Das Uhrenparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Do 9. Mär 2023, 21:18

Daniel K. hat geschrieben:Ja ich bin schon echt ein netter Kerl, auch wenn Du es über Monate nicht verstehen kannst

Du bist kein netter Kerl. Du bist ein sturer Bock. Reitest seit Monaten auf der RdG herum und unterstellst mir, dass ich das nicht verstehe. Ich verstehe das, schon lange, schon seit Jahren. Es ist aber nicht das, worauf ich hinaus will. Mir geht es um etwas anderes, um ein symmetrisches Szenario, bei dem man sich um die RdG nicht kümmern muss.

Warum, um alles in der Welt, kannst du nicht mal ein Gedankenexperiment genau so sehen, wie es beschrieben ist? Warum willst du das nicht kapieren? Ich zeige etwas anderes, eine andere Sicht der Dinge, ohne die RdG und ohne Beachtung der Längenkontraktion, weil die in dieser Sichtweise nicht relevant sind. Wie oft habe ich das jetzt schon betont und wie oft hast du es schon nicht akzeptieren wollen? Das ist nicht falsch, es ist nur anders.

Ich habe eine Uhr mit Fragezeichen gezeichnet, ja, aber sie ist irrelevant, sie wird für keinen Uhrenvergleich herangezogen. Nur drei Uhren werden jeweils herangezogen, und das sind die mit den Uhrzeiten drauf. Was genau verstehst du nicht an dem Wort irrelevant? Die Uhr mit dem Fragezeichen mag sich irgendwo befinden und irgendwas anzeigen, das ist egal, es ist irrelevant! Zum 1000sten mal jetzt, seit Monaten immer wieder.

Es sind genau drei Uhren an der Zahl, die jeweils relevant sind, zwei die zueinander ruhen und eine, die zu diesen bewegt ist. Drei an der Zahl! Im Fall B, wo zwei Raketen-Uhren zueinander ruhen mit Anzeige drauf, da haben sie den gleichen Ruheabstand wie Erde-Mond, der ihnen dann aber kontrahiert erscheint. Die Erden-Uhr ist dann irrelevant. Sie mag sich irgendwo befinden (entsprechend der Längenkontraktion eben) und irgendwas anzeigen (entsprechend der RdG eben), aber das ist egal, es ist irrelevant. Sie spielt im Fall B gar nicht mit!

Die Uhr H spielt im Fall B aber mit und legt den gleichen Ruheabstand zum Mond zurück (bzw. die Monduhr zu ihr) wie im Fall A.

Diese Vorgaben sind nicht falsch. Sie gehören zu meinem legitimen Gedankenexperiment, das man so ausführen kann und darf. Es ist anders als deins, ja, aber es nicht falsch!

Aber mach, was du willst. Rechne dir noch weitere 30 Jahre 'nen Wolf mit der RdG, wenn es dir so viel Spass macht. Mich lockst du nicht hinter'm Ofen vor mit dem Zeugs, was man überall nachlesen kann. :P
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Do 9. Mär 2023, 21:39

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Welche Uhren gibt es denn an den Gleisen? Was haben die mit der "Methode" ums PDF, also der RT-Behauptung-Widerlegung zu tun?

So eine Theorie ist wie ein Spiel

Bezeichne es halt richtig, es handelt sich um eine Märchenwelt die keinen Bezug zur Realität hat aber von sich behauptet, dass sie die Realität richtig widerspiegelt. Eine der Grundsäulen dieser Theorie besagt:

Das Relativitätsprinzip besagt, dass die Naturgesetze für alle Beobachter dieselbe Form haben. Einfache Überlegungen zeigen, dass es aus diesem Grund unmöglich ist, einen
bevorzugten oder absoluten Bewegungszustand irgendeines Beobachters oder Objekts festzustellen. Das heißt, es können nur die Bewegungen der Körper relativ zu anderen Körpern, nicht jedoch die Bewegungen der Körper relativ zu einem bevorzugten Bezugssystem festgestellt werden.

Wird eine Möglichkeit aufgezeigt die diese Behauptung widerlegt, es doch möglich ist zu unterscheiden, dann ist die ganze Theorie falsifiziert.

Das Aufstellen einer Behauptung, wie Du es machst ist nicht äquivalent mit dem Aufzeigen einer Möglichkeit, welche das Relativitätsprinzip widerlegt. Ist wie mit der Grafik von Frau Holle, eine Behauptung ist nur eine Behauptung und erstmal muss diese belegt werden.


