Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 20. Nov 2023, 13:46

@Daniel K. » So 19. Nov 2023, 21:42

Mich wundert, daß die Berechnug des relativistischen Dopplereffektes dir so schwer fällt. Betrachten wir den Vorgang aus dem Ruhesystem des Empfängers. Der Sender sendet im Ruhesystem Signale mit dem zeitlichen Abstand Gamma mal Periodendauer aus. Wenn der sich vom Empfänger wegbewegt, dann ist der räumliche Abstand der Signale um T*v/c vergrößert. Daher ist T'=T*(1+v/c). Wenn sich der Sender dem Empfänger nähert, dann verringert sich der Abstand sic um T*v/c. Also sit dann T'=t*(1-v/c).

Das bedeutet in unserem Fall, daß für den Sender, der sich vom Empfänger bewegt wir eine empfangene Periodendauer von 2,618.
Für den Fall, daß der Sender sich zum Empfänger bewegt, erhalten wir eine empfangene Periodendauer von 0,381.

Gruß
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Mo 20. Nov 2023, 14:03

Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle und Daniel zum Thema "local observer"

In dem Vortrag ging e um SRT und ART und wie man von der SRT zur ART kommt. Soweit ich dies verstanden habe, ist "lokal" die Raumzeit flach und man kann daher die dort beschriebene Beziehung schreiben. Zu bedenke ist, daß es sich bei ds, dx und dt um Differentiale handelt. Trotzdem muß der Beobachter nicht "vor Ort" sein. In der SRT und ART ist die Physik "lokal". Das ist auch eine Ursache , daß besonders die ART und die QM schwer zu vereinen sind.

Ja genau, bis auf das: "Trotzdem muß der Beobachter nicht "vor Ort" sein." Was soll das denn nun bedeuten? Das scheibst du nur um DK einen Gefallen zu tun, stimmt's?

Jedes Ereignis hat nun mal Orts- und Zeitkoordinaten, und die bezeichnen logischerweise Ort und Zeit vom Ereignis, also ist das für den Beobachter "vor Ort". Im "gekrümmten" Raum der ART muss man infinetsimal kleine, flache Abschnitte betrachten und für größere Abstände integrieren, mehr "vor Ort" vom einen zum anderen Ort geht gar nicht. Zusammen ergeben sie dann die sog. Weltlinie eines Objekts.

Im flachen Minkowski-Raum bei gleichförmiger geradliniger Bewegung sind es dann genau zwei Orte: Beginn und Ende der (ggf. infinitesimalen) Bewegung wie bei den Treffpunkten der Uhren A, B und C. Der Beobachter der SRT ist aber auch da lokal "vor Ort", wenn er die Koordinaten des Beginns und des Endes feststellt. Bewegung ist eine Ortsveränderung mit der Zeit: Erst hier, dann dort. Das ist der lokale Realismus, den Einstein verlangte.

Sorry, aber DKs Pedanterie um Formulierungen und seine ganze Wortklauberei sind ziemlich nervtötend. Inzwischen bin ich auch dahinter gekommen, woran das liegt: Er versteht einfach den Sinn einer Aussage nicht, bleibt an einzelnen Worten und seltsamen Vorstellungen wie "im System dilatiert" kleben. Dass du ihn darin noch unterstützt Rudi, wundert mich schon. Ganz offensichtlich verstehst du ja die Dinge besser.
 
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Mo 20. Nov 2023, 14:51

Rudi Knoth hat geschrieben:@Daniel K. » So 19. Nov 2023, 21:42

Mich wundert, daß die Berechnug des relativistischen Dopplereffektes dir so schwer fällt. Betrachten wir den Vorgang aus dem Ruhesystem des Empfängers. Der Sender sendet im Ruhesystem Signale mit dem zeitlichen Abstand Gamma mal Periodendauer aus. Wenn der sich vom Empfänger wegbewegt, dann ist der räumliche Abstand der Signale um T*v/c vergrößert. Daher ist T'=T*(1+v/c). Wenn sich der Sender dem Empfänger nähert, dann verringert sich der Abstand sic um T*v/c. Also sit dann T'=t*(1-v/c).

