Wie lange braucht die Uhr?

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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Kurt » So 21. Apr 2024, 17:06

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Mir reicht die D im Zug, ...

Gut, und wie stellst Du nun fest, dass diese Uhr D langsamer geht? Und langsamer als was? In Bezug zu?

Ganz einfach, ich vergleiche zwei Uhrenwerte.

Daniel K. hat geschrieben:Welche von welchen Uhren? Wie machst Du das mit dem Vergleich?


Um vergleichen zu können braucht man doch zwei Werte.
Wo werden die wohl herkommen.

Kurt

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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon McMurdo » So 21. Apr 2024, 17:32

Daniel K. hat geschrieben:Also es geht um das Uhrenparadoxon und hier treffen sich zwei Uhren mit den Anzeigen 20 s und 27 s und das bedeutet nicht, dass die mit den 20 s so real absolut dilatiert gelaufen ist, wie wenn es das Zwillingsparadoxon wäre und die Uhr des Reisenden.

Doch, genau das bedeutet es wenn alle 3 Uhren synchronisiert sind. Derjenige auf der Erde startet und dann nach der Landung seine Uhr mit der auf dem Mond vergleicht.
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » So 21. Apr 2024, 17:42

McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:Also es geht um das Uhrenparadoxon und hier treffen sich zwei Uhren mit den Anzeigen 20 s und 27 s und das bedeutet nicht, dass die mit den 20 s so real absolut dilatiert gelaufen ist, wie wenn es das Zwillingsparadoxon wäre und die Uhr des Reisenden.

Doch, genau das bedeutet es wenn alle 3 Uhren synchronisiert sind. Derjenige auf der Erde startet und dann nach der Landung seine Uhr mit der auf dem Mond vergleicht.

Genau so ist es. Peter Kroll erklärt es ganz ausführlich an der Tafel.

Leider wagt es Kroll von "schneller" im Zusammenhang mit Uhren zu sprechen, was für unseren Durchblicker DK ein rotes Tuch ist. Damit ist Kroll bei ihm unten durch und DK tappt orientierungslos weiter im Dunkeln. Er hätte es aber auch ohne Krolls "schneller" nicht verstanden. Mit jahrzehntelang antrainierten Tunnelblick geht das einfach nicht. Jemand hat mal gesagt "Gewohnheit ist der stärkste Leim, den ich kenne." Da ist was dran.
 
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon McMurdo » So 21. Apr 2024, 17:47

Frau Holle hat geschrieben:Genau so ist es. Peter Kroll erklärt es ganz ausführlich an der Tafel.
 

So ist es. Den Uhrenvergleich hat Daniel eben bis heute nicht verstanden.
McMurdo
 

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Daniel K. » So 21. Apr 2024, 18:37

McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Also es geht um das Uhrenparadoxon und hier treffen sich zwei Uhren mit den Anzeigen 20 s und 27 s und das bedeutet nicht, dass die mit den 20 s so real absolut dilatiert gelaufen ist, wie wenn es das Zwillingsparadoxon wäre und die Uhr des Reisenden.

Doch, genau das bedeutet es wenn alle 3 Uhren synchronisiert sind. Derjenige auf der Erde startet und dann nach der Landung seine Uhr mit der auf dem Mond vergleicht.

Nein, und man kann nicht die drei Uhren synchronisieren, also man könnte schon, dann geht die im Raumschiff aber falsch und zählt nicht mehr die SI-Sekunde. Wie Holle verstehst Du es nicht, nur weil die Uhr im Raumschiff mal eben auch 0 s anzeigt, wie die auf der Erde, ist sie nicht mit den Uhren auf Erde und Mond synchronisiert. Sie zeigt im Ruhesystem S Erde/Mond in dem die Uhren die dort ruhen bei Erde in S' eben 0 s an. Mehr aber nicht.

Lustig ist ja, das Rudi mir doch schrieb, Holle hätte verstanden, dass die die Zeitdilatation beim Uhrenparadoxon wechselseitig ist und nicht absolut wie beim Zwillingsparadoxon und somit beides unterscheidbar. Wenn ich so lese, was Holle wieder schwurbelt, hat Holle das also nicht verstanden.


Das ist der Weg ...
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Daniel K. » So 21. Apr 2024, 18:48

Frau Holle hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:Also es geht um das Uhrenparadoxon und hier treffen sich zwei Uhren mit den Anzeigen 20 s und 27 s und das bedeutet nicht, dass die mit den 20 s so real absolut dilatiert gelaufen ist, wie wenn es das Zwillingsparadoxon wäre und die Uhr des Reisenden.

Doch, genau das bedeutet es wenn alle 3 Uhren synchronisiert sind. Derjenige auf der Erde startet und dann nach der Landung seine Uhr mit der auf dem Mond vergleicht.

Genau so ist es. Peter Kroll erklärt es ganz ausführlich an der Tafel.

Leider wagt es Kroll von "schneller" im Zusammenhang mit Uhren zu sprechen, was für unseren Durchblicker Daniel K. ein rotes Tuch ist. Damit ist Kroll bei ihm unten durch und Daniel K. tappt orientierungslos weiter im Dunkeln. Er hätte es aber auch ohne Krolls "schneller" nicht verstanden. Mit jahrzehntelang antrainierten Tunnelblick geht das einfach nicht. Jemand hat mal gesagt "Gewohnheit ist der stärkste Leim, den ich kenne." Da ist was dran.