Kurt hat geschrieben:
Es sein denn: Die aufgezeigte Methode kann widerlegt werden.

Falsch, die Behauptung der aufgezeigten Methode muss belegt werden, schlussendlich sogar nicht nur theoretisch, sondern auch experimentell. Erstmal braucht es eine mathematische widerspruchsfrei Beschreibung, die auch nicht im Widerspruch zu bereits gemachten Experimenten steht, also eine physikalische richtig Theorie. Aber dass alleine reicht auch nicht, aus der Theorie müssen sich Vorhersagen erstellen lassen, die experimentell überprüft werden können. Erst dann kann man das auch eine echte Theorie nennen, vorher ist es wenn überhaupt nur eine Hypothese. Steht diese aber so schon im Widerspruch zu durchgeführten Experimenten, ist das nicht mal mehr eine Hyphothese sondern eventuell noch Esoterik, physikalisch aber nur Mumpitz. Das trift auf Deine Behauptungen so zu.

Und erst, wenn nun einige Experimente mit einer bestimmten Genauigkeit durchgeführt wurden, kann man die Theorie als "gültig" anerkennen.

Da kommst Du mit dem PDF nie hin.


Kurt hat geschrieben:
Nicht mit den Behauptungen der falsifizierten Theorie, sondern mit dem Zeigen von nachgewiesenen Realvorgängen die der aufgezeigten Möglichkeit widersprechen. Solange das nicht geschieht ist die besagte Theorie falsifiziert.

Unfug, Träumer, die Theorie ist falsifiziert, wenn man ein oder mehrere Experimente macht und zeigt, dass deren Ergebnis im Widerspruch zu den Vorhersagen der Theorie stehen. Hast Du auch nur ein Experiment durchgeführt? Nein? Eben.

Aber trolle ruhig weiter ...
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Do 9. Mär 2023, 21:53

sanchez hat geschrieben:
Ich hatte heute so ein Heureka Erlebnis in der Sauna.

Das freut mich wirklich, will hoffen alles passt.


sanchez hat geschrieben:
Erde Mond mit je einer Uhr, eine Rakete mit einer Uhr vorne und einer hinten. Wenn Uhr Vorne bei der Erde vorbeikommt, werden die Uhren auf Null gestellt. Uhr vorne fliegt weiter Richtung Mond.

Das ist spannend, denn vorhin habe ich gerade erst genau so was in der Art beschrieben, nur habe ich Anstelle Erde/Mond einfach eine weitere Rakete genommen und ja, dieses Mal sind beide gleichlang.
Daniel K. hat geschrieben:
So, zur Sache, wenn Du ein wirklich symmetrisches Beispiel haben willst, um zu zeigen, was Du zeigen willst, dann würde ich zwei Raketen mit der nun bekannten Ruhelänge aus Fall A für Erde/Mond vorschlagen. Also beide haben eine Ruhelänge von 18,14 Ls, eine für Alice und eine für Bob. Das Ereignis E₀ würde ich als das bezeichnen, wie beide Raketen sich mit der Spitze treffen, dann fliegen die eben aneinander vorbei. Das letzte Ereignis würde ich als das definieren, wo beide Enden der Raketen auf gleicher Höhe sind. Wir haben in beiden Raketen vorne und hinten Uhren.

Das Ereignis das auf E₀ folgt, also E₁ würde ich als das definieren, wo nun das Ende der Rakete von Bob auf die Spitze vorne der Rakete von Alice trifft. Ich würde das Ruhesystem von Alice als S und das von Bob als S' bezeichnen und die Szene als erstes aus S beschreiben.

Die Rakete von Bob ist mit einer Ruhelänge von 18,14 Ls im System S von Alice auf 13,44 Ls lorentzkontrahiert, somit vergehen auf der Uhr vorne in der Rakete von Alice 20 s. Also haben wir t₁ = 20 s und müssen nun überlegen, was die Uhr hinten bei Bob wohl anzeigen wird. Das können wir durch logisches Überlegen ermitteln, denn Bob in S' sagt nun, meine Rakete ist ja 18,14 Ls lang, die Spitze der Rakete von Alice traf die Spitze meiner Rakete bei t₀' = 0 s und musste sich entlang meines Raumschiffes über die ganzen 18,14 Ls bewegen, bei der gegebenen Geschwindigkeit von 0,672 c dauert das genau 27 s.

