Längenkontrahierter Zug

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon galactic32 » So 28. Nov 2010, 22:15

Ernst hat geschrieben:Da sitzt Du einem irrtum auf. Selbstverständlich ist im Nahfeld von Schallquellen ein komplexes Schallfeld vorhanden, welches Du irrtümlicherweise mit Polarisationseffekten verwechselst.
Deine Nah-Feld-Fern-Feld-Argumentik klingt nach Politik, nicht nach wissenschaftlichen Erkenntissen, noch nach Marthematischem.
So ohne Vertiefung ist das nicht mal heiße Luft zum Thema!
Ernst hat geschrieben: Polarisation muß prinzipiell in jeder Entfernung vorhanden sein.
Und?
Ernst hat geschrieben:Das ist sie hier nicht.
Hast Du gemessen?

Ernst hat geschrieben:Kurt, ich möchte dazu weiter nichts sagen.
Tjo, sonst bräuchtest Du fundierte Physikkentnisse.

Gruß
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Re: Längenkontrahiert -> Äther & Co.

Beitragvon Kurt » So 28. Nov 2010, 22:24

Ernst hat geschrieben:Kurt, ich möchte dazu weiter nichts sagen. Was Du dir als einziger Mensch anders als alle anderen so ausdenkst, interessiert mich einfach nicht. Ich verstehe nur nicht, was dich zu solcher Resistenz gegenüber der fundierten Physik führt.


Ganz einfach, es ist falsch was ums Licht herum angenommen wird.
Das kannst du selber nachvollziehen.
Sag einfach, oder machs für dich allein, welche Amplituden der -Sendewelle- in cm folgendes Signal generiert.

Ein Sender, am Halbwellendiopl, Frequenz 100 Mhz.
Abstand der Messung vom Dipol = 10 Meter.

Sendeleistung
- 1 Milliwat
- 1 Watt
- 1 Kilowatt

Frage: wie gross ist die Amplitude des erzeugten Signals in der genannten Entfernung bei der jeweiligen Sendeleistung (Strahlungsleistung), und zwar in cm.
Und nur in cm.


Gruss Kurt
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon galactic32 » So 28. Nov 2010, 22:33

Kurt hat geschrieben:Frage: wie gross ist die Amplitude des erzeugten Signals in der genannten Entfernung bei der jeweiligen Sendeleistung (Strahlungsleistung), und zwar in cm.
Was meinst Du mit dieser Frage?
Wie denn wäre Deine Antwort?
Vor allem was verstehst Du unter Amplitude?Als Auslenkung von Was?
Verwechselst Du nicht Druck-Amplitude mit der Auschlag-Amplitude z.B. einer Wasser-Welle?

Gruß
galactic32
 
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Kurt » So 28. Nov 2010, 23:35

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Frage: wie gross ist die Amplitude des erzeugten Signals in der genannten Entfernung bei der jeweiligen Sendeleistung (Strahlungsleistung), und zwar in cm.
Was meinst Du mit dieser Frage?
Wie denn wäre Deine Antwort?
Vor allem was verstehst Du unter Amplitude?Als Auslenkung von Was?
Verwechselst Du nicht Druck-Amplitude mit der Auschlag-Amplitude z.B. einer Wasser-Welle?


Meine Antwort: diese Wellenart existiert nicht.
Denn es wurden mehrere Vorstellungen zu einer zusammengebastelt.
Das beginnt damit das es schonmal zwei Wellen sind, eine Elektrische und eine Magnetische.
Nun, das sind nur die zwei Seiten einer Medailie, es ist nur eine!
Eine"Welle", überlagert/zusammengesetzt/moduliert, aus zweiwerlei Frequenzen.
Und zwar aus denen die auf das was unter -elektrisch- läuft, und der anderen die unter -magnetisch- läuft , beruhen.
Es sind einfach unterschiedliche Materiealien die jeweils reagieren.
Sie reagieren auf ihrer Grundschwinigung.
Das ist auch der Grund warum man von Ladungen redet, da besteht kein Untershcied.