Der optische Dopplereffekt wird z.B. hier verständlich hergeleitet mitsamt Zeitdilatation. 8-)
 
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » Mo 20. Nov 2023, 14:55

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:Schwachsinn, dt und dt' sind eben Δt und Δt' und die errechnen sich aus den beiden Zeitpunkten der Ereignisse die man betrachtet, [..] konkret ist Δt = t₀₃ − t₀₀ = 3 Jahre − 0 Jahre = 3 Jahre. Und für Δt' = t₀₃' − t₀₀' = 2 Jahre − 0 Jahre = 2 Jahre

  1. Was sind jetzt deiner Meinung nach Δt und Δt', wenn sie so berechnet sind?
  2. Ist es nicht der zeitliche Abstand zwischen den Ereignissen?
  3. Was ist es dann und warum wird es überhaupt ausgerechnet?

Zu 1. Ist der Abstand zwischen zwei Punkten in einem System auf einer gegebenen Achse.
Zu 2. Ist es, siehe 1.
Zu 3. Wird ausgerechnet um den Abstand zu kennen.


Frau Holle hat geschrieben:
Rechnen ist eine Sache, verstehen was man rechnet ist die andere.

Du kannst also Dein Problem ja doch.


Frau Holle hat geschrieben:

Arthur Schopenhauer hat geschrieben:
Alles Verstehen ist ein unmittelbares und daher intuitives Auffassen des Kausalzusammenhanges, obwohl es sogleich in abstrakte Begriffe umgesetzt werden muss, um fixiert zu werden. Daher ist Rechnen nicht Verstehen, und liefert an sich kein Verständnis der Sachen. (...) Sogar kann man sagen: wo das Rechnen anfängt, hört das Verstehen auf: denn der mit Zahlen beschäftigte Kopf ist, wenn er rechnet, dem kausalen Zusammenhang und der geometrischen Konstruktion des physischen Hergangs gänzlich entfremdet: er steckt in lauter abstrakten Zahlenbegriffen. Das Resultat aber besagt nie mehr, als Wieviel; nie Was. Mit l'expèrience et le calcul, diesem Waidspruch der französischen Physiker, reicht man also keineswegs aus.

(Schopenhauer, Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde (viertes Kapitel), Zürich: Diogenes (1977), S 94).

Und lesen ist eine Sache, verstehen was man liest ist die andere.

Du kennst also auch Dein zweites Problem, wird Zeit dass Du daran arbeitest.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Um nun dieser Abstände zu berechnen, muss man nicht vor Ort sein, dass ist nur Käse Holle, es ist schnurzegal wo wer ist, wann, wo in welchem System, ruhend oder bewegt, er nimmt einfach die invarianten Koordinatenwerte der Ereignisse und berechnet dann die Abstände. Aber Du rennst da eben im Geiste erst schnell zu A und dann zu B um fiktiv im Geiste vor Ort die Abstände zu messen.

Na du bist mir so ein Küchentischphysiker Daniel. E. Musk würde dich nicht mal als Putze einstellen, wenn du ihm sagst "Ich hab da mal was ausgerechnet, aber das stimmt nicht wirklich. Für ... und ... ist es ganz anders. Sie müssen nichts pünktlich hinschicken. Das ist nur Käse, Musk." Ich höre ihn schon brüllen "Käse und schnurzegal? Verschiedene Bautrupps unterwegs verpflegen und mit Material zeitgleich und pünktlich bei der neuen Raumstation absetzen ist mein Kerngeschäft, Sie Pfeife! Raus hier, bevor ich mich vergesse!" :lol: :lol: :lol:

Schon erstaunlich, wie jemand so verblendet sein kann und sich einbildet Wunder wieviel physikalisches Talent ihm "gegeben" ist.. und auch noch andere großmäulig belehren will. Der Dunnig-Kruger-Effekt wie er im Buche steht.

Nur ad hominem Holle.

Ist wie es ist, man muss nicht vor Ort sein, werde ich Dir noch zigmal erklären müssen, eh Du es eventuell dann verstehst, und ja, Du bist die absolute Verkörperung des Dunning-Kruger-Effekts.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 20. Nov 2023, 15:19

@Frau Holle » Mo 20. Nov 2023, 14:51

Wozu das Video? Ich kenne drei verschiedene Methoden, den optischen Dopplereffekt herzuleiten:

1. Kombination aus akustischen Dopplereffekt (ruhender Empfänger) und Zeitdilatation
2. Anwendung der Lorentztransformation auf die Wellengleichung
3. Wurzel aus dem Radar-Dopplereffekt.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Mo 20. Nov 2023, 15:32

Rudi Knoth hat geschrieben: 
Wozu das Video?

