Die Basiseinheiten der Raumzeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Daniel K. » Mi 20. Sep 2023, 15:59

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Die Zeiteinheit im jeweils bewegten System kann als dilatiert = gedehnt aufgefasst werden.

Gut, ich versuche es noch mal ganz einfach und mit viel Logik [...] Nun erklärst Du, mein System wäre das "bewegte" System und für mich müssten nun meine Zeiteinheiten gedehnt sein.

Versuch gescheitert. Logisch ist, Für mich sind deine Einheiten gedehnt. Für dich sind sie normal. Das ist genau der Sinn der SI-Einheiten, dass sie im eigenen Inertialsystem normal sind. Ich erkläre nicht das unlogische Zeug, das du hinein interpretierst und zu meiner angeblich ganz "eindeutigen" Aussage erklärst. Nie nicht.

Dass Du Dich uneinsichtig zeigen wirst, war nicht anders erwartet. Du gehst ja grundsätzlich gegen die SRT, inzwischen sogar schon recht offen. Dass Du die Dauer meine SI-Sekunde in Deinem System mit Deiner SI-Sekunde misst und feststellst, meine dauert länger nennt sich Zeitdilatation, dass verändert aber eben nicht die Dauer der SI-Sekunde in meinem System, und genau das hast Du so ja behauptet.

Frau Holle » Sa 16. Sep 2023, 21:38] hat geschrieben:
In vorherigen Diskussionen vertrete ich die These, dass bei der sog. Zeitdilatation der SRT die Zeit selbst, d.h. die Zeiteinheit im bewegten System dilatiert = gedehnt ist.
Frau Holle » Di 19. Sep 2023, 18:21] hat geschrieben:
Die Zeiteinheit im jeweils bewegten System kann als dilatiert = gedehnt aufgefasst werden.

Das ist eindeutig und kongruent zu Deinen anderen ganzen Aussagen hier, eben der reisende Zwilling altert schon auf der Hinreise permanent während der Reise langsamer.

Du erklärst ganz klar, die Zeit selber und die Zeiteinheit ist "im bewegten System" gedehnt, dilatiert. Und für Dich an der Straße ist mein System das bewegte System und in diesem System ist nun mal in diesem System und nicht in Deinem System gemessen. Ja Du wirst Dich wieder winden wie ein Aal und erklären, doch passt schon, Du hast das aber so gemeint und Dich nur etwas "lax" ausgedrückt, man würde Dich ja nur wieder mit Gewalt falsch verstehen wollen. Nein Holle, Deine Behauptungen sind einfach falsch, da Du es nun aber anders und richtig neu formulierst, hat meine Erklärung ja doch gefruchtet.

Denn so ändert sich nichts in meinem System, in dem bewegten System, ich mit Auto, ist mal nichts an Zeit gedehnt und auch meine Zeiteinheiten sind wie sie sind, unveränderlich und identisch mit denen in jedem anderen System. Ist wie mit der Ruhelänge, nur klingt auch Ruhesekunde etwas seltsam.


Nun fehlt nur noch die Einsicht zu der Erklärung von Rudi, denn Deine Behauptung, die Aussage von Rudi:

Frau Holle » Di 19. Sep 2023, 18:21] hat geschrieben:
Folgendes stimmt also nicht:

Rudi Knoth hat geschrieben:
Da wir hier dasselbe Szenario haben, kann man eine "Dehnung" der Zeiteinheit ausschließen.


ist falsch, seine Aussage stimmt im Gegensatz zu den beiden Aussagen von Dir, die ich oben zitiert habe. Und im Gegensatz zu Dir hat er seine Aussage auch total adäquat zur SRT formuliert. Also noch mal für Dich, Deine Aussage ist falsch, die von Rudi und mir hingegen richtig. So, nun kannst Du Dich wieder versuchen heraus zu schwurbeln. Oder Du überraschst hier mal alle einfach, und gibst zu, dass Deine Aussagen falsch waren, dann könnte man auch mal ein Deckel drauf machen. Und dann könnte man sich mal Deine Aussagen zu den Vorzeichen der beiden Geschwindigkeitsvektoren ansehen, oder Du machst Tabula rasa und erklärst gleich mal eine paar Hände voll Deiner Aussagen für falsch.


