Hubble an experience to disprove relativity

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Hubble an experience to disprove relativity

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 24. Dez 2010, 14:49

Ein Teilnehmer im Blog „Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie“ hat in einem Kommentar eine Webseite von französischen Amateurastronomen verlinkt, die ein Experiment zur Widerlegung der Relativitätstheorie vorstellt:

EINSTEIN TO HUBBLE TELESCOPE
Hubble an experience to disprove relativity

http://www.astrosurf.com/miroir_grav/einstein_e.htm

Introduction

The light from the galaxy M100 is measured by the telescope Hubble at 312 000 km/sec. This is 4 percent higher than the constant "c" 300 000 km/sec. It is a première in mankind history, never before we were able to measure a speed greater than the universal constant. What more, everyone can verify the results for himself. Hereafter we give the instructions to do so.[…]

Vielleicht interessiert es hier auch Amateurastronomen (Hannes?)

Viele Grüße und frohes Weihnachtsfest an alle Teilnehmer und Leser!
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RT ist Unsinn

Beitragvon rmw » Fr 24. Dez 2010, 15:12

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Hubble an experience to disprove relativity

Es zeigt sich wieder einmal die RT ist und bleibt ein fester Unsinn.
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Re: Hubble an experience to disprove relativity

Beitragvon Hannes » Sa 25. Dez 2010, 15:02

Hallo Jocelyne !
The light from the galaxy M100 is measured by the telescope Hubble at 312 000 km/sec. This is 4 percent higher than the constant "c" 300 000 km/sec. It is a première in mankind history, never before we were able to measure a speed greater than the universal constant. What more, everyone can verify the results for himself. Hereafter we give the instructions to do so.[…]
Vielleicht interessiert es hier auch Amateurastronomen (Hannes?)

Zuerst muss ich sagen, dass man immer dazulernt, wenn man mit jemandem
diskutiert.
Der obige Artikel sagt doch,(wenn er stimmt) dass der Brechungsindex des intergalaktischen Mediums um 4% von dem Brechungsindex des Laborvacuums abweicht.
Von der Kurzsichtigkeit des Hubble-Teleskops habe ich schon lange gewußt,
nur wurde die Ursache auf andere Fehler zurückgeführt.
Dem Hubble eine Brille aufgesetzt und schon passt wieder alles !
Die auf der Erde aufgestellten Teleskope arbeiten doch mit dem Brechungsindex
der Erdatmosphäre, der dem Brechungsindex des techn. Vacuums auf ca 1% nahekommt.

Nur nichts sagen, dass sich das intergalaktische Medium wie ein normales
Medium wie z.B Glas verhält, dessen Lichtbrechungsindex je nach
Bleigehalt variabel einstellbar ist.
Man würde ja in Konflikt mit der SRT kommen und da könnten Subventionen
ausbleiben.
Meine Meinung zu der Messung von 299792,458 km/h :
Man hat die Weiterleitungsgeschwindigkeit des im Labor erzeugten
technischen Vacuums gemessen.Auch eine wichtige Leistung.

Jedenfalls besten Dank für den Hinweis.

Mit besten Grüßen
Hannes
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Re: Hubble an experience to disprove relativity

Beitragvon Kurt » Sa 25. Dez 2010, 16:24

Vielleicht sollte man erstmal klarstellen warum Hubble überhaupt eine Brille brauchte.
Denn die hat erstmals mit der Lichtgeschwindigkeit nur bedingt zu tun.
Eher denk ich dabei an anderes Materialverhalten weil sie, die Linse, nicht mehr auf der Erdoberfläche ist. Da müsste bereits der Ortsfaktor spürbar sein.

Um die Lichtweiterleitungsgeschwindigkeit in einer anderen Galaxie zu messen bedarf es ev. mehr als nur von der Ferne hinzuschauen.

Gruss Kurt
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Re: Hubble an experience to disprove relativity

Beitragvon Hannes » Sa 25. Dez 2010, 23:13

Hallo Kurt !
Um die Lichtweiterleitungsgeschwindigkeit in einer anderen Galaxie zu messen bedarf es ev. mehr als nur von der Ferne hinzuschauen.

Da wirst du sicher recht haben.Hinfliegen kannst du nicht.
Aber du kennst den Einfallsreichtum der Astronomen nicht !
Die astronomische Entfernungsleiter ist ein gutes Beispiel dafür, was sich
Fachleute einfallen lassen.

Mit Gruß Hannes
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Re: Hubble an experience to disprove relativity

Beitragvon Kurt » Sa 25. Dez 2010, 23:25

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !
Um die Lichtweiterleitungsgeschwindigkeit in einer anderen Galaxie zu messen bedarf es ev. mehr als nur von der Ferne hinzuschauen.

Da wirst du sicher recht haben.Hinfliegen kannst du nicht.
Aber du kennst den Einfallsreichtum der Astronomen nicht !
Die astronomische Entfernungsleiter ist ein gutes Beispiel dafür, was sich
Fachleute einfallen lassen.