Damit haben wir auch die Dauer im System von Bob ermittelt. Passt natürlich erstmal so recht gut zum Beispiel davor.

Nun fliegt die Rakete von Bob aus Sicht von Alice weiter, bist die Spitze von Bobs Rakete nun das Ende von Alices Rakete trifft E₂. Und hier haben wir nun Symmetrie, denn Alice sagt, die Spitze von Bobs Rakete traf meine bei t₀ = 0 s und meine Rakete hat eine Ruhelänge von 18,14 Ls, die Spitze von Bobs Rakete musst sich über diese Strecke bewegen, dauert bei mir 27 s. Und Bob sagt, die Rakete von Alice ist bei mir auf 13,44 Ls lorentzkontrahiert, bei t₀' = 0 s war die Spitze bei der Spitze meiner Rakete, und bis die 13,44 Ls sich an meiner vorbeibewegt haben, vergehen bei mir 20 s.

Das wäre mal so wie ich das angehen würde und auch nur der erste Teil. Aber wir haben erstmal Symmetrie, Alice sieht die Uhr von Bob vorne bei 0 s und hinten mit 20 s, aber sie schaut einmal vorne auf ihre Uhr, und dann auf die hinten. Und ihre Uhr vorne zeigt selber auch 20 s für die Dauer für den Vorbeiflug der Rakete von Bob, konkret für den Weg von der Spitze von Bobs Rakete, bis das Ende dieser dann an der Spitze von Alice vorbeikommt.

Und zusätzlich kann sie auch die 27 s auf ihrer Uhr messen, nämlich für die Dauer die die Spitze von Bobs Rakete entlang der eigenen Rakete von V bis H braucht.

Ja habe ich mir heute Nacht so im Halbschlaf überlegt, mit Grafik ist das sicher verständlicher.

Nun fehlt noch das Zusammentreffen beider Enden beider Raketen. Da würde ich mal sagen, aus Sicht von Alice, die Spitze von Bobs Rakete braucht 27 s bis sie von ihrer Raketenspitze bis zu ihrem Ende ihrer Rakete geflogen ist, eben über ihre 18,14 Ls Ruhelänge, nun bleibt sie in ihrer Rakete hinten und beobachtet, wie sich die auf 13,44 Ls verkürze Rakete weiter bewegt, bis das Ende dieser eben das eigene passiert, sollte 20 s dauern. Damit treffen beide Enden nach 47 s zusammen und das sollten beide Uhren in beiden Raketen am jeweiligen Ende so anzeigen.



sanchez hat geschrieben:
Wenn nun Uhr Hinten bei Uhr Mond ankommt, ist auf diesen beiden Uhren gleichviel Zeit vergangen. Nicht 20 nicht 27 Sekunden, sondern eher so was wie 34 Sekunden.

Ja sauber, so trifft man sich, finde gut, dass Du da selber ergebnisoffen weiter grübelst. Und ja, also den Wert mal außen vor, was Du da hast ist mein eben beschriebenes Beispiel, nur habe ich eben zwei Raketen. Und ja wenn beide Enden zusammentreffen, zeigen beide Uhren gleiche Zeiten an, wenn beide Raketen gleich lang sind.

In meinem neuen Beispiel fehlt nebenbei noch der Vorlauf, den findet man wenn beide Raketen mit der Spitze zusammentreffen dann immer am Ende der jeweils anderen zu einem bewegten Rakete, ich komme da aber auf was wie - 12,19 s und so richtig finde ich, passt das noch nicht. Aber ich habe die ganze Szene auch noch nicht durch meine Tabelle gejagt und alle Werte für alle Ereignisse mal ausrechnen lassen.


sanchez hat geschrieben:
Wenn das Ganze sich so verhält, ist es symmetrisch in der Zeit. Es endet so, wie es angefangen hat, zwei Uhren zeigen die gleiche Zeit an. Wenn man am Ende den Zeitpfeil umkehrt, gibt es keinen Unterschied, in dem was man sieht.
Den Rest habe ich auch schon auf dem Kasten, und kommt später.

