Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Frau Holle » Fr 23. Jun 2023, 10:16

Daniel K. hat geschrieben:was Holle so behauptet ist einfach falsch. Ohne jede Diskussion, sage ich nicht, weil ich Holle bügeln will und selber glänzen, sondern weil es einfach so ist.

Was Daniel K. so kapiert ist einfach nichts. Du weißt nicht wie es "einfach so ist". Hängst dich pedantisch an Formulierungen auf und solchem Kleinkram, weil du einfach nicht dahinter steigst, worum es überhaupt geht. Du mit deinen Punkten weißt nicht mal was du da einzeichnest in dein Koordinatensystem. Punkte halt, na toll. Zum Glück fällt hier niemand auf dich rein. Da bist du in guter Gesellschaft mit bumbum und Kurt. :lol:

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Dieses Ruhesystem ist generell immer das, worin zwei der Punkte zueinander ruhen, während der dritte Punkt im anderen System ruht und weniger Eigenzeit zählt, weil er zwischen den beiden Punkten als bewegt anzusehen ist.

Also ich will doch mal hoffen, Du weißt, dass alle Punkte in einem Koordinatensystem ruhen und ihre Werte nicht ändern, und somit eine Aussage wie, das Ruhesystem ist das System in dem zwei Punkte ruhen, keinen Sinn ergibt.

Was soll den diese Lachnummer? Man kann nur hoffen, dass du vielleicht irgendwann anfängst Aussagen zu verstehen. Kannst du nicht, aber mit großer Klappe andere niedermachen, das kannst du. :evil:

Wenn da steht, dass Punkte ruhen oder sich bewegen und Eigenzeit zählen, was für Punkte könnten das wohl sein? Was ruht denn wohl in einem Ruhesystem? Und was bewegt sich? Und was kann dabei Eigenzeit zählen? Na? Kommst du drauf? Natürlich nicht.

Eine Rakete mit idealer Uhr z.B. markiert so einen Punkt im Raum, der sich bewegt: Er ist immer dort, wo die Rakete ist. Und schon ergibt die Aussage Sinn, wenn man ein kleines bisschen mitdenkt, nur ein winziges kleines bisschen. Ist natürlich zu viel verlangt von Daniel K.

Du meinst, alle müssten genau das sehen, was du siehst, sonst ist es falsch. Falsch ist lediglich dein Tunnelblick. Wenn du als Punkte unbedingt nur unveränderliche Ereignisse sehen willst, dann könntest du bei dem Text einfach darauf hinweisen und ihn trotzdem verstehen wie andere auch.

Außerdem gibt es für ein Ereignis das Wort "Ereignis". Wenn man also Punkt sagt, dann ist das nicht immer zwingend ein Ereignis. Es ist eben ein Punkt, Punkt. Im Zweifel muss man den halt so interpretieren, dass sich ein Sinn ergibt. Kannst du nicht oder willst du nicht. Ich sag's ja schon lange: Strunzdumm oder unwillig, ganz eindeutig. Ich tippe auf beides.

Selber schuld wenn du dich hier so lächerlich machst. :lol:

Daniel K. hat geschrieben:Joachim Schulz ist Physiker und arbeitet am DESY, der weiß ganz sicher wie der Hase rennt. Selbstverständlich gehen für den in der Rakete auch auf der Reise von 200 Lj die für ihn bewegten Uhren auf der Erde langsamer, als die eigene die in der Rakete zu ihm ruht.

Klar weiß er das. Nur weißt du halt nicht, dass meine Aussagen nicht im Widerspruch zu seinen stehen, weil er etwas ganz anderes beschreibt als ich. Weil du mal wieder keinen Text verstehst. Klar geht aus Sicht der Rakete eine Uhr im Ruhesystem Erde langsamer, denn sie ist für ihn bewegt und asynchron. Das ist völlig richtig aber mal wieder überhaupt nicht das Thema.

