Wie lange braucht die Uhr?

Hier kann man seine Meinungen zum Forum und andere Neuigkeiten mitteilen

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » So 17. Mär 2024, 17:36

Daniel K. hat geschrieben:Dein Dose Bier kann in London weniger Euro wert sein, also in Dubai. Das ist so einfach zu begreifen, man muss davon ausgehen, Du willst nicht, oder bist wirklich dämlich.

Das versteht jedes Kind. Nur du verstehst mal wieder nicht, dass ich genau davon nicht rede. Darum geht es schlicht und einfach mal gar nicht in meiner Analogie. Es geht genau nicht um verschiedene Preise für verschiedene Biermoleküle an verschiedenen Orten.

Das geht total am Thema vorbei. Und wenn ich dann wiederholt lang und breit und haarklein erkläre, worum es mir geht, bis du es vielleicht auch mal kapierst...

Frau Holle hat geschrieben:Hier und jetzt soll es bezahlt werden. Und da gibt es eben verschiedene Antworten, je nachdem mit welcher Währung es bezahlt wird. Der Kellner will jetzt die Kohle haben, für genau das Bier, das er serviert hat und das jetzt in meinem Magen ist und kein anderes, was vielleicht in London ist und den Kellner überhaupt nicht interessiert.
[...]
In der Analogie ist das Bier die eine, absolute Reise. Und die eine, absolute Dauer dieser Reise ist der eine, absolute Preis als Gegenwert, den der Kellner hier und jetzt dafür verlangt, für genau dieses Bier und kein anderes. Es gibt nur diese eine vollzogene Reise bzw. das eine getrunkene Bier. Der Preis hat aber verschiedene Werte an der Zahl: 5 Euro-Münzen (für mich) oder eine andere Anzahl Pfund-Münzen (für den britischen Spender links von mir) oder noch eine andere Anzahl Münzen (für den Typ aus Saudi-Arabien rechts von mir, der es zahlen will) oder oder ...

...dann kommen wieder nur persönliche Angriffe ohne jede Substanz:

Daniel K. hat geschrieben:Alter Falter, was Du schwafelst, für so eine infantile Analogie, sie ist verstanden, Du musst dazu echt kein Buch schreiben und sie ist falsch.

Sie wurde zumindest bis dahin überhaupt nicht verstanden, wie dein oben zitierter Text deutlich zeigt und deshalb kannst du auch nicht mal eben beurteilen ob sie falsch ist.
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4445
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » So 17. Mär 2024, 17:57

@Rudi Knoth:

Rudi Knoth hat geschrieben:Da braucht man keine "relative Einheiten".

Nochmal zur Erinnerung: Ich habe nie gesagt, dass man sie braucht, im Gegenteil. Man braucht sie nicht, und das ist natürlich auch der Grund, warum kaum jemand davon redet. Würde man sie brauchen, dann würde zwangläufig jeder davon reden, wenn es um die SRT oder die RT geht. Ich sage nur, dass man es so sehen kann und das ist nicht falsch. Es kann hilfreich sein, wenn man sich ein Bild vom Sachverhalt machen will, aber wenn es Verwirrung stiftet und man nur rumrechnen will mit der RT, dann kann man das auch getrost ignorieren.

Es ist gerade das Verdienst der RT, dass man dank Lorentztransformation immer konsistente Basiseinheiten benutzen kann, für die man keine separaten Namen erfinden muss. Meter und Sekunde nach heutiger Definition reichen aus, damit die Forderung des Relativitätsprinzips erfüllt ist, wonach die Naturgesetze für jeden Beobachter die gleiche Form haben.