Wenn eine Welle existiert, ihr eine Auslenkung zugesprochen wird, diese als transversal behauptet ist, dann will ich wissen welche Grösse sie hat.
Und zwar nicht eine fiktive Grösse in Form irgendeines physikalsichen Begriffes, sondern in dem was dann sein muss, in einer Grösse die auch bei jeder "Welle" vorhanden ist.
Und zwar in cm.
Wohlwissend dass da keine Angabe kommt, denn diese gibts nicht.
Deswegen weil es die EM-Welle nicht gibt.
Bei der Druckgeschichte (longitudinale Druckweiterleitung) gibts eine mechanische Auslenkung.
Sie mang winzigst sein, ist es auch, jedoch ist sie vorhanden, zeigt sich am Lichtdruck.
Wie sonnst käme ich auf die Idee das Licht ein rein mechanischer Vorgang ist.

Ich hab den Dipol gezeichnet, die Elektronen als Zeiger genommen.
Sie sind aber nur der Mittler zwischen der Schwingung und dem Träger.

Der Dipol hat aber auch ein -magnetisches- Moment, das sind nicht Elektronen sondern andere Bausteine, welche weiss ich noch nicht so genau.
Jedenfalls hat es etwas mit Ferrit (deren Eigenheiten) oder so, zu tun.
Es müssen dabei andere Bausteine als Elektronen wirken.

Um das alles verständlich rüberzubringen müssen wir etwas tiefer ansetzen, und zwar sieso überhaupt Licht entsteht, detektiert werden kann, der Weiterleitungsmechanismus funktioniert.
Denn was sollte es den Träger jucken was irgendwo irgendein Baustein treibt.
Es muss überlegt werden wie die Ankopplung der Elektronenbewegung an den Träger geschieht, denn auf der anderen Seite geht es ja umgekehrt, das wird das Elektron -geschupst-.
Und dann ist da noch das Gegenstück des Elektrons, das Stück das den "magnetischen" Part repräsentiert.

Denn!: die erzeugte Welle geht durch Materialien durch die das "Gegenstück" abschirmen, vernichten.
Ich rede von Metall dass den -elektrichen- Teil absorbiert (Schirmgehäuse), jedoch nicht den -magnetischen-.
Da die Sendewelle ja nicht am Metall verschwindet, dieses kein grundsätzliches Hindernis darstellt, dahinter durchaus noch -magnetisch- wirkt, muss man davon ausgehen dass es zwei Informationen trägt.
Und zwar die fürs -elektrische- und die fürs -magnetische-.

Eine dieser Informationen wird von den Elektronen aufgeprägt, der andere Teil von denen die -magnetisch- prägen, die ich noch nicht so recht beziffern kann.
Es müssten Atombausteine sein die, ähnlich wie freie Elektronen im Metall, freie Protonen/Neutronen/Quarks oder sonstwas im "Ferrit" sind.
Denn diese "Kennung" ist bei dieser Konstellation wirksam, kann eine Resonanz aufbauen.

Über all da wo sich ein -magnetisch und elektrischer- Teil aufbaut, vorhanden ist, sind diese beiden Materiearten beteiligt.
Kurt
 
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 29. Nov 2010, 11:58

galactic32 hat geschrieben:
Jocelyne hat geschrieben:
1) Ist für Dich die Längenkontraktion in der SRT real im Sinne einer physischen Längenverkürzung der bewegten Objekte? Oder aber ist sie nur ein Meßeffekt aufgrund eines bestimmten Meßverfahrens?

Die SRT ist zu unausgereift, hat so zu viel innere Widersprüchlichkeit, um eindeutiges zu sagen!
Die hier angeführten Längenverkürzungen waren reine Umrechnugs-Vorgänge, bedingt durch Licht-Lauf-Zeiten!
Verwertbare tatsächliche Längenverkürzungen gingen mit ernsthaften Untersuchungen zu einer Längenverlängerung und einer Referenzierbaren Länge einher.
In die Richtung argumentiert sich nichts, was seiten's der privaten Äußerungen SRT-Conformer zu erkennen wäre.

