Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit
BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2023, 12:34 
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Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58
Beiträge: 5040
Kurt hat geschrieben:
Das eine bewegte Uhr langsamer taktet als eine unbewegte das ist bewiesen.

Nehmen wir einfach mal an, dass das stimmt. Weil es ja so gemessen wird, ist es das Ergebnis von Experimenten. Sowas feststellen ist eine Sache, aber jetzt geht's ja erst los: Die Frage ist doch: Warum ist es so und in welchem Ausmaß? Kannst du mir das sagen?

Ein allgemeines Geschwafel von natürlichem Bezug hilft da nicht weiter. Wenn sich dein Zug mit der Geschwindigtkeit v = Weg/Zeit auf dem Gleis bewegt, um wieviel langsamer geht die Uhr im Zug und warum ist es genau soviel und nicht mehr oder weniger?

Mit der RT kann man das genau ausrechnen und vor allem auch plausibel erklären, warum es so ist. Das kannst du schon mal nicht. Oder falls doch: Erzähl' mal. Zahlen und eine vernünftige Begründung sind gefragt.

Galilei hat z.B. festgestellt, dass Gegenstände immer gleich schnell zu Boden fallen, egal ob sie schwer oder leicht sind (ohne Luftwiderstand). Schön und gut. Aber warum? Und wie schnell genau? Das sind die Fragen, die die Wissenschaft beantworten muss. Etwas feststellen und eine Begründung zusammen fantasieren ist der Job von Religionen. Hier geht's aber um Wissenschaft, um nachprüfbare Vorhersagen wie z.B.: Ein Gegenstand aus 10 m Höhe fallen gelassen braucht 1,427 s bis zum Boden.
 


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 Betreff des Beitrags: Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit
BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2023, 20:59 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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Frau Holle hat geschrieben:
Galilei hat z.B. festgestellt, dass Gegenstände immer gleich schnell zu Boden fallen, egal ob sie schwer oder leicht sind (ohne Luftwiderstand). Schön und gut.

Aber falsch.
Eine Hohlkugel fällt schneller als eine ähnlich grosse Vollkugel.
Das ist meine Behauptung, vill. wird sie eines Tages nachgewiesen.
Den Grund dafür kann ich nennen.
Bin gespannt ob du auch einen Grund nennen kannst war die Kugeln in etwas gleich schnell fallen und wie dieser Vorgang zustande kommt.

Frau Holle hat geschrieben:
Aber warum? Und wie schnell genau? Das sind die Fragen, die die Wissenschaft beantworten muss.


Da ist es jetzt plötzlich die Wissenschaft die das soll.
Ja sie sollte es. Und sie macht es auch, soweit sie eben dazu in der Lage ist.
Und wer kommt dann? Doch nicht etwa die RT-Ler und versuchen es so hinzubiegen, dass es halt "passt".

Was machen die RT-Gläubigen daraus? Was machen sie aus der sicheren Erkenntnis der Wissenschafter, daraus das diese unbestreitbar nachgewiesen haben, dass die am Tisch bewegte Uhr langsamer taktet als die die daneben steht.
Was sie versuchen ist ja hier lang und breit zu lesen, sie wollen Lesern und sich selbst weissmachen dass das falsch ist, das diese Uhr nicht langsamer taktet als die ruhende.
Ist ja auch verständlich, sie können halt das PDF nicht aushebeln darum versuchen sie den Gang der dabei beteiligten Uhren als nicht unterschiedlich herbeizubeten.
Was für ein durchsichtiges Manöver, was für eine Verhöhnung der Wissenschaft.

Sobald die RT-Ler in Erklärungsnot kommen kommt der Standardsatz:
"Wir erklären nichts, wir beschreiben nur".
Ist dir denn der noch nicht untergekommen?

Frau Holle hat geschrieben:
Etwas feststellen und eine Begründung zusammen fantasieren ist der Job von Religionen. Hier geht's aber um Wissenschaft, um nachprüfbare Vorhersagen wie z.B.: Ein Gegenstand aus 10 m Höhe fallen gelassen braucht 1,427 s bis zum Boden.
 


Nö, hier geht es nicht um Wissenschaft, hier geht es ums "Verteidigen" des Glaubens an eine Phantasiewelt.
Würde es um Wahrheit und Wissenschaft gehen dann hätte schon längst einer von denen die sich hier einbringen "nachgedacht" ob es nicht doch stimmen könnte was ich angesetzt habe.
Davon ist noch kein Wörtlein zu hören gewesen, nur Versuche die heilige Kuh, genannt RT, zu retten.
Geht nicht, die Wissenschaft hat was anderes bewiesen.
Da gehen Uhren so wie sie halt gehen, nicht so wie es hier "gewünscht" ist.