Das Thema ist: Der in der Rakete hat am Reiseziel eine zur Erde ruhende und zur Erde synchrone Uhr vor der Nase. Die zeigt ihm eine Zeitkoordinate > 200 Jahre an und druckt sie ihm sogar aus. Also ich will doch mal hoffen, Du weißt, dass alle Punkte in einem Koordinatensystem ruhen und ihre Werte nicht ändern, und somit eine Aussage wie "diese Uhr ist für ihn bewegt und daher langsamer gelaufen" keinen Sinn ergibt.

Der Wert > 200 Jahre am Reiseziel ist unveränderlicher Fakt. Die Ankunft dort ist ein Ereignis, dein Punkt, der einfach in allen Systemen seine Werte hat und nicht ändert. Dass der Pilot in seiner S'-Gleichzeitigkeit z.B. bei der Erde etwas anderes abliest ist unbestritten, spielt aber für das Ereignis am Reiseziel, wo er sich für alle Systeme jetzt befindet, überhaupt keine Rolle.

Die Werte beim Ereignis am Reiseziel sind invariant in Stein gemeißelt bzw. ausgedruckt auf zwei Karteikarten, die dem Piloten gleichzeitig vorliegen. Er hat auch beide Karten vom Ereignis der Abreise dabei – auch diese Werte invariant in Stein gemeißelt – und kann so die Differenzen leicht feststellen: Er weiß jetzt ganz sicher, dass im gesamten Ruhesystem der Erde seit seiner Abreise mehr als 200 Jahre vergangen sind und in seinem eigenen Ruhesystem, gezählt mit seiner Uhr, eben viel weniger Zeit vergangen ist. Diese Fakten hat er ausgedruckt vorliegen in Stein gemeißelt, äh schwarz auf weiß gedruckt.

Kapierst du nicht, naja, musst halt dumm sterben. Ist eben Logik, für Dumme nicht nachvollziehbar. Seit Monaten kapierst du es einfach nicht. Es ist hoffnungslos. Such' dir ein anderes Hobby, wo du nicht logisch denken musst. Irgendwas sammeln vielleicht. Im Zitate sammeln hast du ja schon Übung, aber das Denken überlass' besser den Pferden. Die haben einen größeren Kopf. :mrgreen:
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 23. Jun 2023, 13:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Kurt » Fr 23. Jun 2023, 12:52

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:was Holle so behauptet ist einfach falsch. Ohne jede Diskussion, sage ich nicht, weil ich Holle bügeln will und selber glänzen, sondern weil es einfach so ist.

Was Daniel K. so kapiert ist einfach nichts. Du weißt nicht wie es "einfach so ist". Hängst dich pedantisch an Formulierungen auf und solchem Kleinkram, weil du einfach nicht dahinter steigst, worum es überhaupt geht. Du mit deinen Punkten weißt nicht mal was du da einzeichnest in dein Koordinatensystem. Punkte halt, na toll. Zum Glück fällt hier niemand auf dich rein. Da bist du in guter Gesellschaft mit bumbum und Kurt. :lol:


Ihr könnt euch ruhig gegenseitig niederbügeln, in welcher Gesellschaft ihr seid ist ja leicht zu erkennen.
In einer deren Anhänger glauben sie könnten durch Festsetzen eines BS die Naturvorgänge aushebeln, den Gang von Uhren usw. bestimmen.
Das ist nicht so, Bestimmen ist Sache der Natur, sie ist es die festlegt wie eine Uhr zu gehen hat, sie stellt den Bezug dafür bereit.
Dieser ist immer lokal und kann durch "Wünschen" der RT-Ler nicht verändert werden.
Gezeigt durch H&K, gezeigt durch weitere Experimente, gezeigt im "PDF".