In die Richtung argumentiert sich doch, nichts mit privaten Äußerungen: Eine Menge Wissenschaftler haben dazu Position bezogen (siehe zum Beispiel hier ca. 30 Autoren der Relativistik: Die Längenkontraktion ist wahr, aber nicht wirklich wahr) und auch zum Beispiel der Vertreter der etablierten Physik vom Albert Einstein Institut in Potsdam, Dr. Markus Pössel, hat nun mal unmissverständlich ausgesagt, dass die Längenkontraktion in der SRT nicht materiell sei.

Wenn man Position zu den widersprüchlichen Aussagen einer Theorie beziehen will, muss man schon den Mut haben, eine Interpretation für die Natur der Längenkontraktion auszuwählen: physisch oder nicht physisch. Das erwartet man schon von einem Naturwissenschaftler - nicht unbedingt von einem Philosoph, die prinzipiell zu nichts Position beziehen. Den Mut hast Du nicht gehabt, genauso wenig wie der Lehrer Gerhard Kemme, insofern seid Ihr an diese Meinungsstreit nicht beteiligt bzw. wollt Ihr nicht beteiligt werden und Ihr könnt zur Klärung der gestellten Frage und zur Aussagekraft der hinterfragten Theorie nichts beitragen. Eine bequeme Position, aber langweilig und belanglos.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon galactic32 » Mo 29. Nov 2010, 16:45

Jocelyne hat geschrieben:Wenn man Position zu den widersprüchlichen Aussagen einer Theorie beziehen will, muss man schon den Mut haben, eine Interpretation für die Natur der Längenkontraktion auszuwählen: physisch oder nicht physisch.
Phsikalisch Kontrahiertes macht Sinn außerhalb der SRT!
Doch nicht im Rahmen eines Firlefanzes , was eine Therie zu sein habne hat, gemäß irgendwelchen, die da behaupten das sei Wissenschaft!
Jocelyne hat geschrieben:Den Mut hast Du nicht gehabt,
Mut brauch ich dazu nicht!
Jocelyne hat geschrieben:Eine bequeme Position, aber langweilig und belanglos.
Meine Position setze ich nicht auf eine politisches Construct!

Da Politiker Kaoten und Priester hier wohl in der öffentlichen Diskussion einen bedeutungslosen Schwirr Schwarr brauchen, muß ich von dem sicher eine Diskussion unterscheiden , der man sich für die Kommenden Ewigkeiten nicht grämen bräuchte.

Und ich sehe keinen wissenschaftlichen Sinn in einer NICHT-wissenschaftlichen Frage!
Längenkontraktion in der SRT
, so was kann doch nicht im Rahmen einer Wissenschaft anerkannt werden!
So lange eine SRT so ein Kauderwelsch an innerer Unreife ist, brauch'ts nichts großartiges dazu zu ergänzen zu geben.
Hat nichts mit bequem zu tun.
Liegt in der Einfachheit der Sache.

Mich interessiert viel mehr die Physik.
Wie macht das Wort relativ Sinn.
Wie ist Länge zu verstehen? usw.

Und in so fern klingt mir die Media-Kultur zu sehr nach psychologischer kriegstechnischer Taktik von wirklich fortschrittlicher Physik abzulenken.

Mir ist da auch zu viel kleingeistiger Kram im Zusammenhang der SRT & Co. Zu lesen, daher bitte ich um Verständnis, mehr auf Ziele konzentriert zu fragen, die es zu beantworten auch Wert sind!

