Faden für Denker

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Re: Faden für Denker

Beitragvon bumbumpeng » Do 15. Sep 2022, 17:56

sanchez hat geschrieben:Du behauptest, dass jeder Stern dessen Licht ins rote verschoben ist, dass dessen Licht
an einem Objekt/Stern mittels elektromagnetischer Felder abgelenkt worden ist.
Und dieser Vorgang der Grund der Rotverschiebung ist.

So sage ich das aber nicht. Das ist deine Auslegung und hat mit meiner nichts zu tun.
Ich sage Driften und nicht ablenken. DRIFTEN ist etwas anderes als ablenken. Bim Ablenken kommt es nicht zur Rotverschiebung.
Ich behaupte, dass das Licht dann, wenn es an großen Massen vorbei muss, durch die starken e.-m. Felder zum Driften gezwungen wird, was zu einer Rotverschiebung führt. Ist das verständlich?
Und wie das mit dem Driften ist, hatte ich groß und breit erklärt, weil wir gegen Grund quasi eine andere, "falsche Geschwindigkeit" messen. Driften ist Lichtermüdung. Pro Galaxie ca. 2 Km/s Einbuße. Das bedeutet, dass nachdem das Licht an ca. 150.000 Galaxien vorbei muss, nichts mehr ankommen kann.


sanchez hat geschrieben:Jeder Stern. Das gibt die Beobachtung nicht her. Sterne müssten mehrfach am Himmels zu sehen sein, mit unterschiedlichen Rotverschiebungen.
Rotverschiebung wäre zufällig, je nach dem wie viele Ablenkungen es gab. Man könnte einen Sternenhaufen beobachten und die Sterne hätten keine einheitliche Rotverschiebung.

Das ist mir nicht verständlich, was damit gemeint sein soll.


sanchez hat geschrieben:Es gibt die Entfernungsbestimmung mittels Standardkerzen. Und wenn da eine Standardkerze ist und die Sterne dort
eine bestimmte Rotverschiebung haben, und man vergleicht das Ganze mit einer Standardkerze, die weiter entfernt ist,
und dort die Rotverschiebung der Begleitsterne größer ist, ist doch stark anzunehmen, dass Rotverschiebung mit Entfernung korreliert.

Natürlich, weil es eine Unterschied macht, ob das Licht an 1000 oder 5000 Galaxien vorbei muss.
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Re: Faden für Denker

Beitragvon McMurdo » Do 15. Sep 2022, 21:23

bumbumpeng hat geschrieben:Ich behaupte, dass das Licht dann, wenn es an großen Massen vorbei muss, durch die starken e.-m. Felder zum Driften gezwungen wird, was zu einer Rotverschiebung führt. Ist das verständlich?

Nein , ist es nicht. Wo soll da Rotverschiebung herkommen, wenn sich die Sterne nicht von uns entfernen?
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Re: Faden für Denker

Beitragvon bumbumpeng » Do 15. Sep 2022, 22:33

McMurdo hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Ich behaupte, dass das Licht dann, wenn es an großen Massen vorbei muss, durch die starken e.-m. Felder zum Driften gezwungen wird, was zu einer Rotverschiebung führt. Ist das verständlich?

Nein , ist es nicht. Wo soll da Rotverschiebung herkommen, wenn sich die Sterne nicht von uns entfernen?

Das habe ich groß und breit geschrieben.
DURCH DRIFTEN .
Driften ist Doppler , Driften ist Lichtermüdung, Driften ist Rotverschiebung.
Tja Mc, wenn man nicht weiß, was driften ist und wie dabei die physikalischen Verhältnisse sind, dann steht man natürlich wie so oft oder auch immer, auf dem Schlauch.

Wennde mal in Physik zugehorcht hättest und nicht geschlafen, dann wüsstest du das jetzt.
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Re: Faden für Denker

Beitragvon McMurdo » Fr 16. Sep 2022, 05:21

bumbumpeng hat geschrieben:Das habe ich groß und breit geschrieben.
DURCH DRIFTEN .
Driften ist Doppler , Driften ist Lichtermüdung, Driften ist Rotverschiebung.

