Das Uhrenparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon McMurdo » So 1. Jan 2023, 15:14

Kurt hat geschrieben:
Ich hatte insgeheim die Hoffnung, dass du das es bis zum Jahresende verstehen würdest wie die RT-Behautungs_Falsifizierung funktioniert, aber ich habe wohl das falsche Jahresende genommen.

Kurt

.

Ich hab verstanden das deine Methode nicht funktioniert. Aber das weißt du ja auch selber. Du musstest ja sogar schon eingestehen das du ur Fantasiewerte benutzen kannst. Aber Fantasie beweist und widerlegt eben gar nichts.
McMurdo
 

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » So 1. Jan 2023, 18:36

Daniel K. hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Das solche Prozesse langsamer gehen, hab ich nicht bestritten, wie man ja an den Halbwertszeiten auch erkennen kann. Aber eine Uhr geht deswegen nicht physikalisch langsamer, so wie eben eine Pendeluhr.

Natürlich muss sie dann auch langsamer gehen, denn jede Uhr basiert ja auf physikalischen Prozessen. Wenn alle physikalische Prozesse langsamer gehen und du das auch nicht abstreitet, ist mir nicht klar, wie du dann darauf kommst, dass das bei Uhren dann nicht der Fall sein soll.

Wollen wir Dich mal nicht mit der Frage ins neue Jahr gehen lassen, auch wenn ich Dir das schon einigem Mal erklärt habe. Wenn eine Uhr physikalisch langsamer geht, hat sich was physikalisch an der verändert, das kann man an der Uhr selber messen. Die ist schwerer, leichter, grün, rot, dreht sich, oder das Gewicht am Pendel wurde verstellt. Ja?

Wenn sich aber alles "ändert", oder wenn man es eben nicht an der Uhr messen kann, wurde nichts gegenüber der Umwelt an der verändert.
Kurt hat geschrieben:
Du bestreitest also nach wie vor, dass eine Uhr beim Bewegt sein, langsamer taktet, ohne dass da irgendwo rumgedreht wurde.

Unfug, mach ich nicht, zitiere mich mal entsprechend und vergesse mal Deine falsche Interpretation meiner Worte. Im Gegenteil habe ich gerade erst wieder mehrfach erklärt, wie das genau ausschaut, wenn die Uhr "bewegt" "langsamer" geht. Sogar eine Quellen angegeben und zitiert, Markus Pössel kennst Du ja, der hat schon echt Ahnung von Physik. Gerade auch zur SRT und dem Thema hier.


Ich schiebe noch mal etwas nach, auch für McMurdo eventuell interessant:

SciLogs » RELATIV EINFACH » Relativitätstheorien » Gleichzeitigkeit ist relativ » Momentaufnahmen, Markus Pössel hat geschrieben:
Die folgende Abbildung zeigt zwei Beispiele. Die Uhren sind vereinfacht als Rechtecke dargestellt, die Zeitangaben als Zahlen wiedergegeben (zu denen man sich einheitliche geeignete Einheiten dazudenken möge):

Bild

(a) und (b) sind dabei zwei der erwähnten Momentaufnahmen, die jeweils Ereignisse zeigen, die relativ zu einem Inertialsystem S gleichzeitig stattfinden. In der Abbildung sind jeweils drei Uhren C1, C2, C3 gezeigt, welche die Zeitkoordinate von S realisieren. Abbildung (a) ist damit eine Momentaufnahme zur Zeit 26.2, Abbildung (b) eine Abbildung zur Zeit 27.2. Ebenfalls im Bild ist eine baugleiche, mit konstanter Geschwindigkeit v bewegte Uhr D, die entsprechend von der einen Momentaufnahme zur anderen ihre Position verändert. Der Vergleich mit den ruhenden S-Uhren zeigt einen weiteren Effekt der Speziellen Relativitätstheorie: Im Vergleich der Momentaufnahmen (a) und (b) ist die Anzeige der Uhr D nur um 0.5. weitergewandert, die der ruhenden Uhren C1, C,2, C3 aber um 1.0. Darin manifestiert sich die sogenannte Zeitdilatation, oft salopp zusammengefasst “bewegte Uhren gehen langsamer.

Wir bezeichnen eine solche durch S-Gleichzeitigkeit definierte Momentaufnahme als S-Momentaufnahme (und analog für andere Bezugssysteme, deren Gleichzeitigkeitsbegriff und entsprechende Momentaufnahmen).

Ich stimme hier Markus ohne wenn und aber in seiner Aussage und Erklärung zu. Gehe sogar mal weiter und gebe etwas Prosa dazu und eine Geschichte, also auch extra für McMurdo, man stelle sich D als Pulsar vor (jeder Pulsar ist im Grunde auch eine sehr genaue Uhr, zumindest ein Oszilator den man für eine Uhr nehmen kann), wir haben entlang einer Strecke im All eben Uhren aufgestellt, C₁, C₂, C₃ und nun "bewegt" sich der Pulsar entlang unserer Uhren, für uns dauert das 1 s doch der Pulsar zählt nur 0,5 s weiter. Du kannst auch gerne den Pulsar wieder wie Markus einfach als "bewegte" Uhr betrachten Kurt.

Wie dem aber auch immer sei, nur weil wir mit Uhren den Pulsar so beobachten, kann das keinen physikalischen Einfluss auf den haben, da kann nicht eben sich was an dem verändern. Der geht physikalisch nicht langsamer, weil wir da Uhren entlang seines Weges platziert haben und ablesen.


Kurt hat geschrieben:
All diejenigen die das festgestellt haben sind also demnach Lügner und Betrüger.

Nein, habe ich nie behauptet, ist eine Diffamierung und Unterstellung, lügen tust aber Du mal wieder, wie ich gleich mit Zitaten von Dir belegen werden, wieder einmal.


Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat auch zwei Uhren im Zug, die U₂ die vor und zurück fährt, und die U₁ mit der dieser Vorgang jedes mal mit 10 s im Zug gemessen wird.

Ohne Lug und Betrug geht es bei dir wohl nicht. Außerdem würde die U₁ keine 10 Sekunden Fahrdauer der U₂ messen)



Wie gesagt, entweder lügst Du, oder bist dement, Deine Worte dazu:

Kurt » Do 26. Mai 2022, 08:22 hat geschrieben:
Die Uhr fährt von hinten kommend, über M₂ und M₁ bis zum vorderen Umkehrpunkt. Sobald sie M₂ passiert wird die angezeigte Uhrzeit/Zählerstand gelesen und in M₂ festgehalten. Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M₁. Sobald sie M₁ passiert wird in M₁ die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M₁ gespeichert. ... Sobald sie M₁ passiert wird die angezeigte Uhrzeit/Zählerstand gelesen und in M₁ festgehalten. Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M₂. Sobald sie M₂ passiert wird in M₂ die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M₂ gespeichert.

