Längenkontrahierter Zug

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Gluon » Mo 13. Dez 2010, 22:20

Highway hat geschrieben:Hut ab vor deiner Hartnäckigkeit.


Vielen Dank!
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Gluon » Mo 13. Dez 2010, 22:24

Faber hat geschrieben:Fazit: Wer Einsteins Lichtmessmethode anwendet, sollte die Ergebnisse geeignet korrigieren.


Wenn er sich für die Ruhelänge interessiert, sollte er das tun.
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Gluon » Mo 13. Dez 2010, 22:31

Highway hat geschrieben:Deine hatte ich eigentlich nicht im Sinn, aber wenn ich's mir so recht überlege, gilt das ebenso für dich, und natürlich aller Anderen - unahhängig vom Resultat.


Naja, der Ernst hat halt fünf Seiten lang versucht, irgendwelche Widersprüche zu verteidigen, wo keine sind. Aber jetzt haben wir die Sache ja geklärt. Nur ob die beiden Panzer jetzt in die Grube fallen, werden wir wohl nie erfahren ;)

Gruß,
Gluon
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Faber » Mo 13. Dez 2010, 22:52

Gluon hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Fazit: Wer Einsteins Lichtmessmethode anwendet, sollte die Ergebnisse geeignet korrigieren.

Wenn er sich für die Ruhelänge interessiert, sollte er das tun.

Und dafür sollte er sich interessieren, wenn er z.B. wissen will, ob der Panzer überhaupt in die relativ bewegte Grube passt.


Gluon hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Deine hatte ich eigentlich nicht im Sinn, aber wenn ich's mir so recht überlege, gilt das ebenso für dich, und natürlich aller Anderen - unahhängig vom Resultat.

Naja, der Ernst hat halt fünf Seiten lang versucht, irgendwelche Widersprüche zu verteidigen, wo keine sind. Aber jetzt haben wir die Sache ja geklärt. Nur ob die beiden Panzer jetzt in die Grube fallen, werden wir wohl nie erfahren ;)

Aber eines haben wir doch erfahren: Die Frage, ob ein Panzer in eine Grube passt, hängt nicht von der Relativgeschwindigkeit zwischen beiden ab.

Gruß
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Faber » Di 14. Dez 2010, 02:17

Gluon hat geschrieben:Die Längenkontraktion ist nicht mehr oder weniger real als die Tatsache, dass sich die kinetische Energie oder der Impuls eines Objektes bei Wechsel des Koordinatensystems ändert.

Ja, so ist es. Man habe z.B. Impulswerte der Objekte A und B in bezug auf das Bezugssystem BS1 sowie Impulswerte der Objekte A und B in bezug auf das Bezugssystem BS2, das gegenüber BS1 bewegt sei. Diese Werte darf man nicht kreuz und quer vergleichen (, addieren, subtrahieren, ... ), um etwa eine Aussage über die Folgen eines Stoßes zwischen A und B treffen zu können. Man darf nur Impulswerte vergleichen, die sich auf ein und dasselbe Bezugsystem beziehen.

Ebenso darf man nicht den Wert der AE-Längenmessung* eines relativ bewegten Objektes (z.B. Panzer) mit dem Wert der AE-Längenmessung* eines relativ ruhenden Objektes (z.B. Graben) vergleichen, um herauszufinden, welches Objekt länger sei. Wenn die beiden Objekte eine unterschiedliche Geschwindigkeit in bezug auf den Beobachter haben, dann ruhen sie in unterschiedlichen Bezugssystemen und die per AE-Längenmessung* ermittelten Werte ihrer Länge können erst dann verglichen werden, wenn der eine Längenwert in das Bezugssystem des anderen oder aber wenn beide Längenwerte in sonst ein und dasselbe andere Bezugssystem umgerechnet sind.