Schreien nütz nichts. :lol: Lichtermüdung ist lange widerlegt. Du reitest ein totes Pferd.
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Re: Faden für Denker

Beitragvon bumbumpeng » Fr 16. Sep 2022, 06:26

McMurdo hat geschrieben:Schreien nütz nichts. :lol: Lichtermüdung ist lange widerlegt. Du reitest ein totes Pferd.

Doch, das hilft.

Da ist gar nichts widerlegt, weil es nicht widerlegt werden kann. Es ist gar nicht möglich. Das ist der Haken an der Sache.
In der Physik zählt nicht, was dem Papst gefällt, sondern die Realität. Du leugnest die Realität. Die Kirche hat bisher fast alles geleugnet.

Von wem soll Lichtermüdung widerlegt sein? Von wem denn? Ich bestätige es mit der Physik.
Du meinst die Knaller würden es nicht anerkennen, weil die vom Knall verblendet sind. Die Knaller können nicht mal den angeblichen Knall belegen. Die glauben lediglich an etwas, was es nie gegeben hat. Es wäre auch ein Unding, wenn die Knaller was belegen könnten, was es nicht gegeben hat. Wie soll das gehen? Kannst du mir das verraten?

Und wenn du noch so sehr rumjammerst::: Es ist und bleibt LICHTERMÜDUNG durch Driften = Rotverschiebung.

Weißt du, was Driften ist? Nein.
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Re: Faden für Denker

Beitragvon McMurdo » Fr 16. Sep 2022, 09:21

bumbumpeng hat geschrieben:Da ist gar nichts widerlegt,

Natürlich:

Argumente gegen die Lichtermüdung sind zum Beispiel:

Die beobachtete Dauer von Supernovae korreliert mit der Rotverschiebung, was in Übereinstimmung mit der Expansion ist, und der Lichtermüdung widerspricht.

„Tolmans Test der Oberflächenhelligkeit“ besagt, dass in einem expandierenden Universum weiter entfernte Himmelskörper bzw. Galaxien an Helligkeit verlieren müssten, während in einem statischen Universum die Helligkeit gleich bleibt oder nur in einem sehr viel geringeren Ausmaß kleiner wird. Tatsächlich wurde eine Abnahme gemäß der Expansion beobachtet.

Das beobachtete thermale Spektrum der kosmischen Hintergrundstrahlung (Schwarzkörperstrahlung) ist unverträglich mit Lichtermüdung, denn die Photonendichte würde bei Gültigkeit dieser Hypothese gleich bleiben und eine Rotverschiebung folglich das Spektrum nicht-thermal machen. Die Modellvorstellung des expandierenden Universums garantiert hingegen, dass die Hintergrundstrahlung weiterhin die Eigenschaften einer Schwarzkörperstrahlung beibehält.

Bei Streuung als Ursache der Lichtermüdung würde das Bild entfernter Objekte unscharf erscheinen, was nicht beobachtet wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lichterm%C3%BCdung
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Re: Faden für Denker

Beitragvon sanchez » Fr 16. Sep 2022, 11:30

@bumbumpeng

Rotes Licht hat weniger Energie als blaues.

Bei der Rotverschiebung verliert das Licht Energie an den expandierenden Raum.

Du sagst, es gibt keine Expansion des Raumes.

Darum meine Frage: Wohin geht die Energie des Lichts wenn es durch Driften ins rote verschoben wird,
und dadurch Energie verliert?
sanchez
 
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Re: Faden für Denker

Beitragvon bumbumpeng » Fr 16. Sep 2022, 12:16

sanchez hat geschrieben:Rotes Licht hat weniger Energie als blaues.

@sanchez,
Pro Zeiteinheit bei gleicher Amplitude muss dazu geschrieben werden.

sanchez hat geschrieben:Bei der Rotverschiebung verliert das Licht Energie an den expandierenden Raum.