Freundliche Grüße
galactic32
 
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Gerhard Kemme » Mo 29. Nov 2010, 20:52

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Jocelyne hat geschrieben:1) Ist für Dich die Längenkontraktion in der SRT real im Sinne einer physischen Längenverkürzung der bewegten Objekte? Oder aber ist sie nur ein Meßeffekt aufgrund eines bestimmten Meßverfahrens?

...

In die Richtung argumentiert sich doch, nichts mit privaten Äußerungen: Eine Menge Wissenschaftler haben dazu Position bezogen (siehe zum Beispiel hier ca. 30 Autoren der Relativistik: Die Längenkontraktion ist wahr, aber nicht wirklich wahr) und auch zum Beispiel der Vertreter der etablierten Physik vom Albert Einstein Institut in Potsdam, Dr. Markus Pössel, hat nun mal unmissverständlich ausgesagt, dass die Längenkontraktion in der SRT nicht materiell sei.

Wenn man Position zu den widersprüchlichen Aussagen einer Theorie beziehen will, muss man schon den Mut haben, eine Interpretation für die Natur der Längenkontraktion auszuwählen: physisch oder nicht physisch. Das erwartet man schon von einem Naturwissenschaftler - nicht unbedingt von einem Philosoph, die prinzipiell zu nichts Position beziehen. Den Mut hast Du nicht gehabt, genauso wenig wie der Lehrer Gerhard Kemme, insofern seid Ihr an diese Meinungsstreit nicht beteiligt bzw. wollt Ihr nicht beteiligt werden und Ihr könnt zur Klärung der gestellten Frage und zur Aussagekraft der hinterfragten Theorie nichts beitragen. Eine bequeme Position, aber langweilig und belanglos.


Die Antworten können nun einmal nur so gegeben werden, wie es die Überzeugung gebietet, d.h. Vorgaben, dass eine Fragestellung nur so oder so zu beantworten sei, können beim besten Willen nicht befolgt werden. Insbesondere kann der Sachverhalt - auch wenn gewünscht - nicht beliebig auf knappe Worte reduziert werden.

Als Bezug sind Einlassungen von Albert Einstein und seinen Vorläufern Lorentz und Maxwell vorhanden.

Alles, was von solchen historischen Persönlichkeiten der Wissenschaft in Schriftform überliefert worden ist, kann nicht einfach wortwörtlich für bare Münze genommen werden, d.h. man hat einen textkritischen Apparat zu denken, um ein Verständnis solcher physikalischer Verlautbarungen zu erreichen - man wird insofern nicht drum herum kommen, auch mit Hermeneutischer Methode an solche historischen Texte heranzugehen.

Für jeden der meint, ich schriebe irgendeinen Blödsinn und man bräuchte doch bitteschön nur zack, zack sagen, wie die Sache sich verhielte, der möge einmal den ausführlichen Artikel über Galileo Galilei bei Wiki lesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_Galilei#Der_Prozess_gegen_den_Dialog

Nach den Querelen um das Geozentrische Weltbild auf der einen Seite und dem Heliozentrischen Weltbild auf der anderen Seite, gab es im vorigen und vorvorigen Jahrhundert neben vielen Erfindungen auch eine völlig neue Erkenntnis: Es wurde erkannt, dass sowohl beim Schall als auch beim Licht (Elektromagnetische Wellen) konstante Grenzgeschwindigkeiten existierten. Zentral war, dass zur Beibehaltung konstanter Beschleunigung eines Objektes die Antriebskraft gesteigert werden mußte und dass diese Steigerung, z.B. im Bereich der Schallgeschwindigkeit, sehr groß werden mußte, damit die "Schallmauer" überwunden werden konnte. Bei Experimenten mit Vorläufern von Beschleunigern stellte sich heraus, dass auch hier die Antriebskraft (Feldstärke bezüglich Ladung) gesteigert werden musste, wenn die Beschleunigung z.B. eines Elektrons beibehalten werden sollte. Wenn die Konsequenzen zu damaliger Zeit durchdacht wurden, dann war klar, dass solche Erkenntnis wahrhaft revolutionär war - und die Vermittlung an die Menschheit durchaus problematisch wäre.