Das wiederum bedeutet: Wenn die Eigenlängen von Automobil und Garage übereinstimmen, dann passt das Automobil genau in die Garage, ganz egal, welche relative Geschwindigkeit beide zueinander haben mögen und was welcher Beobachter auch immer für Hausnummern mittels der AE-Längenmessung* ermittelt. Der Beobachter wäre jedenfalls gut beraten, die Relativgeschwindigkeit von Automobil und Garage zu ermitteln, seine Relativgeschwindigkeit zu Automobil und Garage zu ermitteln und dann alle Hausnummern seiner AE-Längenmessungen* `auf einen Nenner' zu transformieren, anstatt alle jene kopfschmerzerregenden Überlegungen anzustellen, mit denen sich die Welt peinlicherweise seit bald mehr als 105 Jahren herumschlägt.

Gruß
Faber

*) AE-Längenmessung = `Längenmessung' mittels der Vakuum-Lichtmessmethode nach Albert Einstein.

P.S.: Warum eigentlich SRT mit Vakuum-Lichtgeschwindigkeit c? Hat nicht Poseidon unter Wasser mit seinen Seepferdchen, Seeschlangen und Seekühen gleiches Recht wie Zeus? Sind die da unter Wasser nicht gleichberechtigt? Warum also nicht SRT mit c_Wasser < c? Sind Licht-Längenmesswerte unter Wasser weniger real? Müssen Licht-Längenmesswerte im Wasser etwa korrigiert werden?
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Hannes » Di 14. Dez 2010, 10:06

Hallo Kollegen !
Naja, der Ernst hat halt fünf Seiten lang versucht, irgendwelche Widersprüche zu verteidigen, wo keine sind. Aber jetzt haben wir die Sache ja geklärt. Nur ob die beiden Panzer jetzt in die Grube fallen, werden wir wohl nie erfahren

Die zurückliegende Diskussion hat eines eindeutig hervorgebracht:
Woran die SRT krankt ( nicht crankt):

An wirklichkeitsfremden Aussagen und falschen Annahmen.

Mich freut der weihnachtliche Kompromiss der "geleerten" Fachleute.
Wir werden jedem Streitgegner einen roten oder grünen Spielzeugpanzer
als Weihnachtsgeschenk kaufen und dann wird er sehen,wo der Panzer hinfällt.

Für das kommende Jahr wäre eine sachliche,konstruktive Diskussion
notwendig, die endlich die verfahrene Situation klären sollte.

Dem Poeten Manuel kaufen wir eine Schimpfkanone, damit er es
etwas leichter hat.Damit kann sich auch Britta spielen, wenn sie Zeit hat.

Kollege Ernst bekommt ein Navi für sein Murmeltier.

Allen Kollegen, die "Relativisten" nicht ausgenommen,wünsche
ich friedliche Weihnachtsfeiertage und für den kommenden
Jahreswechsel viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit !

Mit Gruß
Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Di 14. Dez 2010, 13:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Gluon » Di 14. Dez 2010, 10:30

Hannes hat geschrieben:Die zurückliegende Diskussion hat eines eindeutig hervorgebracht:
Woran die SRT krankt ( nicht crankt):

An wirklichkeitsfremden Aussagen und falschen Annahmen.


Naja, für die wirklichkeitsfernen Gedankenexperimente und die falschen Annahmen kann man nun wirklich nicht die Theorie haftbar machen.

Gruß,
Gluon
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 14. Dez 2010, 10:33

Ernst hat geschrieben:
Gluon hat geschrieben: bestreitet ja niemand, dass die Längenkontraktion hier nicht mechanisch die Panzer verkürzt, sondern ein Effekt der Messung ist. Das ist es wahrscheinlich, was du als virtuell bezeichnest.

Überraschung. Eine Längenmessung an einem Objekt, welche nicht seine mechanische Länge ergibt, bezeichne ich tatsächlich als virtuell. Die mechanische Länge erhält man aus der Transformation der gemessenen Länge ins Ruhesystem des Meßobjektes. Das hatte ich ja schon vielfach erwähnt.
Dann sind auch alle Paradoxa nur scheinbarer Art. Meßwertbereinigt treten in den Bezugssystemen keine Widersprüche auf.
Der Ablauf ala SRT wird nur anders gesehen. Tatsächlich erfolgt er entsprechend klassischer Physik.