Für DK. Offenbar hat er dich ja nicht verstanden. Das Video erklärt das, was du nicht erklärst und erspart dir damit den Aufwand.

Rudi Knoth hat geschrieben: 
Ich kenne drei verschiedene Methoden, den optischen Dopplereffekt herzuleiten

Schön für dich. Schade nur, dass du uns die vorenthältst bzw. nur häppchenweise lieferst. Du solltest die Leute schon da abholen, wo sie sind, wenn du dich über ein Thema unterhalten willst, das dir geläufig ist. Ich kenne z.B. deine drei Methoden nicht, weil ich mich noch nie groß mit dem Dopplereffekt beschäftigt habe. Seit du davon angefangen hast, habe ich das mal kurz mit dem Video nachgeholt, damit ich ein bisschen mitreden kann, dir zuliebe. Das kann ich aber auch lassen, kein Problem.

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:Schwachsinn, dt und dt' sind eben Δt und Δt' und die errechnen sich aus den beiden Zeitpunkten der Ereignisse die man betrachtet, [..] konkret ist Δt = t₀₃ − t₀₀ = 3 Jahre − 0 Jahre = 3 Jahre. Und für Δt' = t₀₃' − t₀₀' = 2 Jahre − 0 Jahre = 2 Jahre

  1. Was sind jetzt deiner Meinung nach Δt und Δt', wenn sie so berechnet sind?
  2. Ist es nicht der zeitliche Abstand zwischen den Ereignissen?
  3. Was ist es dann und warum wird es überhaupt ausgerechnet?

Zu 1. Ist der Abstand zwischen zwei Punkten in einem System auf einer gegebenen Achse.
Zu 2. Ist es, siehe 1.
Zu 3. Wird ausgerechnet um den Abstand zu kennen.

Das ist keine physikalische Erklärung, nur rein mathematisch. Rechnen ist eine Sache, verstehen was man rechnet ist die andere. Hab' dir dazu extra den Schopi zitiert, hier nochmal kürzer:

Arthur Schopenhauer hat geschrieben:
Daher ist Rechnen nicht Verstehen, und liefert an sich kein Verständnis der Sachen. (...) Sogar kann man sagen: wo das Rechnen anfängt, hört das Verstehen auf: denn der mit Zahlen beschäftigte Kopf ist, wenn er rechnet, dem kausalen Zusammenhang und der geometrischen Konstruktion des physischen Hergangs gänzlich entfremdet: er steckt in lauter abstrakten Zahlenbegriffen. Das Resultat aber besagt nie mehr, als Wieviel; nie Was.
(Schopenhauer, Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde (viertes Kapitel), Zürich: Diogenes (1977), S 94).

Und lesen ist eine Sache, verstehen was man liest ist die andere. Ganz eindeutig verstehst du weder den Sinn dessen was du ausrechnest, noch was du als Text liest. Das haben wir ja schon bei den wiki-Artikeln gesehen und bei allem, was du immer von mir zitierst und immer maximal falsch auffasst. Dann kann man wohl nichts machen. Es ist dir halt nicht "gegeben".
 
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » Mo 20. Nov 2023, 15:43

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
In dem Vortrag ging e um SRT und ART und wie man von der SRT zur ART kommt. Soweit ich dies verstanden habe, ist "lokal" die Raumzeit flach und man kann daher die dort beschriebene Beziehung schreiben. Zu bedenke ist, dass es sich bei Δs, Δx und Δt um Differentiale handelt. Trotzdem muss der Beobachter nicht "vor Ort" sein. In der SRT und ART ist die Physik "lokal". Das ist auch eine Ursache , dass besonders die ART und die QM schwer zu vereinen sind.

Ja genau, bis auf das: "Trotzdem muss der Beobachter nicht "vor Ort" sein." Was soll das denn nun bedeuten? Das scheibst du nur um Daniel K. einen Gefallen zu tun, stimmt's?

Und Du häkelst weiter an Deiner Verschwörungstheorie? Eventuelle zahle ich ja Rudi sogar was, damit er so was schreibt?


Frau Holle hat geschrieben:
Jedes Ereignis hat nun mal Orts- und Zeitkoordinaten, und die bezeichnen logischerweise Ort und Zeit vom Ereignis, also ist das für den Beobachter "vor Ort". Im "gekrümmten" Raum der ART muss man infinetsimal kleine, flache Abschnitte betrachten und für größere Abstände integrieren, mehr "vor Ort" vom einen zum anderen Ort geht gar nicht. Zusammen ergeben sie dann die sog. Weltlinie eines Objekts.

