Jocelyne Lopez hat geschrieben:Mirko hat geschrieben:Hannes hat geschrieben:
Jetzt musst du noch sagen: Brechungsindices sind GEMESSENE Werte und keíne Erfahrungswerte.
Richtig, Hannes - das sind gemessene Werte.
Nun, Erfahrungswerte sind auch gemessene Werte, oder?Bloß nur statistisch ausgewertet, wie der Begriff "Index" oder "Indice" es vielleicht vermuten läßt? Ich habe absolut keine Ahnung, wie man Brechungsindices misst (muss ich auch nicht unbedingt wissen).
siehe Wikipedia: Messung des Brechungsindex
Zur experimentellen Bestimmung des Brechungsindex eines Mediums mit \mu_{r2}\ (\mbox{med})=\mu_{r1}\ (\mbox{Luft}) (z. B. nicht magnetisch) nmed kann man z. B. den Brewster-Winkel beim Übergang von Luft in dieses Medium messen. Für diesen Fall gilt \tan (\alpha_{\rm Brewster}) = \frac{n_{\rm med}}{n_{\rm Luft}} \approx n_{\rm med}. Für die Messung wird ein Refraktometer angewandt.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich habe gar kein Problem mit Brechungsindices und auch mit Medien nicht.
Nur, dass ein leerer Raum keine physikalischen Eigenschaften haben kann...Wenn der Raum messbare physikalische Eigenschaften wie Vakuumpermeabilität und Dielektrizität hat - was das immer sein mag, keine blasse Ahnung - dann ist er nicht leer, egal ob es sich dabei um ein stöffliches Etwas oder um Kraftfelder oder weiß der Kuckuck was. Man kann also nicht tun, als ob im Vakuum rein gar nichts wäre, was die Geschwindigkeit der Ausbreitung von Wellen beeinflüssen könnte.
Was verstehst du unter "leerer Raum" ?
Mal davon abgesehen: selbst wenn man einen "Raum" ohne jegliche messbaren Eigenschaften annehmen würde, wäre das immer noch eine physikalische Eigenschaft.

