Rudi Knoth hat geschrieben:
Zum Thema "Beobachter in der SRT" möchte ich nach meinem Wissen folgendes anmerken:Daniel K. hat geschrieben:
Es geht doch um Fakten, um Physik, wie in der Mathematik gibt es keine Mehrheitsentscheidungen oder persönliche Meinungen was richtig ist und was nicht. Der Begriff Beobachter ist eben eindeutig definiert. Und ich bin da mit allen die Ahnung haben von Physik eben im Einklang, und natürlich sollte auch für Dich das die Basis sein, was da eben für alle so definiert ist und nicht was Du persönlich glaubst. Oder?
In den frühen Werken von Einstein sind dies schon als Personen anzusehen, die an festen Koordinaten in einem Koordinatensystem ruhen. Beispielsweise in seinem Werk aus dem Jahre 1905, in dem er am Anfang seiner Überlegungen von zwei Beobachtern an den Enden einer bewegten Stange schreibt. Deren Uhren sind im Koordinatensystem, in dem sich die Stange bewegt, synchron gehen. Beide Beobachter stellen dann fest, daß die Zeiten für die Lichtsignale nicht für beide Richtungen gleich sind. Also wir haben sogar mehr als einen Beobachter im "Ruhesystem" der Stange. Ähnliches gilt im Fall der Blitze an den Enden von Bahnhof und Zug aus seinem Werk aus dem Jahr 1917. Da hat man in der Mitte des Bahnsteigs und des Zuges einen Beobachter, die über die zeitliche Differenz zwischen der Wahrnehmung der Blitze unterschiedliche Wahrnehmungen haben.
Ich kenne die Darstellung von Einstein und es macht ja keinen Unterschied, was wir messen und an Koordinatenwerten bekommen, ändert sich nicht durch die Art der Darstellung, ob wir uns da nun echt Personen vorstellen, die was ablesen, oder eine Elektronik die misst, oder wir mit er LT einfach die Koordinatenwerte berechnen, es ist egal. Wir haben um 12:00 Uhr in Hamburg am Hauptbahnhof ein Ereignis, Ort und Zeit sind bekannt, ein Punkt in der Raumzeit, egal ob da wer am Bahnhof steht und auf eine echte Uhr schaut und 12:00 Uhr abliest und aufschreibt.
Weniger ist echt mehr, Du siehst ja was Holle für große Probleme mit seinen Beobachtern hat, darum hab ich immer gesagt, weg damit, braucht man nicht, wir haben nur einen Punkt in der Raumzeit, mit Koordinatenwerten in zwei der auch mehr Systemen, man braucht auch nicht mal eine fiktive Uhr vor Ort. Ein Punkt in der Raumzeit, ein Ereignis, Koordinatenwerte und gut ist es, x, t und in einem anderen System eben x', t' da muss keiner vor Ort was ablesen, wie Holle immer schwurbelt.
Würde er nur das mal einsehen, wäre es schon etwas einfacher für ihn. Aber er will nicht, so wie Kurt will er die Szene und die Beschreibung komplex halten, weil es ihn mehr Raum zum Schwurbeln gibt. Seine Zielsetzung ist auch ganz sicher nicht, die Physik richtig zu verstehen, inzwischen ist er von Hass getrieben voller Gewaltfantasien und versucht ja mehr über mich als Person zu erfahren. Da kann man sich schon fragen, wie weit wird das gehen, bekommt man eventuell doch mal einen Hammer ins Kreuz, weil er Amok läuft und glaubt, er habe ja das Recht dazu, Selbstverteidigung, ich habe ihn ja zuerst angegriffen.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Generell macht der Beobachter, der in einem Koordinatensystem ruht, Messungen mit Signalen, die sich mit konstanter Geschwindigkeit ausbreiten (Lichtsignale etc). Daher erhalten wir die bekannten unterschiedlichen Ergebnisse etwa für Zeitdifferenzen oder Längen.
Ja nun und, ich denke mal, Du willst nicht behaupten, es macht einen Unterschied bei den Koordinatenwerten für die Ereignisse, welche wir so hier haben, ob man da einen echten Beobachter auf der Stange hat, oder nicht. Also was willst Du nun damit aussagen?
Das ist der Weg ...