Es stehen nun vier gelesene Werte von zwei Fahrten zur Verfügung. Die Differenz der Uhrzeit/Takte je Fahrt wird festgestellt. Anhand der Differenz der beiden Fahrten kann nun erkannt werden: Ist die Differenz gleich, ruht die Plattform. Ist die Differenz unterschiedlich ist die Plattform bewegt.
Kurt » Di 8. Nov 2022, 20:54 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt, Du hast doch die Geschwindigkeit der Karte mit 5 m/s gegenüber der Plattform angegeben, sollte der Weg beide mal in der Kiste eben 50 m sein dann misst der Beobachter in der Kiste eben auf jeden Weg 10 s und das ist beide mal gleichlang. Gleicher Weg, gleiche Strecke, konstante Geschwindigkeit von 5 m/s, gleiche Zeit für beide Wege.

... Gleicher Weg, gleiche Strecke, gleiche Fahrgeschwindigkeit gegen die Plattform, gleiche Dauer der beiden Fahrten, Dauer pro Fahrt 10 Sekunden, Strecke 50 Meter. Wenn der Beobachter auf der Plattform die Dauer einer Fahrt misst, dann misst er 10 Sekunden.
Kurt » Di 20. Dez 2022, 22:01 hat geschrieben:
gleicher Weg, gleiche Strecke, gleiche Geschwindigkeit, immer 10 s.

- gleicher Weg auf der Plattform
- gleiche Strecke auf der Plattform
- gleiche Geschwindigkeit auf der Plattform, Bezug: die Plattform!
- immer 10 s

Die 10 Sekunden für jeweils eine Fahrt müssen ja pro Fahrt gleich sein, schließlich wird während der (jeweils) 10 Sekunden die Anzahl der Takte der U₂ ermittelt.

die U₂ geht für den Beobachter im Zug nicht alternieren .

Habe da noch mehr Aussagen von Dir, ich mag nun auch nicht alle zitieren und schnipseln, sollte doch echt auch so reichen, Du hast mehrfach gesagt, jede Fahrt der U₂ dauert 10 s, und das Bezug(ssystem) ist die Plattform. Klar zeigt dann die U₁ auch die 10 s an, sie ruht ja in S im Zug und misst eben die Zeit die auf der Plattform vergeht.

Also ich habe nicht gelogen, entweder lügst Du oder weißt nicht mehr was Du so geschrieben hast. Nebenbei hast Du auch mal behauptet, die U₂ ist mit 5,5 m/s unterwegs auf der Plattform, sollte man mal beides gegenüberstellen und Du darfst dann jonglieren, wie Du beide Aussagen zusammenbringst, der Widerspruch ist offenkundig.

Das ist der Weg ...
Zuletzt geändert von Daniel K. am So 1. Jan 2023, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » So 1. Jan 2023, 18:39

McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat auch zwei Uhren im Zug, die U₂ die vor und zurück fährt, und die U₁ mit der dieser Vorgang jedes mal mit 10 s im Zug gemessen wird. ;) Also ich zähle da echt zwei bei Kurt.

Kurt sagt es würde alleine die U₂ ausreichen um das feststellen zu können. Denn die würde ja unterschiedliche Takte anzeigen. Bei Kurt wird nix verglichen.

Kurt erzählt und behauptest viel Unfug, und wie dem auch sei, er hat da dennoch zwei Uhren im Zug. Aber mal davon abgesehen, es klappt auch nicht, wenn die Uhren nun der Reihe nach an den Gleisen stehen, wie ich gezeigt habe, Markus Pössel kennst Du doch wohl auch. Er hat ja sogar öfter mal mit diskutiert.
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » So 1. Jan 2023, 19:34

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat auch zwei Uhren im Zug, die U₂ die vor und zurück fährt, und die U₁ mit der dieser Vorgang jedes mal mit 10 s im Zug gemessen wird.

Ohne Lug und Betrug geht es bei dir wohl nicht. Außerdem würde die U₁ keine 10 Sekunden Fahrdauer der U₂ messen.



Ich wusste doch, ich habe das ganz klar als Zitat von Dir Kurt, ich habe die Ehre:

Kurt » Do 3. Nov 2022, 20:50 hat geschrieben:
... die konstanten ± 5 m/s die die U₂ auf der Plattform macht (Bezug: Plattform, Beobachter auf der Plattform, Uhr des Beobachters, U₁)

Die 10 s, welche auf der Plattform nun für die U gemessen werden, ergeben sich bei einer Strecke von 50 m welche mit 5 m/s "zurückgelegt" wird mathematisch, aber haben wir auch als Zitat:

Kurt » Di 8. Nov 2022, 20:54 hat geschrieben:
... Gleicher Weg, gleiche Strecke, gleiche Fahrgeschwindigkeit gegen die Plattform, gleiche Dauer der beiden Fahrten, Dauer pro Fahrt 10 Sekunden, Strecke 50 Meter. Wenn der Beobachter auf der Plattform die Dauer einer Fahrt misst, dann misst er 10 Sekunden.
Kurt » Di 20. Dez 2022, 22:01 hat geschrieben:
... gleicher Weg, gleiche Strecke, gleiche Geschwindigkeit, immer 10 s.

Also Kurt, Du hast selber mehrfach erklärt, die U₁ misst für jede Fahrt egal in welche Richtung für die U₂ über jeweils 50 m in Zug eine Dauer von 10 s. Deine Worte, habe ich belegt. Ein Mann von Ehre würde sich nun entschuldigen, dass er einem anderen unterstellst hat, er würde lügen und betrügen, aber damit muss man bei Dir nicht rechnen, oder, so im neuen Jahr, wächst Du über Dich hinaus?
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » So 1. Jan 2023, 20:20

.
So, aber mal zurück zur eigentliche Diskussion hier, so richtig wurde da noch keine Einigkeit gefunden, ich zitiere mal:

Frau Holle » Fr 30. Dez 2022, 21:04 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Sofort nach Start kann er an diesen Uhren erkennen das diese Uhren vor laufen, seine also langsamer ist.

Sie laufen vor, weil diese Uhren auf den Weg alle für ihn asynchron gehen.