Mir geht es halt um die grundlegendsten Grundlagen, um das Verständnis, wie genau die Messung von Raum und Zeit mit der Lichtgeschwindigkeit zusammen hängt. Und da ist es m.E. eben hilfreich, wenn man sich über diese Basiseinheiten der Messungen Gedanken macht und darüber, warum sie eigentlich so definiert sind, wie sie sind. Würde DK nicht immer wieder davon anfangen und hartnäckig "falsch, falsch, falsch" rufen, dann wäre das Thema längst abgehakt. Punkt.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 17. Mär 2024, 21:41, insgesamt 2-mal geändert.
Frau Holle
 
Beiträge: 4445
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Daniel K. » So 17. Mär 2024, 18:14

Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Seine Argumentation mit dem Viererabstand ist schnell widerlegt. Im einfachsten Fall mit geradliniger, gleichförmiger Bewegung, von der wir ja immer reden, ist es nur ein Zweierabstand, mathematisch recht einfach.

Es gilt z.B. für diesen invarianten Abstand zwischen zwei Ereignissen: (ds)² = -(dt)² + (dx)² = -(dt')² + (dx')².

Aus (dt)² ≠ (dt')² und (dx)² ≠ (dx')² folgt dt ≠ dt' und dt ≠ dt'. Die Maßzahlen für den zeitl. und räuml. Abstand in den relativ zueinander bewegten Systemen sind also verschieden, nicht aber der Zweierabstand ds der Ereignisse, der sich jeweils daraus ergibt.

Nein das sehe ich ganz anders. Allerdings gehe ich zum besseren Verständnis nicht von infinitesimalen Streckenelemente und Zeitelementen sondern von endlichen Differenzen aus. Dabei bewege sich die Uhr D im System S und ruhe im System S'. Die Geschwindigkeit sei konstant und betrage v.


Dann lautet die Relation:




Nun ist wegen der konstanten Geschwindigkeit v dies auch:




Oder durch c**2 dividiert:



Also der Lorentzfaktor folgt einfach aus der Tatsache, dass die räumliche Strecke im System S' Null ist, und im System größer als 0 ist. Da braucht man keine "relative Einheiten".

Sehr schön Rudi, ich wollte auch Dich hier erstmal selber zu Wort kommen lassen, aber Du bist auch gemein, da basht Du den armen Kerl wieder so gemein, wie kannst Du nur ihm widersprechen? :D

Ja, scheiß Polemik, ich denke mal, so wir zwei sind uns auch einig, dass man hier nicht nur keine relativen Einheiten braucht, sondern dass sie falsch wären, das klingt nämlich so bei Dir, wie ja, Kaffee ohne Milch, geht auch mal, man braucht keine Milch, ist nett, aber nicht zwingend. Hier wäre es aber Nowitschok in den Kaffee, dass braucht man nicht nur nicht, dass killt einen. Zur Sache selber, keine Kritik, ich hätte es wohl anders, aber schnurz, die Aussage von Holle ist eben falsch. Ich weiß nicht, er trägt es so was von selbstischer und überzeugt davon vor, er muss es wohl wirklich glauben, ihm fehlt da echt das Verständnis das mathematisch zu verstehen, also den Unfug den er da wieder verzapft.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
Beiträge: 6498
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Daniel K. » So 17. Mär 2024, 18:30

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Ich denke, wir kommen so nicht weiter. Du hast Probleme mit der Mathematik, die aber für die theoretische Physik von elementarer Bedeutung ist. Wenn es da Probleme gibt, dann ist eine Diskussion nicht möglich.

Rudi hat Dich mathematisch zerbröselt, aus die Maus, wie Kurt ignorierst Du das einfach stur.

Er hat mich nicht mathematisch zerbröselt, sondern denkt, das ich Probleme mit der Mathematik hätte, was er aber nicht beweist. Und falls es da Probleme gibt, dann wäre eine Diskussion mindestens schwierig, das stimmt, aber nur falls.

Seine Argumentation mit dem Viererabstand ist schnell widerlegt. Im einfachsten Fall mit geradliniger, gleichförmiger Bewegung, von der wir ja immer reden, ist es nur ein Zweierabstand, mathematisch recht einfach.
Es gilt z.B. für diesen invarianten Abstand zwischen zwei Ereignissen: (ds)² = -(dt)² + (dx)² = -(dt')² + (dx')².

