Frau Holle hat geschrieben:Rudi Knoth hat geschrieben:
In dem Vortrag ging e um SRT und ART und wie man von der SRT zur ART kommt. Soweit ich dies verstanden habe, ist "lokal" die Raumzeit flach und man kann daher die dort beschriebene Beziehung schreiben. Zu bedenke ist, dass es sich bei Δs, Δx und Δt um Differentiale handelt. Trotzdem muss der Beobachter nicht "vor Ort" sein. In der SRT und ART ist die Physik "lokal". Das ist auch eine Ursache , dass besonders die ART und die QM schwer zu vereinen sind.
Ja genau, bis auf das: "
Trotzdem muss der Beobachter nicht "vor Ort" sein." Was soll das denn nun bedeuten? Das scheibst du nur um Daniel K. einen Gefallen zu tun, stimmt's?
Und Du häkelst weiter an Deiner Verschwörungstheorie? Eventuelle zahle ich ja Rudi sogar was, damit er so was schreibt?
Frau Holle hat geschrieben:
Jedes Ereignis hat nun mal Orts- und Zeitkoordinaten, und die bezeichnen logischerweise Ort und Zeit vom Ereignis, also ist das für den Beobachter "vor Ort". Im "gekrümmten" Raum der ART muss man infinetsimal kleine, flache Abschnitte betrachten und für größere Abstände integrieren, mehr "vor Ort" vom einen zum anderen Ort geht gar nicht. Zusammen ergeben sie dann die sog. Weltlinie eines Objekts.
Infin
itesimal heißt es, und nein, man muss nicht vor Ort sein. Hatte extra einen Thread dazu für Dich angefangen:
Wenn es am Bahnhof stürmt und regnet ... um genau das mit diesen Abständen mal zu erklären, wer in welchem System diese wie und warum misst, was das bedeutet, Du bist auch da ausgestiegen, ...
Es ist ganz einfach Holle, wir wissen die Strecke zum Mond, wir wissen wie schnell die Rakete fliegt, wir können ausrechnen, wann trifft Rakete den Mond, das ist ein Ereignis. Keiner muss vor Ort sein und das messen. Und auch die aktuelle Zeit des "Beobachters" ist schnurz, Rakete ist schon vor einer Woche zum Mond geflogen, waren die Russen, wusste keiner, aber wenn man nun weiß, wann die abgeflogen sind, und wo, und wie schnell, kann man das Ereignis berechnen, wann sie angekommen sind, auch wenn es schon "vorbei" ist. Geht auch andersherum, man kennt das Ereignis des Treffens, kennt man die Geschwindigkeit, kann man das Ereignis für den Start ausrechnen.
So erstellt man Zugfahrpläne Holle, man kann ausrechnen, wann wo welcher Zug sein wird.
Ich hoffe doch mal, im Rahmen von Newton wird Dir klar, dass keiner "vor Ort" sein muss, um die Koordinatenwerte für die Ereignisse zu berechnen. Was meinst Du wie die Raketen arbeiten oder die ganzen Geschosse die leider aktuell im Krieg verschossen werden, rennt da immer ein Russe zum Zielort, damit er "vor Ort" ist und dann das Geschoss auch richtig trifft? Was meinst Du wie funktioniert Konterbatteriefeuer, da wird einfach rückwärts berechnet, von wo geschossen wurde. Und sei sicher, da will normal keiner "vor Ort" sein, wenn die Geschosse einschlagen.
Mir ist wirklich unverständlich, wo es bei so einer einfachen Sache bei Dir klemmt, Du willst wohl auch nicht begreifen Holle, müsstest dann ja zugeben es vorher falsch oder gar nicht verstanden zu haben. Ich habe Dir extra den Artikel mit dem Blockuniversum noch mal rausgesucht, das dritte Mal und wieder hast Du das nicht verstanden, sondern gezetert. Dich darüber lustig gemacht, ich und das Blockuniversum, anstatt die Dinge einfach mal richtig zu begreifen.
Frau Holle hat geschrieben:
Im flachen Minkowski-Raum bei gleichförmiger geradliniger Bewegung sind es dann genau zwei Orte, Beginn und Ende der (ggf. infinitesimalen) Bewegung wie bei den Treffpunkten der Uhren A, B und C. Der Beobachter der SRT ist aber auch da lokal "vor Ort", wenn er die Koordinaten des Beginns und des Endes feststellt. Bewegung ist eine Ortsveränderung mit der Zeit, erst hier, dann dort. Das ist der lokale Realismus, den Einstein verlangte.
Nein und nein, keiner muss vor Ort sein, nicht erst hier und dann dort, man kennt einfach die Rahmenparameter, die Größen wie Geschwindigkeit, Metrik und Ursprung beider zueinander bewegter Systeme und dann kann man jeden Punkt mit Koordinatenwerten ausrechnen und in ein Buch schreiben, da kann jeder wann und wo auch immer der dann ist, drin lesen und weiß, was wann wo passiert ist, oder eben auch nicht. Du kannst den Busfahrplan im Zug lesen, auch für Ereignisse die schon vorbei sind, wenn Du wissen willst, wann wer wo gestern eben angekommen ist.
Dann das mit dem "lokalen Realismus" und Einstein, immerhin hast Du das mal gelesen, und nein Einstein hat nicht verlangt, dass da immer wer vor Ort sein muss, echt jetzt Holle, wie war das mit lesen und verstehen? Genau darum sage ich Dir, dass ist Dein Problem.