Also meine Uhr macht sowas nicht. Die war teuer und läuft sicher nicht vor, nur weil jemand vorbei kommt. Ganz egal wer gerade vorbei kommt und wie schnell der ist: Sie zeigt ihm die gleiche Zeit wie mir. Schmeiße deine Uhr weg und kauf dir eine richtige, wenn sie so einen Blödsinn veranstaltet. :lol:

War ein einfacher Satz von mir, "Sie" eben die Uhren, die auf dem Weg, an den Gleisen, die gehen für "ihn", also dem im Zug, dem bei seiner Uhr, asynchron, sie laufen vor, wie ich nun ja mit dem Zitat von Markus Pössel belegt habe. Können das auch selber mal entspannt rechnen. Ich zeige einfach noch mal die Aussage von Markus mit beiden Grafiken dazu und meiner Erklärung darunter:

Daniel K. hat geschrieben:
SciLogs » RELATIV EINFACH » Relativitätstheorien » Gleichzeitigkeit ist relativ » Momentaufnahmen, Markus Pössel hat geschrieben:
Umgekehrt können wir natürlich auch Momentaufnahmen konstruieren, die S'-gleichzeitig sind. Hier ist eine solche, für dieselben Uhren-Reihen zum Zeitpunkt t′ = 0: Oben in türkis die in S' ruhenden, und in jenem System synchronisierten, Uhren, unten in magenta die in S ruhenden, in S synchronisierten Uhren:

Bild

Diesmal ist die Situation gerade anders herum: In der S’-gleichzeitigen Momentaufnahme sind es selbstverständlich die in S' ruhenden und in jenem System synchronisierten Uhren, die dieselbe Zeit anzeigen, hier eben t′=0. Die Relativität der Gleichzeitigkeit äußert sich darin, dass nunmehr die S Uhren unterschiedliche Zeiten anzeigen – S-Gleichzeitigkeit ist nun einmal etwas anderes als S’-Gleichzeitigkeit. Durch Vergleich der Zahlenwerte sieht man auch, dass die Art und Weise, wie weit die angezeigten Zeitwerte von Null abweichen, für die S-Uhren in dieser Moment dieselbe ist wie für die S’-Uhren in der S-Momentaufnahme; einziger Unterschied ist das Vorzeichen, und dieser Unterschied ist nicht überraschend, bewegen sich doch die S-Uhren vom S’-System aus beurteilt nach links, dagegen die S’-Uhren vom S-System aus beurteilt nach rechts.

Und diesmal sind es die S-Uhren, die aufgrund der Längenkontraktion näher zusammenstehen als die S'-Uhren. Auch vom System S' aus betrachtet gilt die Längenkontraktion für eine Anordnung von Objekten, die sich relativ zum System bewegt.

Als letztes können wir noch die S’-Momentaufnahme zum Zeitpunkt t′=0.52 betrachten. Hier ist sie:

Bild

Im Vergleich zur vorigen Momentaufnahme haben sich die S-Uhren sämtlich nach links bewegt; wieder sind dabei zwei Uhren aus dem Bildausschnitt herausgerutscht, zwei neue von rechts dazugekommen. Auch vom System S' aus gilt die Zeitdilatation; schließlich ist zwischen den beiden Momentaufnahmen auf den S-Uhren nur das Zeitintervall 0.26 Sekunden vergangen, dagegen auf den S'-Uhren das Zeitintervall 0.52 Sekunden.

Damit Du es verstehst, ein paar Worte, erste Bild, achte auf C₀ und und C₀' beide Uhren auf 0, wie auch alle anderen Uhren in S'. Nun zweite Grafik, im Zug sind 0,52 s vergangen, die Uhr C₀ vom Bahnhof hat sich weiter bewegt und ist nun gegenüber der CL₁, in S sind 0,26 s vergangen, wie die C₀ zeigt, wenn Du am Bahnhof auf dieser Uhr sitzt, sind für Dich genau 0,26 s vergangen und sei sicher, diese 0,26 s sind auf allen Deinen Uhren vergangen. Ohne Frage sind 0,26 s < als 0,52 s, wirst Du sicherlich erkennen können. Damit vergehen offenkundig die Uhren die in S' bewegt sind langsamer, alle Uhren am Bahnhof, so wie ich es Dir auch immer gesagt habt.

Nun blicken wir mal auf C₀' und der gegenüber steht aber nun die CR₂ welche 1,04 s anzeigt. Nun wirst Du jubeln und rufen, ja genau, das belegt doch, die Uhren am Bahnhof gehen in "Wirklichkeit" schneller als im Zug. Nein, die 1,04 sind eben nicht wirklich vergangen im Ruhesystem S des Bahnhofs, denn als alle Uhren in S' "gleichzeitig" auf 0 standen, zeigte die CR₂ auf Grund der RdG (die für Dich bei Uhren-Vergleichen Auge in Auge ja keine Rolle spielt) schon 0,78 s an, dass ist der Vorlauf, der Offset von dem ich spreche und der geht nicht weg, wenn diese Uhr dann bei der C₀' vorbeikommt. Also im Zug sind 0,52 s vergangen, die Uhren am Bahnhof liefen in S "langsamer" da bewegt und dort sind nur 0,26 s vergangen, aber auf Grund der RdG haben die Uhren entlang der Gleise einen Vorlauf, hier eben einen von 0,78 s und somit kommen die auf die 0,26 s drauf und dann zeigt die Uhr eben 0,78 s + 0,26 s = 1,04 s an.

Darüber hinaus gab es noch ein paar offene Punkte was die Definition von Ereignissen angeht, also wann ist es nur eines und wann mehr als eines, natürlich im physikalischen Kontext der SRT betrachtet. Die Frage ob das Betrachten und Ablesen von Uhren die Symmetrie zwischen zwei zueinander bewegten Systemen brechen kann, und ob es absolute Ort (ohne Koordinaten) und Ereignisse gibt, und "invariante" Ereignisse und eben ein paar dieser kleineren Unstimmigkeiten. Sollte aber zu klären sein, in dem Sinne, frisch und gut gelaunt ins neue Jahr, alte Zöpfe abscheiden und ergebnisoffen die Dinge angehen.
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » So 1. Jan 2023, 20:29

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du bestreitest also nach wie vor, dass eine Uhr beim Bewegt sein, langsamer taktet, ohne dass da irgendwo rumgedreht wurde.

