dem Zuge. Es sei M' der Mittelpunkt der Strecke A—B des
fahrenden Zuges. Dieser Punkt M' fällt zwar im Augenblick der Blitzschläge (Vom Fahrdamm
aus beurteilt) mit dem Punkte M zusammen, bewegt sich aber in der Zeichnung mit der
Geschwindigkeit v des Zuges nach rechts. Würde ein bei M' im Zuge sitzender Beobachter
diese Geschwindigkeit nicht besitzen, so würde er dauernd in M bleiben, und es würden ihn
dann die von den Blitzschlägen A und B ausgehenden Lichtstrahlen gleichzeitig erreichen, d.
h., diese beiden Strahlen würden sich gerade bei ihm begegnen. In Wahrheit aber eilt er (vom
Bahndamm aus beurteilt) dem von B herkommenden Lichtstrahl entgegen, während er dem
von A herkommenden Lichtstrahl vorauseilt
. Der Beobachter wird also den von B
ausgehenden Lichtstrahl früher sehen, als den von A ausgehenden.

Einstein zeigt hier, dass es c+v und c-v gibt. Wäre LG in beiden Systemen gleich, würden beide Beobachter die Blitzeinschläge gleichzeitig sehen. Das ist zum Beispiel der Fall mit dem Schall, da die Luft vom Zug mitgeführt wird.
Lagrange
 
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 21. Sep 2024, 18:18

Lagrange hat geschrieben:
Einstein hat geschrieben:Es fahre nun auf dem Geleise ein sehr langer Zug mit der konstanten Geschwindigkeit v in
der in Fig. 1 angegebenen Richtung. Menschen, die in diesem Zuge fahren, werden mit
Vorteil den Zug als starren Bezugskörper (Koordinatensystem) verwenden; sie beziehen alle
Ereignisse auf den Zug. Jedes Ereignis, welches längs des Geleises stattfindet, findet dann
auch an einem bestimmten Punkte des Zuges statt. Auch die Definition der Gleichzeitigkeit
lässt sich in Bezug auf den Zug in genau derselben Weise geben, wie in Bezug auf den
Bahndamm. Es entsteht aber nun naturgemäß folgende Frage:
Sind zwei Ereignisse (z. B. die beiden. Blitzschläge A und B), welche in Bezug auf den
Bahndamm gleichzeitig sind, auch in Bezug auf den Zug gleichzeitig? Wir werden sogleich
zeigen, dass die Antwort verneinend lauten muss.
Wenn wir sagen, dass die Blitzschläge A und B in Bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind,
so bedeutet dies: die von den Blitzorten A und B ausgehenden Lichtstrahlen begegnen sich in
dem Mittelpunkte M der Fahrdammstrecke A — B. Den Ereignissen A und B entsprechen aber
auch Stellen A und B auf dem Zuge. Es sei M' der Mittelpunkt der Strecke A—B des
fahrenden Zuges. Dieser Punkt M' fällt zwar im Augenblick der Blitzschläge (Vom Fahrdamm
aus beurteilt) mit dem Punkte M zusammen, bewegt sich aber in der Zeichnung mit der
Geschwindigkeit v des Zuges nach rechts. Würde ein bei M' im Zuge sitzender Beobachter
diese Geschwindigkeit nicht besitzen, so würde er dauernd in M bleiben, und es würden ihn
dann die von den Blitzschlägen A und B ausgehenden Lichtstrahlen gleichzeitig erreichen, d.
h., diese beiden Strahlen würden sich gerade bei ihm begegnen. In Wahrheit aber eilt er (vom
Bahndamm aus beurteilt) dem von B herkommenden Lichtstrahl entgegen, während er dem
von A herkommenden Lichtstrahl vorauseilt
. Der Beobachter wird also den von B
ausgehenden Lichtstrahl früher sehen, als den von A ausgehenden.

Einstein zeigt hier, dass es c+v und c-v gibt. Wäre LG in beiden Systemen gleich, würden beide Beobachter die Blitzeinschläge gleichzeitig sehen. Das ist zum Beispiel der Fall mit dem Schall, da die Luft vom Zug mitgeführt wird.