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Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Daniel K. » Mi 20. Sep 2023, 16:14

Rudi Knoth hat geschrieben:
Sorry für die späte Antwort aber ich wollte gestern Abend "Oktoberfeststimmung" genießen. Allerdings nicht auf "der Wiesn" selber sondern in eine der umliegenden Kneipen. Daher meine verspätete Antwort.

Kein Stress Rudi, alles gut, das Leben genießen ist viel wichtiger als hier zu palavern.


Rudi Knoth hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Sage mal Rudi, mal so eine Idee, man könnte doch den Dopplereffekt den Du hier gezeigt hast, nun mal der Blau- und Rotverschiebung gegenüberstellen. Wir haben zwei Sender und Empfänger, ein Paar nahe eines Neutronensterns (ich muss da noch mal genau ein Szenario mit Werten aufsetzten) und das andere Paar weit entfernt. Hier können die "Beobachter" an jedem Sendeempfänger nun eindeutig bestimmen, wer wo ist, was dem einen die Blauverschiebung, ist des anderen Rotverschiebung.

Ja das passt. In diesem Fall haben wir es mit "beschleunigten Bezugssystemen" zu tun, in denen man wegen der Beschleunigung durch die Gravitation eine Rotverschiebung von der Masse weg messen kann.

Eben, ich wollte ja die ganze Zeit nun endlich mal weiter und Beschleunigung und SRT zusammenbringen und ernsthaft, wenn Holle weiter meint, er habe mit seinem Unfug Recht und Du und ich und wer auch immer liegen falsch und können oder wollen nur nicht begreifen, wie genial er doch ist, geschenkt.


Rudi Knoth hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Nun können wir dazu den Dopplereffekt nehmen, zwei Sendeempfänger bewegen sich aufeinander zu, oder von einander weg, fürs Erstere nehmen wir rote Laser, die Geschwindigkeit wählen wir so, dass jeder das Licht des anderen sauber ins blau verschoben misst.

Genau dann haben wir eine Symmetrie. Übrigens gehe ich in meiner "Herleitung der Lorentz-Transformation aus dem Dopplereffekt" von dem Doppler-Radar aus. Wegen der Symmetrie zwischen den Ruhesystemen der Radaranlage und des Reflektors erhalte ich dann die "relativistische Dopplerformel".

Also die Symmetrie die haben wir immer, solange wir nicht beschleunigen oder die Systeme wechseln. Und ich schrieb es schon öfter, und schiebe da heute oder morgen noch mal was zu nach, mir geht es um eine grundsätzliche Betrachtung der Raumzeit mit der vierdimensional Geometrie, wobei man natürlich zwei Achsen des Raumes nicht aufgreift. Also wie gehabt x, t. Wichtig ist mir dabei aber, nichts bewegt sich, wir haben einen Block Beton, keine Uhr ist bewegt, kein Zeiger, kein Raumschiff, die Objekte selber werden nicht als dreidimensionale Körper sondern als vierdimensionale betrachtet, das Raumschiff hat somit ein Ende in der Zeit bei der Erde und das andere Ende bei Centauri, wenn man von Bewegung spricht, dann betrachtet man nur flache Schnittflächen aus der Raumzeit. Ich bin überzeugt davon, dass so eine Vorstellung echt hilfreich ist.

Und diese Trennung, wie haben ein System mit zwei zueinander ruhenden Uhren, und dass ist dann das erwählte Ruhesystem und im anderen System ruht nur eine Uhr, auch das muss aus dem Kopf, das ist Käse, wir haben in allen Systemen unzählige zueinander ruhende Uhren, an jedem Punkt ruht eine Uhr, nur weil man sich zwei in einem System sucht und denen die Namen A und B gibt, und im anderen System sich nur eine Uhr nimmt und die C nennt, ist keines der beiden Systeme nun das erwählte Ruhesystem.


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Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Daniel K. » Mi 20. Sep 2023, 16:26

julian apostata hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Also um 13:54 Uhr erklärst Du, Du willst zeigen, dass die Verjüngung des reisenden Zwilling permanent schon auf der Hinreise geschieht, und nach nur etwas mehr als neun Stunden um 23:07 Uhr erklärst Du, beide Zwillinge sind immer gleich alt ...