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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Frau Holle » Fr 23. Jun 2023, 13:00

Kurt hat geschrieben:In einer deren Anhänger glauben sie könnten durch Festsetzen eines BS die Naturvorgänge aushebeln, den Gang von Uhren usw. bestimmen.

Das kapierst du nicht. Es wird kein Naturgesetz ausgehebelt und kein Gang von Uhren bestimmt. Es wird nur bestimmt wann und wo sie abgelesen werden. Nichts und niemand bestimmt den Gang von Uhren, mal abgesehen von der konstanten Lichtgeschwindigkeit.

Du bist es doch, der das Relativitätsprinzip aushebeln will – was ein Naturgesetz ist – und der behauptet, dass der Gang von Uhren durch einen bestimmten "Bezug" festgelegt ist. Die RTler behaupten das genau nicht.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Kurt » Fr 23. Jun 2023, 13:13

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:In einer deren Anhänger glauben sie könnten durch Festsetzen eines BS die Naturvorgänge aushebeln, den Gang von Uhren usw. bestimmen.

Das kapierst du nicht. Es wird kein Naturgesetz ausgehebelt und kein Gang von Uhren bestimmt. Es wird nur bestimmt wann und wo sie abgelesen werden.
 


Und das soll Auswirkungen auf den Gang von Uhren haben?

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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Frau Holle » Fr 23. Jun 2023, 13:31

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:In einer deren Anhänger glauben sie könnten durch Festsetzen eines BS die Naturvorgänge aushebeln, den Gang von Uhren usw. bestimmen.

Das kapierst du nicht. Es wird kein Naturgesetz ausgehebelt und kein Gang von Uhren bestimmt. Es wird nur bestimmt wann und wo sie abgelesen werden.


Und das soll Auswirkungen auf den Gang von Uhren haben?

Nö, wieso denn? Es hat nur Auswirkungen auf das, was man abliest.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Kurt » Fr 23. Jun 2023, 13:44

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:In einer deren Anhänger glauben sie könnten durch Festsetzen eines BS die Naturvorgänge aushebeln, den Gang von Uhren usw. bestimmen.

Frau Holle hat geschrieben:Das kapierst du nicht. Es wird kein Naturgesetz ausgehebelt und kein Gang von Uhren bestimmt. Es wird nur bestimmt wann und wo sie abgelesen werden.

Kurt hat geschrieben:Und das soll Auswirkungen auf den Gang von Uhren haben?

Nö, wieso denn? Es hat nur Auswirkungen auf das, was man abliest.
 

Wie jetzt?
Ein Wechsel des BS oder Sichtortes hat keine Auswirkungen auf den Gang von Uhren, aber das was sie anzeigen verändert sich dadurch.

Kurt

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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Frau Holle » Fr 23. Jun 2023, 14:36

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:In einer deren Anhänger glauben sie könnten durch Festsetzen eines BS die Naturvorgänge aushebeln, den Gang von Uhren usw. bestimmen.

Frau Holle hat geschrieben:Das kapierst du nicht. Es wird kein Naturgesetz ausgehebelt und kein Gang von Uhren bestimmt. Es wird nur bestimmt wann und wo sie abgelesen werden.

Kurt hat geschrieben:Und das soll Auswirkungen auf den Gang von Uhren haben?

Nö, wieso denn? Es hat nur Auswirkungen auf das, was man abliest.

Wie jetzt?
Ein Wechsel des BS oder Sichtortes hat keine Auswirkungen auf den Gang von Uhren, aber das was sie anzeigen verändert sich dadurch.

Naja: Wenn du morgens auf die Uhr schaust zeigt sie die eine andere Zeit als abends. 8-)
Wenn du auf der Erde stehst und vergleichst deine Uhr zweimal hintereinander mit einer anderen, die in 100 km Höhe über dir schwebt, dann zeigt dir die obere Uhr mehr vergangene Zeit an als die eigene. Aber alle Uhren in gleicher Höhe gehen synchron zueinander, also gleich schnell.

