Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Nun zu Peter Kroll. Er selber sagt in der Tat in Minute 13 etwas "problematisches" in der Form der "schneller gehenden Uhren im System Erde A-C". Denn diese Uhren gehen als solches genauso schnell wie die Uhr des "reisenden Zwillings". Aber seine Uhr [die des Reisenden] ist in der Tat "dilatiert".
Genau. Das kann man so sagen,
wohl wissend dass sich die Aussage auf zwei Systeme bezieht, von denen man eins vorab als ruhend ausgezeichnet hat.
Es ist logischerweise das System, in dem die beiden Uhren zueinander ruhen, mit denen man die beiden Vergleiche anstellt, die zu der Feststellung führen. Im einfachsten Beispiel der SRT mit der Lichtuhr ist es nicht anders: Eine im willkürlich ausgesuchten Ruhesystem bewegte Uhr dilatiert, sie "geht langsamer", wie man sagt,
und folglich geht die im ausgesuchten System ruhende Uhr halt "schneller". Das ist trivial.
Das ist falsch Holle, es gibt kein solches ausgezeichnetes Ruhesystem, Du widersprichst damit dem Relativitätsprinzip, und in jedem System ruhen an jedem Punkt die "Uhren", nur weil man sich zwei Punkte greift und dort fiktiv Uhren als Objekte mit Namen versieht, zeichnet das doch kein System aus. Die beiden Uhren im Zug vorne bei der Lok und hinten am Zugende ruhen im Ruhesystem des Zuges und dennoch kann man das die Szene aus dem Ruhesystem des Bahnhofs beschreiben und natürlich gehen dann die beiden Uhren des Zuges im Ruhesystem des Bahnhofs bewegt dilatiert und nicht schneller, wie Du behauptest.
Das ist der Kern der Relativitätstheorie:
In der klassischen Physik betrachten wir das Universum als eine Art unveränderliche Bühne (absoluter Raum), in der wir uns – wie die Schauspieler in einem Theater – aufhalten, bewegen und experimentieren. Nichts, was wir unternehmen, kann diese Bühne verändern.
Die spezielle Relativitätstheorie zeigt uns aber, dass Raum, Zeit und Gleichzeitigkeit relative Begriffe sind und sich mit der Geschwindigkeit sehr wohl ändern. Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in jedem Inertialsystem zeigt uns zusätzlich, dass es kein ausgezeichnetes Bezugssystem gibt – also es nicht die eine Bühne gibt. Insbesondere ist die Frage, welches von zwei zueinander bewegten Bezugssystemen sich „wirklich“ bewegt, sinnlos, weil es eine keine absolute Geschwindigkeit gibt.
Im Ruhesystem des Myons vergeht die Zeit genauso schnell wie im Ruhesystem Berg ...
Nach dem Relativitätsprinzip muss aber auch das bewegte Inertialsystem die Zeit im Ruhesystem langsamer vergehen sehen als in seinem eigenen System. Denn nach dem Relativitätsprinzip kann sich das "bewegte" System selbst als ruhend betrachten! ... Aus seiner Sicht ist in seinem eigenen System mehr Zeit (Eigenzeit) vergangen als im Ruhesystem. Nach dem Relativitätsprinzip kann auch das "bewegte" System aus seiner Sicht behaupten, dass die Zeit um Ruhesystem langsamer vergeht.
www.spektrum.de » Lexikon der Astronomie »
Zeitdilatation hat geschrieben:
Achtung, Bewegung ist relativ!
Dabei ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Bewegung eines Systems relativ ist. Betrachten wir als ein einfaches Beispiel einen Zug, der immer geradeaus mit konstanter Geschwindigkeit fährt. Physiker sprechen in diesem Fall von einer gleichförmig geradlinigen Bewegung. Unter diesen Voraussetzungen ist der Zug ein Inertialsystem in der SRT.
Ein Beobachter, der am Gleis stehen möge und den Zug an sich vorbeifahren sieht, bewegt sich gegenüber dem Zug mit der Relativgeschwindigkeit. Es ist nun nicht entscheidbar, ob sich der Zug bewegt (Sicht des Beobachters am Gleis) oder ob sich der Beobachter am Gleis bewegt (Sicht der Zugreisenden). Folglich betrachtet der Beobachter am Gleis Uhren im Zug als dilatiert, und Zugreisende betrachten die Uhr am Gleis als dilatiert! Das ist kein Paradoxon, sondern das Wesen der Relativitätstheorie.
Deine Behauptung ist falsch Holle, Du widersprichst dem Relativitätsprinzip, und da Du das nun über eine halben Jahr so machst, ist davon auszugehen, Du bist einfach nicht in der Lage dieses richtig zu begreifen.
Frau Holle hat geschrieben:
Da ist folgendes natürlich Unsinn:Daniel K. hat geschrieben:
Um das noch mal ganz deutlich zusagen, es gibt kein bevorzugtes System, im Sinne von "gibt keines", weder willkürlich noch anders ...