Unfug, mach ich nicht


Du bestreitest also nicht, dass eine bewegte Uhr langsamer taktet als wie wenn sie ruhen würde.
Damit bestätigst du indirekt auch, dass all die wissenschaflichen Experimente, durchgeführt von H&K, in diversen Laboren, in div. Flugzeugen usw. die Tatsache, die dass bewegte Uhren langsamer takten, nicht von Scharlatanen erfunden wurden sondern ihre Richtigkeit haben und eindeutig bestätigt sind.
Auch, dass der Bezug für diese Messungen die Erde war. Sie ist dadurch als Bezug für Unbewegt anerkannt, somit notgedrungen auch von dir.
(der Sagnaceffekt wurde ja, so wie es dir ja klar sein muss) im PDF, und damit in dem BS das dabei dabei verwendet wird) ausgeklammert.

Heisst: die beiden Bahnhöfe und das Gleis bilden das BS, ruht eine Uhr dazu dann taktet sie mit ihrer höchsten Taktrate.
Ist sie dazu bewegt, dann taktet sie langsamer, je schneller sie bewegt ist desto langsamer taktet sie.

Somit ist auch klargestellt, dass die U2, dann wenn sie mit der Plattform bewegt ist, mit mal 850, mal 950 Takten, pro Fahrt taktet. Das ergibt das was die beiden Messstellen auslesen, letztendlich die Differenz die die RT falsifiziert.

Daniel K. hat geschrieben:Kurt hat auch zwei Uhren im Zug, die U₂ die vor und zurück fährt, und die U₁ mit der dieser Vorgang jedes mal mit 10 s im Zug gemessen wird.

Kurt hat geschrieben:Ohne Lug und Betrug geht es bei dir wohl nicht. Außerdem würde die U₁ keine 10 Sekunden Fahrdauer der U₂ messen)


Wie gesagt, entweder lügst Du, oder bist dement, Deine Worte dazu:

Kurt » Do 26. Mai 2022, 08:22 hat geschrieben:
Die Uhr fährt von hinten kommend, über M₂ und M₁ bis zum vorderen Umkehrpunkt. Sobald sie M₂ passiert wird die angezeigte Uhrzeit/Zählerstand gelesen und in M₂ festgehalten. Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M₁. Sobald sie M₁ passiert wird in M₁ die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M₁ gespeichert. ... Sobald sie M₁ passiert wird die angezeigte Uhrzeit/Zählerstand gelesen und in M₁ festgehalten. Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M₂. Sobald sie M₂ passiert wird in M₂ die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M₂ gespeichert.

Es stehen nun vier gelesene Werte von zwei Fahrten zur Verfügung. Die Differenz der Uhrzeit/Takte je Fahrt wird festgestellt. Anhand der Differenz der beiden Fahrten kann nun erkannt werden: Ist die Differenz gleich, ruht die Plattform. Ist die Differenz unterschiedlich ist die Plattform bewegt.
Kurt » Di 8. Nov 2022, 20:54 hat geschrieben:


Also du musst schon zeigen wo du da in meiner Aussage vom Mai letzten Jahres eine Lüge siehst. Ich sehe da keine.
Ich sehe allerdings das du schon wieder eine Aussage Zitat bringst zu dem ich dir erklärt habe warum die U2 keine Sekunden anzeigt, sondern die Summe an Takten die sie währen der jeweiligen Fahrt selber erzeugt und zusammengestellt hat.
Ich sehe auch, dass du die Leser hier hinters Licht führen willst indem du nur das Wort "Uhrzeit" nicht aber das direkt dazugehörende Wort "Zählerstand" rot und fett markiert hast.
Sowas heisst sich übrigens Zitatfälschung. Für mich ist das der Versuch Leser mit Falschaussagen zu versorgen.

Daniel K. hat geschrieben:Kurt, Du hast doch die Geschwindigkeit der Karte mit 5 m/s gegenüber der Plattform angegeben, sollte der Weg beide mal in der Kiste eben 50 m sein dann misst der Beobachter in der Kiste eben auf jeden Weg 10 s und das ist beide mal gleichlang. Gleicher Weg, gleiche Strecke, konstante Geschwindigkeit von 5 m/s, gleiche Zeit für beide Wege.



Du hast die Sache immer noch nicht kapiert.
- die U1 hat keinerlei Bedeutung bei der Falsifizierung der RT-Behauptung, sie misst nämlich nichts.
- der Beobachter in der Kiste misst mit seiner Uhr auch nichts, er hat eine andere Aufgabe.
Er würde allerdings eine Fahrdauer von ungleich 10 sec angeben (mit dieses Aliaswerten hier) sondern ca. 9s.

Die Geschwindigkeit der U2 auf der Plattform ist mit 5m/s angegeben (extra für dich: der Bezug für diese Aussage ist die Plattform), die Fahrzeit mit jeweils 10s.
Da hier kein Bezug genannt wurde gilt automatisch der festgelegte (habe ich (dir)hier mehrmals erklärt (Übersehen/"vergessen"/nicht wahrhaben wollen??))

Da die U1 mit 100m/s unterwegs ist, sie da nur mit ca. 90% taktet, kann die U1 unmöglich die Fahrzeit als 10 Sekunden dauernd feststellen.
Beim Beobachter verhält es sich genau auch so.

Daniel K. hat geschrieben:Also ich habe nicht gelogen, entweder lügst Du oder weißt nicht mehr was Du so geschrieben hast. Nebenbei hast Du auch mal behauptet, die U₂ ist mit 5,5 m/s unterwegs auf der Plattform, sollte man mal beides gegenüberstellen und Du darfst dann jonglieren, wie Du beide Aussagen zusammenbringst, der Widerspruch ist offenkundig.

Nö, ist er nicht, offenkundig ist die Tatsache, dass du nicht auseinander halten kannst worauf eine Aussage bezogen ist (selbst wenn man es dir direkt dahinterschreibst kapierst du es anscheinend nicht)

Daniel K. hat geschrieben:Das ist der Weg ...


Der "Weg", insbesondere deine Beiträge, zeigen halt, dass du unfähig bist einfachte Zusammenhänge auf die Reihe zu kriegen.

Kurt

.

PS: ich möchte dir noch eine Aussage von dir zum Nachdenken herstellen.