Trotzdem werden Uhren nicht irgendwie beeinflusst und ändern "sich" auch nicht. Sie machen einfach ihren Job, per Definition alle gleich. Die unterschiedliche Höhe oder Relativgeschwindigkeit von Uhren beeinflusst nicht die Uhren selber. Es ändert sich nur die natürliche Zeiteinheit, die von ihnen hochgezählt wird. Die ist mal länger, mal kürzer im direkten Vergleich, je nach Gravitationspotential und Relativgeschwindigkeit.

Es ist, wie wenn man verschiedene Maßstäbe oder Währungen hat: Wenn eine Tasse Kaffee im Restaurant einen bestimmten Preis kostet, dann zahlst du je nach Währung z.B. zwei Münzen oder drei Münzen. Münze ist Münze, sollte man meinen, aber so ist es nicht: Die natürliche Zeiteinheit (üblich ist die Sekunde) kann für zwei Uhren unterschiedlich sein. Dieselbe verstrichene Zeit kann oben mit drei Sekunden und unten mit zwei Sekunden gezählt werden. Die Uhr zählt einfach nur und merkt überhaupt nichts davon, dass ihr die Natur verschiedene Zeiteinheiten unterjubeln kann.

Das liegt daran, dass die Länge der Zeiteinheit von der Lichtgeschwindigkeit bestimmt wird. Weil die absolut konstant ist und nicht überschritten werden kann, kostet Geschwindigkeit sozusagen Zeiteinheiten. Eine bewegte Uhr zählt weniger davon hoch als eine zu ihr ruhende. Die bewegten Einheiten werden sozusagen länger... Klingt komisch, ist aber so.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Kurt » Fr 23. Jun 2023, 15:05

Frau Holle hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:In einer deren Anhänger glauben sie könnten durch Festsetzen eines BS die Naturvorgänge aushebeln, den Gang von Uhren usw. bestimmen.

Frau Holle hat geschrieben:Das kapierst du nicht. Es wird kein Naturgesetz ausgehebelt und kein Gang von Uhren bestimmt. Es wird nur bestimmt wann und wo sie abgelesen werden.

Kurt hat geschrieben:Und das soll Auswirkungen auf den Gang von Uhren haben?

Nö, wieso denn? Es hat nur Auswirkungen auf das, was man abliest.

Wie jetzt?
Ein Wechsel des BS oder Sichtortes hat keine Auswirkungen auf den Gang von Uhren, aber das was sie anzeigen verändert sich dadurch.


Nochmal:
Du:
"Ein Wechsel des BS oder Sichtortes hat keine Auswirkungen auf den Gang von Uhren"

Uhren takten also unabhängig eines Ortswechsel/Sichtwechsel usw. so wie es die Natur eingerichtet hat.

Du:
"aber das was sie anzeigen verändert sich dadurch"

Wenn ein Ortswechsel/Sichtwechsel usw. keine Auswirkungen auf den Gang von Uhren hat wieso ändert sich bei Ortswechsel/Sichtwechsel usw. aber trotzdem das was sie anzeigen?

Kurt

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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon sanchez » Fr 23. Jun 2023, 15:57

@Daniel K.
Allein die Aussage "Begegnung der drei Punkte", Punkte ändern nie ihre Koordinatenwerte, es gibt keine Punkte die sich bewegen und keine die sich treffen können. Da ist eh immer nur ein einziger Punkt an einem Ort zu einer Zeit, da gibt es nicht ein Punkt der bei einem anderen Punkt startet und sich zum dritten Punkt bewegt.
Ich verstehe wie es gemeint ist. „zwei Begegnungen der drei Punkte“ damit sind die drei Uhren gemeint, die sich an zwei verschiedenen Orten treffen.

Frau Holle hat geschrieben:
Dieses Ruhesystem ist generell immer das, worin zwei der Punkte zueinander ruhen, während der dritte Punkt im anderen System ruht und weniger Eigenzeit zählt, weil er zwischen den beiden Punkten als bewegt anzusehen ist.