Vielleicht hat ein gewisser Senor Loedel genau aus diesem Grunde das Loedeldiagramm erfunden. Es geht um das ABA'B' Szenario.

https://de.wikipedia.org/wiki/Minkowski ... i-Diagramm

Mag sein, wer weiß, ich mag diese Darstellung nicht wirklich, ja sie kann natürlich auch mal hilfreich sein, aber dafür muss dann echt der Boden schon bereitet sein, ich finde es einfach gut, wenn man zumindest ein System mit rechtwinkligen Achsen zeigen kann, da finden sich viele einfach noch eher wo wieder.


julian apostata hat geschrieben:
Betrachten wir das Treffen von A und A' (links unten: Beginn dicker blauer Pfeil). Aus Sicht von M(ittelpunktsystem) haben beide zu jeder Zeit das selbe Alter. Jetzt entschließt sich A' in S zur Ruhe zu kommen (Er folgt dann der gestrichelten roten Linie). Das geschieht dann bei (t' = 20; t = 25) Ebenso möchte A in S' bei t = 20 zur Ruhe kommen. Dann haben wir in S' t' = 25.

Bild

Ja das ist schon schön symmetrisch.


julian apostata hat geschrieben:
Frau Holle hätte also recht gehabt, wenn sie in beiden Fällen das richtige Bezugsystem genannt hätte.

Sie ist eine Er und ja und wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre, hätte und könnte, hat aber eben nun mal nicht. Du machst das ja nett und subtil, aber so oder so, Du erklärst damit, die Aussage von Holle ist falsch, er hat so wie er es gesagt hat, eben nicht Recht, sondern Unrecht. In Anbetracht der vielen falschen Aussagen, und diesem ganzen ätzenden Bestreiten man würde sich irren, da ist für so was einfach kein Raum. Da wird eine Aussage gemacht, und die ist falsch, dann wird darauf hingewiesen und dann wird nicht etwas erkannt, dass das falsch war, nein es wird über Monate bis aufs Blut die falsche Aussage verteidigt und dazu wird derjenige der auf den Fehler hinweist noch aufs mieseste beleidigt und diffamiert. Und ich gehe weiter davon aus, dass wir hier keine Einsicht gezeigt bekommen werden, es wird behauptet werden, dass war alles schon richtig, und wenn dann liegt der Fehler bei uns, weil wir nicht erkannt haben, was doch eigentlich gemeint gewesen sein sollte, ... das ist Wortklauberei und verlogen. Und ja, wenn man Dich immer wieder ein "Asshole" schimpft, dann wachsen nicht wirklich Sympathien.


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Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Daniel K. » Mi 20. Sep 2023, 16:37

Frau Holle hat geschrieben: 
julian apostata hat geschrieben:
Frau Holle hätte also recht gehabt, wenn sie in beiden Fällen das richtige Bezugsystem genannt hätte.

Oder wenn man den Sinn der Aussagen aus dem Zusammenhang erkannt hätte. Es gibt leider Leute, die sich in einen Widerspruch "auf den ersten Blick" verbeißen und den nötigen Denkschritt grundsätzlich nicht gehen wollen, der den vermeintlichen Widerspruch auflöst, wie du hier beispielhaft gezeigt hast.

Und da haben wir es doch schon, nicht Holle ist hier schuld, nicht seine Aussage war wirklich falsch, nein die Leute sind schuld, die verbeißen sich also in einen "vermeintlichen" Widersprich, den es nur auf den ersten Blick gibt, die haben eben falsch geschaut und diese Leute wollen nicht den nötigen Denkschritt gehen, welcher den vermeidlichen Widerspruch auflösen würde.

Holle, ernsthaft, Du bist ein mieser verlogener Drecksack, Deine Aussage war falsch, ganz einfach, da war kein "vermeidlicher" Widerspruch, Du hast mehrfach Deine falsche Aussage formuliert, klar und eindeutig. Den nötigen Denkschritt haben nicht wir oder ich unterlassen oder wollten den gar grundsätzlich nicht gehen, Du hast den Denkschritt nicht getan. Du unterstellst Rudi und auch mir, wir würden falsche Aussagen machen, Dich nicht verstehen, wollen oder können, Deine Aussagen wären aber ohne Frage natürlich immer richtig.

Das ist falsch, verlogen und unredlich und widerwärtig in der Art der Diskussionsführung.


Frau Holle hat geschrieben:
Schlimmer noch, es gibt Leute, die krampfhaft nach so einem Widerspruch suchen, den sie in eine Aussage hineininterpretieren können, um ihn dann als die angeblich eindeutige Kernaussage lächerlich zu machen. Egal wie man etwas formuliert, wenn einer nur gründlich genug sucht, findet er immer sowas um seine Eristik daran aufzuhängen.

