Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jun 2023, 08:17

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Mo 5. Jun 2023, 20:45

Also auf Deutsch habe ich diesen Text nicht. Zur Versuchsanordnung kann ich folgendes sagen:

Anders als bei deiner Anordnung befinden sich an gegenüberliegenden Stellen am Rand der Scheibe eine Mößbauerquelle und ein Absorber.

Es ist also ein Rad, bzw. zwei Speichen gegenüber, das langsam gedreht wird .
Liegt das Rad waagrecht oder steht es senkrecht gegen die Erdoberfläche?
Damit sollte wohl der Ätherwind gemessen werden?

Rudi Knoth hat geschrieben:Die Resonanz des Mößbauereffektes ist so scharf, daß schon bei recht kleinen Geschwindigkeiten die Resonanz wegen des transversalen Dopplereffektes "verschwindet". Analog wie in deinem Fall wäre der Absorber resonant, wenn die Quelle auf 12 Uhr und der Absorber auf 6 Uhr stehen würde. Wenn die Quelle auf 3 Uhr und der Absorber auf 9 Uhr stehen würden, würden sich im einen Fall die Geschwindigkeit der Rotation Subtrahieren und im anderen Fall addieren und man hätte keine Resonanz. Gibt es keinen Ätherwind (SRT) sollte immer Resonanz vorhanden sein. Die Messungen ergaben, daß es keinen Effekt vom "Ätherwind" gab.


12 Uhr wäre dann, vom Äquator aus gesehen Norden, 6 Uhr Süden.
Es läuft also darauf hinaus, dass es eine +- Geschwindigkeit gegen den vermuteten Äther gibt.
Und es wurde keiner gemessen.

Kurt

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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Rudi Knoth » Di 6. Jun 2023, 08:36

@Kurt » Di 6. Jun 2023, 09:17

Es ist also ein Rad, bzw. zwei Speichen gegenüber, das langsam gedreht wird .
Liegt das Rad waagrecht oder steht es senkrecht gegen die Erdoberfläche?
Damit sollte wohl der Ätherwind gemessen werden?


Also ich denke, daß es schon recht schnell gedreht wird. Denn man will ja den transversalen Dopplereffekt messen. Und die Geschwindigkeit muß schon nahe der Geschwindigkeit der Erde gegenüber dem Äther sein. Das Rad selber liegt waagerecht und an der Nordseite und der Südseite befindet sich ein Detektor.

12 Uhr wäre dann, vom Äquator aus gesehen Norden, 6 Uhr Süden.
Es läuft also darauf hinaus, dass es eine +- Geschwindigkeit gegen den vermuteten Äther gibt.
Und es wurde keiner gemessen.


Nein mit 12 Uhr und 6 Uhr meinte ich die Positionen aus deinem PDF. Da die Erde sich aber eher sich in Ost-West-Richtung bewegt, wäre 12 Uhr Osten und 6 Uhr Westen.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jun 2023, 08:56

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Di 6. Jun 2023, 09:17

Es ist also ein Rad, bzw. zwei Speichen gegenüber, das langsam gedreht wird .
Liegt das Rad waagrecht oder steht es senkrecht gegen die Erdoberfläche?
Damit sollte wohl der Ätherwind gemessen werden?


Also ich denke, daß es schon recht schnell gedreht wird. Denn man will ja den transversalen Dopplereffekt messen. Und die Geschwindigkeit muß schon nahe der Geschwindigkeit der Erde gegenüber dem Äther sein. Das Rad selber liegt waagerecht und an der Nordseite und der Südseite befindet sich ein Detektor.


Welche dann durch die Drehung ihre Richtung wechseln.
Man hat also keinen transversalen Dopplereffekt (was das auch immer sein sollte) gemessen, auch keinen Ätherwind.

Rudi Knoth hat geschrieben:
12 Uhr wäre dann, vom Äquator aus gesehen Norden, 6 Uhr Süden.
Es läuft also darauf hinaus, dass es eine +- Geschwindigkeit gegen den vermuteten Äther gibt.
Und es wurde keiner gemessen.


Nein mit 12 Uhr und 6 Uhr meinte ich die Positionen aus deinem PDF. Da die Erde sich aber eher sich in Ost-West-Richtung bewegt, wäre 12 Uhr Osten und 6 Uhr Westen.


