Realität-mal-so-mal-so

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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon bumbumpeng » Mo 16. Sep 2024, 18:34

Skeptiker hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:hast du die DAUER des Vorbeidriftens vergessen, die ebenfalls eine Rolle spielt.

In den Gleichungen kommt die Dauer nicht vor, dennoch entsprechen die Messungen der Vorhersage.
Die Dauer spielt also keine Rolle.
of course spielt das eine Rolle.
bumbumpeng
 
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Lagrange » Mo 16. Sep 2024, 18:37

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Hast du Literatur dazu?

Lies den Thread hier. Ist schon besprochen worden.

...

Das heißt, du hast nix.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Skeptiker » Mo 16. Sep 2024, 19:06

bumbumpeng hat geschrieben:of course spielt das eine Rolle.

Nein, die Dauer des Vorbeiflugs des Lichts an einem massereichen Objekt spielt keine Rolle bei der Größe der Lichtablenkung. Die Ablenkung des Lichts hängt in der allgemeinen Relativitätstheorie ausschließlich von der gekrümmten Raumzeit ab, die durch die Masse des Objekts verursacht wird, und nicht davon, wie lange das Licht in der Nähe des massiven Körpers verweilt.

Warum die Dauer des Vorbeiflugs keine Rolle spielt:

1. Raumzeit-Krümmung: In der allgemeinen Relativitätstheorie wird die Gravitation nicht als Kraft betrachtet, die über Zeit hinweg wirkt, sondern als eine geometrische Eigenschaft der Raumzeit. Massive Objekte wie die Sonne oder der Mond krümmen die Raumzeit, und das Licht folgt dieser gekrümmten Geometrie. Diese Krümmung der Raumzeit ist von der Masse des Objekts und dem Abstand des Lichts von diesem Objekt abhängig, nicht von der Geschwindigkeit oder der Verweildauer des Lichts in der Nähe des Objekts.


2. Unabhängigkeit von der Lichtgeschwindigkeit: Licht bewegt sich immer mit der gleichen Geschwindigkeit im Vakuum, nämlich der Lichtgeschwindigkeit . Die Ablenkung tritt unabhängig davon auf, wie lange das Licht „braucht“, um an einem Objekt vorbeizufliegen, da die Raumzeit-Krümmung für den gesamten Bereich um das massive Objekt gleich ist. Ein Photon, das mit fliegt, wird also entlang der gekrümmten Geodäten der Raumzeit geleitet, und die Größe der Ablenkung hängt nur vom Abstand des Photons zum massereichen Objekt ab.


3. Entscheidend ist der Abstand: Der nächste Abstand des Lichts zu dem massiven Objekt (also die Entfernung zum „Einflussbereich“ der Raumzeitkrümmung) bestimmt, wie stark das Licht abgelenkt wird. Die klassische Formel für die Lichtablenkung enthält keine Zeitkomponente, sondern hängt nur von der Masse des Objekts und dem Abstand des Lichts ab.





Hier ist der nächstgelegene Abstand des Lichts zum massiven Objekt (z.B. die Sonnenoberfläche), und ist die Masse des Objekts. Die Zeit, die das Licht in der Nähe dieses Objekts verbringt, ist kein Faktor in dieser Formel.


Fazit:

Die Dauer des Vorbeiflugs des Lichts spielt keine Rolle für die Größe der Lichtablenkung. Entscheidend sind die Masse des Objekts, die Entfernung des Lichts vom massereichen Objekt und die gekrümmte Raumzeit, durch die das Licht geführt wird.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Skeptiker » Mo 16. Sep 2024, 19:11

Lagrange hat geschrieben:Das heißt, du hast nix.

Das hättest du gerne, tatsächlich hast aber nur du nichts.

Es gibt verschiedene wissenschaftliche Arbeiten und Forschungsstudien, die sich mit den Korrekturen befassen, die aufgrund der Korona der Sonne bei der Messung der Lichtablenkung notwendig sind. Die Korona der Sonne besteht aus heißem Plasma und erzeugt Brechungs- und Streuungseffekte, die die Lichtablenkung beeinflussen können. Dies ist besonders wichtig, da viele historische und moderne Experimente zur Bestätigung der Vorhersagen der allgemeinen Relativitätstheorie diese Effekte berücksichtigen müssen.

Hier sind einige wichtige Bereiche der Forschung, die sich mit den Korrekturen aufgrund der Korona beschäftigen:

1. Eddingtons Sonnenfinsternis-Expedition (1919)

Die Beobachtungen der Sonnenfinsternis von Arthur Eddington im Jahr 1919 zur Messung der Lichtablenkung aufgrund der Sonne berücksichtigten die Einflüsse der Sonnenatmosphäre nur grob. Während diese Expedition dazu beitrug, die Vorhersagen von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie zu bestätigen, wurden die Effekte der Korona nicht explizit quantifiziert. Spätere Arbeiten bauten auf diesen Beobachtungen auf und verbesserten die Korrekturen für Brechungseffekte durch die Korona.

2. Very Long Baseline Interferometry (VLBI)

VLBI ist eine moderne Technik, die eine sehr hohe Präzision bei der Messung der Positionen von Radioquellen ermöglicht. In den 1970er Jahren wurden VLBI-Experimente durchgeführt, um die Lichtablenkung durch die Sonne mit hoher Genauigkeit zu messen. Hierbei war es notwendig, die Effekte der Sonnenkorona, insbesondere die Brechung durch die Elektronendichte der Korona, zu berücksichtigen.