Das bestreitet auch nicht mal Einstein. Nur es gibt einen Unterschied, ob in einem Koordinatensystem man für die Lösung der Bewegungsgleichung in dem System des Bahnhofs man c+v(c-v braucht oder ob im System des Zuges die Blitze gleichzeitig wahrgenommen werden, weil in diesem System die Lichtgeschwindigkeit gleich c gilt und weil auch die Entfernungen der beiden Blitze gleich gemessen werden und daher die Ereignisse der Blitzeinschläge nicht gleichzeitig sind.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Lagrange » Sa 21. Sep 2024, 18:27

Die Blitze werden gerade wegen c+v und c-v ungleichzeitig wahrgenommen.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon bumbumpeng » Sa 21. Sep 2024, 21:00

Rudi Knoth hat geschrieben:::: weil in diesem System die Lichtgeschwindigkeit gleich c gilt und weil auch die Entfernungen der beiden Blitze gleich gemessen werden und daher die Ereignisse der Blitzeinschläge nicht gleichzeitig sind.
Völlig normal.
Ganz gewöhnliche Laufzeitunterschiede.
Die Ereignisse sind definitiv gleichzeitig.
Die Wahrnehmung ist lediglich unterschiedlich im Zug.
Beide Impulse sind gleichzeitig, werden an das Medium übertragen.
Der Zug bewegt sich nach vorn, so dass der Schaffner im Zug dem vorderen Impuls etwas entgegen kommt, Verkürzung der Laufzeit und sich vom hinteren Impuls etwas entfernt, Verlängerung der Laufzeit.
Wo soll da ein Problem sein?

Wenn die Sonne erlöschen würde, dann haben wir auf der Erde noch ca. 8 min. Licht, der auf dem Mond noch ca.12 min. . So ungerecht gehts zu im Universum.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Skeptiker » So 22. Sep 2024, 12:44

Es scheint auf den ersten Blick so, als hinge die Relativität der Gleichzeitigkeit einfach nur von der Laufzeit des Lichts ab, aber das greift zu kurz. Die Relativität der Gleichzeitigkeit geht tiefer und ist ein grundlegendes Prinzip der speziellen Relativitätstheorie, das eng mit der Struktur von Raum und Zeit verbunden ist.

Der Unterschied in den Lichtlaufzeiten allein könnte in einem klassischen, nicht-relativistischen Rahmen erklärt werden, indem man einfach berücksichtigt, dass das Licht für verschiedene Beobachter unterschiedlich lange braucht, um sie zu erreichen. In der klassischen Physik könnte man dann sagen: „Es gibt eine absolute Gleichzeitigkeit, wir müssen nur die unterschiedlichen Laufzeiten des Lichts korrigieren.“

In der Relativitätstheorie geht es jedoch um mehr. Hier sind Raum und Zeit nicht voneinander getrennt, sondern bilden eine gemeinsame Struktur, die sogenannte Raumzeit. Das Entscheidende ist, dass die Zeit an sich für verschiedene Beobachter unterschiedlich verläuft, abhängig davon, wie sie sich relativ zueinander bewegen. Die Lichtlaufzeit allein erklärt nicht, warum zwei Beobachter, die sich relativ zueinander bewegen, fundamental andere Ansichten darüber haben, ob zwei Ereignisse gleichzeitig sind oder nicht.

Der Unterschied lässt sich so verstehen: Selbst wenn man für die unterschiedlichen Laufzeiten des Lichts "korrigiert", bleiben die Ereignisse in der Relativitätstheorie für bewegte Beobachter trotzdem unterschiedlich zeitlich geordnet. Das liegt daran, dass die Gleichungen der speziellen Relativitätstheorie, wie die Lorentz-Transformationen, zeigen, dass Raum und Zeit relativ sind – nicht nur die Wahrnehmung des Lichtes.

Zusammengefasst: Es geht nicht nur um Lichtlaufzeiten. Der entscheidende Punkt ist, dass in der Relativitätstheorie die Zeit selbst für verschiedene Beobachter unterschiedlich „tickt“ und dass sich durch die Bewegung von Beobachtern Raum und Zeit so verändern, dass die Gleichzeitigkeit von Ereignissen nicht mehr absolut ist.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Lagrange » So 22. Sep 2024, 12:51

Skeptiker hat geschrieben:...
In der klassischen Physik könnte man dann sagen: „Es gibt eine absolute Gleichzeitigkeit, wir müssen nur die unterschiedlichen Laufzeiten des Lichts korrigieren.“
...

So ist es auch in der Realität.
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