bumbumpeng hat geschrieben:Wo fliegt ein Strahl um die Erde? Wie soll das gehen.
Ich rede schon lange davon. Ich will das endlich mal sehen.
Er muss nicht um den ganzen Umfang laufen. Es reicht ein SI mit so 16m Umfang, z.B. am Nordpol in einem Ringlaser (wie der in Wettzell). Der Mittelpunkt des Ringlasers sei am Nordpol. Die Lichtquelle ist bei M' (rechts):
julian apostata hat geschrieben:
(rechte Ansicht) Der Weg (im Inertialsystem nicht rotierende Erde) von Laser B' zurück zu M ist kürzer als der von A'.
Aus diesen Unterschied wird die Rotationsgeschwindigkeit der Erde errechnet.
Würde ein Äther mitgeführt (linke Ansicht), so würde sich kein Unterschied in den Weglängen zeigen.
Das ist der entscheidende Punkt, an dem du und bumbum konsequent ausweichen.
Also, wie soll eine Erdrotation überhaupt festgestellt werden (geschweige denn exakt gemessen werden) bei mitgeführtem Äther?
Rechte Seite: Ein Wellenknoten des Lichts läuft als A' im Ringlaser vorwärts und einer als B' rückwärts. Die Wege vorwärts und rückwärts bis zu M' sind unterschiedlich lang, wie man deutlich sieht, weil M' auf der Erde um den Nordpol rotiert. Wie lang genau, das hängt von der Rotationsgeschwindigkeit ab und so wird sie eben gemessen.
Wettzell liegt zwar nicht am Nordpol, aber der Effekt ist trotzdem nachweisbar, wenn auch schwächer als am Nordpol. Man kann damit die Rotationsgeschwindigkeit der Erde pro Tag bis auf Millisekunden genau bestimmen.
Jetzt du, mit einem mitgeführten Äther wie links im Bild. Damit geht das nämlich nicht.
Welche Ausrede oder welches Ablenkungsmanöver fällt dir diesmal ein?