Einige wichtige Arbeiten, die sich mit diesen Effekten beschäftigen:

Robertson, D. S., Carter, W. E., & Dillinger, W. H. (1991): In dieser Arbeit wurde die Lichtablenkung durch die Sonne mithilfe von VLBI-Beobachtungen gemessen. Die Autoren diskutieren Korrekturen aufgrund der Effekte der Korona und der interplanetaren Plasma-Dichte.

Referenz: "Very long baseline interferometry measurement of solar gravitational deflection", Nature, 1991.


Fomalont, E. B., & Kopeikin, S. M. (2003): Diese Arbeit verwendete VLBI-Techniken, um die Ablenkung von Radiowellen durch die Sonne zu messen, wobei die Korrekturen für die Korona ebenfalls untersucht wurden.

Referenz: "The measurement of the light deflection from Jupiter: Experimental results", The Astrophysical Journal, 2003.



3. Interplanetary Plasma und Elektronendichte

Die Elektronendichte in der Sonnenkorona kann Radiowellen und Lichtstrahlen brechen und streuen. In der modernen Astronomie gibt es mehrere Studien, die sich mit der Modellierung dieser Effekte beschäftigen, um präzisere Messungen der Lichtablenkung durch die Sonne zu ermöglichen.

Einige Arbeiten zu diesem Thema:

Muhleman, D. O., & Anderson, J. D. (1981): Diese Arbeit analysiert die Ausbreitung von Radiowellen durch das Sonnenplasma und liefert wichtige Korrekturfaktoren, die auch für optische Lichtstrahlen verwendet werden können.

Referenz: "Radio propagation experiments in the solar system", Astrophysical Journal, 1981.


Lebach, D. E., et al. (1995): Diese Arbeit befasst sich ebenfalls mit der Ablenkung von Radiowellen durch das Plasma der Sonnenkorona und deren Effekte auf VLBI-Beobachtungen.

Referenz: "Measurement of the Solar Gravitational Deflection of Radio Waves Using Very-Long-Baseline Interferometry", Physical Review Letters, 1995.



4. Numerische Modelle der Sonnenkorona

Zur genauen Modellierung der Einflüsse der Korona wurden verschiedene numerische Modelle entwickelt. Diese Modelle berechnen die Dichteverteilung und Temperaturverteilung in der Korona, um zu quantifizieren, wie Licht und Radiowellen durch die Korona beeinflusst werden.

Schneider, J., & Vokrouhlický, D. (1991): Diese Autoren entwickelten numerische Modelle zur Abschätzung der Einflüsse der Sonnenkorona auf die Lichtablenkung bei optischen Experimenten.

Referenz: "Influence of the solar corona on the deflection of light", Astronomy and Astrophysics, 1991.



Zusammenfassung:

Die Korrekturen aufgrund der Sonnenkorona auf die Messungen der Lichtablenkung sind ein gut untersuchtes Thema, insbesondere in modernen Experimenten, die mit Very Long Baseline Interferometry (VLBI) durchgeführt werden. Diese Arbeiten berücksichtigen Effekte wie die Elektronendichte der Korona, die eine Brechung und Verzerrung von Lichtstrahlen oder Radiowellen verursacht. Die Erkenntnisse aus diesen Studien sind entscheidend, um die Lichtablenkung so präzise wie möglich zu messen und die Vorhersagen der allgemeinen Relativitätstheorie zu bestätigen.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon bumbumpeng » Mo 16. Sep 2024, 19:12

Skeptiker hat geschrieben:Hier ist der nächstgelegene Abstand des Lichts zum massiven Objekt (z.B. die Sonnenoberfläche), und ist die Masse des Objekts. Die Zeit, die das Licht in der Nähe dieses Objekts verbringt, ist kein Faktor in dieser Formel.

Fazit:
Die Dauer des Vorbeiflugs des Lichts spielt keine Rolle für die Größe der Lichtablenkung. Entscheidend sind die Masse des Objekts, die Entfernung des Lichts vom massereichen Objekt und die gekrümmte Raumzeit, durch die das Licht geführt wird.
Und daher kann die Formel niemals richtig sein.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Lagrange » Mo 16. Sep 2024, 19:15

Also nur Schätzungen die zurechtgebogen werden.

PS: Eddington ist bewiesenermaßen ein Fälscher.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Skeptiker » Mo 16. Sep 2024, 19:38

bumbumpeng hat geschrieben:Und daher kann die Formel niemals richtig sein.

Sie liefert aber sehr korrekte Ergebnisse.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Skeptiker » Mo 16. Sep 2024, 19:39

Lagrange hat geschrieben:Also nur Schätzungen die zurechtgebogen werden.

Wo wird etwas zurechtgebogen?
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon Lagrange » Mo 16. Sep 2024, 19:54

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Also nur Schätzungen die zurechtgebogen werden.

Wo wird etwas zurechtgebogen?

Überall wo RT angeblich bestätigt wird.
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Re: Realität-mal-so-mal-so

Beitragvon bumbumpeng » Mo 16. Sep 2024, 20:15

Skeptiker hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Und daher kann die Formel niemals richtig sein.

Sie liefert aber sehr korrekte Ergebnisse.
Nur dann, wenn man sie entsprechen hinbiegt.
Das ist Manipulation.
Guck amoal, bei einem dt. Konzern haben die Abgaswerte auch sehr korrekte Ergebnisse geliefert.
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