Du hast meine volle Zustimmung, sie sind sehr einfallsreich, sind eben Praktiker!
Aber die vier % scheinen mir etwas hochgegriffen zu sein.
Erst würde ich gerne wissen warum die Brille notwendig geworden ist.
Denn dass man davon ausgehen kann dass die die die die Linse geschliffen haben nicht sauber gearbeitet haben, nunja, das passt einfach nicht.
Schliesslich gibt es eine Vielzahl an Qualitätskontrollen.
Und jeder versucht die Verantwortung dadurch abzuwälzen, bzw. erst garnicht hochzukommen lassen, dadurch dass er nachprüft.
Also wird wohl richtig geschliffen worden sein.
Und dann bleibt eben die Frage übrig warum es -oben- nicht gepasst hat.
Also der "Verdacht" dass die Entfernung vom Labor schon soviel an Veränderung ausmacht dass es eben nicht mehr passte.
Mir scheint es eigentlich zu viel zu sein, denn soviel Ortsfaktoreinfluss erwarte ich nicht.
Naja, vielleicht kriegt man mal was raus was wirklich los war/ist.

Gruss Kurt
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Re: Hubble an experience to disprove relativity

Beitragvon Hannes » Sa 25. Dez 2010, 23:42

Hallo Kurt !
Du hast meine volle Zustimmung, sie sind sehr einfallsreich, sind eben Praktiker!
Aber die vier % scheinen mir etwas hochgegriffen zu sein.

Du musst dir nur vor Augen halten, um welchen Faktor der interstallare
Raum dünner ist als das technische Vacuum. Du kannst beruhigt mit
einem 1000 fach dünnerem Weltraumgas rechnen.
Lassen wir die Sache herankommen. Das wird noch interessant werden.
So etwas lassen sich die Fachleute nicht entgehen.

Mit Gruß Hannes
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Re: Hubble an experience to disprove relativity

Beitragvon Kurt » Sa 25. Dez 2010, 23:49

Hannes hat geschrieben:Du musst dir nur vor Augen halten, um welchen Faktor der interstallare
Raum dünner ist als das technische Vacuum. Du kannst beruhigt mit
einem 1000 fach dünnerem Weltraumgas rechnen.
Lassen wir die Sache herankommen. Das wird noch interessant werden.
So etwas lassen sich die Fachleute nicht entgehen.


Ich freue mich schon drauf.
Dass die Lichtausbreitung(sgeschwindigkeit) eine Konstante sein soll, naja, sowas können nur Leute glauben die glauben.

Gruss Kurt
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Re: Hubble an experience to disprove relativity

Beitragvon Hannes » So 26. Dez 2010, 09:39

Hallo Artie !
(K)eine Meisterleistung die Idee mit dem dünneren "Weltraumgas":
Den Unterschied zwischen Hubble und erdgebundenen Teleskopen macht die Erdatmosphäre aus, mögliche Unterschiede in der "Verdünnung" des "Weltaumgases" betreffen die Teleskope gleich.
Bei solchen Argumenten rollen sich den Praktikern die Fußnägel auf

Da du kein Praktiker bist,werden sich bei dir auch nicht die Fußnägel aufrollen.
Anstatt sachliche Argumente zu bringen und zu überlegen, wie die Zusammenhänge
funktionieren könnten, kommt nur ein spontanes NEIN.

Da die elmag-Wellen bei Eintritt in die Atmosphäre sofort die Weiterleitungsgeschwindigkeit der Luft annehmen,arbeiten erdgebundene Teleskope mit dem Brechungsfaktor der Luft.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die NASA-Leute das Hubble vor dem Start am Erdboden
nicht getestet hätten.Und mit dem Brechungsindex der Luft hat es sicher gestimmt.
Oder hättest du das Teleskop ohne mehrere ausführliche Tests gestartet?
Das 1000mal dünnere Weltraumgas muss einen anderen Brechungsindex haben, so wie alle
unterschiedlichen Lichtbrechungen bei verschiedenen optischen Dichten.
Warum bemüht sich der Praktiker in dir nicht,diese Argumente zu untersuchen ?

Mit Gruß Hannes
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Re: Hubble an experience to disprove relativity

Beitragvon Hannes » So 26. Dez 2010, 11:09

Hallo Artie !
Deswegen zur Wiederholung:
Was für das Hubble Teleskop gilt, gilt auch für Erdgebundene Teleskope.
Eine erhöhte Lichtgeschwindigkeit aus der Fehlsichtigkeit des Hubble Teleskops rauszulesen ist haarsträubender Unsinn.
Das ist so hanebüchen, das die Physikwelt sich einen Dreck darum scheren wird.

In deinem Dreck kannst du selbst wühlen.Ich habe dich auch nicht so grob angesprochen. Oder doch ? Leider schert sich deine Physik um keine Argumente.
Etwas als Unsinn zu bezeichnen, ist kein Argument.
Ich habe schon oft mit euren Masterminds diskutiert, aber immer freundliche Antworten erhalten.
Dank dem LLR , dem Lunar Laser Ranging, der Messung der Mondentfernung per Laser, kann man die Einflüsse auf das Licht bis zum Mond wirklich sehr gut abschätzen. Die Elektromagnetischen Wellen, die unsere Interstellare Sonden aussenden um Nachrichten zurück zu übertragen kommen auch nicht 4% zu früh an.

Gegen welche Kontrollmessung mit einem anderen Verfahren ?(z.B trigonometrisch ?) In der Astronomie gibt es fast keine Messung ohne
Kontrollmessung mit einem ganz anderen Verfahren.

Hannes
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