Daniel K. hat geschrieben:Kurt hat auch zwei Uhren im Zug, die U₂ die vor und zurück fährt, und die U₁ mit der dieser Vorgang jedes mal mit 10 s im Zug gemessen wird.


die U₂ die vor und zurück fährt

Frage: welchen Bezug sollte denn da der geneigte Leser sich vorstellen?
(der vorgegebene, diejenigen die du uns unterzujubeln versuchst, einen auf dem Mond? (oder Vernus))

Das ist es was du noch zu lernen hast wenn du mitspielen willst um dich nicht ständig als Unfähig darzustellen

(mit ist klar was du sagen willst, ob es das den Mitlesern auch ist? (frag sie halt einfach mal)

Und dann fehlt noch was, nämlich deine Erklärung wieso die U2 immer 1000 Takte anzeigen können soll.
Wo ist da deine, auf Logik und Realvorgängen beruhende, Erklärung dafür?
Mach mal, alle warten sehnsüchtig darauf!!


.
Kurt
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » So 1. Jan 2023, 20:40

Daniel K. am Sa 31. Dez 2022, 13:16 hat geschrieben:.
Vorwort ... blabla... Also noch mal, es geht nicht gegen die Person

Und drei Stunden später an mich gerichtet nachgeschoben (ohne dass ich etwas geschrieben hätte):
Daniel K. am Sa 31. Dez 2022, 16:11 hat geschrieben:Schade dass eben noch immer Deine Arroganz Dich behindert

Ja nee, ist klar. Es geht nicht gegen die Person, wenn man sie arrogant nennt.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » So 1. Jan 2023, 21:25

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Du bestreitest also nach wie vor, dass eine Uhr beim Bewegt sein, langsamer taktet, ohne dass da irgendwo rumgedreht wurde.

Unfug, mach ich nicht ...

Du bestreitest also nicht, dass eine bewegte Uhr langsamer taktet als wie wenn sie ruhen würde.

Kurt, meine Worte bedeuten das, was ich schreibe, und ich mache es für Dich ja nun wirklich auch echt deutlich.


Kurt hat geschrieben:
Damit bestätigst du indirekt auch, dass all die wissenschaftlichen Experimente, durchgeführt von H&K, in diversen Laboren, in div. Flugzeugen usw. die Tatsache, die dass bewegte Uhren langsamer takten, nicht von Scharlatanen erfunden wurden sondern ihre Richtigkeit haben und eindeutig bestätigt sind. Auch, dass der Bezug für diese Messungen die Erde war. Sie ist dadurch als Bezug für unbewegt anerkannt, somit notgedrungen auch von dir. (der Sagnaceffekt wurde ja, so wie es dir ja klar sein muss) im PDF, und damit in dem BS das dabei dabei verwendet wird) ausgeklammert.

Nein ich bestätigte doch keine Experimente, auch nicht indirekt, könnte ich nur mit eigenen Experimenten, ich erkenne sie aber an, und sie bestätigen die SRT, jene Theorie, welche die Zeitdilatation richtig beschreibt und mit der man eben die Ergebnisse wie gemessen auch berechnen kann. Und nein, beim Flug war die Erde nicht unbewegt und wurde auch nicht so angenommen, im Gegenteil war die sogar wichtig. Und in der Physik spricht man von Bezugssystemen und Inertialsystemen und den Bezug hat man für die Zudecke.


Kurt hat geschrieben:
Heißt: die beiden Bahnhöfe und das Gleis bilden das BS, ruht eine Uhr dazu dann taktet sie mit ihrer höchsten Taktrate.

Nein heißt das nicht, richtig in Prosa kann man schreiben, es gibt ein Bezugssystem S' in dem die Bahnhöfe und Gleise ruhen, der Zug mit den Uhren darin hingegen bewegt ist. Und es gibt für ein zu S' bewegtes Bezugssystem S in dem der Zug ruht und die U₁ während darin die U₂ bewegt ist. Und Uhren die in einem System bewegt sind "gehen" langsamer, stark vereinfacht formuliert, gilt so für alle System, die Uhren die in S' am Bahnhof ruhen, sind in S dem Ruhesystem des Zuges bewegt und gehen dort langsamer.

Die Behauptung, Uhren die am Bahnhof in S' ruhen, takten in allen Systemen am schnellsten ist falsch und widerspricht der Theorie, die SRT, auf die Du Dich ja für die Zeitdilatation berufst.


Kurt hat geschrieben:
Ist sie dazu bewegt, dann taktet sie langsamer, je schneller sie bewegt ist desto langsamer taktet sie.

Da ich Dich ja nun kenne sage ich mal, das ist zu sehr vereinfacht, ich habe ja erklärt, wie es genauer beschrieben ausschaut.


Kurt hat geschrieben:
Somit ist auch klargestellt, dass die U₂, dann wenn sie mit der Plattform bewegt ist, mit mal 850, mal 950 Takten, pro Fahrt taktet. Das ergibt das was die beiden Messstellen auslesen, letztendlich die Differenz die die RT falsifiziert.

Eben nicht, die Uhr zeigt selber auf beiden Wegen gleiche Werte an, ich habe es Dir sogar vorgerechnet, Deine beiden Werte sind nur erfunden und haben keinen Wert, das würde nie so gemessen werden. Du kannst nicht mit zwei ausgedachten Werten eine Theorie widerlegen, auch wenn Du davon träumst Kurt. Ging 2022 nicht und wird auch 2023 nichts werden. Und Du hast ja selber geschrieben, die U₂ geht im Zug nicht alternierend.
Kurt » Di 20. Dez 2022, 22:01 hat geschrieben:
gleicher Weg, gleiche Strecke, gleiche Geschwindigkeit, immer 10 s.

- gleicher Weg auf der Plattform
- gleiche Strecke auf der Plattform
- gleiche Geschwindigkeit auf der Plattform, Bezug: die Plattform!
- immer 10 s

Die 10 Sekunden für jeweils eine Fahrt müssen ja pro Fahrt gleich sein, schließlich wird während der (jeweils) 10 Sekunden die Anzahl der Takte der U₂ ermittelt.

die U₂ geht für den Beobachter im Zug nicht alternieren .



Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat auch zwei Uhren im Zug, die U₂ die vor und zurück fährt, und die U₁ mit der dieser Vorgang jedes mal mit 10 s im Zug gemessen wird.