Du alter Hetzer, nur ad hominem, die Aussage von Kroll ist falsch und zeige Euch beiden Pappbechern mal was.


Gegeben sind zwei zueinander mit v = 0,67179101 c bewegte Systeme S und S', es gilt auch t, x, t', x' = 0 Ls, wir messen in Ls auf allen Achsen. Der Abstand zweier Uhren welche je in einem System ruhen beträgt 18,14 Ls. Die Uhr M ruhend in S triff auf Uhr R ruhend in S' nach Δt = 27 s die Uhr M zeigt auf der Anzeige fröhlich t = 27 s an.

So für Euch Blitzbirnen und Groupies von Kroll, R ist die Uhr im Raumschiff und M die auf dem Mond, R trifft als M und beide Uhren zeigen t, t' = 27 s an. Und beide gingen wechselseitig dilatiert.

Die Anzeige der Uhren R und M sind recht willkürlich und können über einen Bereich schwanken, es geht nicht um das was die Uhr selber auf der Anzeige hat, es geht um das Δt und Δt'. Und egal was eine Uhr anzeigt und ob es weniger oder mehr als das ist, was die andere zeigt, die im System bewegte Uhr hat immer ein kleineres Δt als die im System ruhende Uhr.

Also in S eben Δt' < Δt und in S' gilt eben Δt < Δt'.

Es ist so wenig möglich beim Uhrenparadoxon eine eindeutige Aussage zu machen, im Sinne, diese Uhr geht aber absolut langsamer so wie beim Zwillingsparadoxon, wie die Aussage, aber S ist ja nun wirklich das echte Ruhesystem und S' eben das bewegte System, S' kann nicht auch ein Ruhesystem sein, haben wir ja selber durch die Wahl von A und B und Erde und Mond und dem Anruf bei Gott so festgelegt.

Meine Fresse, Holle, McMurdo, wirklich, wirklich, echte Pappbecher und dann noch nicht mal dicht. Alles läuft raus und das wo nichts mit Substanz drin ist.


Das ist der Weg ...
Zuletzt geändert von Daniel K. am So 21. Apr 2024, 18:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » So 21. Apr 2024, 18:49

Daniel K. hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Also es geht um das Uhrenparadoxon und hier treffen sich zwei Uhren mit den Anzeigen 20 s und 27 s und das bedeutet nicht, dass die mit den 20 s so real absolut dilatiert gelaufen ist, wie wenn es das Zwillingsparadoxon wäre und die Uhr des Reisenden.

Doch, genau das bedeutet es wenn alle 3 Uhren synchronisiert sind. Derjenige auf der Erde startet und dann nach der Landung seine Uhr mit der auf dem Mond vergleicht.

Nein, und man kann nicht die drei Uhren synchronisieren, also man könnte schon, dann geht die im Raumschiff aber falsch und zählt nicht mehr die SI-Sekunde.

Denk' nochmal nach. Du weißt, was synchonisieren ist, DK?
Alle drei sollen beim Start die gleiche Zeit anzeigen.
Es sind ideale Uhren und keine muss dadurch falsch gehen.
 
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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Daniel K. » So 21. Apr 2024, 18:53

Daniel K. hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Also es geht um das Uhrenparadoxon und hier treffen sich zwei Uhren mit den Anzeigen 20 s und 27 s und das bedeutet nicht, dass die mit den 20 s so real absolut dilatiert gelaufen ist, wie wenn es das Zwillingsparadoxon wäre und die Uhr des Reisenden.

Doch, genau das bedeutet es wenn alle 3 Uhren synchronisiert sind. Derjenige auf der Erde startet und dann nach der Landung seine Uhr mit der auf dem Mond vergleicht.

Nein, und man kann nicht die drei Uhren synchronisieren, also man könnte schon, dann geht die im Raumschiff aber falsch und zählt nicht mehr die SI-Sekunde.
Frau Holle hat geschrieben:
Denk' nochmal nach. Du weißt, was synchronisieren ist, Daniel K.? Alle drei sollen beim Start die gleiche Zeit anzeigen. Es sind ideale Uhren und keine muss dadurch falsch gehen.

Denke mal selber nach, was glaubst Du bedeutet es, wenn man sagt, alle in S ruhende Uhren sind synchronisiert? Was bedeutet das so nach 10 s, was zeigen dann alle diese zueinander synchronisierten Uhren an? Eben, alle zeigen 10 s, unglaublich. Wenn eine Uhr nun nicht 10 s anzeigt, sondern 0 s oder 20 s oder was auch immer, was glaubst Du, denk doch noch mal nach, nehme Dir ruhig ein paar Monate, und dann sage uns, geht diese Uhr dann mit allen anderen synchronisiert?

Du hingegen pinselst Dir eine 0:00 Uhr auf einen Pappbecher stellst den Mittagnacht neben dem Wecker und sagst, so Pappbecher mal eben mit dem Wecker synchronisiert. :mrgreen:


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Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon McMurdo » So 21. Apr 2024, 19:13

Daniel K. hat geschrieben:Nein, und man kann nicht die drei Uhren synchronisieren,

Selbstverständlich geht das. Wenn alle 3 Uhren relativ zueinander ruhen ist das gar kein Problem. Und dann startet das Raumschiff auf der Erde und landet auf dem Mond.
McMurdo
 

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » So 21. Apr 2024, 19:21

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Zuletzt geändert von Frau Holle am So 21. Apr 2024, 19:35, insgesamt 2-mal geändert.
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