Natürlich zeigt sich eine Szene wo zwei gleichlange Körper sich aneinander vorbeibewegen vollständig symmetrisch, klassisch und auch im Rahmen der SRT, wurde von mir auch nie beschrieben, im Gegenteil, ich erkläre genau das die ganze Zeit, es gilt das Relativitätsprinzip, hat man keine Beschleunigung, keine Änderung der Geschwindigkeit oder der Richtung, gehen zueinander bewegte Uhren wechselseitig dilatiert und das gleichberechtigt und dieses ergibt sich aus dem Vorlauf. In den Sinne schaut es eben immer so aus, dass die zu einem bewegten Uhren langsamer gehen, aber man vergleicht am eigenen Ort immer unterschiedliche Uhren, die sich an einem vorbeibewegen und die sind im eigenen System eben nicht mehr synchron, da bewegt.

Gut, ich bin mal gespannt, was da nun noch von Dir kommt, lass Dir Zeit, kein Stress, wird schon ...
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » Do 9. Mär 2023, 22:11

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nicht mit den Behauptungen der falsifizierten Theorie, sondern mit dem Zeigen von nachgewiesenen Realvorgängen die der aufgezeigten Möglichkeit widersprechen. Solange das nicht geschieht ist die besagte Theorie falsifiziert.

Unfug, Träumer, die Theorie ist falsifiziert, wenn man ein oder mehrere Experimente macht und zeigt


Die habe ich gezeigt, es sind wissenschaftlich untermauerte Messungen.

Die Behauptung der RT:
Das Relativitätsprinzip besagt, dass die Naturgesetze für alle Beobachter dieselbe Form
haben. Einfache Überlegungen zeigen, dass es aus diesem Grund unmöglich ist, einen
bevorzugten oder absoluten Bewegungszustand irgendeines Beobachters oder Objekts
festzustellen. Das heißt, es können nur die Bewegungen der Körper relativ zu anderen
Körpern, nicht jedoch die Bewegungen der Körper relativ zu einem bevorzugten
Bezugssystem festgestellt werden.


Die Möglichkeit wurde aufgezeigt, wenn du diese weghaben willst, dann musst du zeigen dass sie falsch ist.
Solange das niemand kann bleibt die RT falsifiziert.

Kurt

.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Do 9. Mär 2023, 22:14

sanchez hat geschrieben:
So hier eine und derselbe Vorgang, aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Die Animation ist nicht das Gelbe vom Ei, egal muss reichen.

Bild

Beschränken wir uns auf den linken Teil. Uhr vorne und Uhr hinten ruhen zueinander, und wir sind Beobachter bei diesen Uhren, heißt der Abstand Uhr vorne nach Uhr hinten ist Ruhelänge.
Wir sehen Erde und Mond bewegt, also sind wir die bewegten.

Bin im Boot.


sanchez hat geschrieben:
Die Reihenfolge was links passiert:

1) Erde und Uhr vorne begegnen sich, und alle Uhren werden auf Null gestellt.

Sauber, bei dem von mir vorhin beschrieben Beispiel treffen sich die Spitze der Raketen von Alice und Bob und die Uhren werden alle auf 0 stellt. Und das macht Alice mit all ihren Uhren, und auch Bob. Aber, und dazu später, wird Alice die Uhr hinten bei Bob nicht auf 0 beobachten, sie hat eben einen Vorlauf. Später mehr dazu ...


sanchez hat geschrieben:
2) Uhr vorne begegnet der Mond Uhr, Uhr vorne hat eine kürzere Strecke zum Mond als Uhr Erde zur Uhr hinten (Uhr Erde muss noch weiter fliegen bis sie bei Uhr hinten ankommt). Also hat Uhr vorne weniger Zeit gezählt. Uhr vorne = 20 s, und Mond Uhr 27 s.

Alter Falter, aber mal langsam, ich habe das andersherum ermittelt, weil mir da die Werte schon bekannt sind. Also beide Ruhelängen sind 18,14 Ls, für den Beobachter bei "Uhr vorne" ist der Abstand Erde/Mond verkürzt, auf 13,44 Ls. Wenn nun die Erde vorbeikommt, startet der seine Uhr, wartet bis der Mond kommt, der Abstand beträgt 13,44 Ls, somit zeigt "Uhr vorne" genau 20 s an. Also meiner Meinung, aber das ist gerechnet.


sanchez hat geschrieben:
3) Erde erreicht Uhr hinten, auf der Erde sind 20 s seit dem Nullen vergangen, auf der Uhr hinten bereits 27 s.