Unerwarteter Konsens nach dem vielen hin und her.

Dass der Ausgang des Überquerungsversuches einzig und allein mit der klassischen Physik und mit dem einfachem Vergleich der physisch invarianten Ruhelängen jeweils vom Panzer und Graben beschreibbar ist, hat Ernst seitenlang vergeblich versucht, Trigemina klar zu machen, siehe zum Beispiel hier in diesem Thread vor über einem Monat Beiträge von Ernst an Trigemina:

Trigemina hat jedoch nie akzeptiert, dass allein die Werte, die in der klassischen Physik für die unveränderlichen physischen Ruhelängen der Objekte ermittelt werden, den realen Verlauf des physikalischen Ereignisses in der Natur beschreiben und folglich allein für richtige Vorhersagen relevant sind. Es gibt in der klassischen Physik in dieser Konstellation überhaupt kein Paradoxon zu lösen sobald man die Ruhelängen der Objekte ermittelt bzw. vorgegeben hat. Das wollte Trigemina nie einsehen und hat sich deswegen lieber „aus Selbschtutz“ (?) aus der Diskussion verabschiedet.

Insofern ist die Wende, die von Joachim Schulz gebracht wurde doch eine sehr große Überraschung, muss ich auch sagen.
Auch ich gratuliere Ernst für seine Geduld und seine Beharrlichkeit! :)
Und ich gratuliere auch Dr. Joachim Schulz für diese Klärung. :)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Gluon » Di 14. Dez 2010, 10:48

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Dass der Ausgang des Überquerungsversuches einzig und allein mit der klassischen Physik und mit dem einfachem Vergleich der physisch invarianten Ruhelängen jeweils vom Panzer und Graben beschreibbar ist, hat Ernst seitenlang vergeblich versucht, Trigemina klar zu machen,


Es ist ja auch nicht korrekt. Wir haben ja hier darauf verzichtet, zu überlegen unter welchen Umständen der Panzer fällt. Dass einzig die Länge dafür ausschlaggebend ist, stimmt ja schon klassisch nicht. Warum sollte es relativistisch stimmen. Dazu braucht es relativistische Dynamik.

Gruß,
Gluon
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 14. Dez 2010, 11:04

Gluon hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Dass der Ausgang des Überquerungsversuches einzig und allein mit der klassischen Physik und mit dem einfachem Vergleich der physisch invarianten Ruhelängen jeweils vom Panzer und Graben beschreibbar ist, hat Ernst seitenlang vergeblich versucht, Trigemina klar zu machen,

Es ist ja auch nicht korrekt. Wir haben ja hier darauf verzichtet, zu überlegen unter welchen Umständen der Panzer fällt. Dass einzig die Länge dafür ausschlaggebend ist, stimmt ja schon klassisch nicht. Warum sollte es relativistisch stimmen. Dazu braucht es relativistische Dynamik.

Wir brauchen auch nicht eine "relativistische Dynamik" (?), um diese Konstellation zu beschreiben: Die klassische Dynamik aus der guten, alten klassischen Physik ist in der Lage richtig zu beschreiben, ob und wie der Panzer in den Graben fällt oder nicht. Die klassische Physik kann hier vollständig und widerspruchsfrei die dynamischen Vorgänge der Konstellation beschreiben, genauso wie sie vollständig und widerspruchsfrei die kinematischen Vorgänge der Konstellation beschreibt, davon gehe ich 100%ig aus, ohne mich in der klassischen Dynamik auszukennen. Eins steht für mich schon fest: Der Panzer biegt sich nicht kuschelig parabelförmig in den Graben. :P

Wollen wir wetten, dass die klassische Physik die dynamischen Vorgänge der Konstellation richtig beschreibt und dass wir dafür keine "relativistische Dynamik" brauchen? ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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