Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Fr 27. Jan 2023, 16:54

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du behaupest also dass die U2 anders taktet wenn der Beobachter, der ja im Kasten mitfährt, die beiden Messstellen abliest.

Die Messstellen M1 und M2 zeigen einfach den aktuellen Stand der U2 an.

Tun sie nicht, Sie zeigen den Stand der U2 an wenn sie die jeweilige Messstelle erreicht hat.
Der abgelesene Wert wird gespeichert und von den Messstellen angezeigt, sowohl innen in der Kiste als auch aussen am Zug.
Somit kann jeder, egal ob die Kiste zu ist oder nicht, den jeweiligen letzten Stand der Messstellen einsehen.

Was ist nun?

Nachfrage:
Du behaupest also dass die U2 anders taktet wenn der Beobachter, der ja im Kasten mitfährt, die beiden Messstellen abliest.
Da taktet diese dann nicht mehr alternierend obwohl sie ja mit unterschiedlicher Geschwindigkeit unterwegs ist.
Behauptest du das also wirklich?



Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Fr 27. Jan 2023, 16:55

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:das BS wechselt?

Ich erkläre nochmal, was Bezug und was Bezugssystem ist.
Das Universum hat die Bezüge exakt festgelegt. Daher kreist die Erde um die Sonne und nicht umgekehrt.
Der Bezug für den Mond ist die Erde.
Der Bezug für die Erde ist die Sonne. Da die Sonne der Bezug für mehrere Planeten ist, ist es ein System, das Sonnensystem. Es ist ein System mit Zentrum Sonne.


Kurt, ob du willst oder nicht, auch du kannst keine Bezüge einfach so festlegen, was du aber machst, weil eben die Bezüge bereits festgelegt worden sind.


Wo habe ich denn so einfach einen Bezug festgelegt? (und wofür habe ich einen festgelegt?)

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Frau Holle » Fr 27. Jan 2023, 16:57

Wen es interessiert, ich habe es hier mal mit vernünftigen Zahlen durchgerechnet nach SRT.

  1. Die Weglänge zwischen M1 und M2 im ruhenden Zug sei L = 1 Ls (Lichtsekunde).
  2. Der Zug bewege sich relativ zum Gleis mit v = 0,8c = 4/5 c
  3. Die U₂ bewege sich relativ zum Zug mit u₂ = 0,6c = 3/5 c

    Fazit:

    Im Zug dauert eine Fahrt der Uhr U₂ zwischen M₁ und M₂ in beide Richtungen gleich lang:
    • Die Uhr U₁ zählt 1⅔ s pro Fahrt.
    • Die Uhr U₂ zählt 1⅓ s pro Fahrt.
    Im Bezugsystem des Bahnhofs dauert eine Fahrt der Uhr U₂ unterschiedlich lang:
    • Bei Bewegung in Fahrtrichtung vom Zug zählt die Uhr U₀ 37/9 = 4,111… s.
    • Bei Bewegung gegen die Fahrtrichtung zählt die Uhr U₀ 13/9 = 1,444… s.
Der Unterschied im Ruhesystem der Gleise kommt daher, dass die U₂ in Fahrtrichtung dem Punkt M₂ hinterher fahren muss und entgegen der Fahrtrichtung kommt M₁ ihr entgegen. Wie lang die U₂ also jeweils unterwegs ist vom Gleis aus gesehen hängt entscheidend davon ab, welche Strecke sie entlang der Gleise zurücklegen muss, und die ist entgegen der Fahrtrichtung natürlich kürzer, weil M₁ auf sie zu kommt und in Fahrtrichtung länger, weil M₂ quasi vor ihr flüchtet und erst eingeholt werden muss. Das sollte jedem sofort einleuchten.