Auch das halte ich für richtig. Ersetze „zwei Punkte“ durch die Uhr Erde und Uhr Mond. Sowie dritter Punkt durch Uhr Vorne.
Das mit den 14,81 s ist ja kein Mumpitz, dass ist eine Tatsache die sich so zwingend aus der SRT ergibt, wir haben das Ruhesystem S' die dort ruhende Uhr zählt 20 s Eigenzeit, die in S' bewegte Uhr E geht dilatiert und somit zählt sie in den 20 s γ⁻¹ = 14,81 s.


20s ist schon dilatiert. Du kannst nicht von einem bewegten System Aus die Welt betrachten in welchem du mit Werten rechnest, die sich auf ein weiteres bewegtes System beziehen.
Dann gehe ich hin und setze mich zur Uhr mit 14,81s und betrachte eine Uhr, die zu mir bewegt ist (0,67c) und die 14,81s/1,35 = 10,97s anzeigt.
Dann setze ich mich zu dieser Uhr und nehme diese als Ruhesystem und betrachte eine zu mir bewegte Uhr (0,67s), die 8,12s zählt…et cetera et cetera.

Anstatt 2mal..gammafaktor nimmt man den einen richtigen Wert und wendet den Gammafaktor darauf an.
Wenn die Uhr V 20 Sekunden anzeigt (weil sie ja die bewegte ist) Dann ist sie irgendwo in der Pampa.
Aber Uhr Hinten ist bei der Erde (mit Hinten 20s und Erde 27s) Dann folgt als nächstes, dass Uhr V den Mond passiert und 27s anzeigt.

Im Fall A zeigt Uhr V 27s beim Mond an /Mond zeigt 20s.
Im Fall B zeigt Uhr V 20s beim Mond an /Mond zeigt 27s.
Man nullt die beiden Uhren am Gleichen Ort (wenn Erde und Uhr Vorne sich begegnen). Aber je nach Fall ist die zweite Uhr mal näher entfernt oder weiter weg.

Deine 14,81s sind, wenn Uhr Vorne 14,81s anzeigt, dann ist auf den ruhenden Uhren Erde und Mond eben 20s vergangen.
Mit Erde und Mond als Ruhesystem. Aber da ist irgendwo auf der Strecke und nicht bei einer Begegnung von Uhr V mit einer anderen Uhr.
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Frau Holle » Fr 23. Jun 2023, 16:16

Kurt hat geschrieben:Wenn ein Ortswechsel/Sichtwechsel usw. keine Auswirkungen auf den Gang von Uhren hat wieso ändert sich bei Ortswechsel/Sichtwechsel usw. aber trotzdem das was sie anzeigen?

Hab' ich doch erklärt. Sie zeigen Zeiteinheiten an bzw. deren Anzahl. Sie werden dabei nicht beeinflusst. Aber die Zeiteinheiten sind im Vergleich eben unterschiedlich lang. Du kannst z.B Münzen zählen. Völlig unbeeinflusst von irgend etwas zählst du einfach nur. Aber die Münzen, die du vorfindest können 10er oder 20er sein oder sonst was. Du weißt es nicht und es interessiert dich auch nicht. Du zählst einfach. Das ist es was Uhren machen, ganz unbeeinflusst einfach nur natürliche Zeiteinheiten hochzählen.

Die Natur gibt dir aber irgendwelche Münzen, je nach Gravitation und Relativgeschwindigkeit, und das macht dann den Unterschied in der Anzeige. Während eine Uhr 100 Stück 10er zählt, sind es für die andere 50 Stück 20er. Beides dauert gleich lang, aber die eine Uhr zeigt doppelt so viel an (100 Stück Zeiteinheiten) als die andere (50 Stück Zeiteinheiten).
 
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