Wenn sich z.B. eine Galaxie wirklich wegbewegen würde, dann könnte man das notfalls gelten lassen, wobei aber nicht der Raum expandiert, sondern sich die Körper voneinander entfernen. Die Entfernung nähme zu. Das ist aber nicht der Fall.
Hast du im Universum voll geradlinige Feldlinien und homogene Felder??? Nein, die sind schalenförmig um die Körper/ Galaxien gekrümmt. Das ist doch der Knackpunkt.
Wichtig: Licht läuft dann exakt geradlinig, wenn die Felder homogen sind, ähnlich kariertem Papier. In dem Fall gäbe es keine Rotverschiebung.
Es sind die gekrümmten e.-m. Felder, die das Licht zum Driften zwingen.
Beim Driften gibt es die Differenz zwischen der realen LG mit ca. 300.000 im Medium und der, die wir messen würden mit ca. 299.998 an z.B. einer Galaxie vorbei. Wir können immer nur gegen Grund messen und erfassen.
Richtig ist aber, dass sich die Strecke im Medium durchs Driften verlängert. Das Licht muss eine längere Strecke zurücklegen im Medium, an einer Galaxie vorbei ca. 300.002 Km, um auf 300.000 Km gegen Grund zu kommen. Das erhöht sich pro Galaxie.
Pro Galaxie sind es ca. 2 Km/s Verlust. Beim Driften wird uns eine falsche LG vorgegaukelt. Das ist diese Lichtermüdung, das ist Rotverschiebung.
Siehe Flugzeug von M nach HH bei Seitenwind und Kurt im Fluss bei Strömung.

sanchez hat geschrieben:Du sagst, es gibt keine Expansion des Raumes.

Absolut richtig.
Wenn es die Expansion gäbe, würde die Dichte abnehmen. Wenn die Dichte abnimmt, bekämen die Schwarzen Löcher immer weniger Futter.


sanchez hat geschrieben:Darum meine Frage: Wohin geht die Energie des Lichts wenn es durch Driften ins rote verschoben wird,
und dadurch Energie verliert?

Ganz einfach. In die Länge.
Wird die Frequenz eines Abschnitts halbiert, dann wird die Wellenlänge verdoppelt. Die Welle wird in die Länge gezogen.
Blaues Licht, das 1 s gesendet wurde, siehst du dann rot, aber 2 s lang.
(Beim wegfahrenden Auto hörst du das Signal tiefer, dafür aber länger. DIE ANZAHL DER SCHWINGUNGEN BLEIBT GLEICH !)
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Re: Faden für Denker

Beitragvon sanchez » Fr 16. Sep 2022, 12:24

Beim Driften gibt es die Differenz zwischen der realen LG mit ca. 300.000 im Medium und der, die wir messen würden mit ca. 299.998 an z.B. einer Galaxie vorbei. Wir können immer nur gegen Grund messen und erfassen.
Richtig ist aber, dass sich die Strecke im Medium durchs Driften verlängert. Das Licht muss eine längere Strecke zurücklegen im Medium, ca. 300.002 Km, um auf 300.000 Km gegen Grund zu kommen.


Ist das so zu verstehen, dass die elektromagnetischen Felder eine Art Wind auf das Licht ausüben und es zum Driften zwingen?


Die Idee ist Bullshit.
Nahe Galaxien könnten eine starke Rotverschiebung haben, weil da zufälligerweise sehr viel EM-Felder sind, die zum Driften zwingen.
Eben genausogut könnten Galaxien, die sehr weit entfernt sind, wenig Rotverschiebung haben oder sogar gar keine, weil eben auf den Weg des Lichts zur Erde kein "driften" stattfindet.
Zuletzt geändert von sanchez am Fr 16. Sep 2022, 12:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Faden für Denker

Beitragvon bumbumpeng » Fr 16. Sep 2022, 12:24

McMurdo hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Da ist gar nichts widerlegt,

Natürlich:

@Mc,
Da kann gar nichts widerlegt sein, weil es einfach nicht geht.
MAN KANN DIE PHYSIK NICHT WIDERLEGEN.
Und die Physik sagt: Lichtermüdung durch Driften.

Siehe die Antwort von mir an sanchez.
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