Aus (dt)² ≠ (dt')² und (dx)² ≠ (dx')² folgt dt ≠ dt' und dt ≠ dt'. Die Maßzahlen für den zeitl. und räuml. Abstand in den relativ zueinander bewegten Systemen sind also verschieden, nicht aber der Zweierabstand ds der Ereignisse, der sich jeweils daraus ergibt.

Zeitliche und räumliche Komponente jedes Systems sind in sich konsistent. Die zeitl. Komponenten beider Systeme sind äquivalent und ebenso die räumlichen, weil sie jeweils denselben, invarianten Zweierabstand bilden, zusammengesetzt aus zeitlicher und räumlicher Komponente.

Mit Formeln allein ist nicht viel erreicht. Man muss sie auch interpretieren können, so wie ich das hier mache. Fragt sich also, _wer_ hier Probleme mit der Mathematik hat.

Oh man, Holle, echt, Fremdschämen in 4D, Du kannst einem echt nur Leid tun. Also, ich gebe ja auch nicht auf, weil Du mir Leid tust, und es mir so schwer fällt mir vorzustellen, wie es so in einer Welt ist, wie der Deinen, wo man so was weit weg vom Weg durch den Wald irrt. Klar magst Du dabei fröhlich pfeifend singen, hier wo ich bin ist der Weg, aber ... nein, echt, traurig. Die SRT ist so was von schön, die Mathematik, und es ist erst der Anfang, wenn man das versteht, erkennt, es ist so toll, ich würde Dir so gerne eben diese Welt zeigen, Dich auf den Berg bringen, an den Ohren hochschleifen und Dir zeigen, was Dir an Aussicht bisher entgangen ist.

Ja, ich bin eben voll ein Altruist. :D

Für den Fall, die Frage war nicht rhetorisch, Du bist es, der die Probleme mit der Mathematik hier hat, noch immer, und es wird schlimmer.


Frau Holle hat geschrieben:
Also nochmal, die beiden Ereignisse habe eine zeitl. Entfernung (es vergeht inzwischen Zeit), nämlich dt in S oder auch dt' in S', und sie haben auch eine räumliche Entfernung, nämlich dx in S oder auch dx' in S'. Eben je nachdem, auf welches System man sich bezieht. Weil dt und dt' verschiedene Maßzahlen für die Zeitkomponente haben, müssen ihre Maßeinheiten verschieden sein.

Holle, es ist dumm etwas immer wieder gleich zu versuchen, und zu hoffen, man muss es nur oft genug machen, es wird schon mal klappen, also mit "nochmal" bekommst Du die Physik nicht kaputt und kannst die Deine durchdrücken.

Und dt ≠ dt' ist so, und die Maßzahlen sind eben verschieden, weil die Zeitdauern verschieden sind, relativ, vom Beobachtersystem abhängig. Natürlich müssen ihre Maßeinheiten nicht verschieden sein, es geht genau darum Holle, dass ist ja die Aussage der SRT, der Abstand in Raum und Zeit zwischen zwei Ereignissen ist relativ, der Vierabstand, also der in der Raumzeit selber ist invariant, absolut und beobachterunabhängig, nicht aber die beiden einzelnen Komponenten.

Genau das unterscheidet ja die SRT und die Metrik von Minkowski von der bei Newton und Galilei, genau das ist der Punkt, dass was Du Dir nicht vorstellen kannst, dass ist der Kern der SRT, dass ist die Manifestation der RdG, echt jetzt Holle, wirklich wahr.


Frau Holle hat geschrieben:
Denn sie sind äquivalent wie beim Bierpreis mit verschiedenen Währungen.

Nein sie sind es nicht, meine Güte, dass kannst Du doch aufzeichnen, Du musst doch sehen. dass hier dt und dt' in den gleichen Einheiten gemessen wird. Ja gut, kommt darauf an, wie man es darstellt, dennoch Holle, mein es ist nicht äquivalent wie mit dem Bierpreis.


