Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Du fährst mit vollgetanktem Auto von A nach B, wo Tank dann leer ist. Nun ist es ganz egal, wer wo wie schnell unterwegs ist: Wenn er auf die beiden Ereignisse bei A und B schaut, dann sieht er dich bei A mit vollem Tank und bei B mit leerem Tank. Das sind absolute Ereignisse. Niemand kann dich bei A mit leerem Tank losfahren sehen oder bei B mit halbvollem oder sowas. Solche Ereignisse existieren einfach nicht und können deshalb auch von niemandem beobachtet werden. Alle sehen invariant (=unabhängig vom Beobachter) das Gleiche.
Was die Uhrenanzeigen der beiden Zwillinge beim Zusammentreffen angeht, mag das stimmen. Aber im Falle eines Koordinatensystems, in dem der "reisende Zwilling" währen der Hinreise ruht, vergeht für diesen genauso viel Zeit für die Hinreise wie die Koodinatenzeit in diesem System ist.
Solche ja-aber-Argumente finde ich nicht hilfreich. Natürlich kann man immer eine andere Szenerie betrachten mit anderen Vergleichsereignissen, wie du hier mit dem Ruhesystem des Reisenden. Gerade deshalb kann man keine absolute Aussage über die vergangenen Zeiten in den Systemen machen, weil es immer auch eine andere Sichtweise auf die Systeme gibt. Trotzdem ist und bleibt bei genau diesen Vergleichsereignissen, "Tankfüllung bei A" und "Tankfüllung bei B" die Sache ganz eindeutig.
Eindeutig sind nur die Koordinatenwerte für jedes beliebige Ereignis, Du würdest "invariant" sagen, ich sage mal sie sind absolut und unveränderlich. Der Unterschied ist, Du schwurbelst dennoch immer wieder auch von "bestimmen" Ereignissen, die nicht am Ort des Beobachters sind, die dann für den "nicht invariante" Koordinatenwerte haben sollen, Zitat gerne auf Nachfrage, gibt ja reichlich dazu von Dir.
Entscheidend sind die Abstände zwischen zwei Ereignissen, in Eigenzeit und auch Koordinatenzeit, und hier spielt die SRT eben eine Rolle und ganz konkret die RdG. Und so kommt es, dass für einen Beobachter zwei Ereignisse gleichzeitig in seinem System sind, die für einen anderen nicht gleichzeitig sind. Es geht sogar so weit, dass Kurt die Ereignisse in der Reihenfolge A und dann B "beobachtet" und dieser für einen anderen zu Kurt bewegten Beobachter in der Reihenfolge B und dann A stattfinden. Und auch hier gilt das Relativitätsprinzip, Du kannst kein System auszeichnen und erklären, ja also die Reihenfolge aus dem System ist die "invariante" und der Beobachter aus dem anderen System mag es anders "sehen", aber der ist ja nicht "vor Ort" und darum zählt das nicht, dass sind ja "nicht invariante" Ereignisse.
Fakt bleibt, auch Kurt und Du kannst nicht eine zu Dir in Deinem System ruhende Uhr dilatiert laufend messen, nur weil ein Zug an Dir oder Kurt vorbeifährt.
Frau Holle hat geschrieben:
Es ist auch wieder eindeutig mit zwei anderen Ereignissen, wo das Ergebnis dann nicht die Eigenzeit in Liter Sprit genau dieses Autos zwischen den Ereignissen A und B ist. Eine korrekte Aussage A, die sich auf zwei Ereignisse bezieht, wird doch nicht falsch, nur weil noch eine andere korrekte Aussage B existiert, die sich auf zwei andere Ereignisse bezieht. Sowas hat leider Daniel K. immer behauptet, Aussage A würde dem Relativitätsprinzip und der SRT widersprechen.