Infinitesimal heißt es, und nein, man muss nicht vor Ort sein. Hatte extra einen Thread dazu für Dich angefangen: Wenn es am Bahnhof stürmt und regnet ... um genau das mit diesen Abständen mal zu erklären, wer in welchem System diese wie und warum misst, was das bedeutet, Du bist auch da ausgestiegen, ...

Es ist ganz einfach Holle, wir wissen die Strecke zum Mond, wir wissen wie schnell die Rakete fliegt, wir können ausrechnen, wann trifft Rakete den Mond, das ist ein Ereignis. Keiner muss vor Ort sein und das messen. Und auch die aktuelle Zeit des "Beobachters" ist schnurz, Rakete ist schon vor einer Woche zum Mond geflogen, waren die Russen, wusste keiner, aber wenn man nun weiß, wann die abgeflogen sind, und wo, und wie schnell, kann man das Ereignis berechnen, wann sie angekommen sind, auch wenn es schon "vorbei" ist. Geht auch andersherum, man kennt das Ereignis des Treffens, kennt man die Geschwindigkeit, kann man das Ereignis für den Start ausrechnen.

So erstellt man Zugfahrpläne Holle, man kann ausrechnen, wann wo welcher Zug sein wird.

Ich hoffe doch mal, im Rahmen von Newton wird Dir klar, dass keiner "vor Ort" sein muss, um die Koordinatenwerte für die Ereignisse zu berechnen. Was meinst Du wie die Raketen arbeiten oder die ganzen Geschosse die leider aktuell im Krieg verschossen werden, rennt da immer ein Russe zum Zielort, damit er "vor Ort" ist und dann das Geschoss auch richtig trifft? Was meinst Du wie funktioniert Konterbatteriefeuer, da wird einfach rückwärts berechnet, von wo geschossen wurde. Und sei sicher, da will normal keiner "vor Ort" sein, wenn die Geschosse einschlagen.

Mir ist wirklich unverständlich, wo es bei so einer einfachen Sache bei Dir klemmt, Du willst wohl auch nicht begreifen Holle, müsstest dann ja zugeben es vorher falsch oder gar nicht verstanden zu haben. Ich habe Dir extra den Artikel mit dem Blockuniversum noch mal rausgesucht, das dritte Mal und wieder hast Du das nicht verstanden, sondern gezetert. Dich darüber lustig gemacht, ich und das Blockuniversum, anstatt die Dinge einfach mal richtig zu begreifen.


Frau Holle hat geschrieben:
Im flachen Minkowski-Raum bei gleichförmiger geradliniger Bewegung sind es dann genau zwei Orte, Beginn und Ende der (ggf. infinitesimalen) Bewegung wie bei den Treffpunkten der Uhren A, B und C. Der Beobachter der SRT ist aber auch da lokal "vor Ort", wenn er die Koordinaten des Beginns und des Endes feststellt. Bewegung ist eine Ortsveränderung mit der Zeit, erst hier, dann dort. Das ist der lokale Realismus, den Einstein verlangte.

Nein und nein, keiner muss vor Ort sein, nicht erst hier und dann dort, man kennt einfach die Rahmenparameter, die Größen wie Geschwindigkeit, Metrik und Ursprung beider zueinander bewegter Systeme und dann kann man jeden Punkt mit Koordinatenwerten ausrechnen und in ein Buch schreiben, da kann jeder wann und wo auch immer der dann ist, drin lesen und weiß, was wann wo passiert ist, oder eben auch nicht. Du kannst den Busfahrplan im Zug lesen, auch für Ereignisse die schon vorbei sind, wenn Du wissen willst, wann wer wo gestern eben angekommen ist.

Dann das mit dem "lokalen Realismus" und Einstein, immerhin hast Du das mal gelesen, und nein Einstein hat nicht verlangt, dass da immer wer vor Ort sein muss, echt jetzt Holle, wie war das mit lesen und verstehen? Genau darum sage ich Dir, dass ist Dein Problem.