Schauen wir mal, der Abstand "Uhr vorne" und "Uhr hinten" beträgt 18,14 Ls, die Erde bewegt sich entlang dieser Länge, die "Uhr hinten" zeigt 27 s an. Das passt. Und Hammer, Wahnsinn, schauen wir dazu auf die rechte Seite Deiner Animation, sehr gut übrigens, "Uhr vorne" kommt an der Erde vorbei, die Uhr auf der Erde startet bei 0 s, die Länge Erde/Mond ist lorentzkontrahiert, eben 13,44 Ls und ja, die "Uhr hinten" kommt nach 20 s an der Erde vorbei, die Uhr zeigt auf der Erde 20 s an.

Geil, muss ja eine tolle Sauna, wenn die einem so den Kopf frei bläst und das Hirn auf Touren bringt. Ja, ich stimme Dir da mit beiden Werten zu.


sanchez hat geschrieben:
4.) Die Schlusslichter, Uhr Mond begegnet Uhr hinten. Beide Uhren sind den maximal längsten Weg gewandert, also zeigen beide Uhren 34 s an.

Ja beide Uhren zeigen hinten gleiche Werte, ich komme aber auf 47 s.


sanchez hat geschrieben:
Wenn man da nachhakt, Wie kann es sein in Fall 2, dass die Monduhr 27 s anzeigt und dann im Fall 3 die Erduhr 20 s anzeigt. Weil Fall 2 und Fall 3 im gleichen Abstand geschieht. Man erinnere sich, die Uhren wurden genullt, als Erde und Uhr Vorne gleichauf waren. Bei diesem nullen war die Erduhr vor Ort, und die Monduhr hatte einen Abstand zum Nullpunkt. Dieser Abstand ist nun mal 7 s Reisezeit, was den Unterschied erklärt.

Das muss ich mir noch mal ansehen, mit mehr Ruhe, also was Du genau meinst.


sanchez hat geschrieben:
Das Ganze gilt natürlich auch für den rechten Teil. Hier sind die Rollen nur vertauscht. Und man kann das Ganze auch rückwärts laufen lassen, geht auch, kommt das Gleiche raus.

Ja es ist symmetrisch.


sanchez hat geschrieben:
Nachtrag:

Strahlensatz hilft weiter. Hier der Moment wo beide Systeme mittig sind. Der Moment von Fall 2 und Fall 3. Man sieht die Uhren, die beim Nullen vor Ort waren, Uhr Erde und Uhr vorne, zeigen 20 s an, die Uhren, die beim Nullen einen Abstand hatten, Uhr Mond und Uhr hinten, zeigen 27 s an.

Bild

Schaue ich mir auch noch mal in Ruhe an.
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Do 9. Mär 2023, 22:40

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Ja ich bin schon echt ein netter Kerl, auch wenn Du es über Monate nicht verstehen kannst ...

Du bist kein netter Kerl. Du bist ein sturer Bock. Reitest seit Monaten auf der RdG herum und unterstellst mir, dass ich das nicht verstehe.

Du findest mich also nicht nett, weil ich Dir widerspreche und nicht zustimme, erinnert mich voll an Kurt. Nebenbei unterstellst Du mir ebenso die ganze Zeit etwas nicht zu verstehen, oder? Soll ich das zitieren?


Frau Holle hat geschrieben:
Ich verstehe das, schon lange, schon seit Jahren.

Du glaubst es zu verstehen, also nehme ich mal an, Deine Aussagen zeigen aber mehrfach, an dem ist es nicht. Tut mir ja leid, ist aber so, habe ich ja auch belegt.


Frau Holle hat geschrieben:
Es ist aber nicht das, worauf ich hinaus will. Mir geht es um etwas anderes, um ein symmetrisches Szenario, bei dem man sich um die RdG nicht kümmern muss.

Ja, Du magst etwas gemeint haben, hast es aber weder richtig zeichnen können, noch verbal richtig beschreiben, das habe ich heute getan und auch Sanchez der einen wohl echt coolen Tag in der Sauna hatte. Und um die RdG sollte man sich immer wo kümmern müssen, wenn man die SRT und die ZD erklären will, vor allem bei einem voll symmetrischen Beispiel wo nur Uhren zueinander bewegt sind und es nicht wie beim Zwillingsparadoxon einen Richtungswechsel gibt und zwei Uhren die dann später an einem Ort wieder verglichen werden können, wo dann die Uhr die auf der Reise war, wirklich weniger vergangene Zeit anzeigt.