Wie üblich lügst Du, unterstellst mir etwas, und belegst es natürlich nicht, kannst Du auch nicht, weil es so einfach nur gelogen ist. Deine Aussagen, wo ich zu erkläre, sie widersprechen dem Relativitätsprinzip widersprechen auch dem Relativitätsprinzip, wenn sich dazu mal wer neben mir geäußert hat, dann hast er das so bestätigt und Dir widersprochen. Der Einzige der Dir hier frenetisch applaudiert ist Kurt, der stimmt Dir zu, eben weil Deine Aussagen dem Relativitätsprinzip widersprechen.
Frau Holle hat geschrieben:
In unserem Beispiel mit dem Zug ist die Aussage "die Eigenzeit von Kurt beträgt 3 Jahre" völlig korrekt bezogen auf die beiden Ereignisse "Lok trifft Kurt" und "Zug-Ende trifft Kurt". Das ist invariant für alle Beobachter so, die die diese beiden Ereignisse beobachten, genau wie beim Beispiel mit dem Auto. Nennen wir sie mal Aussage A.
Kurt misst die Eigenzeit am Bahnhof zwischen diesen zwei Ereignissen. Davon abgesehen misst man im Zug in der Lok die Koordinatenzeit 1,8 Jahre und am Zugende die 5 Jahre, mal kurz formuliert. Wir haben unterschiedliche Strecken, so auch unterschiedliche Zeiten, Deine Aussage, für Kurt (oder den reisenden Zwilling) vergeht auch schon auf der Reise weniger Zeit, oder die Zeit im Raumschiff vergeht langsamer als auf der Erde, oder die im Bus langsamer als bei den Turmuhren, ist und bleibt falsch. Das ist eine absolute Aussage die Du da machst, und sie bleibt absolut, auch wenn Du erklärst, es wäre keine absolute Aussage, und diese Aussage ist eben falsch. Wir haben zwei zueinander bewegte Systeme und die Zeitdilatation ist wechselseitig.
Frau Holle hat geschrieben:
Man könnte jetzt sagen "ja aber..." und sich dabei auf zwei andere Ereignisse beziehen, nämlich "Lok trifft Kurt" und "Lok trifft Holle", wo dann die Eigenzeit der Lok nur 1,8 Jahre ist. Das ist als Aussage B ebenfalls eine korrekte Aussage, die aber sicher nicht die Aussage A widerlegt. Aussage A ist und bleibt korrekt, und dasselbe gilt natürlich auch für Aussage B. Wenn man die Sichtweisen immer vermischt oder sogar meint sie würden sich widersprechen, dann macht man m.E. einen Denkfehler. Und ist das Zauberwort, nicht oder.
Unfug, man macht nun mal Aussagen aus einem System heraus, machst Du selber ebenso, und ja ich kann das zitieren.
Es ist ganz einfach, Du machst eine absolute Aussage, wenn Du behauptest, für Kurt am Bahnhof ist die Zeit langsamer vergangen, als die im Zug, weil seine Uhr zeigt ja nur 3 Jahre an und die am Zugende zeigt 5 Jahre an. Genau das machst Du, Du rechnest hier nicht mit der RdG und berücksichtigst die Gleichzeitigkeit der Ereignisse, dass für Kurt die Uhren im Zug die örtlich getrennt sind, eben asynchron gehen, nein Du greifst Dir nur das konkrete Ereignis und nur die beiden Anzeigen der Uhren und erklärst dass dann zu einer systemübergreifenden Tatsache, für Kurt ist weniger Zeit vergangen als im Zug, die Uhr für Kurt geht auch für Kurt dilatiert, er selber kann das so an seiner Uhr messen, seine Uhr geht langsamer als die für ihn bewegte Uhr im Zugende, die Uhr ging für Kurt in seinem Ruhesystem zwingend schneller, weil Kurt ja auch die 5 Jahre auf der Uhr ablesen kann und 5 ist eben mehr als 3.
Und damit bist Du es, der einen Fehler begeht und ich würde das nicht einen Denkfehler nennen, im Gegenteil einen nicht Denken Fehler. Denn mit etwas mehr Denken, könntest Du das eventuell auch richtig verstehen, nach so vielen Monaten.
Das ist der Weg ...