Kurt hat geschrieben:
Ohne Lug und Betrug geht es bei dir wohl nicht. Außerdem würde die U₁ keine 10 Sekunden Fahrdauer der U₂ messen)


Wie gesagt, entweder lügst Du, oder bist dement, Deine Worte dazu:

Kurt » Do 26. Mai 2022, 08:22 hat geschrieben:
Die Uhr fährt von hinten kommend, über M₂ und M₁ bis zum vorderen Umkehrpunkt. Sobald sie M₂ passiert wird die angezeigte Uhrzeit/Zählerstand gelesen und in M₂ festgehalten. Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M₁. Sobald sie M₁ passiert wird in M₁ die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M₁ gespeichert. ... Sobald sie M₁ passiert wird die angezeigte Uhrzeit/Zählerstand gelesen und in M₁ festgehalten. Dann ist sie 10 Sekunden lang unterwegs in Richtung M₂. Sobald sie M₂ passiert wird in M₂ die Uhr/Zählerstand abgelesen und der Wert in M₂ gespeichert.

Es stehen nun vier gelesene Werte von zwei Fahrten zur Verfügung. Die Differenz der Uhrzeit/Takte je Fahrt wird festgestellt. Anhand der Differenz der beiden Fahrten kann nun erkannt werden: Ist die Differenz gleich, ruht die Plattform. Ist die Differenz unterschiedlich ist die Plattform bewegt.


Also du musst schon zeigen wo du da in meiner Aussage vom Mai letzten Jahres eine Lüge siehst. Ich sehe da keine.

Die Lüge ist die anderes Aussage, das hier:
Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat auch zwei Uhren im Zug, die U₂ die vor und zurück fährt, und die U₁ mit der dieser Vorgang jedes mal mit 10 s im Zug gemessen wird.

Kurt hat geschrieben:
Ohne Lug und Betrug geht es bei dir wohl nicht. Außerdem würde die U₁ keine 10 Sekunden Fahrdauer der U₂ messen)

Du hast zwei Uhren im Zug und die U₁ zeigt für jede Fahrt 10 s an, Deine Wort Kurt.




Kurt hat geschrieben:
Ich sehe allerdings das du schon wieder eine Aussage Zitat bringst zu dem ich dir erklärt habe warum die U₂ keine Sekunden anzeigt, sondern die Summe an Takten die sie währen der jeweiligen Fahrt selber erzeugt und zusammengestellt hat. Ich sehe auch, dass du die Leser hier hinters Licht führen willst indem du nur das Wort "Uhrzeit" nicht aber das direkt dazugehörende Wort "Zählerstand" rot und fett markiert hast. Sowas heißt sich übrigens Zitatfälschung. Für mich ist das der Versuch Leser mit Falschaussagen zu versorgen.

Unfug Kurt, ich zitiere Dich richtig, nenne auch die Quelle kann jeder nachlesen. Weil Dir das nicht passt, dass man Dir zeigt, was Du so schwurbelst und Du ohne Argumente bist, versuchst Du im Nachhinein Deine Aussagen zu ändern. Du nennst es Uhr U₂ und sie hat natürlich auch mal Sekunden angezeigt, und man kann die Anzahl von Takten auch eh in Sekunde umrechnen und die ist auch pro Sekunde konstant, habe ich Dich zu auch zigmal zitiert.

Keiner müsste auch Zitate fälschen um Dich zu widerlegen, es reicht Dich einfach zu zitieren.


Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt, Du hast doch die Geschwindigkeit der Karte mit 5 m/s gegenüber der Plattform angegeben, sollte der Weg beide mal in der Kiste eben 50 m sein dann misst der Beobachter in der Kiste eben auf jeden Weg 10 s und das ist beide mal gleichlang. Gleicher Weg, gleiche Strecke, konstante Geschwindigkeit von 5 m/s, gleiche Zeit für beide Wege.

Du hast die Sache immer noch nicht kapiert.

Habe ich schon lange, so schwer ist es nicht, den Käse zu verstehen Kurt.


Kurt hat geschrieben:
- die U1 hat keinerlei Bedeutung bei der Falsifizierung der RT-Behauptung, sie misst nämlich nichts.
- der Beobachter in der Kiste misst mit seiner Uhr auch nichts, er hat eine andere Aufgabe.
Er würde allerdings eine Fahrdauer von ungleich 10 s angeben (mit dieses Alias-Werten hier) sondern ca. 9 s.

Du änderst oft Deine Aussagen, darum zitiere ich Dich ja auch. Ist so wie es ist, kann man ja nachlesen, das mit den 9 s ist nun mal wieder was neues für die Liste.


Kurt hat geschrieben:
Die Geschwindigkeit der U₂ auf der Plattform ist mit 5 m/s angegeben (extra für dich: der Bezug für diese Aussage ist die Plattform), die Fahrzeit mit jeweils 10 s. Da hier kein Bezug genannt wurde gilt automatisch der festgelegte (habe ich (dir) hier mehrmals erklärt (Übersehen/"vergessen"/nicht wahrhaben wollen??))

Kurt, ich habe Dich zitiert, mehrfach, eindeutig, lese es nach, Du hast geschrieben, die U₂ bewegt sich auf der Plattform in jede Richtung über 50 m, kann man mit der U₁ messen, dauert für beide Fahrten immer 10 s, aus die Maus.


Kurt hat geschrieben:
Da die U₁ mit 100 m/s unterwegs ist, sie da nur mit ca. 90% taktet, kann die U₁ unmöglich die Fahrzeit als 10 Sekunden dauernd feststellen. Beim Beobachter verhält es sich genau auch so.

Das ist eben falsch, die U₁ ruht um Zug, und zeigt einfach Sekunden an. Hast Du ja auch selber so geschrieben, und das sogar ganz oft, kann Dich dazu sicher fünfmal oder öfter zitieren. Nun lügst Du einfach, oder änderst Deine Aussagen dazu.


Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Also ich habe nicht gelogen, entweder lügst Du oder weißt nicht mehr was Du so geschrieben hast. Nebenbei hast Du auch mal behauptet, die U₂ ist mit 5,5 m/s unterwegs auf der Plattform, sollte man mal beides gegenüberstellen und Du darfst dann jonglieren, wie Du beide Aussagen zusammenbringst, der Widerspruch ist offenkundig.

Nein, ist er nicht, offenkundig ist die Tatsache, dass du nicht auseinander halten kannst worauf eine Aussage bezogen ist (selbst wenn man es dir direkt dahinter schreibst kapierst du es anscheinend nicht)

Kurt, Du bist zerbröselt, kann jeder hier sehen, aus der Nummer kommst Du nicht raus, da man Deine Worte ja nachlesen kann.


Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Das ist der Weg ...

Der "Weg", insbesondere deine Beiträge, zeigen halt, dass du unfähig bist einfachte Zusammenhänge auf die Reihe zu kriegen.

Ach was, bei mir passt ja alles ...