Und Du setzt sogar noch einen drauf, diese bösen Leute, nein Holle, das ist wie immer gelogen, dass ist eine miese Lüge, so bist Du eben, ich suche nicht krampfhaft nach einem Widerspruch, so wer ist Simon, und ganz sicher interpretiere ich auch keinen Widerspruch in Deine Aussagen hinein, Du bist kein Opfer, und ich nicht der Täter, im Gegenteil, Du bist hier Täter, mies und zum Erbrechen verlogen. Immerhin hat nun auch mal Julian recht direkt Deine Aussage als falsch benannt. Du solltest wirklich mal in Dich gehen und Deine Art reflektieren, so bist Du echt nur ätzend, man muss sich schon schämen zur selben Spezies zu gehören.


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Re: Noch ein Versuch mit dem Dopplereffekt

Beitragvon Frau Holle » Mi 20. Sep 2023, 16:38

Rudi Knoth hat geschrieben: 
wir [...] bewegen einen Sende-Empfänger mit 0,5c. Aber vor dieser Anlage stellen wir einen Spiegel hin. Dann bewegt sich ja das Spiegelbild in dem Ruhesystem des Spiegels in entgegengesetzter Richtung mit 0,5c. Also haben wir eine Gesamtgeschwindigkeit im Ruhesystem des Sende-Empfängers von 0,8c.

Ein Sende-Empfänger und ein Spiegel nähern sich mit 0,5c ? Ist das so gemeint? Das wäre praktisch ein Doppler-Radar. Der Doppler-Effekt tritt dann zweimal auf, auf dem Hin- und Rückweg, wie bei wikipedia beschrieben.

Rudi Knoth hat geschrieben:Hat dann der Sende-Empfänger eine Zeitdilatation von 5/3 gegen sich selbst? Oder eine Dehnung seiner Systemzeit gegen seine eigene Systemzeit?

Der Sende-Empfänger hat keine Dehnung seiner eigenen Systemzeit. Man muss das Bild mit der gedehnten Zeiteinheit nicht überstrapazieren. Nur die Zeit des anderen Systems ist eben ggü. der eigenen gedehnt, wenn man in einem Inertialsystem ruht. Es ist lediglich die bekannte Zeitdilatation. So nennt man das nun mal: engl. Dilation = Dehnung.

Mit dem Eingangsbeitrag wollte ich kein großes Fass aufmachen, sondern einfach nur deutlich machen, wie und warum man den Begriff der Zeitdilatation und übrigens auch der Längenkontraktion auf die Maßeinheiten beziehen kann, mit denen die Raumzeit vermessen wird. Dafür wurde ich ja vorher ziemlich angegriffen. Ich wüsste nicht mal was ein Gleichheitszeichen ist solchen Schmarrn musste man da wiederholt lesen. :roll:

Es ist für RT-Kundige eigentlich eine Binsenweisheit, die sich auch jeder leicht selber herleiten kann. Gerade weil die Einheiten keine Invarianten sind wie die Lichtgeschwindigkeit, muss man zwischen den Bezugsystemen transformieren um die in einem anderen Inertialsystem gültigen Werte zu bekommen. Nur so ist es überhaupt möglich, dass das Relativitätsprinzip gilt.
 
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Re: Noch ein Versuch mit dem Dopplereffekt

Beitragvon Daniel K. » Mi 20. Sep 2023, 16:49

Rudi Knoth hat geschrieben:
Der Beitrag von Daniel und der heutige von Julian bringt mich noch auf eine andere Idee.

Angenommen wir nehmen die beiden Sende-Empfänger und lassen sie mit 0,8 c sich zueinander bewegen. Dann erhalten wir ja die bekannte Zeitdilatation von 5/3 mit der die jeweils "andere Uhr nachgeht". Jetzt sparen wir uns die zweite Anlage, und bewegen einen Sende-Empfänger mit 0,5 c. Aber vor dieser Anlage stellen wir einen Spiegel hin. Dann bewegt sich ja das Spiegelbild in dem Ruhesystem des Spiegels in entgegengesetzter Richtung mit 0,5 c. Also haben wir eine Gesamtgeschwindigkeit im Ruhesystem des Sende-Empfängers von 0,8 c. Hat dann der Sende-Empfänger eine Zeitdilatation von 5/3 gegen sich selbst? Oder eine Dehnung seiner Systemzeit gegen seine eigene Systemzeit?