Lokal realistische Theorien hat geschrieben:
Einstein zufolge sollten physikalische Theorien nicht nur korrekte Vorhersagen machen, sondern auch bestimmte weitere Bedingungen erfüllen:

Eine Theorie müsse realistisch sein (so Einstein), das heißt, dass die Theorie von einer physisch-physikalischen Realität ausgehe. Diese Realität existiere unabhängig von Beobachtern und Physiker könnten darin Messungen vornehmen.

Lokalität oder auch Einstein-Separabilität ist die Forderung, dass kein Objekt in der Realität auf ein anderes schneller als mit Lichtgeschwindigkeit wirken kann, das heißt, dass räumlich getrennte Objekte sich nicht sofort beeinflussen können.

Versteckte Parameter sind veränderliche Größen in der Realität, die wir nicht kennen, die aber Messergebnisse beeinflussen.

Einstein "verlangt", dass eine Theorie von einer echten physikalischen Realität ausgeht, in der es dann kausale Zusammenhänge gibt, Ursache und Wirkung und die Dinge determiniert sind. Er meint damit, dass zwei Objekte die räumlich getrennt sind, sich nicht instant beeinflussen können, wenn man bei A etwas ändert, dann kann die Wirkung bei B erst auftreten, wenn so viel Zeit vergangen ist, wie ein Lichtsignal von A zu B braucht. Die Information kann nicht schneller übermittelt werden und auch kein andere "Wirkung". Dann ist eine Theorie lokal, bei der Quantenverschränkung ist es aber so, dass man den Spin von Teilchen A misst und sofort der Spin B auch fest entschieden ist, sagen wir mal man hat die Wahl von 0 und 1, misst man A mit 0 ist B sofort 1.

Eine einfachere Analogie, wir haben einen Koffer und in dem liegt ein Handschuh, der andere ist zu Hause vergessen worden, machen wir nun den Koffer auf, und finden den rechten Handschuh, ist klar, der linke Handschuh ist zu Hause. Das passt so zu dem was Einstein erwartet. Hier haben wir dann im Koffer eine "versteckte" Variable, die Szene ist schon entschieden, im Koffer ist der rechte oder linke Handschuh, aber ganz sich ist es einer von beiden. Wenn man den Koffer öffnet, weiß man noch nicht welchen man findet, sieht man ihn dann, weiß man aber auch, welcher zu Hause geblieben ist. Da gibt es also keine Wirkung die schneller als das Licht ist und dem Handschuh zu Hause nun sagt, er soll der rechte sein, weil der Linke eben im Koffer gefunden wurde.

Hat man aber ein verschränktes Teilchen im Koffer, und das andere zu Hause, dann ist wirklich bis zu Messung nicht entschieden, welche das "rechts-" und welches das "linksdrehende" Teilchen ist. Erst wenn man den Koffer öffnet, "kollabiert" diese Unbestimmtheit und erst dann "entscheidet" sich auch das Teilchen zu Hause, in welche Richtung es nun dreht. Vor der Messung war das wirklich unbestimmt und nicht entschieden.

Damit kam Einstein einfach nicht klar, darum nannte er es auch die "spukhafte Fernwirkung", und er war immer der Meinung, es gebe hier "verborgene" Variablen, die man eben nur noch nicht kennt, nicht gefunden hat, aber es müsste einfach schon vor der Messung entschieden sein, welches Teilchen im Koffer und welches zuhause geblieben ist. Ist es wie Einstein es will, dann ist die Theorie lokal, ist es wie die Quantentheorie es beschreibt, dann ist das nicht lokal, damit ist die QT eben eine nicht lokale Theorie.

Bell hat dazu dann seine Gleichung aufgestellt, und vor nicht so vielen Jahren fanden dann Physiker einen Weg das real in einem Experiment zu testen.

Lokalität ➞ Der Messwert an einem Teilchen wird durch nichts beeinflusst, das raumartig getrennt am anderen Teilchen passiert
Realität ➞ Der Ausgang einer Messung steht auch ohne Messung zu jedem Zeitpunkt fest

Die Quantenmechanik ist keine realistische lokale Theorie.


Frau Holle hat geschrieben:
Sorry, aber Daniels Pedanterie um Formulierungen und seine ganze Wortklauberei sind ziemlich nervtötend. Inzwischen bin ich auch dahinter gekommen, woran das liegt, er versteht einfach den Sinn einer Aussage nicht, bleibt an einzelnen Worten und seltsamen Vorstellungen wie "im System dilatiert" kleben. Dass du ihn darin noch unterstützt Rudi, wundert mich schon. Ganz offensichtlich verstehst du ja die Dinge besser.