Kurt hat geschrieben:
PS: ich möchte dir noch eine Aussage von dir zum Nachdenken herstellen.

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat auch zwei Uhren im Zug, die U₂ die vor und zurück fährt, und die U₁ mit der dieser Vorgang jedes mal mit 10 s im Zug gemessen wird.


Daniel K. hat geschrieben:
...die U₂ die vor und zurück fährt ...

Frage: welchen Bezug sollte denn da der geneigte Leser sich vorstellen? (der vorgegebene, diejenigen die du uns unterzujubeln versuchst, einen auf dem Mond oder Venus?)

Hast Du selber genannt, hab ich auch zitiert, ist auch klar, das Ruhesystem des Zuges S, da wo die Plattform auch ruht, wie Du sagen würdest, der "Bezug" ist die Plattform und so hast Du es auch gesagt, und ich habe Deine Aussagen dazu auch zitiert.


Kurt hat geschrieben:
Das ist es was du noch zu lernen hast, wenn du mitspielen willst um dich nicht ständig als Unfähig darzustellen. (mit ist klar was du sagen willst, ob es das den Mitlesern auch ist? (frag sie halt einfach mal)

Unfug, bei mir passt alles, der Beitrag ist echt schon sehr lang, ich habe Dich ja dazu mehrfach zitiert. Du spielt Spielchen und bist unehrlich und lügst und stehst nicht zu Deinen eigenen Aussagen, ja was soll es, habe auch keine Ehre bei Dir erwartet.


Kurt hat geschrieben:
Und dann fehlt noch was, nämlich deine Erklärung wieso die U₂ immer 1.000 Takte anzeigen können soll. Wo ist da deine, auf Logik und Realvorgängen beruhende, Erklärung dafür? Mach mal, alle warten sehnsüchtig darauf!

Traurig wie dement Du bist, ich habe es so oft erklärt und sogar auch vorgerechnet. Du hingegen machst auf blind und lügst Dir einen Wolf. Bei der nächsten Runde such ich Dir den Link zur Erklärung raus, nun soll hier echt mal gut sein, viel zu viel Zeit mit Dir wieder verbrannt.
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » So 1. Jan 2023, 21:37

@Daniel K.: Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Daniel K. hat geschrieben:Eventuell hältst Du ja Markus Pössel für kompetent genug die SRT und die RdG zu erklären...
Bin ja gespannt, ob Du nun wieder erklärst, auch falsch, auch grottenschlecht, Markus hat gar keine Ahnung

Die Erklärung ist nicht falsch und auch nicht unbedingt schlecht. Darin steht aber nicht das, was du herausliest. Von einem Vorlauf z.B. steht da keine Silbe. Es wird die Relativität der Gleichzeitigkeit erklärt. Die hat nie jemand bestritten, jedenfalls ich nicht.

Ich gehe mal davon aus, dass folgende Punkte bekannt und unstrittig sind. Ich erwähne sie nur, damit wir nicht wie immer aneinander vorbei reden:

• Vergleicht man die Uhren in zwei relativ zueinander bewegten Inertialsystemen (IS), dann kann man das vom einen System aus machen oder vom anderen System aus: Will man ein Beispiel konstruieren, dann muss man sich zwangsläufig zunächst entscheiden, von welchem System aus man die Sache betrachten will, da von Natur aus beide gleichberechtigt sind.
• Man muss also erst mal eines der Systeme willkürlich als Ruhesystem definieren und in diesem Sinn auch bevorzugen. Natürlich nur für das Beispiel. Üblich ist, dass man das so definierte Ruhesystem mit S bezeichnet und das relativ dazu bewegte System mit S'.
• Per Definition sind alle Uhren im beispielhaften Ruhesystem S synchron. Es lässt sich mit der SRT leicht zeigen, dass die Uhren im anderen System S' dann nicht synchron sind, von S aus betrachtet.
• Für einen Beobachter im Ruhesystem S zeigen alle in S ruhenden Uhren den gleichen Zeitunterschied zwischen zwei Ereignissen an, unabhängig vom Ort. Lichtlaufzeiten werden also ignoriert. Der Beobachter kennt instantan alle Orte und ihre Zeiten in seinem Ruhesystem.

So macht es auch Markus Pössel in Wort und Bild: Er definiert zunächst S als Ruhesystem, Zitat: "Die folgende Momentaufnahme ist vom System S aus angefertigt und zeigt Ereignisse, die S-gleichzeitig zur Zeit t=0 sind." Später zeigt er noch die symmetrische Sicht mit S' als Ruhesystem. Daran gibt es nichts auszusetzen.
Bild
Der in S ruhende Beobachter (das sind wir angesichts der Grafik) sieht zunächst alle Uhren in S instantan gleichzeitig und synchron, im Beispiel die Uhren C0 und CL1 in pink mit der Anzeige t=0.00.

Wichtig ist: Horizontal nebeneinander sind Uhren, die sich an verschiedenen Orten befinden und trotzdem die gleiche Zeit anzeigen. "CL" steht wohl für "Clock Left" links von C0, und "CR" für "Clock Right" rechts von CO, was zweifellos Ortsangaben sind.

Warum ist das wichtig? Weil Raum Zeit in der SRT nicht unabhängig voneinander sind. Zu verschiedenen Orten gehören in der Regel auch verschiedene Zeiten.
Herrmann Minkowsi hat geschrieben:Von Stund′ an sollen Raum für sich und Zeit für sich völlig zu Schatten herabsinken und nur noch eine Art Union der beiden soll Selbständigkeit bewahren.
Ein Inertialsystem wie S in pink ist sozusagen ein Spezialfall, wo alle Uhren immer die gleiche Zeit anzeigen. Das ist unabhängig vom Ort, weil sie relativ zueinander ruhen. Sie ändern ihre Raumkoordinate in S nicht. Nur deshalb ist die Zeitkoordinate in S stets für alle Uhren gleich, d.h. sie ticken synchron.

Die Grafik zeigt also verschiedene Orte mit Paaren von Uhren in pink und blau. Sie befinden sich jeweils am selben Ort (vertikal übereinander gezeichnet). Denkbar wären pro Ort noch viele weitere Uhren in anderen Systemen S'' usw., die dann in der Grafik alle übereinander gestapelt wären.

Zitat Pössel zu C0 und C0': "Zur dargestellten Zeit t=0 sind die Uhren gerade am gleichen Ort (abgesehen von einer kleinen senkrechten Verschiebung, die sicherstellen soll, dass man beide Uhren gut sehen kann) und sie zeigen in der Tat beide den Zeitwert Null an."