Albert Einstein hat nach meiner Meinung dann den Sachverhalt, dass an der Lichtgeschwindigkeitsgrenze eine Besonderheit auftritt, dann so für die Leserschaft umgesetzt, dass er das Verhalten eines Objektes in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit qualitativ (d.h. vom ungefähren Prinzip her) richtig beschrieb, dafür aber ablenkende Bezeichnungen wählte, z.B. wurde so der Begriff der Relativistischen Massenzunahme geprägt. Auch der Begriff der Längenkontraktion gibt nur einen Hinweis darauf, dass Objekte in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit kontrahiert werden - wobei diese Längenkontraktion allerdings rechnerisch nicht ganz korrekt beschrieben wurde.
Auch eine J.L. wird nicht abstreiten können, dass sowohl in Luft im Bereich der Schallgeschwindigkeit als auch im Vakuum im Bereich der Lichtgeschwindigkeit eine Längenverkürzung des beschleunigten Objektes stattfindet - was vermutlich mit Recht bemängelt werden kann, ist die nicht korrekte Berechnung der realen Längenkontraktion.

An dieser Stelle geht das bei mir dann mit den Prozenten bei Theorien los, d.h. eine Theorie stellt das Prinzip der Funktionsweise eines Phänomens teilweise richtig dar - ist ansonsten aber kaum nachvollziehbar fehlerhaft, dann enthielt eine solche Theorie immerhin 10% Erkenntnisfortschritt - auf welchen zu späterer Zeit andere Wissenschaftler aufbauen können.

Wer jetzt A. E. Vorwürfe macht, er hätte Verkehrtes in Umlauf gebracht, der sollte einmal selber physikalisch Neues publizieren - das geht immer nur Häppchenweise - sonst wieder "Das Leben des Galileo Galilei" lesen.

Hier bei Mahag ist von Harald, anderen und auch mir vieles zur Thematik Längenkontraktion und Relativistischer Massenzunahme publiziert worden:

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=42&start=20#p2139

http://www.freak-search.com/de/thread/213491/elektronen_mit_lichtgeschwindigkeit/5
Die relativistische Massenzunahme macht's unmöglich. Du kannst
unbegrenzt Energie in ein Elektron pumpen, aber das wird dann eben
kaum noch schneller, sondern vor allem schwerer.


http://www.mahag.com/srt/relmas.php

http://gerhardkemme.blogspot.com/2010/01/vergleich-relativistisch-und.html
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Ernst » Mo 29. Nov 2010, 22:18

Gerhard Kemme hat geschrieben:Auch eine J.L. wird nicht abstreiten können, dass sowohl in Luft im Bereich der Schallgeschwindigkeit als auch im Vakuum im Bereich der Lichtgeschwindigkeit eine Längenverkürzung des beschleunigten Objektes stattfindet

Da gibt es überhaupt keinen Zusammenhang. Luftwiderstand ist eine Kraft, welche auf fliegende Objekte wirkt. Sie werden dadurch deformiert; weil durch diese Kraft innere Spannungen induziert werden. Sie kontrahieren in Längsrichtung und weiten sich in Querrichtung. Werden die inneren Spannungen zu groß, wird das Objekt zerstört.

Die LK in der SRT ist etwas völlig anderes. Sie ist das Resultat einer kräftefreien rein kinematischen Betrachtung. Eine Querdehnung kommt deshalb dort auch nicht vor.

Es ist daher ganz legitim, zu hinterfragen, ob dieser kinematische Effekt realitätsverändernd ist oder nicht. Er kann schon deshalb nicht realitätsverändernd sein, weil er ja im Ruhesystem nicht beobachtet wird. Und zwei Realitäten kennt nur der Schizophrene.