Frau Holle hat geschrieben:
Warum, um alles in der Welt, kannst du nicht mal ein Gedankenexperiment genau so sehen, wie es beschrieben ist?

Ich habe mich an Deiner Grafik orientiert, denn die sollte ja mehr sein, also das was Du versuchst hast verbal zu beschreiben dann mal zu visualisieren. Wenn Du unfähig bist die Grafik richtig zu erstellen, und Dich auch nicht vernünftig ausdrücken kannst, dann solltest Du Dir an die eigne Nase fassen. Oder? Eben.


Frau Holle hat geschrieben:
Warum willst du das nicht kapieren? Ich zeige etwas anderes, eine andere Sicht der Dinge, ohne die RdG und ohne Beachtung der Längenkontraktion, weil die in dieser Sichtweise nicht relevant sind. Wie oft habe ich das jetzt schon betont und wie oft hast du es schon nicht akzeptieren wollen? Das ist nicht falsch, es ist nur anders.

Das ist Unfug, Du kannst auch nicht eine andere Sicht der Dinge zeigen, ohne Zeitdilatation und Lorentzkontraktion, beides eben eine Folge der RdG. Meine Fresse, Du hast sogar da gerade explizit auch noch geschrieben, ohne Beachtung der Lorentzkontraktion. Ja ist eben Mumpitz. Ganz deutlich, Du zeigst ja zwei unterschiedliche Zeiten, einmal 20 s und einmal 27 s, beides ergibt sich aus der Zeitdilatation und die ist nur die andere Seite der Lorentzkontraktion, beide gehört zusammen und beides ergibt sich aus der RdG.

Du kannst nicht die Zeitdilatation zeigen wollen, aber die Lorentzkontraktion dabei nicht beachten wollen und auch nicht die RdG. Eine Tasse Tee ist keine Tasse Tee ohne Wasser, das ist dann nur ein Teebeutel.


Frau Holle hat geschrieben:
Ich habe eine Uhr mit Fragezeichen gezeichnet, ja, aber sie ist irrelevant, sie wird für keinen Uhrenvergleich herangezogen.

Nein, Du hast da eine Fragezeichen gezeigt, weil Du weißt, da gibt es einen Vorlauf, eben auf Grund der RdG, das ist Dir unheimlich, das verstehst Du eben auch nicht, Uhr die man in der Vergangenheit sehen kann, gefährlich, damit kommst Du nicht klar, hast Du selber doch erst geschrieben. Du hältst diese Anzeige der Uhr für nur berechnet, etwas nicht reales.

Aber gerade das macht doch die SRT aus, gerade die RdG ist doch so interessant. Du willst Kuchen ohne Teig. Ist doch albern.


Frau Holle hat geschrieben:
Nur drei Uhren werden jeweils herangezogen, und das sind die mit den Uhrzeiten drauf. Was genau verstehst du nicht an dem Wort irrelevant? Die Uhr mit dem Fragezeichen mag sich irgendwo befinden und irgendwas anzeigen, das ist egal, es ist irrelevant! Zum 1000sten mal jetzt, seit Monaten immer wieder.

Und noch mal, Du willst, dass es irrelevant ist, für andere. Weil Du es nicht verstehst, Dir nicht erklären kannst und somit auch anderen nicht, darum willst Du es verstecken und nicht zeigen. Aber gerade das ist das Sahnehäubchen. Warten wir mal ab, wenn ich das neu durchgerechnet habe und Grafiken erstellt, Sanchez hatte ja gerade einen echten Durchbruch, bin wirklich aus den Socken, hab ich wirklich nicht mit gerechnet. Und er hat sauber wirklich beide Zeiten ermittelt und die Animation ist auch richtig.

Bin recht sicher, er würde sich da dann auch für die hintere Uhr mit Anzeige interessieren, eben den Vorlauf. Also was kann der Beobachter vorne an seiner Uhr auf der Uhr am Mond ablesen, in dem Augenblick wenn die Erde an ihm vorbeifliegt und seine und die Uhr auf der Erde auf 0 gesetzt werden.

Man genau das ist doch spannend und interessant, Du lädst zu Kaffee und Kuchen ein und stellst nur ein Glas Wasser auf den Tisch. Man will doch gerade das wissen, was die SRT ausmacht. Aber genau das willst Du nicht zeigen und unbedingt unterschlagen, hinter einem Fragezeichen verstecken.