Ich bin sicher pedantisch, aus gutem Grund, wenn es Formulierungen angeht. Zu oft wird zu ungenau was formuliert, wie das mit den bewegten Uhren gehen langsamer. Deine Erklärung für Dich, warum ich so genau bei diesen Aussagen bin, ist hingegen wieder Unfug, da ist auch keine Wortklauberei bei. Und Rudi unterstützt mich nicht, er unterstützt mich auch nicht, wenn ich sage 2 + 3 = 5 und er sagt, 2 + 3 = 5, dann gibt er nur richtig wieder, was eben richtig ist.


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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » Mo 20. Nov 2023, 15:53

Rudi Knoth hat geschrieben:
Mich wundert, dass die Berechnung des relativistischen Dopplereffektes dir so schwer fällt. Betrachten wir den Vorgang aus dem Ruhesystem des Empfängers. Der Sender sendet im Ruhesystem Signale mit dem zeitlichen Abstand Gamma mal Periodendauer aus. Wenn der sich vom Empfänger wegbewegt, dann ist der räumliche Abstand der Signale um T • v/c vergrößert. Daher ist T'=T • (1 + v/c). Wenn sich der Sender dem Empfänger nähert, dann verringert sich der Abstand sich um T • v/c. Also sit dann T' = t • (1 − v/c).

Das bedeutet in unserem Fall, dass für den Sender, der sich vom Empfänger bewegt wir eine empfangene Periodendauer von 2,618.
Für den Fall, dass der Sender sich zum Empfänger bewegt, erhalten wir eine empfangene Periodendauer von 0,381.

Ich tue mich nicht schwer damit, ich schaue es mir nur viel genauer an, und will mir dann die Gleichungen selber schrauben. So, wenn sich Sender und Empfänger nähern, bekomme ich eine "Periodendauer" von 0,38 s, wo wir wohl einige sind, entfernen sich Sender und Empfänger, bekomme ich hingegen ein Dauer von 1,95 s. Aber zwischen den Signalen 2 s und 3 s, dass C an B sendet, also dem ersten Signal dass instant bei B ist, weil B gerade bei C ist, und dem ersten Signal dass B dann hinterherläuft, bekomme ich eine Dauer von 2,62 s. Dass ist der Wert, den Du da auch stehen hast. Aber dann kommen alle weiteren Signale bei B mit einer Periodendauer von 1,95 s an.

Aber immerhin ist der eine Fall schon mal übereinstimmend und beim zweiten Fall einmal er Wert auch richtig. Vermutlich habe ich da wo noch einen Fehler in der Tabelle, ich berechne die ganzen Ereignisse natürlich mit etwas wie Excel, kann gut sein, dass ich da die Periodendauer noch für einige Felder falsch berechne.


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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 20. Nov 2023, 16:11

@Frau Holle » Mo 20. Nov 2023, 15:32

Schön für dich. Schade nur, dass du uns die vorenthältst bzw. nur häppchenweise lieferst. Du solltest die Leute schon da abholen, wo sie sind, wenn du dich über ein Thema unterhalten willst, das dir geläufig ist. Ich kenne z.B. deine drei Methoden nicht, weil ich mich noch nie groß mit dem Dopplereffekt beschäftigt habe. Seit du davon angefangen hast, habe ich das mal kurz mit dem Video nachgeholt, damit ich ein bisschen mitreden kann, dir zuliebe. Das kann ich aber auch lassen, kein Problem.


Am Donnerstag den 16. habe ich in diesem Beitrag den optischen Dopplereffekt erklärt. Welche Punkte sind/waren denn da unklar? Zuerst habe ich mit den beiden Fällen des akustischen Dopplereffektes angefangen. Dann habe ich darauf hingewiesen, daß der "relativistische Dopplereffekt" "in der Mitte liegen" sollte. Dann laos die Frage auch an Danie:

Welche Schritte sind unklar? Schon der akustische Dopplereffekt oder die Bildung des relativistischen Dopplereffekts über das geometrische Mittel aus den beiden Fällen "ruhender Sender" und "ruhender Empfänger"?

Gruß
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » Mo 20. Nov 2023, 16:14

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben: 
Wozu das Video?

Für Daniel, offenbar hat er dich ja nicht verstanden. Das Video erklärt das, was du nicht erklärst und erspart dir damit den Aufwand.


