Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Solange man die einseitige Dilatation nicht von Grund auf verstanden und verinnerlicht hat, braucht mit der wechselseitigen gar nicht anzufangen. Wer versucht, immer den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen, der stolpert zwangsläufig über die eigenen Füße und versteht die Zusammenhänge nicht wirklich.
Also ich sehe das anders und wundere mich warum du von meiner gestrigen Betrachtung über den Dopplereffekt so angetan warst und jetzt verlangst, zuerst die "einseitige Dilatation" verstehen zu müssen. Es sollte doch klar sein, daß nach dem Relativitätsprinzip die wechselseitige Dilatation im Falle von zueinander bewegten Inertialsystemen immer gegeben ist.
Was ist denn daran verwunderlich? Wenn ich von zwei Seiten einer Münze rede, muss ich doch zuerst wissen, was eine Seite überhaupt ist und wie ich sie betrachten kann. Wenn das Relativitätsprinzip sagt, dass die Naturgesetze in allen Inertialsystemen gleich sind, dann muss ich zuerst wissen, wie sie einem bestimmten Inertialsystem sind und wie ich das eindeutig feststellen kann. Sonst ist doch die ganze Aussage sinnlos.
Konfusius

sagt: "Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt." Klar ist die wechselseitige Dilatation immer gegeben. Das bezweifle ich doch gar nicht. Ein Zwillingspaar besteht aus Peter und Paul. Ist es etwa falsch, wenn ich eindeutige Aussagen über Peter mache und ebenso eindeutige über Paul? Es sind nun mal zwei verschiedene Personen, auch wenn sie gleich aussehen und gleichberechtigt sind. Ihre Namen und Erlebnisse sind individuell. Wenn einer einen Apfel isst, kann der andere nicht denselben Apfel essen. Der physikalische Vorgang und die Aussage darüber ist für alle ganz eindeutig, Peter hat ihn gegessen und Paul nicht. Daniel K. würde das Strohmann nennen, aber es zeigt genau worum es geht. Es ist trivial, aber ihr macht halt immer zwei Schritte auf einmal. Da mache ich einfach nicht mit.
Er heißt Konfu
zius, und wir machen überhaut nicht zwei Schritte auf einmal, ist eh nur Murks, wenn wir mal Peter und Paul und den gegessenen Apfel nehmen, als Analogie zur Zeitdilatation im Kontext der hier besprochenen Beispiele und konkret dem mit den drei Uhren und dem Märchen, dann willst Du hier eine eindeutige absolute Aussage, eben, die Uhr von C geht dilatiert, weil sie weniger als die von B anzeigt, was ja eindeutig so erstmal betreffend nur der angezeigten Werte unstrittig ist.
Wäre der gegessene Apfel nur analog für die Uhr die weniger anzeigt, wäre das so sogar richtig.
Aber das ist bei Dir nicht der Fall, Du verstehst das für "dilatiert" und das ist eben nicht eindeutig, die Uhr C geht für C nicht dilatiert, sie geht nicht im eigenen Ruhesystem des König C dilatiert, Deine Behauptung, das Ruhesystem in dem die Uhr beim Vergleich weniger anzeigt, ist immer das bewegte System, ist falsch. Steht der gegessene Apfel also für "dilatiert", dann gibt es keine absolute und eindeutige Aussage, denn die Analogie ist eben absolut und nicht relativ.
Frau Holle hat geschrieben:
Dass dich das wundert Rudi zeigt nur, dass du Daniel K. auf den Leim gegangen bist.
Weiter trumpen, und Verschwörungstheorien zimmern, und ad hominem, Du kannst Dir einfach nicht vorstellen, dass Rudi ganz eigenständig Dir Deine Fehler als solche benennt.
Frau Holle hat geschrieben:
Der unterstellt mir ja, dass ich die wechselseitige Zeitdilatation leugne oder nicht verstehe, was aber kompletter Unsinn ist. Er versteht einfach meine Aussagen nicht und interpretiert immer etwas hinein, was angeblich "eindeutig" meine Aussage wäre, um dann dagegen zu schreiben und mich als Id.oten hinzustellen und als Lügner und und und. In meinen Augen ist das krankhaft.
Gelogen, natürlich verstehst Du die nicht, und ich verstehe Deine Aussagen schon richtig, Rudi auch, und sogar Kurt, so einfach sind die, und so falsch eben auch.
Ein paar konkrete Beispiele:Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Übrigens wird damit die Uhr V nicht nur in S, sondern auch in S' dilatiert gemessen und sogar in allen Systemen.
Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Die Uhr M ruht in S und ging nicht dilatiert in S im unbestrittenen Fall A. Man beachte die Vergangenheitsform, sie ging nicht dilatiert, bis jetzt, im Zeitraum zwischen E₀₀ und E₀₃. Und auch nicht in S' und in keinem anderen System.
Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Im weiteren Verlauf der Bewegung zeigt Fall B nämlich, dass M zwischen E₀₃ und E₂₇ dilatiert ging. Es ist dieselbe Uhr M im selben System S während derselben ununterbrochenen Relativbewegung zu S'. Zuerst ging M nicht dilatiert (A) und danach ging sie dilatiert (B).
Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Und nein, das hat nichts mit Umbenennung zu tun. S bleibt S und M bleibt ruhend in S und die Zwischenzeiten für M sind in allen Systemen A) Δt = 27 (nicht dilatiert) und B) Δt = 20 (dilatiert). Du hast die Ereignisse selber so berechnet! Es sind deine Werte, die meine Werte nur bestätigen, auf die man auch ganz ohne Rechnung kommen kann.
Frau Holle » So 9. Jul 2023, 22:05 hat geschrieben:
Im weiteren Verlauf der Bewegung zeigt Fall B nämlich, dass M zwischen E₀₃ und E₂₇ dilatiert ging. Es ist dieselbe Uhr M im selben System S während derselben ununterbrochenen Relativbewegung zu S'. Zuerst ging M nicht dilatiert (A) und danach ging sie dilatiert (B).
Frau Holle » Mo 10. Jul 2023, 18:09 hat geschrieben:
Mit dem Begriff "Dilatation" oder "dilatiert" muss man vorsichtig sein, ist klar, weil es Missverständnisse geben kann. Die Missverständnisse sollten allerdings längst ausgeräumt sein. Bei den Uhrenvergleichen in Fall A und B ist es eben so, dass sich jeweils bei der einzelnen Uhr, die zweimal abgelesen wird, weniger Differenz auf der Anzeige ergibt, und zwar invariant für alle Systeme. Diese Uhr mit weniger Differenz nenne ich deshalb dilatiert. Und weil es invariant in allen Systemen so ist, kann eine Uhr in diesem Sinn eben auch im eigenen Ruhesystem "dilatiert" sein.
Frau Holle » So 25. Jun 2023, 21:40 hat geschrieben:
Die Erkenntnis ist, dass V jetzt korrekt erkennt, dass die Zeit im anderen System wohl schneller lief. Das hast du ja immer vehement bestritten, weil ja die Uhren im anderen System immer dilatiert seien. V erkennt aber "jetzt", was wirklich Sache ist, In S verging mehr Eigenzeit und nicht weniger, wie man es von dilatierten Uhren erwarten würde.
Frau Holle » So 25. Jun 2023, 22:52 hat geschrieben:
Es ist einfach nicht so, wie du anscheinend meinst, dass die Uhren V und H immer dilatiert sein müssten, weil sie ja bewegt wären.
Frau Holle » Mi 8. Nov 2023, 02:01 hat geschrieben:
Nur der Beobachter von S darf wissen, dass "jetzt" die Uhr C dilatiert ist und der Beobachter von S' darf das nicht wissen?
Frau Holle » Mi 8. Nov 2023, 02:01 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Nur im Ruhesystem der Uhren A und B geht die Uhr C dilatiert, im eigenen Ruhesystem der Uhr C gehen hingegen die Uhren A und B dilatiert ...
In S' gehen alle Uhren mit C synchron und daher ebenso dilatiert wie C.Frau Holle » Fr 10. Nov 2023, 15:23 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Genau das ist Dein Problem Holle, die Uhr C geht nicht in S' dilatiert, nur weil sie in S dilatiert geht ...
Nein. Es ist dein Problem Daniel,
die Uhr C geht zwischen den Ereignisse A/C und B/C zeitlich nach gegenüber A und B, was man Zeitdilatation nennt. Das ist ganz eindeutig für alle, was man invariant nennt. Auf deine Wortklauberei wie eine Uhr "im System" geht ist gepfiffen.Und es gibt noch so viel mehr Aussage von Dir genau dazu, so zu Kurt, der am Bahnhof angeblich erkennt, seine eigene zu ihm ruhende Uhr geht dilatiert. Also der Drops ist lange gelutscht Holle, Dir ist das Geistig eben nicht gegeben.
Das ist der Weg ...