PS: Man kann die Anordnung um Schäden zu vermeiden auch so laufen lassen, dass der Sendeempfänger vom Spiegel sich wegbewegt. Die Zeitdilatation sollte dieselbe sein.

Ja ich bin da für fast alles offen, aktuell suche ich nur die Werte für die Masse eines passenden Neutronensterns und die Abstände um die Zeitdilatation so hinzubekommen, wie wir sie im Beispiel von Kroll und auch ganz am Anfang mit Erde/Mond hatten. Das mit 20 s und 27 s ist schon recht gut, so von den Werten her, also welche Masse geben wir hier dem Neutronenstern, wobei da nicht wirklich viel Spielraum ist. Recht das aus, ist die Masse groß genug um da einen Faktor von 0,74 zu bekommen, wenn eine Uhr auf der Oberfläche und eine weit entfernt im All positioniert ist? Und ja, so wirklich wichtig ist das nun auch nicht, bin eben etwas petantisch.


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Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 20. Sep 2023, 16:59

@Frau Holle » Mi 20. Sep 2023, 17:38

Ein Sende-Empfänger und ein Spiegel nähern sich mit 0,5c ? Ist das so gemeint? Das wäre praktisch ein Doppler-Radar. Der Doppler-Effekt tritt dann zweimal auf, auf dem Hin- und Rückweg, wie bei wikipedia beschrieben.


Das stimmt schon. Dasselbe Ergebnis erhält man aber auch, wenn sich beide Geräte mit 0,5c in entgegengesetzter Richtung also zusammen nach dem Additionstheorem mit 0,8c relativ zueinander bewegen. Sind sie ausserdem in dem Koordinatensystem, in dem sie sich jeweils mit 05c und -0,5c bewegen auch gleich zu Beginn synchronisiert, dann treffen sie sich mit derselben Zeitanzeige.

Der Sende-Empfänger hat keine Dehnung seiner eigenen Systemzeit. Man muss das Bild mit der gedehnten Zeiteinheit nicht überstrapazieren. Nur Zeit des anderen Systems ist eben ggü. der eigenen gedehnt, wenn man in einem Inertialsystem ruht. Es ist lediglich die bekannte Zeitdilatation. So nennt man das nun mal: engl. Dilation = Dehnung.


Aber es gibt doch keinen Unterschied zwischen dem "Spiegelbild" und einer tatsächlich bewegten Apparatur oder?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Noch ein Versuch mit dem Dopplereffekt

Beitragvon Daniel K. » Mi 20. Sep 2023, 17:12

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Hat dann der Sende-Empfänger eine Zeitdilatation von 5/3 gegen sich selbst? Oder eine Dehnung seiner Systemzeit gegen seine eigene Systemzeit?

Der Sende-Empfänger hat keine Dehnung seiner eigenen Systemzeit. Man muss das Bild mit der gedehnten Zeiteinheit nicht überstrapazieren. Nur Zeit des anderen Systems ist eben gegenüber der eigenen gedehnt, wenn man in einem Inertialsystem ruht. Es ist lediglich die bekannte Zeitdilatation. So nennt man das nun mal: engl. Dilation = Dehnung.

Man könnte ja auch, also konkret nur Du, sich mal wieder im Rahmen der Physik bewegen und den Käse mit den "gedehnten" Zeiteinheiten in die Tonne treten, dahin wo der Mist gehört. Und ja, sehr schön, immerhin hast Du das nun wohl dann doch endlich richtig begriffen, die Party findet im eigenen Ruhesystem statt, und da gibt es auch keine gedehnten Zeiteinheiten, man misst nur die Zeit die im anderen System vergeht, im eigenen System, gedehnt, dilatiert!


Und darum sind die beiden Aussagen von Peter Kroll eben auch falsch:

Zwillingsparadoxon » Peter Kroll » 10:48 hat geschrieben:
Bild

1. Und in dem System des Raumschiffes vergeht die Zeit langsamer.

... Und Zwilling B, der hier unterwegs ist, fliegt also hier entlang und er wird feststellen - das ist jetzt ein anderer Uhrenvergleich als wir gemacht haben, bei der Zeitdilatation - er kann ja sozusagen immer kucken, ach wie spät ist es denn jetzt gerade hier, bei diesen Uhren an denen er vorbeifliegt.