Frau Holle hat geschrieben:
Ganz analog für die Raumkomponente mit verschiedenen Maßzahlen für dx und dx', die ebenfalls verschiedene Maßeinheiten haben müssen. Denn auch auch sie sind äquivalent wie beim Bierpreis mit verschiedenen Währungen.

Nein Holle, es wird nicht besser, und wenn Du es noch Jahrzehnte jodelst, so wie Kurt eben behauptet, er habe die SRT widerlegt, beide irrt Ihr eben so was von.


Frau Holle hat geschrieben:
Das versteht ihr nicht? Naja macht nichts. So einfach ist die RT nun auch wieder nicht, dass sie jeder auf Anhieb versteht und sich das richtige Bild machen kann. Aber nach so vielen detaillierten Aufdröselungen sollte es doch möglich sein, auch für nur durchschnittlich Begabte. Strengt euch halt ein bisschen an. Im Zweifel ganz langsam und mehrfach lesen, überlegen und sacken lassen ...

Doch Du, Rudi, Rainer, ich und viele anderen verstehen es und so schwer ist die RT nun auch nicht, dass man sie nicht auch auf Anhieb verstehen kann, und wenn Du sagst, ja ein durchschnittlich Begabter sollte es verstehen können, dann sagst Du damit eben aus, dass Du weit unter diesem Durchschnitt bist, und ja, ich will Dir da nicht widersprechen, alles was Du so weiter dazu schwurbelst, belegt genau das. Es ist Dir kognitiv eben nicht gegeben, muss man wohl dann so hinnehmen, und eben auch, dass Du Dir das selber nicht eingestehen kannst, es ist wohl zu schmerzhaft für Dich zuzugeben, also Dir selber gegenüber, dass Du geistig eben unter dem Durchschnitt liegst.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
Beiträge: 6498
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » So 17. Mär 2024, 18:31

Daniel K. hat geschrieben:Das ist der "wahre" und absolute einzige Augenblick, auf dem Mond, wo das Rauschiff die Reise beginnt, an der Erde ist. Darum muss für Dich der auf dem Mond und jeder andere Bobachter im Universum nun auch die Anzeige der Uhr auf dem Mond nehmen, als Startzeitpunkt. Denn das ist ja der Augenblick, der Moment, wo für den Beobachter auf dem Mond eben das Raumschiff genau auf Höhe der Erde ist, und seine Reise beginnt.

Diese Deine Vorstellung ist falsch. Das ist völliger Unsinn. Es muss nicht für mich der auf dem Mond und jeder andere Bobachter im Universum nun auch die Anzeige der Uhr auf dem Mond nehmen.

Richtig ist vielmehr: Jeder Beobachter muss die Anzeige der Uhr auf der Erde nehmen, als Startzeitpunkt, weil das Raumschiff bei der Erde startet und nicht beim Mond. Die Uhr beim Mond, die nur zur Erduhr synchron läuft, hat mit dem Startereignis bei der Erde rein gar nichts tun, abgesehen von der Tatsache, dass sie im Ruhesystem der Erde immer synchron mit der Erduhr ist. Aber für jeden anderen Beobachter ist das nicht der Fall. Deshalb ist sie für alle anderen Beobachter, die nicht im Ruhesystem der Erde ruhen, ganz und gar irrelevant und völlig wertlos. Sie bekommt erst dann eine universelle Bedeutung, wenn das Raumschiff beim Mond ist. Dann, und nur dann, wird sie wichtig und gibt die Ankunftszeit an, die jeder beliebige Beobachter im Universum registriert und daraus die Differenz zum Startzeitpunkt berechnen kann. Diese Differenz gibt die Dauer der Reise an, die im Ruhesystem der Erde vergangen ist, in dem auch der Mond ruht. Jeder beliebige Beobachter im Universum weiß dann, wie lange die Reise im Ruhesystem der Erde gedauert hat, und alle sind sich völlig darüber einig. Diese Differenz ist invariant, für alle gleich.