Ich freue mich auf den Tag in dem die Wissenschaft wieder ihre, ihr zustehende Freiheit, bekommt, von den Fesseln der Märchenwelt RT befreit ist.
Ob ich den erlebe? Wohl eher nicht, die Geschichte zeigt: "die Alten" müssen erst aussterben, dann kann sich was ändern.
Wie streng die Zügel der "Alten" sind das bekomme ich hier, und noch auffälliger in anderen Foren, zu spüren.

Kurt

.


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 Betreff des Beitrags: Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit
BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2023, 21:09 
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Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48
Beiträge: 8233
Kurt hat geschrieben:
Eine Hohlkugel fällt schneller als eine ähnlich grosse Vollkugel.
In einem großen Fallturm mit Vakuum fallen Bowlingkugel und Federn gleich schnell.

Wieso soll eine Hohlkugel schneller fallen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit
BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2023, 21:15 
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Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58
Beiträge: 5040
Kurt hat geschrieben:
Eine Hohlkugel fällt schneller als eine ähnlich grosse Vollkugel.

Das ist falsch. Hattest wohl keinen Physikunterricht in der Schule? Ich schon. Der Lehrer hat's vorgeführt mit einer luftleeren langen Glasröhre. Darin eine Metallkugel und eine kleine Vogelfeder. Beide fielen gleich schnell, für jeden sichtbar. Wie gesagt wusste das schon Galilei, der es der Legende nach am schiefen Turm von Pisa festgestellt haben soll. Man kann es auch erklären, ganz ohne RT. Nur klassische Mechanik.
 


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 Betreff des Beitrags: Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit
BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2023, 21:28 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Eine Hohlkugel fällt schneller als eine ähnlich grosse Vollkugel.
In einem großen Fallturm mit Vakuum fallen Bowlingkugel und Federn gleich schnell.

Wieso soll eine Hohlkugel schneller fallen?


Weil die Eigenbeschleunigung der einzelnen Teilchen der Hohlkugel verhältnismässig grösser ist als die der Vollkugel.

Kurt

.


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 Betreff des Beitrags: Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit
BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2023, 21:38 
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Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58
Beiträge: 5040
Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:
Wieso soll eine Hohlkugel schneller fallen?

Weil die Eigenbeschleunigung der einzelnen Teilchen der Hohlkugel verhältnismässig grösser ist als die der Vollkugel.

Nein. Die Überlegung ist ganz einfach: Man verbindet eine schwere Kugel mit einer leichten Kugel durch eine dünne Schnur. Wenn jetzt eine von beiden schneller fallen würde, dann würde die schnelle von der langsamen gebremst werden, weil die ja mitgezogen werden muss. Insgesamt würden dann beide zusammen langsamer fallen als die schnellere allein, obwohl sie doch zusammen schwerer sind als jede einzelne. Das kann so nicht sein. Beide fallen gleich schnell.


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 Betreff des Beitrags: Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit
BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2023, 21:59 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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Wohnort: Bayern
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:
Wieso soll eine Hohlkugel schneller fallen?

Weil die Eigenbeschleunigung der einzelnen Teilchen der Hohlkugel verhältnismässig grösser ist als die der Vollkugel.

Nein. Die Überlegung ist ganz einfach: Man verbindet eine schwere Kugel mit einer leichten Kugel durch eine dünne Schnur. Wenn jetzt eine von beiden schneller fallen würde, dann würde die schnelle von der langsamen gebremst werden, weil die ja mitgezogen werden muss. Insgesamt würden dann beide zusammen langsamer fallen als die schnellere allein, obwohl sie doch zusammen schwerer sind als jede einzelne. Das kann so nicht sein. Beide fallen gleich schnell.

Ganz einfach, ich kann es nicht beweisen, trotzdem bleibt meine Behauptung bestehen.
Das ergibt sich aus meinem Naturverständnis und den entsprechenden Annahmen dazu.
Irgendwann, wenn die Messmethoden verfeinert sind, oder sich neue ergeben, wird es sich zeigen.

Was ich aber beweisen kann ist die Tatsache, dass die bewegte Uhr am Labortisch langsamer taktet als die unbewegte.
Somit ist die Grundlage für das PDF auf wissenschaftlichem Nachweis gestellt.
Die Versuche hier den "Gleichgang" der Uhren herbeizureden sind also gescheitert.

Kurt

.


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 Betreff des Beitrags: Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit
BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2023, 22:16 
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Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58
Beiträge: 5040
Kurt hat geschrieben:
Die Versuche hier den "Gleichgang" der Uhren herbeizureden sind also gescheitert.