2. Und dann wird er feststellen, das diese Uhren schneller gehen, des anderen Systems. Nicht langsamer, sondern schneller. ...

Erstmal ist seine Grafik ein Minkowski-Diagramm und zeigt die Szene aus dem Ruhesystem Erde/Centauri, damit fängt es mal an, und dann sagt er explizit, in dem System des Raumschiffes vergeht die Zeit langsamer, was meinst Du wird Peter wohl mit "in dem System des Raumschiffes" wohl meinen? Und dann sagt er weiter "in dem anderen System" was wird er wohl damit wohl meinen? Natürlich beschreibt Peter die Szene aus einem System heraus, jedes mal wenn man ein Koordinatenwert angibt, dann ist dieser einem bestimmten System zugeordnet.

Und Peter macht hier eben genau die falschen Aussagen, wie Du Holle, und bei 1. behauptet er, die Zeit würde im System des Raumschiffes langsamer vergehen, ist falsch, macht sie nicht, wie könnte sich das dort auch, nur weil ein Beobachter aus einem anderen System meint, das Raumschiff sei bewegt.


Und die von Josef Gaßner, mit seiner klaren Aussage hingegen richtig:

Urknall, Weltall und das Leben » Raumzeitdiagramme und Zwillingsparadoxon » Josef M. Gaßner hat geschrieben:
Bild

... das heißt wenn wir hier eins, zwo, drei, vier, fünf Jahre auf unserer Weltlinie betrachten, werden eins, zwo, drei, vier Jahre [Denkpause] aus unserer Sicht vier Jahre im Raumschiff vergehen, weil wir erwarten, aus unserer Warte raus, das die Zeit dort langsamer vergeht. ... und jetzt wollen wir einen kleinen Trick einführen um das noch tiefer zu verstehen, wo jetzt eigentlich genau diese Symmetrie gebrochen ist, weil genau das Analoge könnte man jetzt aus Sicht in der Rakete betrachten. Wo liegt also der Unterschied am Umkehrpunkt?

So formuliert gibt es nichts dran zu meckern, wobei er auch nicht auf den Vorlauf hinweist, ich muss mal sehen ob es Videos zum Zwillingsparadoxon gibt, wo das noch besser erklärt wird, aber zumindest erklärt Josef das hier nicht falsch, er macht keine falschen Aussagen wie Peter.


Frau Holle hat geschrieben:
Mit dem Eingangsbeitrag wollte ich kein großes Fass aufmachen, sondern einfach nur deutlich machen, wie und warum man den Begriff der Zeitdilatation und übrigens auch der Längenkontraktion auf die Maßeinheiteneinheiten beziehen kann, mit denen die Raumzeit vermessen wird. Dafür wurde ich ja vorher ziemlich angegriffen. Ich wüsste nicht mal was ein Gleichheitszeichen ist solchen Schmarrn musste man da lesen. :roll:

Dass Du nicht nur in Watte gepampert wirst, ist Deine eigene Schuld, so oft wie Du mich hier immer wieder beleidigt hast, so wie Du Dich hier aufführst. Da kannst Du nicht erwarten, dass man Dir die Zuckerwatte in den Mund schiebt, und Deine Aussagen wurden als das bezeichnet, was sie sind, eben falsch, Deine Behauptungen wurden widerlegt, von Rudi, mir und nun auch Julian, und wieder windest Du Dich, verdrehst die Dinge, und schon schreibst Du wieder den gleichen Mist, nein man kann die Zeitdilatation und auch nicht die Lorentzkontraktion auf die Maßeinheiten selber beziehen Holle, dass ist falsch.

Und Du armes kleines Töfftöff, da hat Dir doch wer erklärt, dass 3 Jahre = 5 Jahre einfach falsch ist, und dass Du damit das Gleichheitszeichen falsch nutzt. Nebenbei hast Du ja auch noch 1 Jahre > 1 Jahr geschrieben, was genauso ein Mist ist, nur falsch, einfach Schwachsinn. Wer so meinen Mist schreibt und die ganze Zeit auf dicke Hose macht, auf den Erklärbär, der meint er könnte anderen was über die SRT erklären, wäre genial, der muss sich nicht wundern, wenn er dann eine auf die Nase bekommt, wenn er selber dann so einen Schwachsinn schwurbelt.

Höre auf zu heulen Holle!