Unglaublich, dass du das noch immer nicht verstanden hast. Nach sooo langer Zeit, wo es schon diskutiert wird.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mo 18. Mär 2024, 00:12, insgesamt 2-mal geändert.
Frau Holle
 
Beiträge: 4445
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Daniel K. » So 17. Mär 2024, 18:37

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Dein Dose Bier kann in London weniger Euro wert sein, also in Dubai. Das ist so einfach zu begreifen, man muss davon ausgehen, Du willst nicht, oder bist wirklich dämlich.

Das versteht jedes Kind. Nur du verstehst mal wieder nicht, dass ich genau davon nicht rede. Darum geht es schlicht und einfach mal gar nicht in meiner Analogie. Es geht genau nicht um verschiedene Preise für verschiedene Biermoleküle an verschiedenen Orten.

Holle, es ist nur eine Analogie, und wir können gerne ein und dasselbe Bier nehmen, pack es Dir in einen Tresor, es ist nur dieses eine, und es wird in London einen anderen Wert in Euro haben, als in Dubai, recht sicher. Es geht nicht im verschiedene Biere. Rudi, Rainer und auch ich beziehen und alle immer auf den einen Abstand, die Länge des Zuges eben, und diese Länge ist beobachterabhängig, vom System abhängig in der SRT.

Bei Newton war das eben nicht so, da war es so, wie Du glaubst, da gab es eben nur die eine "wahre" absolute Länge für alles und jeden. In der SRT ist genau das anders Holle, dass ist der Kern, dass ist die SRT.


Frau Holle hat geschrieben:
Das geht total am Thema vorbei. Und wenn ich dann wiederholt lang und breit und haarklein erkläre, worum es mir geht, bis du es vielleicht auch mal kapierst ...

Frau Holle hat geschrieben:
Hier und jetzt soll es bezahlt werden. Und da gibt es eben verschiedene Antworten, je nachdem mit welcher Währung es bezahlt wird. Der Kellner will jetzt die Kohle haben, für genau das Bier, das er serviert hat und das jetzt in meinem Magen ist und kein anderes, was vielleicht in London ist und den Kellner überhaupt nicht interessiert. [...] In der Analogie ist das Bier die eine, absolute Reise. Und die eine, absolute Dauer dieser Reise ist der eine, absolute Preis als Gegenwert, den der Kellner hier und jetzt dafür verlangt, für genau dieses Bier und kein anderes. Es gibt nur diese eine vollzogene Reise bzw. das eine getrunkene Bier. Der Preis hat aber verschiedene Werte an der Zahl: 5 Euro-Münzen (für mich) oder eine andere Anzahl Pfund-Münzen (für den britischen Spender links von mir) oder noch eine andere Anzahl Münzen (für den Typ aus Saudi-Arabien rechts von mir, der es zahlen will) oder oder ...


...dann kommen wieder nur persönliche Angriffe ohne jede Substanz:

Daniel K. hat geschrieben:
Alter Falter, was Du schwafelst, für so eine infantile Analogie, sie ist verstanden, Du musst dazu echt kein Buch schreiben und sie ist falsch.

Sie wurde zumindest bis dahin überhaupt nicht verstanden, wie dein oben zitierter Text deutlich zeigt und deshalb kannst du auch nicht mal eben beurteilen ob sie falsch ist.

Holle, ich habe es Dir ja auch echt lange erklärt, und dass ist kein Angriff, ich werte nicht Dich als Person - was ich nun aber auch oft mal mache, unbestritten, hier gerade aber nicht - ich werte den Text von Dir. Du schwafelst, die Analogie ist kindisch, und sie wurde verstanden, Du musst sie nicht noch mal erklären und ausschmücken. Klar mag das schon implizieren, dass Du ein yyy bist, aber das hab ich nun nicht explizit gesagt, und so oder so, es ist ja die Wahrheit, Holle, wenn Du dämlich bist, was nachweißlich ja nun der Fall ist, dann ist es keine Beleidung, das so zu benennen. Wobei in Anbetracht Deiner ganzen Frechheiten, Du da eh einfach nur schweigen solltest.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
Beiträge: 6498
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Daniel K. » So 17. Mär 2024, 18:55

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Das ist der "wahre" und absolute einzige Augenblick, auf dem Mond, wo das Rauschiff die Reise beginnt, an der Erde ist. Darum muss für Dich der auf dem Mond und jeder andere Bobachter im Universum nun auch die Anzeige der Uhr auf dem Mond nehmen, als Startzeitpunkt. Denn das ist ja der Augenblick, der Moment, wo für den Beobachter auf dem Mond eben das Raumschiff genau auf Höhe der Erde ist, und seine Reise beginnt.

