Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon sanchez » Fr 9. Jul 2021, 09:02

bumbumpeng hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:Fliegt das Licht einen Bogen um die Galaxie und währenddessen vergrößert sich der Bogen, weil das Licht nach außen gedrückt wird?

Beim Licht ist es gegenteilig, es wird ein ganz klein wenig in Richtung Zentrum gezogen, wodurch es ein wenig zur Drift nach innen kommt. Es gibt keine Koppelstange, die das Licht festhalten kann.

Natürlich wird Licht ein klein wenig ins Zentrum gezogen, es soll ja einen Bogen beschreiben. Wenn dem nicht so wäre, würde das Licht nicht um die Galaxie wandern, sondern geradeaus. Vermutlich bewirkt das in deinen Augen eine Zentripetalkraft (so ist das zumindest bei Massen).

sanchez hat geschrieben:Im Beispiel mit dem Flugzeug ist es aber so. Dein Flugzeug fliegt gegen die Ablenkung, um geradeaus zu fliegen und verbraucht mehr Energie/Kerosin.
bumbumpeng hat geschrieben:Ja, mit dem Flugzeug ist es so.
Und das Licht verbraucht quasi auch mehr Energie und wird rotverschoben. Die Energieeinbuße auf die Zeit gesehen ist die Rotverschiebung. Es geht aber nichts verloren, weil sich die Dauer des Signals verlängert.


Das steht im Widerspruch zu :
Das Licht kann ja nicht dagegen steuern, daher wird es ein wenig um die Galaxie herumgelenkt, aber es driftet dabei.

Wenn Licht nicht dagegen steuert, gibt es keine Energie ab. Wenn es keine Energie abgibt, gibt es keine Rotverschiebung.
Der Große Unterschied ist, das Flugzeug kämpft gegen den Seitenwind an, um geradeaus zu fliegen. Das Licht, das um eine Galaxie wandert, folgt der Kraft. Es lässt sich sozusagen treiben, wendet keine Energie auf, um ein Ziel zu erreichen.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon sanchez » Fr 9. Jul 2021, 09:13

bumbumpeng hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:Licht wird durch Expansion auseinander gezogen und rotverschoben.
Wie sich etwas Öl in der Pfanne immer weiter ausbreitet und der Ölfilm dabei immer dünner wird.

@sanchez,

Bei der permanenten dynamischen Wegverlängerung ist es doch ebenso, wie du schreibst.
Blaues Licht mit 400 nm über 1 Std. wird zu rot mit 800 nm über 2 Std. .
Halbe Energie über die doppelte Zeit.


Blaues rotes Licht: Dann bleibt die Energiemenge konstant. Wir wollen aber einen Energieverlust haben.
Es gibt keinen Mechanismus der ein elektromagnetisches Signal zeitlich dehnt. Das klappt nicht mit der konstanten Lichtgeschwindigkeit.
Was macht das rote Licht, in der es 1 Stunde länger leuchtet.
Es ist so, blaues Licht von 400nm verliert Energie und wird zu rotem Licht 800nm, und die Dauer des Signals bleibt konstant, 1 Stunde.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Schlumpfine » Fr 9. Jul 2021, 09:34

sanchez hat geschrieben:Wir wollen aber einen Energieverlust haben.
Raman- bzw. Compton-Effekt. Lichtquanten, die aus einem Wellenbündel gestreut werden, gehören nicht mehr zum Wellenbündel - das Wellenbündel verliert Energie. Aber irgendwo müssen die rausgestreuten Lichtquanten ja bleiben - deswegen gibt es die kosmologische Hintergrundstrahlung. Was spricht dagegen? Ich kann Dir sagen, was dafür spricht: Dr. Edward Dowdye hat herausgefunden, dass sich Licht, dass an der Sonne vorbei kommt, keineswegs nach der ART, sondern gemäß der Plasmakosmologie krümmt. Möge er in frieden ruhen.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Fr 9. Jul 2021, 09:38

sanchez hat geschrieben:Wenn Licht nicht dagegen steuert, gibt es keine Energie ab. Wenn es keine Energie abgibt, gibt es keine Rotverschiebung.

Der Große Unterschied ist, das Flugzeug kämpft gegen den Seitenwind an, um geradeaus zu fliegen. Das Licht, das um eine Galaxie wandert, folgt der Kraft. Es lässt sich sozusagen treiben, wendet keine Energie auf, um ein Ziel zu erreichen.