Frau Holle hat geschrieben:
Es ist für RT-Kundige eigentlich eine Binsenweisheit, die sich auch jeder leicht selber herleiten kann. Gerade weil die Einheiten keine Invarianten sind wie die Lichtgeschwindigkeit, muss man zwischen den Bezugsystemen transformieren um die in einem anderen Inertialsystem gültigen Werte zu bekommen. Nur so ist es überhaupt möglich, dass das Relativitätsprinzip gilt.

Holle, Du hast echt nichts begriffen, hättest Du es, würdest Du nicht wieder so einen Mist schreiben, die Einheiten sind natürlich lorentz-invariant, nur so geht das. Du misst mit Licht und einer Atomuhr in Deinem Ruhesystem die Länge für 1 m aus, kannst Dir einen Stab in der Länge schnitzen. Dass ist dann Dein Maßstab, ich mache das in meinen Auto auch.

Wir treffen uns auf dem Parkplatz, oder/und Du fährst mal mit einem Auto neben meinem her, wir vergleichen nun unsere beiden Stäbe und oh Wunder beide haben dieselbe Länge. Weil die Einheiten in jedem System unveränderlich sind, Du alte Nase. Meine Fresse, da schnallst Du dann nach Tagen endlich mal etwas und dann hält das bei Dir keine Stunde und Du schwurbelst den alten falschen Mist wieder von vorne.


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Zuletzt geändert von Daniel K. am Mo 16. Okt 2023, 09:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Frau Holle » Mi 20. Sep 2023, 17:43

Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle » Mi 20. Sep 2023, 17:38
Der Sende-Empfänger hat keine Dehnung seiner eigenen Systemzeit. Man muss das Bild mit der gedehnten Zeiteinheit nicht überstrapazieren. Nur Zeit des anderen Systems ist eben ggü. der eigenen gedehnt, wenn man in einem Inertialsystem ruht. Es ist lediglich die bekannte Zeitdilatation. So nennt man das nun mal: engl. Dilation = Dehnung.

Aber es gibt doch keinen Unterschied zwischen dem "Spiegelbild" und einer tatsächlich bewegten Apparatur oder?

Naja beim Doppler schon. Da verdoppelt sich ja der Effekt, wie der Name schon sagt ;)
Spass beiseite: Es gibt prinzipiell keinen Unterschied zwischen dem Spiegel und dem Sender. Die ruhen eben in zwei relativ zueinander bewegten Inertialsystemen. Das Spiegelbild muss aber erst zurückreisen, und das ändert die Sache für den Sende-Empfänger. Mit solchen Lichtsignalen und Laufzeiten habe ich mich aber nie intensiver beschäftigt. Aussagen dazu mache ich eher ungern, weil ich die erst recherchieren/überprüfen muss und nicht einfach aus dem Ärmel schütteln kann wie die Sache mit den Einheiten.

Interessant ist die relativistische Addition auch beim Zwillingsparadoxon: Wenn man die ganze Reise aus dem Rückreisesystem beschreibt, dann ist das Hinreisesystem z.B. mit 0,8c bewegt ggü. dem Ruhesystem Erde/AC und außerdem noch mit der relativistisch gerechnet "doppelten" Geschwindigkeit ggü. dem Rückreisesystem. Im Hinreisesystem ist also wegen der viel höheren Relativgeschwindigkeit die Zeitdilatation noch ausgeprägter. Die Erde kommt dem Rückreisenden zwar entgegen, der sich als ruhend sieht daher die schnellere Uhr hat. Trotzdem kommt er jünger an. Die Uhr der Erde ist trotz ihrer Dilatation auf der Rückreise nicht langsam genug, um die bereits aufgelaufene Dilatation der reisenden Uhr wett zu machen. So jedenfalls habe ich das neulich gelesen. Hatte mir das vorher noch gar nicht überlegt und auch jetzt noch nicht so richtig durchdacht. Klingt aber irgendwie plausibel....
 
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Re: Die Basiseinheiten der Raumzeit

Beitragvon Frau Holle » Mi 20. Sep 2023, 18:09

Daniel K. hat geschrieben:Holle, Du hast echt nichts begriffen

Deine Meinung über mich kennen bereits alle und ich sowieso. Mein Vorschlag: Einfach mal die Klappe halten wenn dir nichts Neues einfällt, statt immer die alten Kamellen zu posten. Das nennt man trollen.
 
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