Holle, Du hast es nicht verstanden:

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle » Sa 18. Nov 2023, 17:05

Für die Restlaufzeit gilt:



Du hast L/c anstelle L/v geschrieben.

Ich hatte es so verstanden: Das Nullsignal startet bei B mit t=0 und läuft dann mit Lichtgeschwindigkeit c. Es erreicht zunächst C bei t = L/(c+v) und läuft dann mit LG weiter bis zu A. Die Gesamtlaufzeit im Ruhesystem A-B von B bis A ist dann t = L/c und die Restlaufzeit von C bis A ist L/(c(1+c/v). Es ist nicht klar, was du da genau meinst mit den Laufzeiten^^.

Dir ist nicht klar, was er mit den Laufzeiten meint, und wenn Du es verstanden hättest, von der eigentlichen Aussage, wüsstest Du, Deine behauptete einseitige Zeitdilatation bei den drei Uhren ist falsch, die Symmetrie hier nicht in der Art gebrochen, wie beim Zwillingsparadoxon. Hast Du inzwischen Dich informiert und verstanden, dass das Relativitätsprinzip beim Zwillingsparadoxon nicht mehr gilt, weil das eine System eben kein Inertialsystem mehr ist?


Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben: 
Ich kenne drei verschiedene Methoden, den optischen Dopplereffekt herzuleiten ...

Schön für dich. Schade nur, dass du uns die vorenthältst bzw. nur häppchenweise lieferst. Du solltest die Leute schon da abholen, wo sie sind, wenn du dich über ein Thema unterhalten willst, das dir geläufig ist. Ich kenne z.B. deine drei Methoden nicht, weil ich mich noch nie groß mit dem Dopplereffekt beschäftigt habe. Seit du davon angefangen hast, habe ich das mal kurz mit dem Video nachgeholt, damit ich ein bisschen mitreden kann, dir zuliebe. Das kann ich aber auch lassen, kein Problem.

Da ist sie wieder, Deine freche arrogante und fordernde Art, Du machst hier nun Rudi dafür an, dass Du keinen Plan hast.


Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Schwachsinn, dt und dt' sind eben Δt und Δt' und die errechnen sich aus den beiden Zeitpunkten der Ereignisse die man betrachtet, [..] konkret ist Δt = t₀₃ − t₀₀ = 3 Jahre − 0 Jahre = 3 Jahre. Und für Δt' = t₀₃' − t₀₀' = 2 Jahre − 0 Jahre = 2 Jahre

  1. Was sind jetzt deiner Meinung nach Δt und Δt', wenn sie so berechnet sind?
  2. Ist es nicht der zeitliche Abstand zwischen den Ereignissen?
  3. Was ist es dann und warum wird es überhaupt ausgerechnet?

Zu 1. Ist der Abstand zwischen zwei Punkten in einem System auf einer gegebenen Achse.
Zu 2. Ist es, siehe 1.
Zu 3. Wird ausgerechnet um den Abstand zu kennen.
Frau Holle hat geschrieben:
Das ist keine physikalische Erklärung, nur rein mathematisch. Rechnen ist eine Sache, verstehen was man rechnet ist die andere. Hab' dir dazu extra den Schopenhauer zitiert, hier nochmal kürzer: ...

Natürlich ist das auch die physikalische Erklärung, aber wenn Du meinst, Du kannst es besser, dann lass uns doch mal Deine nicht mathematische und "physikalische" Erklärung dazu hören.


Frau Holle hat geschrieben:
Und lesen ist eine Sache, verstehen was man liest ist die andere. Ganz eindeutig verstehst du weder den Sinn dessen was du ausrechnest, noch was du als Text liest. Das haben wir ja schon bei den Wikipedia Artikeln gesehen und bei allem, was du immer von mir zitierst und immer maximal falsch auffasst. Dann kann man wohl nichts machen. Es ist dir halt nicht "gegeben".

Unfug, und wer soll "wir" sein, Du bist alleine damit und glaubst es nur, wirklich "wir", nämlich Rudi und ich haben hier aber Dein ständiges Scheitern an so vielen Texten und Erklärungen gesehen, und Holle, Dir ist es nicht gegeben, so vieles nicht. Aber an Deiner Zickerei erkennt man recht gut, Dir bleibt nicht unbemerkt, wie Du hier ständig stolperst und scheiterst und irrst.


Das ist der Weg ...
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