=> Kurts PDF ist für die Tonne und keine Widerlegung der RT.
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 27. Jan 2023, 17:10, insgesamt 2-mal geändert.
Frau Holle
 
Beiträge: 4445
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Fr 27. Jan 2023, 17:06

Kurt hat geschrieben:Tun sie nicht, Sie zeigen den Stand der U2 an wenn sie die jeweilige Messstelle erreicht hat.
Der abgelesene Wert wird gespeichert und von den Messstellen angezeigt, sowohl innen in der Kiste als auch aussen am Zug.
Somit kann jeder, egal ob die Kiste zu ist oder nicht, den jeweiligen letzten Stand der Messstellen einsehen.

Was ist nun?
Das meine ich doch.

Du hast doch eingebracht,
U2:
850 Takte/Sekunde bei Plattform 105m/s
950 Takte/Sekunde bei Plattform 95m/s

Die Werte sind pro Sekunde. Ich nehme mal an die U1 Sekunde?
Und die Fahrt dauert (mit U1 gemessen) 10 Sekunden hin und zurück?

Heißt 8500 gezählte Takte bei M2 nach M1
und 9500 gezählte Takte bei M1 nach M2
sanchez
 
Beiträge: 2260
Registriert: Do 8. Nov 2018, 15:41

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Fr 27. Jan 2023, 17:11

@Frau Holle

Prima.

Wie bist du auf die Strecke gekommen, die U2 vom Bahnhof aus gesehen zurücklegt?
sanchez
 
Beiträge: 2260
Registriert: Do 8. Nov 2018, 15:41

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Fr 27. Jan 2023, 17:32

bumbumpeng hat geschrieben:Daher kreist die Erde um die Sonne und nicht umgekehrt.

Naja, die Erde Kreist auch ums galaktische Zentrum. Die Sonne ist also auch nur von dir willkürlich festgelegt.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Fr 27. Jan 2023, 17:51

Frau Holle hat geschrieben:Der Unterschied im Ruhesystem der Gleise kommt daher,

Es gibt kein Ruhesystem der Gleise, es gibt ein BS, dieses ist abgeleitet von den Umständen die sich auf der Erde abspielen (Sagnac ist ausgeklammert)

Frau Holle hat geschrieben:dass die U₂ in Fahrtrichtung dem Punkt M₂ hinterher fahren muss und entgegen der Fahrtrichtung kommt M₁ ihr entgegen.
Wie lang die U₂ also jeweils unterwegs ist vom Gleis aus gesehen hängt entscheidend davon ab, welche Strecke sie entlang der Gleise zurücklegen muss, und die ist entgegen der Fahrtrichtung natürlich kürzer, weil M₁ auf sie zu kommt und in Fahrtrichtung länger, weil M₂ quasi vor ihr flüchtet und erst eingeholt werden muss. Das sollte jedem sofort einleuchten.


Was sofort einleuchten sollte ist der Umstand, dass die U2 immer 10 Sekunden unterwegs ist.
Sie überschreitet während der 10 Sekunden unterschiedliche Längen auf dem Gleis.
Unterschiedliche Länge überschritten bedeutet unterschiedliche Geschwindigkeit gegen das Gleis.
Unterschiedliche Geschwindigkeit gegen das Gleis, damit gegen den Bezug, damit gegen die Erdoberfläche, bedeutet unterschiedliches Takten der U2.
Ob du das mit Realzahlen oder, so wie ich, mit Alaiswerten beschreibst, ist vollkommen egal, es bleibt die unterschiedliche Taktung bestehen.
Und weil das so ist, dies auch in der geschlossenen Kiste auftritt, ist sowohl in als auch ausserhalb der Kiste erkennbar ob die Plattform, damit der Zug, bewegt ist oder nicht.
Da die RT behauptest es sei unmöglich das zu erkennen und es gibt keine Methode dazu, ist ihre Aussage falsifiziert.
Heisst: sie ist widerlegt und gehört weg vom Fenster.

Frau Holle hat geschrieben:=> Kurts PDF ist für die Tonne und keine Widerlegung der RT.