Nimm Bild_02 des PDF, das Bild mit der drehenden Uhr führt nur zu Missverständnissen.
Es soll auch kein Ätherwind erfasst werden (dieser wurde ja durch die "Sagnac-Effekt" Ausblendung ausgeschlossen) sondern der Gang der U2.

Mir ist völlig unklar was damit überhaupt gemessen werden sollte.
Wenn die Signalquelle und der Empfänger in gleicher Richtung unterwegs sind "wäre 12 Uhr Osten und 6 Uhr Westen" dann sind beide dem gleichen "Ätherwind" ausgesetzt und es kann nur der Resonanzzustand sich ergeben.
Einen Unterschied: Empfänger erkennt nicht die Sendefrequenz gibt es in dieser Konstellation nicht, dazu müsste das Rad senkrecht gestellt werden.
Dann fällt die Resonanz weg.
Ich kann es nicht glauben dass die damals so naiv gedacht haben und ein Experiment machten das nichts zeigen kann, also immer der Resonanzzustand herrscht.
Das einzige was bei waagrecht und senkrecht und in Rotation auftreten kann ist Doppler, der ganz normale Doppler, setzt voraus. dass der Ätherwind weht. Ist aber wohl nicht geschehen.
Fazit: ??

Kurt

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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Rudi Knoth » Di 6. Jun 2023, 09:10

@Kurt » Di 6. Jun 2023, 09:56

Welche dann durch die Drehung ihre Richtung wechseln.
Man hat also keinen transversalen Dopplereffekt (was das auch immer sein sollte) gemessen, auch keinen Ätherwind.


Unsinn. An der Nordseite addieren sich die Geschwindigkeiten von Quelle/Absorber und des Ätherwindes und an der Südseite subtrahieren sie sich. Daher sollte der Ätherwind gemessen werden.

Wenn die Signalquelle und der Empfänger in gleicher Richtung unterwegs sind "wäre 12 Uhr Osten und 6 Uhr Westen" dann sind beide dem gleichen "Ätherwind" ausgesetzt und es kann nur der Resonanzzustand sich ergeben.
Einen Unterschied: Empfänger erkennt nicht die Sendefrequenz gibt es in dieser Konstellation nicht, dazu müsste das Rad senkrecht gestellt werden.
Dann fällt die Resonanz weg.


Deshalb sind die Detektoren auch im Norden und Süden angebracht.

Ich kann es nicht glauben dass die damals so naiv gedacht haben und ein Experiment machten das nichts zeigen kann, also immer der Resonanzzustand herrscht.
Das einzige was bei waagrecht und senkrecht und in Rotation auftreten kann ist Doppler, der ganz normale Doppler, setzt voraus. dass der Ätherwind weht. Ist aber wohl nicht geschehen.
Fazit: ??


Fazit ist, daß du nicht einsehen willst, daß du Unrecht hast.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon bumbumpeng » Di 6. Jun 2023, 09:39

Rudi Knoth hat geschrieben: Gibt es keinen Ätherwind (SRT) sollte immer Resonanz vorhanden sein. Die Messungen ergaben, daß es keinen Effekt vom "Ätherwind" gab.
@Rudi Knoth,
Wie ist das mit dem Ätherwind gemeint?
Ich sage ja, dass es die el. und magn. Felder sind. Ist das so zu verstehen? Da die Felder mitgenommen werden, zeigt ja auch M&M Null-Resultat auf der Erde.
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jun 2023, 09:40

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Di 6. Jun 2023, 09:56

Welche dann durch die Drehung ihre Richtung wechseln.
Man hat also keinen transversalen Dopplereffekt (was das auch immer sein sollte) gemessen, auch keinen Ätherwind.


Unsinn. An der Nordseite addieren sich die Geschwindigkeiten von Quelle/Absorber und des Ätherwindes und an der Südseite subtrahieren sie sich. Daher sollte der Ätherwind gemessen werden.

also geht es um die Messung des Ätherwindes.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Wenn die Signalquelle und der Empfänger in gleicher Richtung unterwegs sind "wäre 12 Uhr Osten und 6 Uhr Westen" dann sind beide dem gleichen "Ätherwind" ausgesetzt und es kann nur der Resonanzzustand sich ergeben.
Einen Unterschied: Empfänger erkennt nicht die Sendefrequenz gibt es in dieser Konstellation nicht, dazu müsste das Rad senkrecht gestellt werden.
Dann fällt die Resonanz weg.