Diese Deine Vorstellung ist falsch. Das ist völliger Unsinn.

Nein das ist richtig, Dir stimmt keiner zu, mir widerspricht keiner mit Ahnung, so schaut es eben aus.


Frau Holle hat geschrieben:
Richtig ist, jeder Beobachter muss die Anzeige der Uhr auf der Erde nehmen, als Startzeitpunkt, weil das Raumschiff bei der Erde startet und nicht beim Mond.

Das habe ich nicht mal so behauptet und es stimmt auch nicht.

Konkretes Beispiel, das Raumschiff ist echt lang, die Antenne reicht so schon bis zum Mond, für den Beobachter im Raumschiff, nicht für den auf der Erde, für den reicht das Raumschiff mit der Spitze nicht bis zum Mond. Für den Beobachter im Raumschiff aber ist die Strecke Erde/Mond lorentzkontrahiert, der Mond ist näher an der Erde und näher am Raumschiff dran und so reicht der Mond eben bis zur Spitze vom Raumschiff.

Vorne an der Spitze genau auf Höhe vom Mond - für den Beobachter im Raumschiff versteht sich - ist auch ein Beobachter, der sieht den Mond, die Uhr auf dem Mond, und er weiß, das Ende vom Schiff ist gerade jetzt für ihn gleichzeitig bei der Erde. Und er weiß, die Uhr im Raumschiff zeigt 0 an, seine zeigt 0 an, und die auf dem Mond, die er genau jetzt gerade sieht, zeigt 12,19 s an. Sie geht vor, gegenüber seiner und der am Ende des Raumschiffes und gegenüber der auf der Erde.

So, und nun kann dieser Beobachter mal voll fett seine Uhr nehmen und die Reisedauer messen, er misst nun, wie lange braucht der Mond, für seine Reise bis zum Ende des Raumschiffes.

Er muss dafür nicht die Uhr auf der Erde mit deren Anzeige nehmen. Holle, echt, Du verstehst die Dinge einfach nicht mal im Ansatz, wie kann man sich nur so verrannt haben.


Frau Holle hat geschrieben:
Die Uhr beim Mond, die nur zur Erduhr synchron läuft, hat mit dem Startereignis bei der Erde rein gar nichts tun, abgesehen von der Tatsache, dass sie im Ruhesystem der Erde immer synchron mit der Erduhr ist. Aber für jeden anderen Beobachter ist das nicht der Fall. Deshalb ist sie für alle anderen Beobachter, die nicht im Ruhesystem der Erde ruhen, ganz und gar irrelevant und völlig wertlos.

Unfug, wie ich eben ja gezeigt habe, der Beobachter vorne auf der Spitze des Rauschiffes für den Beobachter im Raumschiff auf Höhe des Mondes, wenn das Raumschiffende bei der Erde ist, ist ein anderer Beobachter und natürlich kann der eben die Uhr auf dem Mond auch direkt ablesen, wird er auch machen, diese zeigt fett 12,19 s an, und dann wird gewartet, bis Mond und Raumschiffende sich treffen, die Uhr im Raumschiff zeigt 20 s an, die auf dem Mond 27 s, sie ist die bewegte Uhr für den Beobachter, sie hat die Reise gestartet mit 12,19 s und bis 27 s gezählt, also genau 14,81 s, eben 20 s geteilt durch den Gammafaktor, die Uhr auf dem Mond geht als im Ruhesystem des Raumschiffes bewegte Uhr dilatiert, eben langsamer. Und so auch die Uhr auf der Erde, die zählt nun in den 20 s der Reise von 0 bis 14,81 s hoch.