Frau Holle hat geschrieben:
Es sind genau drei Uhren an der Zahl, die jeweils relevant sind, zwei die zueinander ruhen und eine, die zu diesen bewegt ist. Drei an der Zahl!

Nein, gerade die Uhr die Du nicht zeigen willst, ist die die relevant ist. Geht ja um die SRT. Gerade dass bewegte Uhren nicht mehr synchron laufen ist das spannende, dass was man verstehen sollte, das was es zu begreifen gilt. Aber Du verstehst es nicht, kannst es nicht erklären, und darum sollte auch kein anderer danach fragen und streben. Du versuchst da lieber ein Beispiel zu konstruieren, wo Du genau den spannenden Teil unterschlagen kannst. Großes Kino, der Held wird nicht gezeigt ...


Frau Holle hat geschrieben:
Im Fall B, wo zwei Raketen-Uhren zueinander ruhen mit Anzeige drauf, da haben sie den gleichen Ruheabstand wie Erde-Mond, der ihnen dann aber kontrahiert erscheint. Die Erden-Uhr ist dann irrelevant. Sie mag sich irgendwo befinden (entsprechend der Längenkontraktion eben) und irgendwas anzeigen (entsprechend der RdG eben), aber das ist egal, es ist irrelevant. Sie spielt im Fall B gar nicht mit!

Doch Du, sie ist der Held, sie spielt mit, sie zeigt was Phase ist in der SRT, da kristallisiert es, die RdG, sie zeigt den Vorlauf, wie unheimlich, Blasphemie ...


Frau Holle hat geschrieben:
Die Uhr H spielt im Fall B aber mit und legt den gleichen Ruheabstand zum Mond zurück (bzw. die Monduhr zu ihr) wie im Fall A. Diese Vorgaben sind nicht falsch. Sie gehören zu meinem legitimen Gedankenexperiment, das man so ausführen kann und darf. Es ist anders als deins, ja, aber es nicht falsch!

Es wird langweilig mit Dir, Du kommst nicht aus dem Quark, beleidigst und bist uneinsichtig, Deine beiden Grafiken sind zusammen falsch und widersprüchlich, immerhin hast Du das ja nun auch zugegeben. Du hast selber nichts gerechnet, von mir aber eine Rechnung verlangt, willst die aber nicht ansehen, aber sie soll falsch sein. Selber kannst Du nichts zeigen, also mal was Substanzielles und was rechnen, eierst hier aber weiter rum.


Frau Holle hat geschrieben:
Aber mach, was du willst. Rechne dir noch weitere 30 Jahre 'nen Wolf mit der RdG, wenn es dir so viel Spaß macht. Mich lockst du nicht hinter'm Ofen vor mit dem Zeugs, was man überall nachlesen kann. :P

Ja lüge es Dir rosa, mach den Kurt, glaube der Held zu sein, ... :mrgreen:

Und ja, bleibe ruhig hinter dem Ofen, ich finde da hast Du schon Deinen Platz gefunden, ich will Dich da gar nicht mehr vorlocken. Verstecke Dich ruhig weiter ... ;)
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Do 9. Mär 2023, 23:36

Daniel K. hat geschrieben:Man genau das ist doch spannend und interessant, Du lädst zu Kaffee und Kuchen ein und stellst nur ein Glas Wasser auf den Tisch. Man will doch gerade das wissen, was die SRT ausmacht....
Gerade dass bewegte Uhren nicht mehr synchron laufen ist das spannende, dass was man verstehen sollte, das was es zu begreifen gilt.

Das ist spannend und interessant für Anfänger. Man kann es überall nachlesen, als einfache Basics. Die Uhr mit dem Fragezeichen drückt das bereits aus, dass es da eine Längenkontraktion mit asynchroner Uhr gibt. Das setze ich als Basiswissen voraus. Wer es genau rechnen will, kann das tun. Für meinen Kaffee mit Designertorte ist es aber irrelevant. Bekommt man ja an jeder Ecke so einen kalten Kaffee To Go mit übersüßtem Industriefraß.