Deshalb sind die Detektoren auch im Norden und Süden angebracht.

Wozu dann die Rotation?

Rudi Knoth hat geschrieben:
Ich kann es nicht glauben dass die damals so naiv gedacht haben und ein Experiment machten das nichts zeigen kann, also immer der Resonanzzustand herrscht.
Das einzige was bei waagrecht und senkrecht und in Rotation auftreten kann ist Doppler, der ganz normale Doppler, setzt voraus. dass der Ätherwind weht. Ist aber wohl nicht geschehen.
Fazit: ??


Fazit ist, daß du nicht einsehen willst, daß du Unrecht hast.


Dir geht es also nicht um die Realität, sondern nur darum Recht zu haben.

Kurt

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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon McMurdo » Di 6. Jun 2023, 09:51

bumbumpeng hat geschrieben: Da die Felder mitgenommen werden, zeigt ja auch M&M Null-Resultat auf der Erde.

Und warum zeigt dann der Michelson Gale Versuch kein mitführen an?
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon bumbumpeng » Di 6. Jun 2023, 09:53

Kurt hat geschrieben:Nun lassen wir 10 Flugzeuge, alle Minute eins, ohne Seitenwind, starten.
Es fliegt alle Minute eins ab, es kommt alle Minute eins am Ziel an, das erste Flugzeug nach drei Stunden, das letzte nach 3 Stunden und 10 Minuten.

Nun mit Seitenwind.
Das erste Flugzeug kommt nach 3,3 Stunden am Ziel an, dann alle Minute ein weiteres.

Heisst: es hat sich lediglich die Flugdauer verändert, die Frequenz ist die gleiche wie ohne Seitenwind.
So ist es auch beim Licht.
@Kurt,,
Das ist doch eine ganz andere Konstellation !!!
Das ist doch was ganz anderes.
Es hat das Driften nichts mit deinem Beispiel zu tun.

Driften ist ein Flugzeug, welches bei Seitenwind im Medium mehr Strecke zurücklegen muss, um gegen Grund die 600 zu bewältigen. Das Gleiche in grün ist mit dem Licht durch gekrümmte Felder.
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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon Kurt » Di 6. Jun 2023, 10:05

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nun lassen wir 10 Flugzeuge, alle Minute eins, ohne Seitenwind, starten.
Es fliegt alle Minute eins ab, es kommt alle Minute eins am Ziel an, das erste Flugzeug nach drei Stunden, das letzte nach 3 Stunden und 10 Minuten.

Nun mit Seitenwind.
Das erste Flugzeug kommt nach 3,3 Stunden am Ziel an, dann alle Minute ein weiteres.

Heisst: es hat sich lediglich die Flugdauer verändert, die Frequenz ist die gleiche wie ohne Seitenwind.
So ist es auch beim Licht.
@Kurt,,
Das ist doch eine ganz andere Konstellation !!!
Das ist doch was ganz anderes.
Es hat das Driften nichts mit deinem Beispiel zu tun.

Driften ist ein Flugzeug, welches bei Seitenwind im Medium mehr Strecke zurücklegen muss, um gegen Grund die 600 zu bewältigen. Das Gleiche in grün ist mit dem Licht durch gekrümmte Felder.


Genau das habe ich angesetzt, lies es nochmal oder zeige mir den Unterschied zu deinem "Driften".

Kurt

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Re: Reicht das Relativitätsprinzip aus, um die SRT zu verstehen?

Beitragvon McMurdo » Di 6. Jun 2023, 11:13

Kurt hat geschrieben:Genau das habe ich angesetzt, lies es nochmal oder zeige mir den Unterschied zu deinem "Driften".

Da stimme ich dir zu. Es ist exakt das was bumbum mit "driften" beschreibt. Das er da nach 30 Jahren nicht schon selber drauf gekommen ist, ist bedenklich.
Sein driften erzeugt absolut keine Rotverschiebung.
McMurdo
 

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