Trigemina hat geschrieben:
Zu deiner richtigen Rechnung aber falschen Schlussfolgerung:
Crank hat geschrieben:
Bisher hat noch niemand den Beitrag 2 angegriffen oder widerlegt.
Ja und? Zwei asynchrone Uhren in einem Bezugssystem können bei entsprechendem Bewegungszustand ohne weiteres aus einem anderen Bezugssystem als synchron
wahrgenommen werden – oder umgekehrt: Zwei synchrone Uhren in einem System sind es aus einem anderen System betrachtet eben nicht mehr.
Fazit: Zwei Uhren an zwei verschiedenen Stellen des Systems S, die synchron gehen, tun dies, vom System S' aus beurteilt, nicht.
Daraus folgt, dass dem Prädikat »gleichzeitig« keine absolute Bedeutung zukommt: Die beiden Uhren, die im System S gleichzeitig eine bestimmte Zeigerstellung einnehmen, tun dies für einen Beobachter in S' nicht gleichzeitig.Mit deiner Rechnung bestätigst du soweit
Einsteins Überlegungen. Hat wohl doch Sinn gemacht sich darauf zu stürzen!
Gruss
Du scheinst echt garnichts zu verstehen. Es geht mal wieder nicht um Wahrnehmung, sondern um physikalische Realität. Ich habe bei asynchronen Uhren mit Einsteins Kriterium sowohl "synchrone" als auch "asynchrone" Uhren gefunden. Und dabei habe ich nicht einmal das Bezugssystem gewechselt. Aber ich rechne dir es gerne nochmal vor.
l=1 m (l=rAB)
c=10 m/s (c=V)
v=2 m/s
phiA0=0 rad
phiB0=o rad
omegaA=1 rad/s
omegaB= 5/6 rad/s
So, jetzt führen wir das Experiment aus §2 durch.
Zum Zeitpunkt 0 s schicken wir das licht von der Uhr A zur Uhr B. Hierbei vergeht eine Zeit von l/(c-v). Danch geht das Licht zu A zurück. Hierbei vergeht eine Zeit von l/(c+v).
Insgesamt ist dann eine Zeit von l/(c-v)+l/(c+v) vergangen.
So, jetzt berechnen wir die Winkel zu den jeweiligen Zeitpunkten.
phiA0(0)=0 rad
phiB1(l/(c-v))=5/6 rad/s * 1/8s = 0,10416 rad
phiA1(l/(c-v)+l/(c+v))=1 rad/s * (1/8 + 1/12)s =0,2083 rad
Jetzt gucken wir uns an, welche Aussage Einstein zur Synchronität gemacht hätte.
PhiA1-PhiB1=PhiB1-PhiA0<=>0,10416=0,10416 => Synchronität nach Einstein.
Dirket im Anschluss wird das Experiment nochmal wiederholt.
Wir schicken jetzt nochmal ein Lichtsignal zu der Uhr B. Dabei vergeht wieder delta_t=l/(c-v). Insgesamt ist jetzt eine Zeit von 2*l/(c-v)+l/(c+v) vergangen. Danach geht es wieder zurück zu A, wobei wieder eine delta_t von l/(c+v) vergeht. Insgesamt ist dann eine Zeit von 2*l/(c-v)+2*l/(c+v) vergangen.
Das können wir jetzt wieder in die Winkelfunktionen einsetzen. Dann bekommen wir:
phiA1(l/(c-v)+l/(c+v))=1 rad/s * (1/8 + 1/12)s =0,2083 rad
phiB2(2*l/(c-v)+l/(c+v))=5/6 rad/s * (2/8+1/12)s = 0,2778 rad
phiA2(2*l/(c-v)+2*l/(c+v))=1 rad/s * (2/8 + 2/12)s=0,4167
Jetzt wollen wir anhand dieser Werte wieder überprüfen, ob die Uhren synchron gehen.
PhiA2-PhiB2=PhiB2-PhiA1<=>0,4167-0,2778=0,2778-0,2083<=>0,1389=0,0695 => keine Synchronität nach Einstein.
Fazit: Wir habe
aus einem und nur einem KS gefunden, dass die Uhren sowohl Asynchron als auch Synchron nach der Definition von Albert Einstein sind. Das liegt daran, dass das von Einstein benutzte Verfahren nicht geeignet ist, um festzustellen, on Uhren synchron oder Asynchron sind.
Wir würden bei der gegebenen Ausgangsposition zu jedem Startzeitpunkt für t#0s eine "asynchronität" finden und zu dem Zeitpunkt t=0s ene "synchronität". Damit ist das Kriterium sowohl innerhalb eines BS unbrauchbar, als auch nach einem BS-wechsel!
Crank