Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Di 24. Jan 2023, 14:19

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die U2 bewegt sich in Fahrtrichtung für 10 Sekunden mit 105m/s und dann für 10 Sekunden mit 95m/s.

10 Sekunden von der Bahnhofsuhr aus gemessen?

Kurt hat geschrieben:Die 10 Sekunden sind voreingestellt.


Frau Holle hat geschrieben:Das ist keine Antwort. Da die U2 keine Sekunden zählt, müssen die 10 Sekunden woanders "voreingestellt" bzw. gezählt werden.


Natürlich ist das eine Antwort, die Fahrdauer von 10 Sekunden wird durch die Mechanik auf der Plattform bereitgestellt die die U2 mal in Fahrtrichtung, mal gegen die Fahrtrichtung bewegt.
Die Mechanik ist derart, dass sich die 10 Sekunden bei einer Zuggeschwindigkeit von 100m/s ergeben.

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Di 24. Jan 2023, 14:55

Kurt hat geschrieben:Die Mechanik ist derart, dass sich die 10 Sekunden bei einer Zuggeschwindigkeit von 100m/s ergeben.

Wie ist das eingestellt worden?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Di 24. Jan 2023, 15:15

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Mechanik ist derart, dass sich die 10 Sekunden bei einer Zuggeschwindigkeit von 100m/s ergeben.

Wie ist das eingestellt worden?


Mitfahren und Gleisschwellen beobachten/zählen.

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Di 24. Jan 2023, 15:17

Kurt hat geschrieben:Mitfahren und Gleisschwellen beobachten/zählen.

Was wird gezählt? Und wer fährt da mit?
McMurdo
 

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Di 24. Jan 2023, 15:27

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Mitfahren und Gleisschwellen beobachten/zählen.

Was wird gezählt? Und wer fährt da mit?

Die Anzahl der Gleisschwellen, irgendwer der zählen kann und vergleichen ob die Fahrdauer zur Anzahl der dabei befahrenen Schwellen passt.

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Di 24. Jan 2023, 15:27

Frau Holle hat geschrieben:Ich habe es mal mit brauchbaren Werten ausgerechnet:

Zuggeschwindigkeit relativ zum Gleis: 0,8 c
U2-Geschwindigkeit relativ zum Zug: 0,6 c
Abstand M1-M2: 1 Ls (Lichtsekunde)

Dann dauert eine Fahrt der U2 zwischen den Messstellen genau 1 Sekunde am Gleis bzw. Bahnhof gemessen (auf einer U₀ abgelesen), egal in welche Richtung sich die U2 bewegt:


Hallo Frau Holle,
Du gibst den Abstand zwischen M1-M2 mit 1 Ls an.

Im Prinzip ist die Versuchsanordnung ähnlich dem Achilles mit der Schildkröte Paradoxon.
Dabei ist, wenn U2 in Fahrtrichtung unterwegs ist, M1 die Schildkröte, sie hat Streckenmäßig Vorsprung und ist langsamer,
und U2 entspricht Achilles, der bei Ort 0 startet und schneller ist als die Schildkröte bzw. M1.

Die Zeit errechnet sich aus:


Bei Achilles ist die Strecke M1-M2 der Vorsprung, den die Schildkröte hat, geteilt durch die Geschwindigkeit von Achilles (U2) minus die Geschwindigkeit von der Schildkröte (M1).
Für den Rückweg von U2, ist U2 die Schildkröte und M2 Achilles.

Kurt will aber aus der Zeitdilatation die Geschwindigkeit der Plattform ermitteln.
Kann also mit deinem Wert 1Ls in beiden Richtungen gerechnet werden?

Er spricht davon, dass auf dem Hinweg v(U2) = 105m/s weniger Zeit verstreicht auf U2 als auf dem Rückweg v(U2) = 95m/s
Er nennt das alternierenden Uhrengang. Das ist falsch, sie U2, braucht nur unterschiedliche lange (gemessen mit einer anderen Uhr).
Also kommt man nicht drumherum auch die Längenkontraktion zu berücksichtigen.

Oder stehe auf dem Schlauch und es kürzt sich raus?
Zuletzt geändert von sanchez am Di 24. Jan 2023, 15:58, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Di 24. Jan 2023, 15:35

sanchez hat geschrieben:Oder stehe auf dem Schlauch und es kürzt sich raus?


Du hast dir den falschen Schlauch ausgesucht, es werden Takte pro Fahrt gezählt.
Die Fahrt dauert immer gleich lang, dabei wird von der U2, je nach Fahrtrichtung auf der Plattform, eine unterschiedliche Streckenlänge überwunden.
Ergibt eine unterschiedliche Geschwindigkeit der U2 und damit unterschiedliches Takten.

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Di 24. Jan 2023, 15:44

Kurt hat geschrieben:Du hast dir den falschen Schlauch ausgesucht, es werden Takte pro Fahrt gezählt.


Und Takte werden in Sekunden umgerechnet, ganz toll. 1000 Takte = 1Sekunde, 950 Takte = 0,95 Sekunden


Kurt hat geschrieben:Die Fahrt dauert immer gleich lang


Von U2 aus gesehen ja.

Kurt hat geschrieben:dabei wird von der U2, je nach Fahrtrichtung auf der Plattform, eine unterschiedliche Streckenlänge überwunden.


Nur vom Bahnhof aus gesehen.

Kurt hat geschrieben:Ergibt eine unterschiedliche Geschwindigkeit der U2 und damit unterschiedliches Takten.


U2 zählt konstant die gleiche Anzahl an Takten, aber hin und zurück vom Bahnhof aus gesehen, dauert eine Hin Sekunde länger als eine zurück Sekunde.

Sobald die U2 bewegt ist taktet sie langsamer als wie wenn sie ruht.
Die Aliaswerte für die Taktfrequenz der U2 wurden wie folgt gesetzt:
bei
v = 0: 100 Takte/sec
v = 105m/s 85 Takte/s
v = 95m/s 95 Takte/s

Da die Fahrt der U2 immer 10 Sekunden dauert ergeben sich die Werte von 850 bzw 950 Takten/Fahrt.


Nein, Kurt du zäumst das Pferd von hinten auf.

Die Änderung des Uhrengangs geht nicht über die Anzahl der gezählten Takte von U2. Sondern, ein einzelner Takt von U2 wird länger. So kommt es, dass wenn 1,5 Sekunden am Bahnhof vergehen, 1 Sekunde von U2 vergehen. Oder 1 Sekunde am Bahnhof, macht 0,85 Sekunden von U2.,

Anders gesagt, die Anzahl der gezählten Takte von U2 zwischen M1 und M2 ist konstant. Aber eine Uhr am Bahnhof sieht wie mit steigender Geschwindigkeit von U2, dass eine U2 Sekunde immer länger dauert.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Di 24. Jan 2023, 15:49

Kurt hat geschrieben:Die Anzahl der Gleisschwellen, irgendwer der zählen kann und vergleichen ob die Fahrdauer zur Anzahl der dabei befahrenen Schwellen passt.

Wie stellt der das denn fest ob das passt?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Di 24. Jan 2023, 15:50

Kurt hat geschrieben:es werden Takte pro Fahrt gezählt.

Was ja analog zu Sekunden ist. Denn 10 Sekunden sind ja immer gleich viele Takte.
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