Die Versuche dir das verständlich zu machen sind gescheitert.

Aber ein Stück weit bist du immerhin schon gekommen: Man kann den lokalen "Bezug" heranziehen, denn es gibt ja keinen absoluten.

Der lokale "Bezug" für den Zug sind die Bahnhöfe. Die Zuguhr zeigt weniger vergangene Zeit zwischen zwei Treffen mit den Uhren an den Bahnhöfen, aber unabhängig von der Bewegungsrichtung immer gleich viel weniger. Das hast du richtig erkannt.

Der lokale "Bezug" für die U2 ist der Zug. Die U2 zeigt weniger vergangene Zeit zwischen zwei Treffen mit den Uhren an den Messstellen, aber unabhängig von der Bewegungsrichtung immer gleich viel weniger. Das hast du nicht richtig erkannt.

Vergleicht man die U2 aber mit den Uhren am Gleis, dann ist das Ergebnis nicht mehr unabhängig von der Bewegungsrichtung der U2. Denn relativ zu den Gleisen hat die U2 tatsächlich unterschiedliche Geschwindigkeiten, was sich dann auch bemerkbar macht. Der Unterschied zeigt sich aber nicht an der U2, sondern an den Gleisuhren. Im geschlossenen Zug kann man den Unterschied nicht feststellen, weil man dann nicht mit den Gleisuhren vergleichen kann.
 


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 Betreff des Beitrags: Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit
BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2023, 22:21 
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Beiträge: 6705
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Die Versuche hier den "Gleichgang" der Uhren herbeizureden sind also gescheitert.

Die Versuche dir das verständlich zu machen sind gescheitert.

Aber ein Stück weit bist du immerhin schon gekommen: Man kann den lokalen "Bezug" heranziehen, denn es gibt ja keinen absoluten.

Der lokale "Bezug" für den Zug sind die Bahnhöfe. Die Zuguhr zeigt weniger vergangene Zeit zwischen zwei Treffen mit den Uhren an den Bahnhöfen, aber unabhängig von der Bewegungsrichtung immer gleich viel weniger. Das hast du richtig erkannt.

Der lokale "Bezug" für die U2 ist der Zug. Die U2 zeigt weniger vergangene Zeit zwischen zwei Treffen mit den Uhren an den Messstellen, aber unabhängig von der Bewegungsrichtung immer gleich viel weniger. Das hast du nicht richtig erkannt.

Vergleicht man die U2 aber mit den Uhren am Gleis, dann ist das Ergebnis nicht mehr unabhängig von der Bewegungsrichtung der U2. Denn relativ zu den Gleisen hat die U2 tatsächlich unterschiedliche Geschwindigkeiten, was sich dann auch bemerkbar macht. Der Unterschied zeigt sich aber nicht an der U2, sondern an den Gleisuhren.
 

Genau, die blöde Uhr von Kurt am Bahnhof läuft eben langsamer, wenn der schnelle Zug an ihr vorbeifährt. :mrgreen:

Welche Rolle sollen Uhren in einem Zug auf die Uhren an den Gleisen genau noch mal haben? Die gehen normal, und wenn ein Zug vorbeifährt, dann zeigt sich was an den Gleisuhren? Sie wackeln weil der Zug echt heftig eine Welle macht?


Das ist der Weg ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit
BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2023, 22:25 
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Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58
Beiträge: 5040
Daniel K. hat geschrieben:
Welche Rolle sollen Uhren in einem Zug auf die Uhren an den Gleisen genau noch mal haben?

Die Rechnung dazu hast du ja angeblich nicht angesehen, weil augenkrebsverdächtig. Ich vermute eher, dass du sie nicht verstanden hast. :P

Das Ergebnis war – und das habe ich gegenchecken lassen von jemandem, der sich auskennt:
Zwischen zwei Treffen der U2 mit den Messtellen im Zug und der Uhr am Bahndamm ergibt sich am Gleis die Differenz von
  • 4,1̅1 s bei Bewegung der U2 in Fahrtrichtung vom Zug
  • 1,4̅4 s bei Bewegung der U2 gegen die Fahrtrichtung vom Zug
Die U2 selber zeigt jeweils 1,3̅3 s unabhängig von ihrer Bewegungsrichtung.
Die Uhren an den Messstellen zeigen jeweils 1,6̅6 s unabhängig von der Bewegungsrichtung der U2.
 


Zuletzt geändert von Frau Holle am Di 5. Sep 2023, 22:48, insgesamt 1-mal geändert.

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