Hast Du nie verstanden, habe ich Dir so oft vorgerechnet, gezeichnet, erklärt, geht eben nicht in Deinem Kopf, wobei da doch so viel Platz sein musste. Und ja, das war nun mal ad hominem, aber es passte eben gerade.


Frau Holle hat geschrieben:
Sie bekommt erst dann eine universelle Bedeutung, wenn das Raumschiff beim Mond ist. Dann, und nur dann, wird sie wichtig und gibt die Ankunftszeit an, die jeder beliebige Beobachter im Universum registriert und daraus die Differenz zum Startzeitpunkt berechnen kann. Diese Differenz gibt die Dauer der Reise an, die im Ruhesystem der Erde vergangen ist, in dem auch der Mond ruht. Jeder beliebige Beobachter im Universum weiß dann, wie lange die Reise im Ruhesystem der Erde gedauert hat, und alle sind sich völlig darüber einig. Diese Differenz ist invariant, für alle gleich.

Ist Unfug, wie eben ja erklärt, Du versteht auch nicht was eine Uhr nur ist, auch das habe ich Dir so oft erklärt, dass sie fiktiv ist, nur den Koordinatenwert von einem Punkt in der Raumzeit zeigt, verstehst Du alles nicht. Da Du schon an einem einzigen Punkt scheiterst, vom richtigen Verständnis, kannst Du auch nicht verstehen, was dann eine Differenz ist, ein Abstand.


Frau Holle hat geschrieben:
Unglaublich, dass du das noch immer nicht verstanden hat. Nach so langer Zeit, wo es schon diskutiert wird.

Wenn Du irgendwann mal einen Schlag auf den Kopf bekommst, oder was auch immer Dein Hirn wieder einschaltet, und Du erkennst, wie sehr Du Dich hier über ein Jahr lang mit Deinen Aussagen zum Löffel gemacht hast, nimm es nicht so schwer, freue Dich einfach, dass Dein Hirn nun wieder läuft. Wirklich jetzt ...


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
Beiträge: 6498
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » So 17. Mär 2024, 19:16

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Dein Dose Bier kann in London weniger Euro wert sein, also in Dubai. Das ist so einfach zu begreifen, man muss davon ausgehen, Du willst nicht, oder bist wirklich dämlich.

Das versteht jedes Kind. Nur du verstehst mal wieder nicht, dass ich genau davon nicht rede. Darum geht es schlicht und einfach mal gar nicht in meiner Analogie. Es geht genau nicht um verschiedene Preise für verschiedene Biermoleküle an verschiedenen Orten.

Holle, es ist nur eine Analogie, und wir können gerne ein und dasselbe Bier nehmen, pack es Dir in einen Tresor, es ist nur dieses eine, und es wird in London einen anderen Wert in Euro haben, als in Dubai, recht sicher.

Du kapierst es nicht. Ich bestelle das Bier in Berlin, trinke es in Berlin und bezahle es in Berlin. Es ist geschehen. Ein physikalischer Vorgang. Den kann ich nicht einpacken und nach Dubai tragen oder Teile davon. Was soll denn der Blödsinn? Es geht um konkrete, reale Ereignisse und die Registrierung ihrer Koordinaten. Die kann man nicht herumtragen und schauen, wie sie wohl woanders aussehen.

Daniel K. hat geschrieben:Es geht nicht im verschiedene Biere.

So wie du es missversteht aber schon. Das in Dubai ausgepackte Bier kann nicht das sein, was ich Berlin getrunken habe. Um das geht es ausschließlich, mit jedem einzelnen Molekül aus dem es besteht. Aber lassen wir das. Analogien sind nichts für dich. Es gibt ja nichts was du verstehst, auch wenn man dich mit der Nase draufstupst. Je präziser man wird umso weniger kapierst du.