Lokal realistische Theorien hat geschrieben:Einstein zufolge sollten physikalische Theorien nicht nur korrekte Vorhersagen machen, sondern auch bestimmte weitere Bedingungen erfüllen:Eine Theorie müsse realistisch sein (so Einstein), das heißt, dass die Theorie von einer physisch-physikalischen Realität ausgehe.
Diese Realität existiere unabhängig von Beobachtern und Physiker könnten darin Messungen vornehmen.
Lokalität oder auch Einstein-Separabilität ist die Forderung, dass kein Objekt in der Realität auf ein anderes schneller als mit Lichtgeschwindigkeit wirken kann, das heißt, dass räumlich getrennte Objekte sich nicht sofort beeinflussen können.Versteckte Parameter sind veränderliche Größen in der Realität, die wir nicht kennen, die aber Messergebnisse beeinflussen.
Einstein "verlangt", dass eine Theorie von einer echten physikalischen Realität ausgeht, in der es dann kausale Zusammenhänge gibt, Ursache und Wirkung und die Dinge determiniert sind. Er meint damit, dass zwei Objekte die räumlich getrennt sind, sich nicht instant beeinflussen können, wenn man bei A etwas ändert, dann kann die Wirkung bei B erst auftreten, wenn so viel Zeit vergangen ist, wie ein Lichtsignal von A zu B braucht. Die Information kann nicht schneller übermittelt werden und auch kein andere "Wirkung". Dann ist eine Theorie lokal, bei der Quantenverschränkung ist es aber so, dass man den Spin von Teilchen A misst und sofort der Spin B auch fest entschieden ist, sagen wir mal man hat die Wahl von 0 und 1, misst man A mit 0 ist B sofort 1.
Eine einfachere Analogie, wir haben einen Koffer und in dem liegt ein Handschuh, der andere ist zu Hause vergessen worden, machen wir nun den Koffer auf, und finden den rechten Handschuh, ist klar, der linke Handschuh ist zu Hause. Das passt so zu dem was Einstein erwartet. Hier haben wir dann im Koffer eine "versteckte" Variable, die Szene ist schon entschieden, im Koffer ist der rechte oder linke Handschuh, aber ganz sich ist es einer von beiden. Wenn man den Koffer öffnet, weiß man noch nicht welchen man findet, sieht man ihn dann, weiß man aber auch, welcher zu Hause geblieben ist. Da gibt es also keine Wirkung die schneller als das Licht ist und dem Handschuh zu Hause nun sagt, er soll der rechte sein, weil der Linke eben im Koffer gefunden wurde.
Hat man aber ein verschränktes Teilchen im Koffer, und das andere zu Hause, dann ist wirklich bis zu Messung nicht entschieden, welche das "rechts-" und welches das "linksdrehende" Teilchen ist. Erst wenn man den Koffer öffnet, "kollabiert" diese Unbestimmtheit und erst dann "entscheidet" sich auch das Teilchen zu Hause, in welche Richtung es nun dreht. Vor der Messung war das wirklich unbestimmt und nicht entschieden.
Damit kam Einstein einfach nicht klar, darum nannte er es auch die "spukhafte Fernwirkung", und er war immer der Meinung, es gebe hier "verborgene" Variablen, die man eben nur noch nicht kennt, nicht gefunden hat, aber es müsste einfach schon vor der Messung entschieden sein, welches Teilchen im Koffer und welches zuhause geblieben ist. Ist es wie Einstein es will, dann ist die Theorie lokal, ist es wie die Quantentheorie es beschreibt, dann ist das nicht lokal, damit ist die QT eben eine nicht lokale Theorie.
Bell hat dazu dann seine Gleichung aufgestellt, und vor nicht so vielen Jahren fanden dann Physiker einen Weg das real in einem Experiment zu testen.
Lokalität ➞ Der Messwert an einem Teilchen wird durch nichts beeinflusst, das raumartig getrennt am anderen Teilchen passiert
Realität ➞ Der Ausgang einer Messung steht auch ohne Messung zu jedem Zeitpunkt fest
Die Quantenmechanik ist keine realistische lokale Theorie.
Frau Holle hat geschrieben:
Sorry, aber Daniels Pedanterie um Formulierungen und seine ganze Wortklauberei sind ziemlich nervtötend. Inzwischen bin ich auch dahinter gekommen, woran das liegt, er versteht einfach den Sinn einer Aussage nicht, bleibt an einzelnen Worten und seltsamen Vorstellungen wie "im System dilatiert" kleben. Dass du ihn darin noch unterstützt Rudi, wundert mich schon. Ganz offensichtlich verstehst du ja die Dinge besser.
Ich bin sicher pedantisch, aus gutem Grund, wenn es Formulierungen angeht. Zu oft wird zu ungenau was formuliert, wie das mit den bewegten Uhren gehen langsamer. Deine Erklärung für Dich, warum ich so genau bei diesen Aussagen bin, ist hingegen wieder Unfug, da ist auch keine Wortklauberei bei. Und Rudi unterstützt mich nicht, er unterstützt mich auch nicht, wenn ich sage 2 + 3 = 5 und er sagt, 2 + 3 = 5, dann gibt er nur richtig wieder, was eben richtig ist.
Das ist der Weg ...