@sanchez,

Das Licht muss durch das Driften eine längere Wegstrecke laufen, die Wegstrecke wird verlängert, das Signal wird gedehnt und das ist Rotverschiebung. Die Gesamtenergie bleibt, aber über einen längeren Zeitraum. Halbe Höhe über die doppelte Zeit heißt im Endeffekt, dass die Energie erhalten bleibt, nur breiter verteilt, über den längeren Zeitraum.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon sanchez » Fr 9. Jul 2021, 09:44

@bumbumpeng

Licht:
Es lässt sich sozusagen treiben, wendet keine Energie auf, um ein Ziel zu erreichen.


ergo keine Rotverschiebung
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Fr 9. Jul 2021, 09:47

sanchez hat geschrieben:Blaues rotes Licht: Dann bleibt die Energiemenge konstant. Wir wollen aber einen Energieverlust haben.
Es gibt keinen Mechanismus der ein elektromagnetisches Signal zeitlich dehnt. Das klappt nicht mit der konstanten Lichtgeschwindigkeit.
Was macht das rote Licht, in der es 1 Stunde länger leuchtet.
Es ist so, blaues Licht von 400nm verliert Energie und wird zu rotem Licht 800nm, und die Dauer des Signals bleibt konstant, 1 Stunde.

@sanchez,

Es gilt doch die Energieerhaltung.
Die Lichtermüdung ist auf einen Zeitraum von z.B. 1 s bezogen. Wenn man aus 400 nm 800 nm macht, dann kommt in 1 s weniger Energie an. Das Signal wird aber auf 2 s gedehnt, so dass in 2 s dann wieder die gleiche Energie ankommt.

Doppler dehnt das elektromagnetisches Signal zeitlich. Nämlich, wenn das Licht an Galaxien driftet.

Nein, die Dauer verlängert sich, weil das Signal gedehnt worden ist.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon bumbumpeng » Fr 9. Jul 2021, 09:49

sanchez hat geschrieben:@bumbumpeng

Licht:
Es lässt sich sozusagen treiben, wendet keine Energie auf, um ein Ziel zu erreichen.


ergo keine Rotverschiebung


Doch, durchs Driften. Driften bedeutet: permanente dynamische Wegstreckenverlängerung. KEINE STATISCHE. Das Signal wird in die Länge gezogen.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon sanchez » Fr 9. Jul 2021, 10:08

@bumbumpeng

Du hast mal in einem anderen Thread geschrieben, das sei so wie bei einer Posaune.
Der längere Weg, wenn der Posaunenspieler den Weg des Schall verlängert,
erzeuge einen tieferen Ton.

Da muss ich dich entäuschen,
durch Wegverlängerung ensteht zwar ein niedriger Ton.
Aber Musikinstrumente erzeugen Töne stehende Wellen.

Siehe hier: https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/s ... n-102.html

Ich sage, eine längerer Weg macht keine Rotverschiebung, sondern nur eine längere Signallaufzeit.


Was ist der Unterschied zwischen "permanente dynamische Wegstreckenverlängerung." und "KEINE STATISCHE"

"Wegstreckenverlängerung" was ist das?
Ich fahre Auto auf der Autobahn. In 10km Entfernung fährt ein LKW, dem ich hinterherfahre.
Der LKW bewegt sich und ich nähere mich ihm, bis ich ihn eingeholt habe.
Ist das "Wegstreckenverlängerung"?
Das sich mein Ziel von mir wegbewegt?
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon sanchez » Fr 9. Jul 2021, 11:08

@bumbumpeng

Diese Aussage von dir:
Beim Licht ist es gegenteilig, es wird ein ganz klein wenig in Richtung Zentrum gezogen, wodurch es ein wenig zur Drift nach innen kommt.


widerspricht dieser Aussage von dir:
Das Licht muss durch das Driften eine längere Wegstrecke laufen, die Wegstrecke wird verlängert,


Wenn es ein klein wenig in Richtung Zentrum gezogen wird, nach innen driftet, wird der Bogen um die Galaxie kleiner.
Also wird der Weg verkürzt und nicht länger.
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Re: Weder Lichtermüdung noch eine Expansion des Universums,

Beitragvon Schlumpfine » Fr 9. Jul 2021, 11:23

sanchez hat geschrieben:Ich sage, eine längerer Weg macht keine Rotverschiebung, sondern nur eine längere Signallaufzeit.
Ich bin zwar auch gegen die spontane Wegverlängerung ala bumbumpeng, aber...
Ist die Lichtgeschwindigkeit nun konstant oder nicht? Werden bei dem Urknall nicht auch Wege verlängert? Und wenn sich die Anzahl der Schwingungen auf sich verlängernden Wegen nicht ändert, dann wird eben rotverschoben.

n ist die Anzahl der Schwingungen und ergibt, multipliziert mit der Wellenlänge λ, die Signallänge nach einer Laufzeit t bzw. bei Frequenz f.
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