Reden wir also ein bisschen von dir, geht ja nicht anders. Wie alt bist du eigentlich? Und wie hast du dein Alter erreicht mit so einer schrägen Weltsicht? Seltsam, seltsam...
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4445
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon Frau Holle » So 17. Mär 2024, 19:52

Daniel K. hat geschrieben:Hast Du nie verstanden, habe ich Dir so oft vorgerechnet, gezeichnet, erklärt, geht eben nicht in Deinem Kopf, wobei da doch so viel Platz sein musste. Und ja, das war nun mal ad hominem, aber es passte eben gerade.

Und täglich grüßt das Murmeltier. Das habe ich schon vor Jahren verstanden, lange bevor du auf den Plan getreten bist mit deinem Tunnelblick. Was du schon 1000 mal unnötig mit der RdG vorgerechnet und erklärt hast ist langweiliger kalter Kaffee. Aber geh' du nur immer zurück auf Los, wo wir schon Ende 2022 waren. Immer schön im Kreis und bloß nicht weiter denken oder gar über den Tellerrand schauen.

Du verstehst ja nicht mal, was in der SRT ein Beobachter ist. "Spitze des Rauschiffes für den Beobachter im Raumschiff auf Höhe des Mondes", lächerlich. Der Beobachter ist ein Ruhesystem von Punkten. Ich halte mich an meinen Lehrer J.A.Wheeler, und es ist mir ganz egal, wer dir hier zustimmt und mir vielleicht nicht.

Was ist eigentlich mit deinem "Beobachter" in der Mitte vom langen Raumschiff? Liest der auch die Monduhr ab, wenn es bei der Erde startet? Oder der Beobachter in einem anderen Raumschiff, das zufällig vorbei kommt mit einer anderen Geschwindigkeit? Wie findet der die Reisedauer deines Raumschiffs im Ruhesystem der Erde? Können sich die vielen denkbaren Beobachter jemals darüber einigen? Wenn sie nicht gestorben sind, dann streiten sie noch heute über die Dauer. Aber du kannst dir ja gerne 'nen Wolf rechnen, wie die Dauer denn nun ist für jeden einzelnen der unendlich vielen, verschieden bewegten Beobachter im Universum, die alle beim Startereignis auf den Mond glotzen, obwohl es doch bei der Erde stattfindet. Kann man ja machen als RdG-Süchtiger, und man wird dafür mit unendlich vielen schönen Ergebnissen belohnt. Geile Sache, viel Spaß dabei.

Wenn es alle Beobachter so machen wie ich sage, einfach die Startzeit bei der Erde und die Ankunftszeit beim Mond hernehmen, dann gibt es kein Missverständnis. Jeder weiß Bescheid, wie lange die Reise im Ruhesystem der Erde gedauert hat. Nicht aus der eigenen Sicht natürlich, sondern aus Sicht von denen, die sich im ganzen Universum permanent zur Erde in Ruhe befinden. So einfach ist das und so invariant eindeutig für alle. Und wenn sie schon dabei sind, können sie auch gleich die Reisedauer im Ruhesystem des Raumschiffs registrieren, bei denselben beiden Ereignissen. Nicht aus der eigenen Sicht natürlich, sondern aus Sicht von denen, die sich im ganzen Universum permanent zum Raumschiff in Ruhe befinden. So einfach ist das und so invariant eindeutig für alle. 8-)
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mo 18. Mär 2024, 10:47, insgesamt 8-mal geändert.
Frau Holle
 
Beiträge: 4445
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Wie lange braucht die Uhr?

Beitragvon bumbumpeng » So 17. Mär 2024, 21:13

Na bitte Kurt, die Trolle sind wieder in ihrem Element und kerngesund.
Was willst du mehr?
Sei zufrieden. Die labern so viel Kagge, damit kannst du 100 Jahre deine Felder düngen. Besser als gar nix.

Jetzt geht das bis ins Uferlose so weiter: du hast mein buntes Kügelchen gestohlen,, nein, du hast mein buntes Kügelchen gestohlen, nein du, nein du .....
bumbumpeng
 
Beiträge: 7449
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 12 Gäste