Die relevanten Uhren in meinen Szenarien A und B sind synchron und können ganz real direkt und unverfälscht vor Ort in lupenreiner Bio-Qualität genossen werden. Das ist eine ganz andere Liga, du Banause. :P
Zuletzt geändert von Frau Holle am Do 9. Mär 2023, 23:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Do 9. Mär 2023, 23:37

.
Und noch was, ganz deutlich, wenn Du sagst das hier:

Bild
Fall A

zeigt die beiden richtigen Werde auf beiden Uhren in dem von Dir beschriebenen Beispiel, also 27 s auf dem Mond für die Reise von H von der Erde zum Mond, dann ist das hier

Bild
Fall B

einfach falsch, es ist unmöglich, in diesem Universum zumindest, dass die Uhr nun aufmal für diese Reise von H nun nur noch 20 s anzeigt. Und ebenso kann die Uhr bei H nicht aufmal 27 s anzeigen. Richtig wäre das hier:

Bild

Und damit ist Deine Behauptung, generell würdest Du ja schon was richtiges zeigen, nur eben etwas anderes als ich, und nur im Fall B unten wäre eben "versehentlich" die Erde auf Höhe von H, aber spielt ja eh keine Rolle wo da die ist, falsch.

Ganz klar zeigst Du hier falsch Zeiten für den Fall B, das geht so nicht, auch wenn man das nimmt, was Du angeblich zeigen wolltest, auch wenn man beide Ruhelängen gleich lang macht. Zumindest das solltest Du nun mal zugeben, Sanchez hat es ja inzwischen nun doch selber erkannt, wird nun echt Zeit, dass Du es Dir selber mal eingestehst. Sonst kommst Du da nie weiter. Und mach nicht so einen ätzenden persönlichen Schuh aus der ganzen Nummer, nimm es mal entspannter, gibt ganz andere Probleme in der Welt, die wichtig sind. ;)
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Do 9. Mär 2023, 23:47

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Man genau das ist doch spannend und interessant, Du lädst zu Kaffee und Kuchen ein und stellst nur ein Glas Wasser auf den Tisch. Man will doch gerade das wissen, was die SRT ausmacht. ... Gerade dass bewegte Uhren nicht mehr synchron laufen ist das spannende, dass was man verstehen sollte, das was es zu begreifen gilt.

Das ist spannend und interessant für Anfänger. Man kann es überall nachlesen, als einfache Basics. Die Uhr mit dem Fragezeichen drückt das bereits aus, dass es da eine Längenkontraktion mit asynchroner Uhr gibt.

Boa, so, so, also erst ist die Uhr total irrelevant und nun drückt sie also doch was aus, spannend. Man was lügst Du Dir einen in die Tasche ...


Frau Holle hat geschrieben:
Das setze ich als Basiswissen voraus. Wer es genau rechnen will, kann das tun. Für meinen Kaffee mit Designertorte ist es aber irrelevant. Bekommt man ja an jeder Ecke so einen kalten Kaffee To Go mit übersüßtem Industriefraß.

Leider schwurbelst Du nur weiter, anstatt nun mal dem Theater ein Ende zu bereiten, ich will ja gar kein Selfie von Dir mit Sack und Asche, schau es Dir richtig an, erkenne wo Du eben irrtest und dann stecken wir uns das einfach und machen endlich mal vernünftig weiter, habe das ja nicht nur so gepinselt, wird Zeit mal auf V₁ und V₂ weiter einzugehen, und sich den Fall A richtig aus dem Ruhesystem S' der Rakete anzusehen.


Frau Holle hat geschrieben:
Die relevanten Uhren in meinen Szenarien A und B sind synchron und können ganz real direkt und unverfälscht vor Ort in lupenreiner Bio-Qualität genossen werden. Das ist etwas ganz anderes, du Banause. :P

Auch mit :P bleibt es eine Beleidigung, ja gut, geht mir vorbei, aber so wird es nichts. Willst Du noch irgendwie aus der Nummer raus, mehr oder weniger gesichtswahrend, lass den Unfug endlich stecken, stehe zu Deinem Irrtum und gut ist es. Das Gekaspere ist doch auch nur noch weiter peinlich.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » Do 9. Mär 2023, 23:53

https://de.wikipedia.org » Banause hat geschrieben:
Der Banause wird als abwertende Bezeichnung gebraucht, mit der den Betroffenen ein Mangel an Intellekt, Feingefühl oder Bildung unterstellt wird; im Besonderen wird „Kunst“- oder „Kulturbanause“ als Vorwurf gegen ein fehlendes Kunstverständnis gebraucht.

...
Daniel K.
 
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