Man kann sich immer ein Inertialsystem aussuchen, es als Ruhesystem bezeichnen bzw. auszeichnen bzw. bevorzugen und damit gibt "es" das auch. Eine darin bewegte Uhr dilatiert, sie geht zeitlich nach bzw. "geht langsamer", wie man sagt, ggü. den anderen,
die bei den Vergleichen im ausgesuchten System ruhen und so gesehen eben "schneller" gehen.
Das ist natürlich kein Unsinn, sondern richtig und belegt und kannst Du so überall nachlesen, habe Dir genug Quellen dazu genannt. Du kannst von zwei zueinander bewegten Systemen jedes nehmen und die Szene daraus beschreiben, das jeweils andere System ist dann das "bewegte" System und die im System bewegten Uhren gehen immer im vergleich zu den ruhenden Uhren langsamer und nie schneller.
Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Die Ausdrucksweise "schneller gehend" stimmt eigentlich nicht. Im Prinzip ist es auch nicht falsch, Uhren in diesem Bezugssystem als Vergleich zu benutzen, aber über den "Gang" der Uhren sollte man keine Aussage machen. Nur die Tatsache, daß für das Zurücklegen einer Distanz unterschiedliche Zeiten gemessen werden.
Ja, "eigentlich nicht", aber es ist halt die allgemein verständliche Ausdrucksweise für die Tatsache, dass "für das Zurücklegen einer Distanz unterschiedliche Zeiten gemessen werden." Für ein- und denselben physikalischen Vorgang misst man zwei Zeiten, und dann ist die Uhr mit weniger Zwischenzeit eben dilatiert, d.h. "langsamer" gegangen im Vergleich zur anderen, die eben "schneller" gegangen ist.
Nein es ist keine allgemein verständliche Ausdrucksweise, es ist einfach falsch, die Zeit vergeht in keinem System schneller oder auch langsamer als in einem anderen System, solange wir uns im Rahmen der SRT bewegen (Kinematik).
Frau Holle hat geschrieben:
Das kann man durchaus so sagen, auch wenn es nicht 100% wasserdicht ist, weil es vielleicht als absolute Aussage missverstanden werden könnte, wenn man es denn unbedingt so missverstehen wollte. [b][color=#ff0000]Daniel K. will es leider partout so missverstehen und unterstellt mir und Peter Kroll, dass wir damit ganz falsche Aussagen machen und dem Relativitätsprinzip widersprechen[/color][/b].
Gelogen, immerhin gibst Du nun schon mal zu, es wäre nicht 100 % wasserdicht, und die Aussage könnte missverstanden werden.
Du warst Ende letzten Jahres noch bei: Frau Holle » Mi 28. Dez 2022, 14:33 hat geschrieben:
Es ist genau so, wie es Peter Kroll erklärt, und nicht anders.
Und ich unterstelle Peter und Dir nicht, dass Ihr falsche Aussagen macht, ich belege die Tatsache, dass Ihr falsche Aussagen macht, der Unterschied von Dir zu Peter ist, bei ihm bin ich fast 100 Prozent sicher, er weiß es richtig und würde das wohl auch richtigstellen.
Frau Holle hat geschrieben:
Von Peter Kroll vermutet Daniel K. immerhin, dass der den Sachverhalt verstanden hat, aber von mir auf keinen Fall. Ich verstehe es in seinen Augen einfach nicht. Naja, so ist das halt wenn man es mit einem notorischen
Rechthaber zu tun hat, der besser Gedanken lesen kann als geschriebene Texte verstehen. So zitiert er permanent meine ach so falschen Aussagen und ignoriert alle anderen, wo ich ihm ausführlich erkläre, wie das zu verstehen ist.
Holle, der notorische Rechthaber bist Du nicht ich, wie man
hier ohne jeden Zweifel glasklar erkennen kann. Du bist nicht in der Lage zuzugeben, dass Du mit Deiner Behauptung zu den Geschwindigkeiten der beiden Uhren A und B im Ruhesystem der Uhr C falsch liegst. Dabei ist Deine Aussage sehr elementar falsch, das belegt, Du scheiterst schon weit vor der SRT oder dem Relativitätsprinzip, Du verstehst nicht mal, wie der Geschwindigkeitsvektor von zwei Objekten in einem System definiert ist.
Frau Holle hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Du [Daniel K.] hast halt bis heute nicht verstanden das es drauf ankommt welche Uhren man miteinander vergleicht.
So sieht's aus. Es ist eben nicht gleichgültig, welche Uhren man für Vergleiche heranzieht. Aussagen über "schneller" oder "langsamer" sind immer
relativ bezogen auf die Orte der beteiligten Uhren im Raum und ihre Bewegung bzw. Ruhe zueinander.
Blödsinn, ich habe die Physik und die Wahrheit auf meiner Seite, Ihr zwei Quatschköpfe habt nur ein große Maul und sachlich nichts auf der Tasche.
Das ist der Weg ...