Wozu überhaupt diese Uhren? Es geht darum, den den zeitlichen Abstand von Ereignissen im Universum zu bestimmen. Ein Ereignis hat immer Ort und Zeit. Ort und Zeit für ein Ereignis können mit Koordinaten beschrieben werden, z.B. x für den Ort (gedachte vertikale Linien) und t für die Zeit (gedachte horizontale Linien).

Die Koordinaten für ein Ereignis sind aber sind nicht invariant, wie der Physiker sagt: Sie sind nicht für alle Beobachter gleich, im Unterschied zum Ereignis selbst. Es ist invariant, weil es für alle Beobachter dasselbe Ereignis ist. Sie beschreiben es lediglich mit ihren eigenen Koordinaten.

Pössel benutzt zwar nicht den Ereignis-Begriff, aber es ist klar, dass das ein Ereignis beschreibt: "an einem einzigen Ort und zu einem bestimmten Zeitpunkt können S’-Uhren und ihre Gegenstücke, die S-Uhren, übereinstimmen. Zur dargestellten Zeit t=0 sind die Uhren gerade am gleichen Ort". Einziger Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt beschreibt nun mal ein einmaliges Ereignis.

Ich vermute mal, @Daniel K., dass du spätestens hier aussteigst, weil du nichts von invarianten Ereignissen hältst. Ich mache trotzdem mal weiter, vielleicht interessieren sich ja andere dafür. :P

Die Grafik zeigt verschiedene Ereignisse in der 4-dimensionalen Raumzeit:
Bild Man sieht z.B. folgende zwei Ereignisse:
1. C0 befindet sich bei C0'
2. CL1 befindet sich bei CL2'
Die Formulierung "befindet sich bei" bedeutet wie gesagt, dass sie sich im selben Moment am selben Ort befinden. Es ist die Gegenwart für beide Uhren zu den angegebenen Zeiten an den dargestellten Orten.

Wären es zwei Menschen, könnten sie sich die Hand geben. Keiner schaut in die Vergangenheit oder Zukunft des anderen. Das gilt für beide Ereignisse. Auch CL1 könnte CL2' die Hand geben, weil sie im selben Moment am selben Ort sind, in ihrer Gegenwart.

Diese Ereignisse finden statt im Universum, einmalig und invariant. Der Unterschied ist nur, dass die Handschläge für uns als Beobachter in S gleichzeitig sind (pinke Zeiten) und für den Beobachter in S' nicht (blaue Zeiten). Das nennt man die sog. Relativität der Gleichzeitigkeit. Soweit ist das nichts besonderes, wenn man die SRT kennt.

@Daniel K.: Ja, man kann so ein Uhrenpaar am selben Ort natürlich als einzelnes Ereignis ansehen, muss man aber nicht. Ich habe es vorher als zwei Ereignisse aufgefasst um klar zu machen, dass für ein solches Uhrenpaar allein die Relativität der Gleichzeitigkeit keine Rolle spielt. Für ein einziges Uhrenpaar ist es immer die Gegenwart, das gegenwärtige Ereignis für beide.

Zum Rest (vermeintlicher "Vorlauf") vllt. später...
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 1. Jan 2023, 22:40, insgesamt 8-mal geändert.
Frau Holle
 
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » So 1. Jan 2023, 21:37

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. am Sa 31. Dez 2022, 13:16 hat geschrieben:
Vorwort ... blabla... Also noch mal, es geht nicht gegen die Person

Und drei Stunden später an mich gerichtet nachgeschoben (ohne dass ich etwas geschrieben hätte):

Daniel K. am Sa 31. Dez 2022, 16:11 hat geschrieben:
Schade dass eben noch immer Deine Arroganz Dich behindert ...

Ja nee, ist klar. Es geht nicht gegen die Person, wenn man sie arrogant nennt.

Nein, geht es nicht, ich habe es belegt, Du fingst an und meintest wirklich, mich belehren zu können, von oben herab, wie war das mit dem Grundkurs? Das war nur ehrlich von mir, ich halte Dich deswegen für keinen schlechten Menschen, hast Dich eben so gezeigt, sei sicher, auch ich war in meinem Leben öfter mal arrogant, weiß ich, aber mit den Jahren lernt man dazu, oder frisst sich fest und zeigt sich uneinsichtig und weiter arrogant. Ich will mal hoffen, ich lerne weiter dazu. Schau, ich bin ehrlich und gebe Dir ein ehrliches Feedback, das ist wichtig, damit Du Dich reflektieren kannst, erkennen, wie Du so auf andere wirkst. Es ist nicht einfach so ehrlich zu sein, wenn man andere Menschen nicht verletzten will, denn es ist ja klar, wer nimmt so was schon gleich positiv auf, hinterfragt sich, wertet das als konstruktive Kritik.

Wenn Du mir auf den Fuß trittst und stehen bleibst, und es nicht bemerkst, dann sage ich, Du stehst mir auf dem Fuß, das tut auch weh, es verletzt mich, bitte geh runter und achte darauf, wo Du so hin trittst. Auch das geht nicht gegen die Person. Ja wir schreiben hier nur, ohne sich zu sehen ist es schwer zu erkennen, wie ein Gegenüber so emotional tickt, wie er die Dinge mein, was die Ziele sind.

Kann ich bei Dir ja auch nicht erkennen, aber ich kann Dir ganz ehrlich sagen, es liegt mir fern Dich verletzten zu wollen, was würde mir das geben, ich steh nicht darauf. Im Gegenteil würde ich viel lieber kontrovers mit Dir diskutieren, endlich mal weiter kommen und schauen, warum auch in S' dem Ruhesystem des Bahnhofs beide Wege der U₂ gleichlange dauern, denn auch ich habe in der Annahme geirrt, sie würde länger brauchen, wenn sie sich schneller in S' bewegt. Offenkundig ist das aber nicht der Fall. Hatte ich ja erklärt.

Also es tut mir Leid, wenn Du Dich durch meine Aussagen verletzt fühlst, sorry, wirklich nicht mein Ziel, gibt mir auch echt gar nichts. Was sollte ich davon haben.

Nun gut, das dazu und sachlich habe ich Dir ja noch gezeigt, wo Du Dich geirrt hast, oder wenn es Dir lieber ist, wo Markus Pössel und die Physik und ich eben anderer Meinung als Du sind.

Hoffe Du bist gut ins neues Jahr gekommen.

Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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