Gruß
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon galactic32 » Di 30. Nov 2010, 20:55

Chief hat geschrieben:Bei einer veränderlichen el. Ladung der Kugel ist auch das Feld genauso veränderlich (an jedem Ort).
Es dürfte eine veränderliche Ladungs-Dichte reichen!

Gruß
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 30. Nov 2010, 21:13

Ernst hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Auch eine J.L. wird nicht abstreiten können, dass sowohl in Luft im Bereich der Schallgeschwindigkeit als auch im Vakuum im Bereich der Lichtgeschwindigkeit eine Längenverkürzung des beschleunigten Objektes stattfindet

Da gibt es überhaupt keinen Zusammenhang. Luftwiderstand ist eine Kraft, welche auf fliegende Objekte wirkt. Sie werden dadurch deformiert; weil durch diese Kraft innere Spannungen induziert werden. Sie kontrahieren in Längsrichtung und weiten sich in Querrichtung. Werden die inneren Spannungen zu groß, wird das Objekt zerstört.

Dieses Thema hatten wir bereits etliche Male, z.B. in diesem Beitrag:
http://mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=70&start=40#p5133
Die haben zwei Kohlenstoffnanoröhrchen miteinander verbunden, so dass sie wie ein Teleskopstoßdämpfer zusammenschiebbar waren und haben dieses Tandem dann im Ring-Beschleuniger im Kreis gejagt - und siehe da, die Länge des Nano-Duos hat sich verkürzt. Dies wird man allerdings auch bei einer herausgezogenen Luftpumpe mit montierter Pappfläche beobachten können, wenn man das Gebilde in den Fahrtwind hält: Die Luftpumpe wird im Fahrtwind zusammen geschoben. Das ist eine Bestätigung der Äthertheorie und solches habe ich bereits vor 10 Jahren verkündigt, was du unten unter Äthertheorien studieren kannst. Längenkontraktion, wenn sie wie zuvor erörtert verstanden wird, versteht sich auf die Kontraktion von starren Feststoffen und nicht auf das zusammenpressen von schiebbaren Teilchen im sich steigernden Äther-Fahrtwind.


Wir sind uns doch fast schon darüber einig, dass sich ein elastisches Objekt im Fahrtwind zusammenschiebt - man könnte dies auch - wenn der Begriff nicht bereits festgelegt wäre - als (materielle) Längenkontraktion bezeichnen.

Ernst hat geschrieben:Die LK in der SRT ist etwas völlig anderes. Sie ist das Resultat einer kräftefreien rein kinematischen Betrachtung. Eine Querdehnung kommt deshalb dort auch nicht vor.

Wenn eine mathematische Modellierung eines realen physikalischen Phänomens erfolgt, dann ist das mathematische Modell selbstverständlich theoretisch und abstrakt. Die verwendeten Formelgrößen in den Gleichungen von A.E. und seinen Anhängern sind Länge, Geschwindigkeit und Zeit und damit läßt sich ausrechnen wie sich ein "Stab" bei einer bestimmten Geschwindigkeit verkürzt. Ich hatte nicht die Behauptung aufgestellt, dass die Berechnungen im Rahmen der SRT zu gleichen Resultaten kommen, wie bei Rechnungen mit Fahrtwind und Elastischem Objekt (Druckfeder) - sondern es war gesagt worden, dass es vom Prinzip her eine Ähnlichkeit geben würde.
Ernst hat geschrieben:Es ist daher ganz legitim, zu hinterfragen, ob dieser kinematische Effekt realitätsverändernd ist oder nicht. Er kann schon deshalb nicht realitätsverändernd sein, weil er ja im Ruhesystem nicht beobachtet wird. Und zwei Realitäten kennt nur der Schizophrene.

Was ist ein kinematischer Effekt? Es werden Rechnungen vorgenommen - die sind kinematisch, theoretisch, abstrakt - und deren Resultate können dann auf die Realität übertragen werden - A.E. spricht durchaus von einem "Stab". Ansonsten hatte ich das alles in dem vorigen Beitrag geschrieben.
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