Kannst dir ja was wünschen, tritt aber nicht ein.
Die RT ist falsifiziert, verantwortlich dafür ist ein wenig Nachdenken was realistisch ist, das Erstellen einer "Methode" ums zu zeigen, und das was die moderne Wissenschaft rausgefunden hat mit einzubeziehen.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Fr 27. Jan 2023, 17:59

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Tun sie nicht, Sie zeigen den Stand der U2 an wenn sie die jeweilige Messstelle erreicht hat.
Der abgelesene Wert wird gespeichert und von den Messstellen angezeigt, sowohl innen in der Kiste als auch aussen am Zug.
Somit kann jeder, egal ob die Kiste zu ist oder nicht, den jeweiligen letzten Stand der Messstellen einsehen.

Was ist nun?
Das meine ich doch.

Du hast doch eingebracht,
U2:
850 Takte/Sekunde bei Plattform 105m/s
950 Takte/Sekunde bei Plattform 95m/s

Die Werte sind pro Sekunde.

Falsch.

Was ist, wann kommt da mal eine verbindliche Aussage?

Nachfrage:
Du behaupest also dass die U2 anders taktet wenn der Beobachter, der ja im Kasten mitfährt, die beiden Messstellen abliest.
Da taktet diese dann nicht mehr alternierend obwohl sie ja mit unterschiedlicher Geschwindigkeit unterwegs ist.
Behauptest du das also wirklich?


Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Fr 27. Jan 2023, 18:38

Da alle Uhren hier eh die gleiche Anzahl an Takten zählen bis sie eine Sekunde anzeigen ist Kurts Idee mit den unterschiedlichen Takten für eine Sekunde eh hinfällig. Mit kaputten Uhren kann er viel widerlegen aber nicht die RT.
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Fr 27. Jan 2023, 22:21

@Kurt


Frau Holle hat geschrieben:Im Zug dauert eine Fahrt der Uhr U₂ zwischen M₁ und M₂ in beide Richtungen gleich lang:

Frau Holle hat geschrieben:Im Bezugsystem des Bahnhofs dauert eine Fahrt der Uhr U₂ unterschiedlich lang:


Das ist der springende Punkt. Es zeigt, dass U2 nicht unterschiedlich in den beiden Fällen taktet, sprich U2 taktet auf dem Weg nicht weniger Takte von M2 nach M1 als auf dem Weg von M1 nach M2.
Sondern dass die gemessene Zeit, die U2 zwischen M1 und M2 braucht unterschiedlich wahrgenommen wird.

Für die Bahnhofsuhr (U3) geht U2 alternierend langsamer, aber für U1 geht U2 konstant langsamer ist.
Ausschlaggebend ist die Relativgeschwindigkeit, und die ist nochmal für die Bahnhofsuhr alternierend (95m/s und 105m/s)
und für den Beobachter auf der Plattform konstant langsamer (100m/s).
Kurt hat geschrieben:die U2 plötzlich anders taktet, nur weil irgendwer irgendwie von woanders hinschaut,

Das ist es, irgendwer ist schaut sich U2 an, und wenn er dann zu U2 bewegt ist, geht U2 langsamer als seine Armbanduhr.
Dass eine Uhr langsamer geht als deine Armbanduhr, ist ein "Fata Morgana" Effekt, solange du bewegt bist zur Uhr, geht die Uhr langsamer.

Warum geht die bewegte Uhr langsamer?
Bei einer bewegten Uhr, sind die Maße komprimiert. Eine Strecke bei einer bewegter Uhr ist kürzer, und die Strecke bei einer ruhenden Uhr hat Ruhelänge.
Wenn also die Transformation von einem System wo die Abstände kleiner sind zu einem System wo die Abstände größer sind, wird es gedehnt.
Die Strecke wird in die Länge gezogen und eben auch die Zeit.

Was verstehst du daran nicht?
sanchez
 
Beiträge: 2260
Registriert: Do 8. Nov 2018, 15:41

VorherigeNächste

Zurück zu Weitere Alternativtheorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 18 Gäste